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Der Einsatz des interaktiven Whiteboards und dessen didaktischer Stellenwert im Unterricht einer Realschule

Title: Der Einsatz des interaktiven Whiteboards und dessen didaktischer Stellenwert im  Unterricht einer Realschule

Term Paper , 2011 , 27 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Master of Education Hauke Tongers (Author)

Pedagogy - School Pedagogics

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Summary Excerpt Details

In den letzten Jahren hält das interaktive Whiteboard auch in Deutschland seinen Einzug in die Schulen. Damit wird erneut ein erheblicher Schritt in Richtung computergestützter Unterricht mit digitalen Medien unternommen. Meinungen zu dieser Entwicklung divergie-ren dabei erheblich. Neben allgemeiner Skepsis macht sich in vielen Schulen ebenfalls Euphorie bereit. So wird das interaktive Whiteboard beispielsweise als „Werkzeugkasten“ beschrieben mit dem „Lehrende [...] in allen Unterrichtsphasen zusätzliche Möglichkeiten [haben], um den Unterricht interessanter, anschaulicher und schließlich effektiver zu ge-stalten“ (Kohls 2010, S. 7).
Ob und wie das interaktive Whiteboard durch seinen Einsatz den Lehr- und Lernprozess bereichern kann, soll in dieser schriftlichen Arbeit näher betrachtet werden und wird an-schließend am Beispiel einer Realschule kritisch überprüft. Nach der APVO-Lehr II liegt die Schwerpunktsetzung dieser schriftlichen Arbeit damit nach Anlage §2 Abs. 1 und §9 Abs. 1 APVO-Lehr im Kompetenzbereich 1, in den Teilbereichen 1.2.3 und 1.2.4.
Da der Fokus der Betrachtung auf den didaktischen Stellenwert des in Deutschland relativ neuen technischen Mediums gelegt wird, richtet sich der Blickpunkt gleichzeitig auf das Gegenstandsfeld der Mediendidaktik. Diese kann als Teilbereich der allgemeinen Didaktik verstanden werden (vgl. Kapitel 1.2) und baut damit auf den formellen, informellen und organisierten Lehr- und Lernprozess auf (vgl. Kron/Sofos 2003, S. 46). Die Mediendidaktik befasst sich hierbei stets mit der Frage, wie das Lernen mit Medien, in diesem Fall mit dem interaktiven Whiteboard, optimiert werden kann. Dabei wird dem Lehr- und Lernprozess eine zentrale Bedeutung beigemessen (vgl. Tulodziecki/Herzig 2004, S. 110).
Um den Einfluss des interaktiven Whiteboards auf den Lehr- und Lernprozess fassen zu können, wird daher nach allgemeinen Begriffsbestimmungen im zweiten Teil der Arbeit untersucht, welche unterstützende Funktion das interaktive Whiteboard im Unterricht ein-nehmen kann. Dabei sind die Funktionsbereiche der Präsentation, Informationsgewinnung und Planung von entscheidender Bedeutung, um den Mehrwehrt eines Mediums für den Lehr- und Lernprozess zu beurteilen (vgl. Tulodziecki/Herzig/Grafe 2010, S. 124 f.).

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 BEGRIFFLICHE GRUNDLEGUNG

1.1 DAS INTERAKTIVE WHITEBOARD

1.2 MEDIENDIDAKTIK

1.3 MEDIENKOMPETENZ UNTER BERÜCKSICHTIGUNG DER BILDUNGSSTANDARDS

2 DIE UNTERSTÜTZUNG VON LEHR-LERNPROZESSEN DURCH DAS INTERAKTIVE WHITEBOARD

2.1 DIE PRÄSENTATION VON INFORMATIONEN

2.1.1 DAS DYNAMISCHE UND INTERAKTIVE TAFELBILD

2.1.2 DIE BERÜCKSICHTIGUNG VON SINNESMODALITÄTEN

2.2 MÖGLICHKEITEN ZUR VOR- UND NACHBEREITUNG EINER UNTERRICHTS-STUNDE

2.3 DIE FÖRDERUNG DER MEDIENKOMPETENZ DURCH DAS INTERAKTIVE WHITE-BOARD

3 MÖGLICHKEITEN DES EINSATZES DES INTERAKTIVEN WHITEBOARDS AN DER BEFRAGTEN REALSCHULE

3.1 EVALUATIONSMETHODE

3.2 ERGEBNISSE DER UNTERSUCHUNG

4 GESAMTREFLEXION

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den didaktischen Mehrwert interaktiver Whiteboards im Unterricht einer Realschule, indem sie theoretische mediendidaktische Grundlagen mit einer empirischen Erhebung zur tatsächlichen Nutzungspraxis verknüpft und kritisch hinterfragt.

  • Mediendidaktische Potenziale des interaktiven Whiteboards
  • Unterstützung von Lehr-Lernprozessen und Medienkompetenzförderung
  • Empirische Analyse des Einsatzes an einer exemplarischen Realschule
  • Kritische Reflexion über Implementierungsprobleme und Voraussetzungen

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Das dynamische und interaktive Tafelbild

Als ein wesentlicher Vorteil des interaktiven Whiteboards wird die neuartige Präsentation von Tafelbildern gesehen. Dies liegt vor allem an den deutlich besseren Verschriftlichungs- und Visualisierungsmöglichkeiten eines interaktiven Whiteboards im Vergleich zu einer traditionellen Wandtafel. So können bei einer interaktiven Tafel auch nachträglich Schriftgröße sowie Farb- und Formgebung eines Tafelbildes ohne erheblichen Mehraufwand frei verändert werden (vgl. Gutenberg et al. 2010, S. 8).

Diese freie Manipulation des Tafelbildes macht es möglich, dass dynamische Tafelbilder entstehen können, welche vor dem Auge des Lernenden entworfen werden (vgl. Schlieszeit 2010, S. 72), indem multimediale Elemente wie Bilder, Videos etc. eingebunden werden (vgl. Eule/Issing 2005, S. 5).

Diese Eigenschaft des interaktiven Whiteboards bietet damit eine neue Dimension der Erarbeitung, indem das statische Tafelbild der Wandtafel durch ein interaktives und dynamisches Tafelbild abgelöst werden kann (vgl. Schlieszeit 2011, S. 71 f.).

Durch das IWB ist die Lehrkraft in der Lage, ein Tafelbild innerhalb des Unterrichts situativ zu präsentieren oder entstehen zu lassen (dynamisches Tafelbild). Dabei kann die Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler anhand der bordgestützten Software durch Funktionen, wie Ein-, Ausblendung oder Fokussierung von beliebigen Objekten, frei gesteuert werden (vgl. Gutenberg et al. 2010, S.8).

Zusammenfassung der Kapitel

1 BEGRIFFLICHE GRUNDLEGUNG: Definition und Einordnung des interaktiven Whiteboards sowie mediendidaktischer Grundlagen und Anforderungen an Medienkompetenz.

2 DIE UNTERSTÜTZUNG VON LEHR-LERNPROZESSEN DURCH DAS INTERAKTIVE WHITEBOARD: Analyse der methodischen Möglichkeiten zur Informationspräsentation, Unterrichtsvorbereitung und Förderung von Medienkompetenz.

3 MÖGLICHKEITEN DES EINSATZES DES INTERAKTIVEN WHITEBOARDS AN DER BEFRAGTEN REALSCHULE: Darstellung der Evaluationsmethode und Auswertung der empirischen Befragung zur Nutzungspraxis an einer konkreten Schule.

4 GESAMTREFLEXION: Kritische Zusammenführung der theoretischen Potenziale mit den praktischen Ergebnissen unter Berücksichtigung notwendiger Rahmenbedingungen.

Schlüsselwörter

Interaktives Whiteboard, IWB, Mediendidaktik, Medienkompetenz, Lehr-Lernprozess, Realschule, Unterrichtsgestaltung, Digitale Medien, Evaluation, Lehrkräfte, Schulentwicklung, Informatik, Präsentation, Bildungstechnologie, Lernkultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem pädagogischen Stellenwert und den Einsatzmöglichkeiten von interaktiven Whiteboards an einer Realschule, wobei sowohl der theoretische Mehrwert als auch die praktische Umsetzung analysiert werden.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Mediendidaktik, der Förderung von Medienkompetenz gemäß Bildungsstandards und der Auswertung einer empirischen Umfrage zur schulischen Nutzungspraxis.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den tatsächlichen Stellenwert und die Implementierung des interaktiven Whiteboards unter didaktischen Gesichtspunkten kritisch zu beurteilen und Hindernisse in der Umsetzung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine Kombination aus quantitativer und qualitativer Auswertung mittels eines schriftlichen Fragebogens bei den Lehrkräften der untersuchten Schule angewandt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert die Unterstützung von Lehr-Lernprozessen durch das Medium, insbesondere durch dynamische Tafelbilder und Vorbereitungsoptionen, gefolgt von der Auswertung der schulinternen Befragung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind interaktives Whiteboard, Medienkompetenz, Mediendidaktik, Lehr-Lernprozess und Schulentwicklung.

Wie bewerten die befragten Lehrkräfte das interaktive Whiteboard?

Die Untersuchung zeigt, dass das Potenzial des Whiteboards quantitativ bisher nur gering ausgeschöpft wird, da es oft nur als einfacher Tafel- oder Beamerersatz genutzt wird.

Was sind laut der Untersuchung Haupthindernisse beim Einsatz?

Die Lehrkräfte nennen vor allem mangelnde technisches oder methodisches Wissen, zu hohe Anforderungen an die Bedienung sowie technische Störungen als Hauptnachteile.

Welche Bedeutung hat die Lehrerausbildung in diesem Kontext?

Eine intensive und fortlaufende Schulung wird als unerlässlich angesehen, da der komplexe Funktionsumfang der mitgelieferten Software ohne gezielte Anleitung kaum effektiv nutzbar ist.

Was ist die Schlussfolgerung bezüglich der Schulinfrastruktur?

Die Arbeit betont, dass für einen echten didaktischen Mehrwert neben der Technik auch ein schulisches Konzept und ein freier Zugang zu digitalen Ressourcen für alle Lernenden notwendig sind.

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Details

Title
Der Einsatz des interaktiven Whiteboards und dessen didaktischer Stellenwert im Unterricht einer Realschule
College
Studienseminar Verden
Grade
1,0
Author
Master of Education Hauke Tongers (Author)
Publication Year
2011
Pages
27
Catalog Number
V191366
ISBN (Book)
9783656161363
ISBN (eBook)
9783656161424
Language
German
Tags
Whiteboard Activeboard Promethean interaktives whiteboard e-learning elearning
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Master of Education Hauke Tongers (Author), 2011, Der Einsatz des interaktiven Whiteboards und dessen didaktischer Stellenwert im Unterricht einer Realschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/191366
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