Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung………………………………………………………………..S. 1
2. Zum Begriff „Autismus“………………………………………………..S. 1
3. Autismusformen - Frühkindlicher Autismus…………………...…...….S. 2
4. Frühkindlicher Autismus – Krankheitsverlauf………….………………S. 3
5. Autismusformen – Asperger-Syndrom…………………………………S. 3
6. Diagnose des Asperger-Syndroms……………………………………...S. 4
7. Sonderpädagogische Förderung………………………………………...S. 6
8. Sonderpädagogische Förderung - Aufgaben der Eltern…………...S.8
9. Sonderpädagogische Förderung – Aufgaben der Schule……………..S.11
Literaturverzeichnis……………………………………………………..S. 13
[…] leb in meiner eig´nen Welt so ganz
wo ich lache, springe, schrei und tanz
Geister, Monster, sie sind überall
Feuer brennt in mir, in freiem Fall
ich fühl kein Schmerz, ich will ihn spüren
er wird mich in die Wirklichkeit führen […]
1. Einleitung ……………………………………………………………………………………. Dieses Gedicht von Schwarzerleu mit dem Titel „Der Autist“, beschreibt wohl möglich das innere Leben eines Autismus-Erkrankten, der in seiner für uns unbekannten Welt lebt. In der Bundesrepublik Deutschland sind 6000-7000 Menschen von der Persönlichkeitsstörung „Autismus“ betroffen. Vielen ist dieser Begriff gänzlich unbekannt, oder nur durch hochbegabte aus den Massenmedien bekannt. Aus diesem Grund möchte ich mich in meiner Hausarbeit mit dem Autismus-Syndrom beschäftigen. Ich beanspruche natürlich nicht, das gesamte Krankheitsbild mit seinen zahlreichen Facetten und Formen wiederzugeben, was den Rahmen meiner Hausarbeit gänzlich sprengen würde. Vielmehr soll meine Hausarbeit als eine Art Einführung in das Themenspektrum „Autismus“ dienen. Angefangen von den zwei wichtigen Formen von Autismus und ihrer Diagnose, möchte ich schließlich zu den sonderpädagogischen Fördermöglichkeiten übergehen, die den Schwerpunkt meiner Hausarbeit bilden.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Zum Begriff „Autismus“
3. Autismusformen-Frühkindlicher Autismus
4. Frühkindlicher Autismus – Krankheitsverlauf
5. Autismusformen - Asperger Syndrom
6. Diagnose des Asperger-Syndroms
7. Sonderpädagogische Förderung
8. Sonderpädagogische Förderung - Aufgaben der Eltern
9. Sonderpädagogische Förderung - Aufgaben der Schule
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit dient als Einführung in das Themenspektrum „Autismus“. Das Hauptziel besteht darin, ausgehend von den zwei zentralen Autismusformen und deren Diagnose, einen Überblick über sonderpädagogische Fördermöglichkeiten für Betroffene zu geben, wobei der Fokus auf der praktischen Unterstützung durch Eltern und Schule liegt.
- Grundlagen und Definition des Autismus-Begriffs
- Differenzierung zwischen frühkindlichem Autismus und Asperger-Syndrom
- Medizinische und psychologische Diagnosekriterien
- Sonderpädagogische Förderansätze und Therapieziele
- Praktische Hilfestellungen für Eltern und familiäre Bewältigungsstrategien
- Integrative Förderkonzepte im schulischen Kontext
Auszug aus dem Buch
3. Autismusformen-Frühkindlicher Autismus
Frühkindlicher Autismus auch Kanner-Syndrom genannt, ist angeboren oder tritt während der ersten drei Lebensjahre eines Kleinkindes auf. Es macht sich durch Entwicklungsstörungen beim Kind bemerkbar. Die schwersten Ausprägungen können geradezu als geistige Behinderung betrachtet werden. Das Krankheitsbild tritt eher selten auf, so kommen schätzungsweise von 10.000 Kindern 4,5 mit frühkindlichem Autismus auf die Welt. Insgesamt sind Jungen um etwa drei bis vier Mal öfter betroffen als Mädchen. Die Symptome sind wie auch beim Asperger-Syndrom die Selbstbezogenheit und die dadurch resultierende Kontaktstörung. In Extremfällen nimmt das Kind von Geburt an keinerlei Kontakte zu den Menschen in seiner Umgebung auf und benutzt die Mutter wie ein Objekt. Dabei erweckt das Kind den Eindruck, dass es keine Beziehungen braucht und Kontakt sogar eher als störend empfindet und es stark ablehnt. Andererseits erweckt das Kind den Eindruck, dass es in einer Binnenwelt sehr aktiv agiert, aber niemanden aus der Realität daran partizipieren lässt. Dies bewirkt eine differenzierte Mimik des autistischen Kindes, welches oft sehr freundlich und schön wirkt, aber eher unkindlich sondern erwachsen aussieht (vgl. Tölle 2009: 232).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema Autismus ein, beleuchtet die Prävalenz in Deutschland und definiert den Fokus der Hausarbeit auf die Fördermöglichkeiten.
2. Zum Begriff „Autismus“: Dieses Kapitel erläutert die etymologische Herkunft, die historische Entwicklung des Begriffs durch Bleuer, Kanner und Asperger sowie aktuelle biologische Erkenntnisse.
3. Autismusformen-Frühkindlicher Autismus: Hier werden Symptomatik, Häufigkeit und Besonderheiten des Kanner-Syndroms, wie Objektfixierung und Kontaktstörung, dargestellt.
4. Frühkindlicher Autismus – Krankheitsverlauf: Das Kapitel beschreibt die diagnostische Herausforderung und die Langzeitperspektive für frühautistische Kinder, die meist auf lebenslange Betreuung angewiesen sind.
5. Autismusformen - Asperger Syndrom: Dieser Abschnitt widmet sich der historischen Einordnung, den Symptomen und der wissenschaftlichen Anerkennung des Asperger-Syndroms.
6. Diagnose des Asperger-Syndroms: Der Fokus liegt hier auf den verschiedenen Einschätzskalen, Kriterienkatalogen und dem Prozess der Diagnosefindung durch Fachleute.
7. Sonderpädagogische Förderung: Dieses Kapitel behandelt allgemeine Therapieziele, die Bedeutung eines ganzheitlichen Umfelds und die Wichtigkeit differenzierter Förderpläne.
8. Sonderpädagogische Förderung - Aufgaben der Eltern: Hier wird die psychische Belastung der Familie thematisiert sowie praktische Tipps zur Alltagsbewältigung und Förderung durch die Eltern gegeben.
9. Sonderpädagogische Förderung - Aufgaben der Schule: Das letzte Kapitel erörtert die integrative Beschulung, notwendige Rahmenbedingungen und Strategien für Lehrer, um autistische Kinder erfolgreich einzubinden.
Schlüsselwörter
Autismus, frühkindlicher Autismus, Asperger-Syndrom, Kanner-Syndrom, Sonderpädagogik, Therapie, Diagnose, Förderung, soziale Interaktion, Elternberatung, Inklusion, Verhaltensauffälligkeiten, Entwicklungsstörung, Kommunikation, Schulische Integration.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit bietet eine Einführung in das Thema Autismus, erläutert die zwei Hauptformen frühkindlicher Autismus und Asperger-Syndrom und konzentriert sich auf die praktischen sonderpädagogischen Fördermöglichkeiten.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die zentralen Felder sind die medizinische/psychologische Definition, die diagnostischen Kriterien, die Rolle der Eltern bei der Betreuung und die schulische Integration der betroffenen Kinder.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?
Ziel ist es, einen Überblick über das Störungsbild zu geben und aufzuzeigen, wie durch spezifische Förderansätze in Elternhaus und Schule die Teilhabe und Entwicklung autistischer Kinder unterstützt werden kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?
Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf Basis wissenschaftlicher Fachliteratur aktuelle Erkenntnisse zu Autismus, Diagnoseverfahren und pädagogischen Interventionsmöglichkeiten zusammenführt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung, die Darstellung der Autismusformen, die Diagnosekriterien sowie die praktische Umsetzung der Sonderpädagogischen Förderung im familiären und schulischen Alltag.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Autismus-Spektrum, Sonderpädagogik, Inklusion, diagnostische Einschätzskalen und unterstützende Therapiemaßnahmen charakterisiert.
Warum ist die Unterscheidung zwischen frühkindlichem Autismus und dem Asperger-Syndrom für die Förderung so wichtig?
Die Arbeit verdeutlicht, dass die Ausprägungsgrade variieren; während frühautistische Kinder oft auf eine lebenslange, rund-um-die-Uhr Betreuung angewiesen sind, erfordert das Asperger-Syndrom spezifische Strategien zur sozialen Interaktion und Kommunikation.
Welche besonderen Herausforderungen beschreibt die Autorin für Eltern autistischer Kinder?
Eltern stehen vor der großen emotionalen Belastung der "scheinbaren Ablehnung" durch das Kind sowie der Herausforderung, den Alltag und die soziale Integration der Geschwister trotz der intensiven Pflegebedürftigkeit auszubalancieren.
Warum wird die integrative Form der Beschulung in der Arbeit bevorzugt?
Die Autorin argumentiert, dass die Integration in Regelschulen soziale Vorbilder durch gesunde Mitschüler bietet, was in reinen Behinderteneinrichtungen fehlt, sofern eine fachlich kompetente Betreuung sichergestellt ist.
- Quote paper
- Cakmak Raide (Author), 2011, Autismus und sonderpädagogische Förderung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/180727