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Musikpolitik im Dritten Reich

Titel: Musikpolitik im Dritten Reich

Hausarbeit , 2008 , 12 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Bachelor of Arts Maria Reinhold (Autor:in)

Geschichte Deutschlands - Neuere Geschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Für viele Menschen erscheint es im 21. Jahrhundert unbegreiflich, wie der
Nationalsozialismus eine so große Wirkung in Deutschland entfalten konnte. Es erscheint
vielen unglaublich, dass ein solch totalitäres Regime die Begeisterung eines ganzen Volkes so
sehr zu erregen verstand. Im Folgenden soll nun auf die Bedeutung der Musik für diese
Entwicklungen eingegangen werden. Es stellt sich die Frage, ob ein solch großer Erfolg der
NSDAP und ihres Gedankenguts ohne eine ausgefeilte und psychologisch wirksame
Musikpolitik überhaupt möglich gewesen wäre. Des Weiteren soll auf die Frage eingegangen
werden, inwiefern der gezielte Einsatz von Musik als propagandistisches Mittel eine
Euphorisierung, bzw. Apathisierung des deutschen Volkes bewirkte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

1.1.Problemstellung

1.2.Struktureller Aufbau

2.Betrachtung der verschiedenen Musikrichtungen des frühen 20. Jahrhunderts

3.Nutzbarmachung der Musik durch den Nationalsozialismus

3.1.Oper

3.2.Marschmusik

3.3.Rundfunk

4.Bedeutung des Rundfunks zu Kriegszeiten

4.1.Programm- und Musikzusammenstellung

4.2. Umgang mit ausländischen Rundfunkeinflüssen

5.„Kampfbund für die deutsche Kultur“ und Reichsmusikkammer

6.Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die strategische Bedeutung der Musikpolitik als propagandistisches Instrument des Nationalsozialismus, um die Begeisterung und Gleichschaltung der deutschen Bevölkerung zu analysieren und zu bewerten.

  • Propagandistischer Einsatz von Musik zur Massenbeeinflussung
  • Die Rolle der Oper und Marschmusik in der NS-Ideologie
  • Transformation des Rundfunks zum zentralen Medieninstrument
  • Systematische Verfolgung und Ausschaltung unliebsamer Künstler
  • Organisation der Musiküberwachung durch den Kampfbund und die Reichsmusikkammer

Auszug aus dem Buch

3.2. Marschmusik

Marschmusik zeichnet sich durch einfache, einprägsame Melodien und häufige inhaltliche Wiederholungen aus. Sie entsprach somit den Ansprüchen der Arbeiterklasse, welche die Hauptwählerschaft der NSDAP stellte. So scheint es selbstverständlich, dass Hitler ich dieser Art von Musik bediente, um die Massen zu beeinflussen und zu politisieren.

Durch den Einsatz dieser militärischen Musik auf den meist gigantischen und bombastischen NS-Veranstaltungen wurde ein Gefühl des Kollektivs geschaffen, welches durch den Einsatz von Militärparaden noch verstärkt wurde. Des Weiteren wurde somit der Anspruch Deutschlands, nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg trotz der Bestimmungen und Beschränkungen des Versailler Vertrags wieder eine Militärmacht zu sein, in den Augen der Bevölkerung gefestigt. Dies stellte somit einen Affront gegen die Sieger des Ersten Weltkriegs dar, welcher die in ihrem Stolz massiv gekränkte deutsche Bevölkerung mit Genugtuung erfüllt haben muss. Somit steht der Einsatz von Marschmusik auch im starken Zusammenhang mit Hitlers Ausführungen und Propagandareden zur so genannten „Dolchstoßlegende“, welche sich vor allem gegen die SPD und andere sozialistische und kommunistische Parteien richtete.

Außerdem noch zu nennen ist der große Einfluss solcher Musik auf Jugendliche, weswegen auch in den nationalsozialistischen Jugendorganisationen HJ und BdM Marschmusik einen großen Teil des Gehörten ausmachte. In Zeiten pubertärer Identitätssuche und langsamer Abnabelung aus dem Elternhaus konnten Jugendliche im bereits angesprochenen Kollektiv Halt und Kameradschaft finden. Somit wurde die ideale Grundlage dafür geschaffen, diese Jugendlichen mit nationalsozialistischem Gedankengut zu infiltrieren und eine neue Generation absolut systemtreuer Bürger nach arischem Idealbild zu schaffen.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung der Musikpolitik im Nationalsozialismus ein und erläutert den strukturellen Aufbau der Arbeit.

2.Betrachtung der verschiedenen Musikrichtungen des frühen 20. Jahrhunderts: Es wird ein Überblick über die musikalische Vielfalt und die Entwicklung neuer Medien nach dem Ersten Weltkrieg gegeben.

3.Nutzbarmachung der Musik durch den Nationalsozialismus: Das Kapitel analysiert, wie Oper, Marschmusik und der Rundfunk gezielt als Werkzeuge der NS-Propaganda eingesetzt wurden.

4.Bedeutung des Rundfunks zu Kriegszeiten: Hier wird die Rolle des Radios bei der Kriegslegitimation und die Problematik des Umgangs mit ausländischen Einflüssen beleuchtet.

5.„Kampfbund für die deutsche Kultur“ und Reichsmusikkammer: Die organisatorische Kontrolle und die systematische Verfolgung missliebiger Musiker durch diese Institutionen stehen im Mittelpunkt.

6.Schlussbetrachtung: Abschließend wird die Bedeutung der Musikpolitik als wesentlicher Erfolgsfaktor für das NS-Regime zusammenfassend bewertet.

Schlüsselwörter

Musikpolitik, Nationalsozialismus, Propaganda, Rundfunk, Reichsmusikkammer, Marschmusik, Oper, NS-Ideologie, Gleichschaltung, Kampfbund für deutsche Kultur, Musikbolschewismus, Mediensteuerung, Massenbeeinflussung, Hitler, Kulturkammergesetz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wie das nationalsozialistische Regime Musik als psychologisches Propagandainstrument einsetzte, um die Bevölkerung zu beeinflussen und zu kontrollieren.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Schwerpunkte bilden der Einfluss auf verschiedene Musikgattungen wie Oper und Marschmusik, die Rolle des Rundfunks sowie die organisatorische Kontrolle durch NS-Organisationen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, inwiefern eine ausgefeilte Musikpolitik wesentlich zum Erfolg des nationalsozialistischen Gedankenguts beigetragen hat.

Welche methodische Vorgehensweise liegt der Arbeit zugrunde?

Die Autorin wählt einen analytischen Ansatz, der historische Ereignisse mit medienpolitischen Strategien verknüpft und auf Fachliteratur zu den Themen Nationalsozialismus und Musikgeschichte stützt.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Im Hauptteil wird analysiert, wie Musik zur Euphorisierung des Volkes genutzt wurde, wie der Rundfunk zentral gesteuert wurde und wie durch Verbote "nicht systemkonformer" Künstler eine kulturelle Säuberung stattfand.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Musikpolitik, Propaganda, Reichsmusikkammer, Gleichschaltung sowie die Instrumentalisierung von Kultur für das NS-Regime.

Welche Rolle spielte der Rundfunk speziell während des Krieges?

Der Rundfunk diente ab 1939 primär der Kriegslegitimation, musste jedoch aufgrund sinkender Glaubwürdigkeit und dem Bedarf an Zerstreuung zunehmend auf Unterhaltungsmusik setzen.

Was genau war der "Kampfbund für die deutsche Kultur"?

Es handelte sich um eine NSDAP-nahe Organisation, die bereits vor 1933 massiv gegen als "jüdisch" oder "bolschewistisch" diffamierte Kunst agitierte und die ideologische Kontrolle im Kulturbereich vorantrieb.

Wie wirkte sich die Gründung der Reichsmusikkammer für Musiker aus?

Sie bedeutete eine totale Überwachung des Musiklebens, bei der Musiker Fragebögen über ihre Abstammung ausfüllen mussten, was für "nicht arische" oder politisch unerwünschte Künstler einem Berufsverbot gleichkam.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Musikpolitik im Dritten Reich
Hochschule
Technische Universität Chemnitz
Veranstaltung
Musique, politique, chanson et histoire de 1789 à 1944
Note
2,3
Autor
Bachelor of Arts Maria Reinhold (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
12
Katalognummer
V181592
ISBN (eBook)
9783656049166
ISBN (Buch)
9783656049630
Sprache
Deutsch
Schlagworte
musikpolitik dritten reich
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bachelor of Arts Maria Reinhold (Autor:in), 2008, Musikpolitik im Dritten Reich, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/181592
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Leseprobe aus  12  Seiten
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