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Charakteristik der Posttraumatischen Belastungsstörung bei Kindern

Title: Charakteristik der Posttraumatischen  Belastungsstörung bei Kindern

Term Paper , 2011 , 15 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Bachelor of Arts Anastasia Baumtrog (Author)

Pedagogy - Orthopaedagogy and Special Education

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Summary Excerpt Details

In dieser Hausarbeit soll es darum gehen, die charakteristischen Merkmale der Posttraumatischen Belastungsstörung bei Kindern darzustellen. Eine Posttraumatische Belastungsstörung (im Weiteren mit PTBS abgekürzt) entwickelt sich, wenn das Kind über längere Zeit extremen Stressereignissen bzw. einer Traumatisierung ausgesetzt wurde. Interesse für diese Thematik entstand in dem Seminar „Opferhilfe“, welches sowohl die Traumatisierung als kritisches Lebensereignis als auch die möglichen Folgestörungen wie die PTBS behandelte. In diesem Zusammenhang wurden auch verschiedene Therapiemethoden vorgestellt. Besonders prägnant erwies sich für mich der Kinder- und Jugendtherapeut Andreas Krüger. Seine traumatherapeutische Arbeit wurde in einem kurzen Film dargestellt. Die Tatsache, dass Andreas Krüger sogar mit einem 3 jährigen Jungen eine Traumatherapie erfolgreich abschließen konnte, beeindruckte mich am meisten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Definition der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS)

2. Merkmale eines traumatischen Ereignisses

3. Diagnose der PTBS

4. Alternative Diagnosekriterien für Kinder

5. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, das Bewusstsein für psychische Traumatisierungen bei Kindern zu schärfen und die charakteristischen Merkmale der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) in diesem Lebensalter darzustellen. Dabei wird insbesondere untersucht, wie traumatische Ereignisse definiert werden können, welche diagnostischen Herausforderungen bei Kindern bestehen und inwieweit alternative Diagnosekriterien eine adäquate Erfassung des Störungsbildes ermöglichen.

  • Grundlagen und Definition der PTBS bei Kindern
  • Merkmale und Bewertung traumatischer Ereignisse
  • Diagnostische Herausforderungen im Kindesalter
  • Vorstellung alternativer Diagnosekriterien für Säuglinge und Kleinkinder
  • Bedeutung von Resilienz und sozialer Unterstützung

Auszug aus dem Buch

2. Merkmale eines traumatischen Ereignisses

Hier stellt sich die Frage, welche Kennzeichen ein traumatisches Ereignis bzw. eine Situation bestimmen. Die Fachliteratur bietet vielerlei Antwortmöglichkeiten. Nach Krüger bedeutet eine traumatische Situation für ein Kind „[…] eine extreme, existenzielle Bedrohung. Dabei kann das Kind entweder sich selbst sowie seine körperliche und seelische Einheit oder andere Menschen als bedroht erleben“ (Krüger 2010, S. 19). Eine Situation beinhaltet erst dann ein traumatisierendes Ereignis, wenn das Kind das Gefühl der Ohnmacht verspürt und glaubt nichts zu können, um sich oder den anderen aus der extremen Not herauszuhelfen (vgl. ebd.). In diesem Zusammenhang spricht Krüger von der eigentlichen „Traumafalle“ (ebd.), in der es bei aller Bedrohung keinen Ausweg gebe.

Daraus entstehe ein Gefühl extremer bedrohlicher Hilflosigkeit, welches dazu führen kann, dass sich das gerade erst entwickelnde Selbstbewusstsein bzw. Selbstvertrauen und das Vertrauen in die Welt durch eine traumatisierende Erfahrung nachhaltig erschüttert oder sogar verloren gehen kann (vgl. ebd.). Somit sei nach bedrohlichen Situationen bezüglich des Umgangs mit Kindern besondere Vorsicht geboten. Denn auch alltägliche Ereignisse, die mit keiner Verletzung von Menschen einhergehen, können für Kinder traumatisierend sein. Auch scheinbar unbedeutende Situationen wie z.B. das kurze Verschwinden eines Elternteil in einem Kaufhaus oder einem Park können vom Kind grundsätzlich als traumatisch erlebt werden (vgl. Krüger 2010, S. 19). Ein Trauma sei somit „[…] kein objektives Ereignis, das sich allgemeingültig auf alle Menschen anwenden ließe, sondern eine Erfahrung, die aufgrund der persönlichen Interpretation des Opfers überwältigend ist“ (Streeck-Fischer 2008, S. 2f).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung legt den Fokus auf die Relevanz der PTBS bei Kindern und begründet die Notwendigkeit, aufgrund spezifischer kindlicher Reaktionen eigene diagnostische Ansätze zu entwickeln.

1. Definition der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS): Dieses Kapitel differenziert zwischen der akuten Belastungsstörung und der PTBS unter Berücksichtigung der zeitlichen Kriterien und der notwendigen traumatischen Vorgeschichte.

2. Merkmale eines traumatischen Ereignisses: Hier wird dargelegt, dass Traumata subjektiv erlebt werden und insbesondere das Gefühl der existenziellen Hilflosigkeit sowie die Bedeutung des sozialen Umfelds für die Verarbeitung entscheidend sind.

3. Diagnose der PTBS: Dieses Kapitel erläutert die klassische Diagnose nach dem DSM-IV und weist auf die Problematik hin, dass diese Kriterien bei Kindern oft nur schwer anwendbar sind.

4. Alternative Diagnosekriterien für Kinder: Es werden spezifische Kriterien und Beobachtungsverfahren (z.B. PTSDSSI) vorgestellt, die eine Diagnose bei Säuglingen und Kleinkindern ermöglichen, ohne primär auf sprachliche Kompetenzen angewiesen zu sein.

5. Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit betont die Notwendigkeit einer frühzeitigen Sensibilisierung und der Weiterentwicklung spezifischer therapeutischer Ansätze, um die langfristige Entwicklung traumatisierter Kinder positiv zu beeinflussen.

Schlüsselwörter

Posttraumatische Belastungsstörung, PTBS, Kindheit, Trauma, Traumafolgestörungen, Diagnostik, Hilflosigkeit, Resilienz, Säuglingsalter, Kleinkindalter, Psychotraumatologie, Copingmechanismen, therapeutische Ansätze, Bindung, DSM-IV.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Charakteristik der Posttraumatischen Belastungsstörung bei Kindern, um ein besseres Verständnis für dieses Störungsbild und dessen spezifische Ausprägungen im Kindesalter zu schaffen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder umfassen die Definition des Traumabegriffs, die diagnostischen Herausforderungen bei Kindern sowie die Notwendigkeit altersgerechter Diagnosekriterien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, das Bewusstsein für die psychischen Langzeitfolgen von Traumatisierungen bei Kindern zu schärfen und aufzuzeigen, wie Diagnosen auch bei nicht-sprachfähigen Kindern gestellt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird hier angewendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit der aktuellen Fachliteratur und klinischen Konzepten zur Psychotraumatologie des Kindesalters.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der PTBS, die Merkmale traumatischer Erlebnisse, die klassische Diagnostik sowie die Darstellung alternativer, kinderspezifischer Diagnoseverfahren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören PTBS, psychische Traumatisierung, Kindesalter, Diagnostik, Hilflosigkeit, Resilienz und therapeutische Interventionen.

Warum sind Standard-Diagnosekriterien bei Kleinkindern oft problematisch?

Da viele etablierte Kriterien auf sprachlichen Selbstberichten basieren, sind sie für Kleinkinder, die diese Kompetenzen noch nicht besitzen, schwer anwendbar.

Was versteht man in diesem Kontext unter der „Traumafalle“?

Der Begriff beschreibt eine Situation existenzieller Bedrohung, in der das Kind das Gefühl hat, keine Möglichkeit zur Flucht oder Bewältigung zu haben, was zu extremer Hilflosigkeit führt.

Spielt das soziale Umfeld eine Rolle bei der Entstehung einer PTBS?

Ja, das soziale Umfeld und insbesondere die Bezugspersonen sind entscheidend, da sie entweder als Puffer dienen und Resilienz fördern oder bei negativer Ausgestaltung zur Verschärfung der Traumafolgen beitragen können.

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Details

Title
Charakteristik der Posttraumatischen Belastungsstörung bei Kindern
College
University of Bamberg  (Institut für Erziehungswissenschaft)
Course
Seminar "Opferhilfe"
Grade
1,3
Author
Bachelor of Arts Anastasia Baumtrog (Author)
Publication Year
2011
Pages
15
Catalog Number
V184662
ISBN (Book)
9783656095378
ISBN (eBook)
9783656095613
Language
German
Tags
Trauma Posttraumatische Belastungsstörung Kinder
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bachelor of Arts Anastasia Baumtrog (Author), 2011, Charakteristik der Posttraumatischen Belastungsstörung bei Kindern, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/184662
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