Es handelt sich um einen Lehrversuch im Fach Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen für die 8. Jahrgangsstufe an einer bayerischen Realschule. Dieser wurde im Rahmen der Referendariatsausbildung angefertigt.
Inhaltsverzeichnis
1. Pädagogisch-psychologische Vorerwägungen
2. Sachanalyse
3. Didaktische Analyse
3.1 Lehrplanbezug
3.2 Lernziele
4. Methodische Analyse
Einstieg
Überleitung zum Thema
Thema der Stunde
Erarbeitung 1. Teillernziel
Sicherung 1. Teillernziel
Zwischensicherung 1. Teillernziel
Erarbeitung 2. Teillernziel
Sicherung 2. Teillernziel
Gesamtsicherung
Puffer
Hausaufgabe
5. Durchführung
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Unterrichtseinheit ist es, den Schülern das Konzept des Skontos im Kontext des betriebswirtschaftlichen Rechnungswesens näherzubringen, sodass sie diesen sicher berechnen und korrekt in den Buchungssatz integrieren können.
- Grundlagen und Bedeutung von Skonto als nachträglicher Preisnachlass
- Methodische Vorgehensweise bei der Buchung von Skonti
- Berechnungsschema für Skonto und Vorsteuerkorrektur
- Anwendung des gelernten Wissens auf reale Geschäftsfälle und Belege
Auszug aus dem Buch
2. Sachanalyse
Der Skonto gehört neben der Mängelrüge und dem Bonus zu den nachträglichen Preisnachlässen. Der Skonto kann nachträglich in Abzug gebracht werden, wenn vor dem Zahlungsziel (i.d.R.: 30-60 Tage) gezahlt wird.
Der Lieferer räumt dem Kunden diesen nachträglichen Preisnachlass ein, weil der Lieferer dann schneller seine Forderungen erhält und damit wieder liquide (flüssig) ist.
Unseren Kunden nutzt es auch, weil wir unsere Fertigerzeugnisse und Handelswaren billiger anbieten können, da wir unsere Werkstoffe und Handelswaren günstiger bezogen haben.
Wir profitieren davon, weil wir günstiger eingekauft haben. Außerdem ist vorteilhafter einen kurzfristigen Bankkredit aufzunehmen und unter Ausnutzung des Skontos zu zahlen, da der effektive Zinssatz des Skontos für 20-22 Tage im Vergleich zu einem Bankkredit unverhältnismäßig hoch ist.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Pädagogisch-psychologische Vorerwägungen: Analyse der Klassenzusammensetzung und des Lernverhaltens der Schüler im Fach Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen zur besseren Unterrichtsplanung.
2. Sachanalyse: Fachliche Einordnung und betriebswirtschaftliche Begründung des Skontos sowie Darstellung des mathematischen Buchungsschemas.
3. Didaktische Analyse: Einbettung des Themas in den Lehrplan der Realschule und Definition der angestrebten Lernziele für die Schüler.
4. Methodische Analyse: Beschreibung des konkreten Unterrichtsverlaufs, inklusive Einstieg, Erarbeitungsphasen, Sicherungsmethoden und Hausaufgaben.
5. Durchführung: Detaillierter Verlaufsplan der Unterrichtsstunde mit Angabe der Phasen, Aktivitäten und eingesetzten Medien.
Schlüsselwörter
Skonto, Betriebswirtschaftslehre, Rechnungswesen, Buchungssatz, Preisnachlass, Liquidität, Unterrichtsplanung, Sachanalyse, Didaktik, Lernziel, Vorsteuer, Geschäftsfall, Lehrplan, Banküberweisung, Buchhaltungsprozess.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit umfasst die vollständige Planung und methodische Analyse einer Unterrichtseinheit zum Thema "Skonto" im Fach Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen für die 8. Jahrgangsstufe der Realschule.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der betriebswirtschaftlichen Bedeutung von Skonti, der Berechnung der korrekten Buchungswerte und der methodischen Aufbereitung dieses Themas für den Unterricht.
Was ist das primäre Ziel der Unterrichtseinheit?
Das Hauptziel ist, dass die Schüler den Sinn und Zweck von Skonto verstehen und in der Lage sind, diesen in konkreten Geschäftsfällen mathematisch zu berechnen und buchhalterisch korrekt zu erfassen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um einen schulpädagogischen Unterrichtsentwurf, der auf der Sachanalyse, didaktischen Reduktion und methodischen Strukturierung gemäß gängiger Lehrpläne basiert.
Was wird im methodischen Teil behandelt?
Der methodische Teil beschreibt detailliert den Einstieg mittels Zeitstrahl, die schrittweise Erarbeitung des Rechenschemas und die Festigung des Wissens durch Transferaufgaben an verschiedenen Unternehmensbeispielen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die zentralen Begriffe sind Skonto, Rechnungswesen, Buchungssatz, Unterrichtsplanung, Sachanalyse, Didaktik und Lernzielorientierung.
Warum wird im Unterricht bewusst auf ein festes Tafelbild verzichtet?
Der Lehrer nutzt stattdessen Arbeitsblätter, um den Schülern eine strukturierte Vorlage zu bieten, Zeit beim Abschreiben zu sparen und für mehr Ordnung und Ruhe im Klassenzimmer zu sorgen.
Welche Rolle spielt die "Gesamtsicherung" in dieser Unterrichtseinheit?
Die Gesamtsicherung dient der Vertiefung und dem Transfer des Gelernten, indem ein realitätsnaher Fall eines anderen Unternehmens (hier: BMW) angewendet wird, um das Verständnis zu festigen.
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- Thomas Windhoevel (Author), 2011, Lehrversuch BwR "Skonto", Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/189729