In der vorliegenden Seminararbeit werden Chancen und Risiken der Mitarbeiterkommunikation incl. Guidelines im Social Web vorgestellt. Die Erstellung der Seminararbeit erfolgte im Juni 2011.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Definitionen
2.1. Mitarbeiterkommunikation
2.2. Social Web
3. Plattformen des Social Web eines Unternehmens
3.1. Wiki
3.1.1. Definition Wiki
3.1.2. Vor- und Nachteile Wikis
3.2. Soziale Netzwerke am Beispiel von Facebook
3.2.1. Facebook Seite
3.2.2. Facebook Gruppen
3.2.3. Vor- und Nachteile Facebook
3.3. Blogs
3.3.1. Was ist ein Blog?
3.3.2. Vor- und Nachteile von Blogs
4. Guidelines im Social Web
5. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung des Social Webs für die Unternehmenskommunikation und beleuchtet dabei insbesondere die Rolle der Mitarbeiter. Das zentrale Ziel ist es, Chancen und Risiken verschiedener Plattformen aufzuzeigen und Strategien zu entwickeln, wie Unternehmen durch verbindliche Richtlinien (Guidelines) die externe und interne Kommunikation steuern und negative Auswirkungen minimieren können.
- Bedeutung der Mitarbeiterkommunikation in sozialen Medien
- Funktionsweise und Nutzen von Wikis, sozialen Netzwerken (Facebook) und Blogs
- Identifikation spezifischer Risiken wie Datenschutz und Reputationsverlust
- Notwendigkeit und Gestaltung von Social Web Guidelines für Unternehmen
Auszug aus dem Buch
3.2.1. Facebook Seite
Ein Unternehmen hat die Möglichkeit bei Facebook eine Seite einzurichten. Diese entspricht einem Profil, das für das Unternehmen kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Andere Facebook-Nutzer können sich mit dem Unternehmen über das Profil verlinken (über „Gefällt-mir-Button). Statusmeldungen werden dann auf der Startseite von Facebook den „befreundeten“ Nutzern angezeigt. Wichtig ist für das Unternehmen nicht ein privates, sondern ein öffentliches Profil einzurichten. Bei Nicht-Beachtung droht die Sperrung des Profils. Des Weiteren ist die maximale Anzahl von Freunden bei einem privaten Profil auf 5000 Freunde beschränkt. Für den Namen des Profils hat Facebook Guidelines veröffentlicht. Facebook versucht so die Professionalität zu wahren.11
Der Vorteil einer Seite bei Facebook ist, dass der Inhalt offen für Suchmaschinen (z.B. Google) ist und somit auch unregistrierte Personen die Möglichkeit haben, die Seite des Unternehmens anzuschauen.12
Facebook Seiten eignen sich auch zur Personalrecruiting, wie z.B. die Seite der Commerzbank AG – Commerzbank Career.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die zunehmende Relevanz des Social Webs in der Unternehmenskommunikation und wirft die Forschungsfrage nach den Risiken und dem Nutzen der Mitarbeiteraktivitäten auf.
2. Definitionen: In diesem Kapitel werden die Begriffe Mitarbeiterkommunikation, deren Kommunikationsrichtungen sowie das Social Web als dynamische Mitmach-Plattform definiert.
3. Plattformen des Social Web eines Unternehmens: Dieser Hauptteil analysiert spezifische Plattformen wie Wikis, soziale Netzwerke (Facebook) und Blogs hinsichtlich ihrer Einsatzgebiete sowie ihrer jeweiligen Vor- und Nachteile.
4. Guidelines im Social Web: Es wird erörtert, warum Unternehmen verbindliche Verhaltensregeln aufstellen sollten, um rechtliche Konsequenzen zu vermeiden und die Reputationsrisiken durch Mitarbeiter zu steuern.
5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Unternehmen das Social Web aktiv nutzen sollten und dass Guidelines als essenzieller Leitfaden dienen, um Mitarbeiterkommunikation erfolgreich zu gestalten.
Schlüsselwörter
Social Web, Unternehmenskommunikation, Mitarbeiterkommunikation, Wikis, Facebook, Blogs, Corporate Blog, Guidelines, Risikomanagement, Datenschutz, Personalrecruiting, Social Media Strategie, Web 2.0, Transparenz, Unternehmenskultur.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Integration und Steuerung von Mitarbeitern im Social Web innerhalb der Unternehmenskommunikation.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Definition des Social Webs, der Analyse von Plattformen wie Wikis, Facebook und Blogs sowie der Erstellung von Social Media Guidelines.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen von Mitarbeiteraktivitäten im Netz profitieren und durch Richtlinien Risiken für die Unternehmensreputation minimieren können.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es handelt sich um eine theoretische Ausarbeitung, die Plattformen analysiert und durch praktische Beispiele sowie Literaturrecherchen fundiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine Plattformanalyse (Wiki, Facebook, Blog) und eine detaillierte Erläuterung zur Entwicklung und Notwendigkeit von Guidelines.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Social Web, Unternehmenskommunikation, Guidelines, Mitarbeiterkommunikation und Plattformanalyse.
Welche Rolle spielen Wikis in der internen Unternehmenskommunikation?
Wikis werden als webbasierte Software zur kollaborativen Wissenspflege, Projektverwaltung und zur Erstellung von FAQ-Listen genutzt.
Warum betont die Autorin die Wichtigkeit von Guidelines?
Guidelines sind notwendig, um den Mitarbeitern Rechtssicherheit zu geben, Betriebsgeheimnisse zu schützen und eine einheitliche Kommunikation zu gewährleisten.
Welches Beispiel für eine interne Kommunikationsmaßnahme wird genannt?
Die Firma Tchibo wird als Beispiel angeführt, die ein Video namens „Herr Bohne geht ins Netz“ nutzte, um Mitarbeitern Verhaltensregeln zu vermitteln.
Welche Gefahr besteht bei der Nutzung von Bewertungsplattformen für Unternehmen?
Mitarbeiter können sich hinter der Anonymität verbergen und das Unternehmen massiv kritisieren, was potenzielle neue Bewerber abschrecken kann.
- Arbeit zitieren
- Manuela Gönsch (Autor:in), 2011, Mitarbeiterkommunikation im Social Web, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/182602