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Zunahme atypischer bzw. prekärer Beschäftigung?

Diagnose und politische Folgerungen

Titel: Zunahme atypischer bzw. prekärer Beschäftigung?

Hausarbeit , 2009 , 22 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Daniel Auner (Autor:in)

VWL - Arbeitsmarktökonomik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Arbeitsmarkt von heute ist gekennzeichnet durch eine Reihe von Beschäftigungsformen. War der Anteil der Normalarbeitsverhältnisse, darunter sind solche Arbeitsverhältnisse zu verstehen, die durch eine unbefristete Vollzeitbeschäftigung mit Integration in die sozialen Sicherungssysteme gekennzeichnet sind (Statistisches Bundesamt 2009: S.5), gemessen an allen Erwerbstätigen im Jahr 1998 noch bei 72,6%, so liegt dieser Anteil im Jahr 2008 nur noch bei 66% (Statistisches Bundesamt 2009: S.26). Gleichzeitig aber steigt die Zahl der atypisch Beschäftigten an. Worauf diese Zunahme begründet ist und ob atypische Beschäftigung den Aufbau eines „Prekariats“ begünstigt, soll nachfolgend in dieser Arbeit erläutert werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Atypische Beschäftigungsverhältnisse

2.1 Gründe für die Inanspruchnahme atypischer Beschäftigungsverhältnisse aus Sicht der Arbeitnehmer

2.2 Gründe für die Inanspruchnahme atypischer Beschäftigungsverhältnisse aus Sicht der Unternehmen

2.2.1 Befristete Arbeitsverträge

2.2.2 Leiharbeit

2.2.3 Geringfügige Beschäftigung

2.2.4 Teilzeitbeschäftigung

2.2.5 Praktika und geförderte Ein-Euro-Jobs

2.3 Gründe für die Zunahme atypischer Beschäftigungsverhältnisse

3 Prekäre Beschäftigung

4 Kann man atypische Beschäftigungsverhältnisse als prekär bezeichnen?

4.1 Einkommen

4.2 Beschäftigungsstabilität

4.3 Beschäftigungsfähigkeit

5 Politische Folgerungen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Zunahme atypischer Beschäftigungsformen in Deutschland und analysiert, inwieweit diese mit prekären Arbeitsverhältnissen gleichzusetzen sind. Ziel ist es, die strukturellen Ursachen dieser Entwicklung zu beleuchten und mögliche politische Lösungsansätze zu diskutieren.

  • Definition und Ausprägungsformen atypischer Beschäftigung
  • Ursachen für die Zunahme flexibler Arbeitsmodelle
  • Empirische Indikatoren für Prekarität: Einkommen, Stabilität und Weiterbildung
  • Debatte um das Flexicurity-Modell als politischer Handlungsrahmen

Auszug aus dem Buch

4.1 Einkommen

Ein Kriterium, welches geeignet ist den Grad der Prekarität zu messen, ist das Einkommen. Dieses Merkmal ist am weitesten verbreitet und wird deshalb auch in vielen Studien als hauptausschlaggebend angesehen (Brehmer, Wolfram / Seifert, Hartmut 2008: S. 502). Deshalb soll dieses Merkmal auch am ausführlichsten beschrieben werden. Personen, die eine Niedriglohnschwelle, hiermit ist nach einer Definition von der OECD ein Lohn gemeint, der weniger als zwei Drittel des Medianlohns von Vollzeitbeschäftigten ausmacht, unterschreiten, befinden sich nach Brehmer/Seifert in einem prekären Beschäftigungsverhältnis. Bei dieser Definition geht es also um die Lohnspreizung von Personen, die über oder unter dieser Schwelle ihren Lohn beziehen (Brehmer, Wolfram / Seifert, Hartmut 2008: S. 504).

Die Ergebnisse von Brehmer/Seifert sind eindeutig. Der Anteil der Personen, deren Lohn unterhalb von zwei Dritteln des Medianlohns von Vollzeitbeschäftigten liegt, ist bei atypisch Beschäftigten deutlich höher ausgeprägt als bei der Referenzkategorie der Normalarbeitsverhältnisse. Während bei den atypisch Beschäftigten dieser Wert im Jahr 2007 bei 33,8 % liegt, beziehen lediglich 9,5 % der Beschäftigten in Normalarbeitsverhältnissen einen Niedriglohn (vgl. Abbildung 2). Trotz des hohen Wertes von 33,8 % bei den atypisch Beschäftigten, beziehen demnach „nur“ circa ein Drittel aller atypisch Beschäftigten einen Niedriglohn.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der schwindenden Normalarbeitsverhältnisse ein und stellt die zentrale Frage, ob die Zunahme atypischer Beschäftigung den Aufbau eines Prekariats begünstigt.

2 Atypische Beschäftigungsverhältnisse: Hier werden die verschiedenen Formen atypischer Beschäftigung definiert, deren Vorteile für Arbeitnehmer und Arbeitgeber analysiert und die Gründe für deren starke Zunahme dargelegt.

3 Prekäre Beschäftigung: Dieses Kapitel erörtert verschiedene Ansätze zur Definition des Begriffs der prekären Beschäftigung und grenzt diese von atypischen Beschäftigungsformen ab.

4 Kann man atypische Beschäftigungsverhältnisse als prekär bezeichnen?: Anhand der drei Indikatoren Einkommen, Beschäftigungsstabilität und Beschäftigungsfähigkeit wird empirisch geprüft, ob atypische Beschäftigung grundsätzlich als prekär einzustufen ist.

5 Politische Folgerungen: Abschließend werden politische Handlungsoptionen diskutiert, wobei insbesondere Konzepte wie das Flexicurity-Modell und Maßnahmen zur Stärkung der Arbeitnehmersicherheit im Vordergrund stehen.

Schlüsselwörter

Atypische Beschäftigung, Prekäre Beschäftigung, Normalarbeitsverhältnis, Einkommen, Niedriglohn, Beschäftigungsstabilität, Weiterbildung, Flexicurity, Arbeitsmarktpolitik, Arbeitsmarkt, Leiharbeit, Befristete Arbeitsverträge, Minijobs, Prekaritätsrisiko, Arbeitsmarktspaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Zunahme atypischer Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland und untersucht kritisch, ob diese notwendigerweise mit prekären Lebens- und Arbeitsbedingungen einhergehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der begrifflichen Abgrenzung von atypischer und prekärer Arbeit, den ökonomischen Anreizen für Unternehmen und Arbeitnehmer sowie der Wirksamkeit politischer Regulierungsansätze.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist die empirische Einordnung, ob atypische Beschäftigung per se prekär ist, und die Ableitung politischer Schlussfolgerungen zur Minderung von Prekaritätsrisiken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine literaturbasierte Analyse und die Auswertung empirischer Daten des Sozioökonomischen Panels (SOEP), um die Auswirkungen von Beschäftigungsformen messbar zu machen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition atypischer Formen, die Analyse der Ursachen für deren Zunahme sowie die detaillierte Untersuchung der drei Kriterien Einkommen, Stabilität und Qualifikationsmöglichkeiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen zählen Atypische Beschäftigung, Prekarität, Flexicurity, Niedriglohnsektor und die arbeitsmarktpolitische Steuerung.

Welche Rolle spielt das Flexicurity-Modell in der Arbeit?

Das Modell wird als politisches Leitmotiv diskutiert, welches einerseits die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes fordert, andererseits aber soziale Sicherheit und Beschäftigungsstabilität gewährleisten soll.

Können auch Normalarbeitsverhältnisse prekär sein?

Ja, die Arbeit stellt fest, dass zwar atypisch Beschäftigte einem höheren Prekaritätsrisiko ausgesetzt sind, aber auch Normalarbeitsverhältnisse nicht gänzlich immun gegen Prekarität sind.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zunahme atypischer bzw. prekärer Beschäftigung?
Untertitel
Diagnose und politische Folgerungen
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg  (Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät)
Note
1,7
Autor
Daniel Auner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
22
Katalognummer
V192707
ISBN (eBook)
9783656179719
ISBN (Buch)
9783656179924
Sprache
Deutsch
Schlagworte
zunahme beschäftigung diagnose folgerungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Daniel Auner (Autor:in), 2009, Zunahme atypischer bzw. prekärer Beschäftigung?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/192707
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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