Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Führung und Personal - Sonstiges

Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf das Personalwesen im Handel

Titel: Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf das Personalwesen im Handel

Vordiplomarbeit , 2007 , 34 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Christoph Dressler (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Studienarbeit beschäftigt sich mit dem Thema, welche Auswirkungen die demografische Entwicklung auf das Personalwesen im Handel hat. Im ersten Teil der Arbeit wird eine genaue Analyse vorgenommen, welche grundsätzliche Entwicklung die Demografie in den nächsten Jahren nimmt und was das für die Betriebe konkret bedeutet. Darauf aufbauend sollen im zweiten Teil Lösungsstrategien entwickelt und Wege aufzeigt werden, wie Unternehmen der so genannten „Demografischen Falle“ entgehen können:

Auszug:

Erst die letzten Jahre geriet der demografische Wandel verstärkt in den personalpolitischen Fokus der Unternehmen. Dagegen gaben im Jahr 2002 gerade einmal vier Prozent der deutschen Arbeitgeber in einer Umfrage an, dass sie in der Altersentwicklung ihrer Belegschaft ein zukünftiges Personalproblem sehen würden [Vgl. Zdrowomyslaw, u.a., S. 27].
Doch müssen bereit jetzt die Weichen für eine neue Personalstrategie gestellt werden, um nicht von der Entwicklung „überrollt“ zu werden.

Eine neue Personalpolitik in Zeichen des demografischen Wandels erfasst alle an der Personalpolitik beteiligten Akteure in einem Unternehmen.
Die Träger der Personalpolitik müssen in einem Unternehmen zusammenarbeiten, um diese neue Personalpolitik, deren einzelne Maßnahmen und Komponenten in diesem zweiten Teil der Arbeit beschrieben werden sollen, verwirklichen zu können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. FAKTOREN DER DEMOGRAFISCHEN ENTWICKLUNG

2.1 Überalterung der Gesellschaft

2.2 Sinkende Geburtenrate

2.3 Zuverlässigkeit der Prognosen

2.4 Zuwanderung

3. AUSWIRKUNGEN DER DEMOGRAFISCHEN ENTWICKLUNG AUS SICHT DES HANDELS

3.1 Entwicklung am Arbeitsmarkt

3.1.1 Arbeitskräftemangel

3.1.2 Fachkräftemangel

3.1.3 Wanderungsbewegungen

3.1.4 Entwicklung der Nachfrage

3.2 Veränderung der Altersstruktur in den Unternehmen

3.2.1 Nachwuchsmangel

3.2.2 Überalterung der Belegschaft

4. AUSWEGE AUS DER DEMOGRAFISCHEN FALLE

4.1 Träger der Personalpolitik

4.2 Personalplanung und Altersstrukturanalyse

4.3 Nachwuchsarbeit durch Ausbildung

4.4 Ältere Arbeitnehmer als Stützen des Unternehmens

4.5 Vom Defizitmodell zum Kompetenzmodell

4.5.1 Leistungsprofile älterer und jüngerer Beschäftigter

4.5.2 Das Defizitmodell

4.5.3 Das Kompetenzmodell

4.6 Bewusstseinswandel im Unternehmen

4.7 Führungsqualität

4.8 Kompetenzmanagement

4.8.1 Lebenslanges Lernen

4.8.2 Wissenstransfer im Unternehmen

5. RESÜMEE UND BEISPIEL FÜR EIN GELUNGENES DEMOGRAPHIE MANAGEMENT

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen des demografischen Wandels auf das Personalwesen im Handel. Ziel ist es, die demografische Entwicklung zu analysieren, die daraus resultierenden Herausforderungen für Unternehmen – insbesondere den Fachkräfte- und Nachwuchsmangel – aufzuzeigen und konkrete Lösungsstrategien für eine zukunftsorientierte Personalpolitik zu erarbeiten.

  • Analyse demografischer Trends wie sinkende Geburtenraten und steigende Lebenserwartung
  • Untersuchung der Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und die Unternehmensstrukturen
  • Gegenüberstellung des Defizit- und Kompetenzmodells im Umgang mit älteren Beschäftigten
  • Entwicklung von Strategien zur Personalentwicklung und zum Kompetenzmanagement
  • Praxisbeispiel einer erfolgreichen Demografie-Strategie in einem Handelsunternehmen

Auszug aus dem Buch

4.5.3 Das Kompetenzmodell

Dabei ist die Situation paradox. So ergab eine Umfrage des IAB-Betriebspanels unter 16000 Arbeitgebervertretern und Personalverantwortlichen, dass gerade Eigenschaften die bei älteren Mitarbeitern anzutreffen sind, von Arbeitgebern als besonders wichtig erachtet werden.

So werden „alte Tugenden“ wie Arbeitsmoral, Disziplin, Qualitätsbewusstsein oder Erfahrungswissen noch vor den Eigenschaften, die klassisch Stärken der jüngeren Generationen sind, wie etwa deren körperliche Belastbarkeit oder Kreativität bevorzugt [Vgl. o.V.; Demografischer Wandel und Beschäftigung; S. 12]. Diese Ergebnisse decken sich mit anderen Studien, die ebenfalls gezeigt haben, „dass in der modernen Arbeitswelt gerade solche Faktoren gefragt sind, die bei Älteren besser ausgeprägt sind“ [ebd.] (Siehe auch Anlage 3).

Allerdings gibt es auch kritische Stimmen von Experten, die etwa die Wichtigkeit des Erfahrungswissens herunterspielen. So relativiert etwa der Projektleiter „Age-Management“ der Deutschen Telekom Rolf Praml in einem Interview in der FAZ vom 18. September 2006 die Bedeutung des Erfahrungswissens und begründet diese These mit dem Hinweis auf den ständigen technischen Fortschritt, bei der der Faktor Erfahrung nicht weiterhilft.

„Wer in den siebziger Jahren bei der Deutschen Post eingestellt worden ist, hat dort ein völlig anderes Umfeld vorgefunden als heute. Insofern sind Jüngere automatisch näher dran am aktuellen Geschäft und an den heutigen Anforderungen der Jobs“, so Praml [o.V.; Die Alterung wird immer noch verdrängt, in FAZ].

Unternehmen werden sich in Zukunft aufgrund des demografischen Wandels mit einer Alterung ihrer Belegschaft „abfinden müssen“. Entscheidend ist, wie die Unternehmen darauf reagieren.

Der erste Schritt in die richtige Richtung ist der Abschied in den Köpfen vieler Personalverantwortlichen vom Defizitmodell. Anstelle dessen muss das Kompetenzmodell treten, das die besonderen Eigenschaften und Stärken älterer Arbeitnehmer wert schätzt [Vgl. o.V.; Personalmanagement in Handwerksbetrieben, S.16].

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die lang verkannte demografische Entwicklung in Deutschland und verdeutlicht die Notwendigkeit für das Personalwesen, sich frühzeitig auf veränderte Altersstrukturen in Betrieben einzustellen.

2. FAKTOREN DER DEMOGRAFISCHEN ENTWICKLUNG: Dieses Kapitel erläutert die zentralen Ursachen des demografischen Wandels, namentlich die sinkende Geburtenrate und die steigende Lebenserwartung, und diskutiert die Verlässlichkeit entsprechender Bevölkerungsprognosen.

3. AUSWIRKUNGEN DER DEMOGRAFISCHEN ENTWICKLUNG AUS SICHT DES HANDELS: Hier werden die konkreten Folgen für den Arbeitsmarkt, wie Fachkräftemangel und regionale Wanderungsbewegungen, sowie die Veränderungen innerhalb der betrieblichen Altersstruktur analysiert.

4. AUSWEGE AUS DER DEMOGRAFISCHEN FALLE: Dieses Kapitel liefert strategische Ansätze, darunter die Neuausrichtung der Personalplanung, das Kompetenzmanagement und den Wandel vom Defizit- zum Kompetenzmodell zur Integration älterer Mitarbeiter.

5. RESÜMEE UND BEISPIEL FÜR EIN GELUNGENES DEMOGRAPHIE MANAGEMENT: Das Fazit fasst die Dringlichkeit proaktiven Handelns zusammen und präsentiert ein Fallbeispiel, wie ein Handelsunternehmen das Thema Demografie erfolgreich in das Human Resource Management integriert hat.

Schlüsselwörter

Demografischer Wandel, Personalwesen, Handel, Arbeitskräftemangel, Fachkräftemangel, Altersstruktur, Defizitmodell, Kompetenzmodell, Lebenslanges Lernen, Personalplanung, Wissenstransfer, Demografische Falle, Belegschaftsalterung, Personalführung, Nachwuchssicherung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Herausforderungen, die der demografische Wandel für das Personalwesen im Handel mit sich bringt, und entwickelt Lösungsansätze für Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind die Analyse demografischer Trends, der Arbeitskräftemangel, die Bedeutung der betrieblichen Altersstruktur sowie Strategien für ein zukunftsorientiertes Personalmanagement.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf Handelsbetriebe zu identifizieren und Wege aufzuzeigen, wie Unternehmen die sogenannte „demografische Falle“ vermeiden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Analyse aktueller demografischer Daten, Expertenmeinungen und Literatur zur Personalwirtschaft, um praxisnahe Strategien abzuleiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und die Belegschaft sowie die Ausarbeitung von Auswegen, wie etwa dem Kompetenzmodell und Instrumenten zur Mitarbeiterbindung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Typische Schlüsselbegriffe sind Demografischer Wandel, Personalwesen, Fachkräftemangel, Kompetenzmodell und lebenslanges Lernen.

Warum wird das „Defizitmodell“ in der Arbeit kritisch betrachtet?

Das Modell wird kritisiert, weil es sich selektiv auf Schwächen älterer Mitarbeiter konzentriert, deren Stärken vernachlässigt und somit zu einer demotivierenden Unternehmenskultur führt.

Wie kann der Wissenstransfer zwischen den Generationen gelingen?

Die Arbeit empfiehlt Tandem-Programme und Patenschaften, bei denen erfahrene ältere Mitarbeiter ihr Know-how gezielt an jüngere Kollegen weitergeben.

Welches Praxisbeispiel wird zur Veranschaulichung genutzt?

Die Arbeit stellt das Beispiel der Firma Quelle vor, die durch eine interne Projektgruppe zur Demografiearbeit aktiv Handlungsempfehlungen für ihre Personalpolitik entwickelte.

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf das Personalwesen im Handel
Hochschule
Duale Hochschule Baden-Württemberg, Ravensburg, früher: Berufsakademie Ravensburg  (Handel)
Veranstaltung
Personalmanagment
Note
1,5
Autor
Christoph Dressler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
34
Katalognummer
V190888
ISBN (eBook)
9783656154495
ISBN (Buch)
9783656154648
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Demografie Personalmanagement demografische falle Recruiting Personalmarketing Fachkräftemangel
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christoph Dressler (Autor:in), 2007, Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf das Personalwesen im Handel, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/190888
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  34  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum