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Entstehung und Etablierung neuer Parteien ab 1945

Populistische Parteien in Deutschland und Österreich

Titel: Entstehung und Etablierung neuer Parteien ab 1945

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2012 , 22 Seiten , Note: 2.0

Autor:in: Peter Schellhardt (Autor:in)

Politik - Politische Systeme allgemein und im Vergleich

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Themengebiet 2 :
Vergleichende Untersuchung der Parteiensysteme westlicher Demokratien

Fokus B :
Entstehung und Etablierung neuer Parteien ab 1945

Thema :
Häufigere Große Koalitionen zwischen den Volksparteien führen zu einem Bedeutungsgewinn von rechtspopulistischen Parteien

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitionen, Begrifflichkeiten und theoretische Erklärungsansätze

2.1 Definitionen und Begrifflichkeiten

2.2 Theoretische Erklärungsansätze

2.1.1 Lipset/Rokkan : Parteien im Kontext mit gesellschaftlichen Konfliktlinien

2.1.2 Kirchheimer : Catch-All-Parties

3. Entwicklung der Parteiensysteme im Kontext von Regierungskoalitionen

3.1 Die Entwicklung des Parteiensystems in der Deutschland

3.2 Die Entwicklung des Parteiensystema in Österreich

4. Vergleich und Analyse der Parteisysteme

5. Warum sind rechtspopulistische Parteien in Deutschland nicht so erfolgreich

6. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Häufigkeit Großer Koalitionen zwischen den etablierten Volksparteien und dem Bedeutungsgewinn rechtspopulistischer Parteien im Vergleich zwischen Deutschland und Österreich. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei darauf, warum in Deutschland keine vergleichbare rechtspopulistische Partei erfolgreich etabliert werden konnte wie in Österreich.

  • Vergleichende Analyse der Parteiensysteme in Deutschland und Österreich
  • Anwendung makrosoziologischer Erklärungsansätze (Lipset/Rokkan, Kirchheimer)
  • Untersuchung der Auswirkungen von Regierungskoalitionen auf das Parteiensystem
  • Analyse von strukturellen und situativen Erfolgsbedingungen rechtspopulistischer Akteure
  • Einfluss von Cleavages und Wertewandel auf die Wählergunst

Auszug aus dem Buch

3. Entwicklung der Parteiensysteme im Kontext von Regierungskoalitionen

In der Neuformierungsphase nach dem Zweiten Weltkrieg fand die Zulassung von Parteien im Westsektor noch unter Aufsicht der Besatzungsmächte statt und diese schufen besondere Rahmenbedingungen, denn sie führte insbesondere zu einem Startnachteil für rechtsextremistische Parteien. (Andersen 2009 : 70) Nur vier Parteien wurden zugelassen, die sich größtenteils an der Parteienlandschaft der Weimarer Republik orientieren: SPD und KPD werden wieder gegründet, die Liberalen, bestehend aus DDP und DVP schließen sich zur FDP und als Neuerung gründen katholische und protestantische Christdemokraten die CDU/CSU. Das Parteiensystem das sich damit herauskristallisierte, stand noch weitgehend in der Tradition historischen der Cleavage-Strukturen der Weimarer Republik, die aus vier Säulen Bestand, nämlich Liberale, Konservative, Katholiken und Sozialisten.

Auf der linken Seite war es bei der Spaltung zwischen SPD und KPD geblieben, auf der rechten Seite gab es eine Vielzahl von regionalen und Interessenparteien. Die entscheidenden Bedingungen für einen Neuanfang waren aber bereits gelegt durch den raschen Niedergang und schließlich Verbot der KPD 1956, der Überwindung der historischen Spaltung des Liberalismus durch Gründung der FDP und als wichtigstes Ereignis, die bundesweite Neugründung der CDU/CSU, als einer überkonfessionellen und bürgerlichen Sammlungspartei und damit als Resultat, die Überwindung des konfessionellen (katholisch vs. protestantisch), in ein allgemein religiösem Cleavage. Die CDU/CSU übte eine starke Sogwirkung auf eine Reihe von rechtsextremen, regionalistischen und Interessenparteien aus, so dass viele dieser Parteien in ihr aufgingen. Nur die FDP konnte sich dem Sog der Union entziehen und diente fortan als bürgerlicher Mehrheitsbeschaffer und damit mit der Union einen bürgerlichen Block bildete. Diese Neuformierungsphase, die bis in die 50er Jahre hineinwirkte, war gekennzeichnet durch ein komplexes Vielparteiensystem (Jesse 2001 : 63 ff.), das eine hohe Fragmentierung, eine starke Polarisierung und eine relative Symmetrie zwischen der CDU/CSU und der SPD aufwies.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der Parteiensysteme in Deutschland und Österreich ein und definiert die Forschungsfrage sowie die theoretische Grundlage der Arbeit.

2. Definitionen, Begrifflichkeiten und theoretische Erklärungsansätze: Hier werden zentrale Begriffe wie politische Parteien, Volksparteien und Parteiensysteme geklärt und die Theorien von Lipset/Rokkan sowie Kirchheimer für die Analyse aufbereitet.

3. Entwicklung der Parteiensysteme im Kontext von Regierungskoalitionen: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entwicklung der Parteiensysteme beider Länder von 1945 bis zur Gegenwart detailliert nach.

4. Vergleich und Analyse der Parteisysteme: Der Vergleich beider Länder zeigt Gemeinsamkeiten in der historischen Entwicklung auf, hebt aber Unterschiede in der parteipolitischen Durchdringung und der politischen Stabilität hervor.

5. Warum sind rechtspopulistische Parteien in Deutschland nicht so erfolgreich: Dieses Kapitel analysiert institutionelle und situative Gründe, warum rechtspopulistische Parteien in Deutschland im Gegensatz zu Österreich bisher kaum auf nationaler Ebene reüssieren konnten.

6. Schlussbemerkung: Die Schlussbetrachtung fasst die Ergebnisse zusammen und nennt Gründe für die Erfolglosigkeit rechtspopulistischer Parteien in Deutschland, wie die historische Belastung und das Fehlen charismatischer Führungspersönlichkeiten.

Schlüsselwörter

Parteiensystem, Deutschland, Österreich, Volksparteien, Große Koalition, Rechtspopulismus, Cleavages, Catch-All-Party, Wahlverhalten, Parteienwettbewerb, Regierungsbildung, Politische Stabilität, Ideologie, Wertewandel, Jörg Heider.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Entwicklung und Stabilität der Parteiensysteme in Deutschland und Österreich sowie den Einfluss von Großen Koalitionen auf den Erfolg rechtspopulistischer Parteien.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die historische Entwicklung der Parteienlandschaften, der Wandel von Volksparteien, die Rolle von Konfliktlinien (Cleavages) und die Bedingungen für den Erfolg populistischer Bewegungen.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, warum rechtspopulistische Parteien in Deutschland bisher nicht so erfolgreich sind wie in Österreich, obwohl beide Länder vergleichbare strukturelle Bedingungen aufweisen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein "Most-Similar-Case-Design" angewendet, um die Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen beiden politischen Systemen systematisch gegenüberzustellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine detaillierte historische Analyse der Parteiensysteme beider Länder und einen vergleichenden Analyseteil.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Parteiensystem, Volksparteien, Rechtspopulismus, Cleavages und Catch-All-Party charakterisiert.

Welche Bedeutung hat das "freezed Partysystem" nach Lipset/Rokkan?

Diese These postuliert, dass sich Parteibindungen historisch verfestigt haben, was die Stabilität der Parteiensysteme seit den 1920er Jahren erklärt.

Warum wird Jörg Heider im Zusammenhang mit dem österreichischen Erfolg erwähnt?

Der Autor führt den Erfolg der FPÖ maßgeblich auf die charismatische Führung von Jörg Heider zurück, der es verstand, populistische Themen und Ressentiments politisch effektiv zu mobilisieren.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Entstehung und Etablierung neuer Parteien ab 1945
Untertitel
Populistische Parteien in Deutschland und Österreich
Hochschule
FernUniversität Hagen
Veranstaltung
Modul 2.2.
Note
2.0
Autor
Peter Schellhardt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
22
Katalognummer
V192618
ISBN (eBook)
9783656176213
ISBN (Buch)
9783656176282
Sprache
Deutsch
Schlagworte
entstehung etablierung parteien populistische deutschland österreich
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Peter Schellhardt (Autor:in), 2012, Entstehung und Etablierung neuer Parteien ab 1945, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/192618
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Leseprobe aus  22  Seiten
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