Based on an appraisal by Brush et al. from 2006 this paper is to display how the topic “entrepreneurship and gender” is addressed in specialized press. For that purpose a literature review of the top 10 entrepreneurship journals from 2007 to 2011, including a keyword search was applied. The articles could be divided into six key aspects. It became apparent that the “5 M framework”, introduced by Brush et al. could not gain any importance in entrepreneurship research. Therefore a new classification of the articles became necessary. Furthermore a strong divergence between public and research discussion was detected. It can be concluded that a new way of thinking with regard to methodology has to take place in research. Also a better reconcilement between politics and research would be reasonable. Only title and abstract of the particular articles were reviewed and the given period was limited to five years.
Inhaltsverzeichnis
1 Introduction
2 Theoretical background
3 Methodology
4 Results and Discussion
5 Conclusions and Implications
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie das Thema „Unternehmertum und Geschlecht“ (Entrepreneurship and Gender) in der spezialisierten Fachliteratur der führenden Entrepreneurship-Journale zwischen 2007 und 2011 behandelt wurde, um zu prüfen, ob sich die Forschung seit der Einführung des „5 M Frameworks“ durch Brush et al. weiterentwickelt hat.
- Analyse des Forschungsstandes zum Thema Unternehmertum und Geschlecht.
- Überprüfung der Relevanz und Anwendung des „5 M Frameworks“ in aktuellen Studien.
- Identifikation zentraler Themenfelder und inhaltlicher Schwerpunkte in der Fachliteratur.
- Vergleich zwischen der wissenschaftlichen Debatte und dem öffentlichen bzw. politischen Diskurs.
- Kritische Reflexion der verwendeten Forschungsmethoden und Forderung nach qualitativeren Ansätzen.
Auszug aus dem Buch
Theoretical background
Referring to the current state of research, three indispensable success factors for entrepreneurs can be identified. These are combined in the so called 3 M framework. The three constitutional elements are named “market” (Schumpeter 1934), “money” (Penrose 1959), (Bruno & Tyebjee 1982) and “management” (Aldrich & Ruef 2006). Brush et al. already used that approach as basis for the development of their 5 M framework (see figure 1). In the 3 M framework “market” is the central institution for any entrepreneur. The term “opportunity” in brackets illustrates that “market” has to be understood in the way that a certain potential has to exist within the market that holds the opportunity for an entrepreneur ready to be successful. So the market has to provide the possibility for entrepreneurial action. Furthermore access to “money” and “management” has to be assured. Only those entrepreneurs, who are able to serve themselves with money and management expertise, have the chance to be successful, because these factors are implicitly needed. So “money” and “management” can be seen as access factors as to “market” (C. G. Brush u. a. 2009). In the framework the three factors are displayed as ellipses, which have intersections. This is to illustrate the importance for an entrepreneur to cover every single one of these three aspects. Otherwise entrepreneurial success is unlikely.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Introduction: Das Kapitel führt in das Themenfeld des weiblichen Unternehmertums ein, diskutiert die politische Relevanz und stellt die Forschungsfrage bezüglich der Darstellung dieses Themas in führenden Fachzeitschriften.
2 Theoretical background: Es werden die theoretischen Grundlagen erläutert, insbesondere das „3 M Framework“ und die Erweiterung zum „5 M Framework“ (Motherhood, Meso/Macro environment), welche als Basis für die Analyse dienen.
3 Methodology: Dieser Abschnitt beschreibt die Auswahl der zehn führenden Entrepreneurship-Journale und die methodische Vorgehensweise bei der Literatursuche mittels Schlüsselwörtern zwischen 2007 und 2011.
4 Results and Discussion: Hier werden die Ergebnisse der Literaturanalyse vorgestellt, die in sechs inhaltliche Kategorien unterteilt wurden, wobei ein starker Fokus auf „Management-Verhalten“ erkennbar ist.
5 Conclusions and Implications: Das Fazit zieht den Schluss, dass das 5 M Framework in der Literatur kaum an Bedeutung gewonnen hat und ein Umdenken hin zu qualitativen Forschungsmethoden notwendig ist.
Schlüsselwörter
Entrepreneurship, Gender, Unternehmertum, Frauen, 5 M Framework, Management-Verhalten, Ressourcenzugang, Erfolgsfaktoren, Geschlechterdiskriminierung, Literaturanalyse, Wirtschaftspolitik, Innovationsforschung, Qualitative Methoden, Unternehmenskultur, Gründungsforschung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit untersucht, wie das Thema „weibliches Unternehmertum“ (Entrepreneurship and Gender) in der international führenden Fachliteratur für Entrepreneurship zwischen den Jahren 2007 und 2011 repräsentiert und erforscht wurde.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Die Analyse identifizierte sechs Hauptkategorien, darunter insbesondere Management-Verhalten, Zugang zu Ressourcen, Erfolgsfaktoren sowie Innovationsaspekte und Diskriminierungsthemen.
Was ist das primäre Ziel der Studie?
Ziel ist es, den Forschungsstand zu evaluieren, die Relevanz des von Brush et al. eingeführten 5 M Frameworks zu prüfen und zu untersuchen, ob sich die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema seit 2009 signifikant weiterentwickelt hat.
Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit verwendet?
Die Autoren nutzten eine Literaturanalyse (Review) auf Basis einer Datenbankrecherche in den Top 10 Entrepreneurship-Journalen (gemäß VHB-Ranking), kombiniert mit einer inhaltlichen Kategorisierung von 57 relevanten Artikeln.
Was wird im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?
Der Hauptteil widmet sich der theoretischen Einordnung durch das 5 M Framework, der methodischen Abgrenzung der Literatursuche sowie der detaillierten Auswertung und Diskussion der gefundenen Trends und Forschungslücken.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Entrepreneurship, Gender, das 5 M Framework, Management-Verhalten, Ressourcenzugang und die Debatte über qualitative versus quantitative Forschungsmethoden.
Warum konnte das 5 M Framework laut den Autoren nicht an Bedeutung gewinnen?
Die Autoren stellten fest, dass kein identifizierter Artikel das Framework direkt zur Klassifizierung oder Analyse nutzte, was darauf hindeutet, dass der theoretische Ansatz in der aktuellen Forschungspraxis kaum Anwendung findet.
Welche Diskrepanz besteht laut der Arbeit zwischen Politik und Forschung?
Es wurde eine deutliche Kluft festgestellt: Während öffentliche und politische Debatten stark Themen wie „Frauenquoten“ oder „Diskriminierung“ fokussieren, spielen diese Themen in den Top-Journalen der Entrepreneurship-Forschung eine untergeordnete Rolle.
- Arbeit zitieren
- Bachelor of Arts M. Schlesier (Autor:in), M. Häßelbart (Autor:in), K. Achmedowa (Autor:in), T. van Doorn (Autor:in), 2011, Entrepreneurship and Gender, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/191642