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Piraten im Film

Title: Piraten im Film

Term Paper (Advanced seminar) , 2010 , 10 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Julia Rudloff (Author)

German Studies - Literature of History, Eras

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Piraten gehören zu den schillerndsten Figuren unserer populären Kultur. Schon in der Kindheit werden die Meisten mit ihnen konfrontiert. Sie wirken auf uns mystisch und interessant. Aufregende Abenteuer vor einer exotischen Kulisse lassen die Piraten auf uns anziehend erscheinen. So ist es nicht verwunderlich, dass auch die Filmindustrie sich das Piratentum immer wieder zum Thema macht.
Der erste erfolgreiche Piratenfilm war der Stummfilm „Der schwarze Pirat“ von 1926. In den 1930er- und 40er Jahren etablierte sich der Piratenfilm als eigenständiges Filmgenre und ab 1943 wurde die große Phase des Piratenfilmes mit dem oscarprämierten Film „Der Seeräuber“ eingeläutet. Den Höhepunkt erreichte das Filmgenre in den 1950er Jahren. In den anschließenden Jahrzehnten galt der Piratenfilm als erloschen, was durch einzelne Wiederbele-bungsversuche, die an den Kinokassen jedoch scheiterten, belegbar ist. Erst die „Fluch der Karibik“- Trilogie, welche den Piratenfilm mit großzügigen und phantastischen Elementen anreicherte, konnte dem Genre zu einem Aufleben verhelfen. Auch lässt die Fortsetzung der Trilogie in nächster Zukunft auf ei-nen weiteren großen Erfolg an den Kinokassen hoffen.
In der vorliegenden Arbeit soll hinterfragt werden, warum sich das Publikum mit einem Piraten, einem hinterlistigen Mörder und gemeinem Verbrecher, identifizieren möchte. Außerdem soll der Unterschied zwischen den älteren und den neuen Piratenfilmen herausgearbeitet werden. Was ist ausschlagge-bend dafür, dass die „Fluch der Karibik“- Trilogie einen erneuten Aufschwung des Genres möglich machte?
Der erste Teil der vorliegenden Arbeit beschäftigt sich mit dem Genre des Pira-tenfilms, während der zweite Teil sich auf das Schema und den Aufbau des Genres bezieht und Personenkonstellationen und wiederkehrende Motive ana-lysiert. Auch wird untersucht, inwiefern sich das alte Schema mit dem neuen Schema vergleichen lässt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Genre des Piratenfilms

3. Das Schema des Piratenfilms

3.1. Das klassische Schema

3.2. Das neue Schema

4. Zusammenfassung

5. Bibliografie

5.1.) Sekundärliteratur

5.2. Filme

5.3.) Internetverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Faszination des Publikums für die Figur des Piraten als vermeintlichen Verbrecher sowie die filmische Entwicklung des Genres vom klassischen Schema hin zur modernen Interpretation durch die „Fluch der Karibik“-Trilogie.

  • Historische Entwicklung und Mystifizierung des Piratenfilms
  • Vergleich klassischer und moderner Erzählschemata
  • Analyse von Rollenbildern und Identifikationspotenzialen
  • Bedeutung von filmischen Motiven wie dem Piratenkodex und Zyklizität

Auszug aus dem Buch

3. Das Schema des Piratenfilms

Durch die historische Anlehnung des Piratenfilms sind die möglichen Schauplätze stark begrenzt. Hohe See, Mehrmaster und karibische Strände sind als übliches Bild anzutreffen. Gouverneurspaläste und überfüllte Seeräuberkaschemmen zeichnen den Kontrast an Land. Auch die Wiederholung von inhaltlichen Motiven begleitet das Genre. So sind in so gut wie jedem Piratenfilm Schatzinseln oder Schiffskämpfe zu finden.

Piraten werden oft als Schurken dargestellt, die sich den Helden in den Weg stellen. Hofmann erstellte ein Extremkonzept des Piraten, welches sich an radikalen historischen Vorbildern orientiert:

„Grausam und gewalttätig, zugleich beutegierig und genusssüchtig, ist er [der Pirat] eine anarchische Figur, die nichts als ihren eigenen Willen als Gesetz anerkennt.“

In der filmischen Umsetzung ist eine strenge Trennung von guten und bösen Piraten erkennbar. Dem Extremkonzept des Piraten, welches Hofmann aufstellt, entsprechen üblicherweise nur die bösen Piraten. Sie nehmen die Rolle des Antagonisten ein. Dem guten Piraten wiederum ist die Protagonistenrolle und somit die des Sympathieträgers vorbehalten. Dennoch sind Elemente dieses Extremkonzeptes auch bei der Rolle des guten Piraten zu finden. So scheinen diese die Grenze zwischen Gut und Böse zu verwischen. In den meisten Fällen gibt nicht ein idealistisches Motiv den Grund für den Beginn eines Abenteuers, sondern die Aussicht auf Profit. Dennoch ist es selbstverständlich, dass jeder positive Protagonist an einen Punkt gerät, in dem er seine Profitgier aufgibt und aus ehrenhaften Gründen handelt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die kulturelle Faszination für Piraten und stellt die Forschungsfrage nach der Identifikation des Publikums mit diesen zwiespältigen Figuren.

2. Genre des Piratenfilms: Dieses Kapitel definiert den Piratenfilm als Subgenre des Abenteuerfilms und beschreibt die Einflüsse von Historie, Literatur und anderen Genres wie Komödie oder Fantasy.

3. Das Schema des Piratenfilms: Hier werden die typischen Merkmale, Motive und Figurenkonstellationen analysiert, wobei zwischen klassischen und modernen Schemata differenziert wird.

4. Zusammenfassung: Das Fazit resümiert die erfolgreiche Neubelebung des Genres durch die „Fluch der Karibik“-Reihe und die romantische Glorifizierung des Piratenlebens.

5. Bibliografie: Dieses Kapitel listet die verwendeten Quellen, Filme und Internetverweise auf.

Schlüsselwörter

Piratenfilm, Abenteuerfilm, Filmgenre, Fluch der Karibik, Jack Sparrow, Historische Piraterie, Filmische Mystifizierung, Protagonist, Antagonist, Piratenkodex, Erzählschema, Heldenreise, Populärkultur, Identifikation, Filmische Motive

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der filmischen Darstellung von Piraten und untersucht, warum das Publikum eine Faszination für diese Figuren entwickelt, obwohl sie moralisch oft als Verbrecher agieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit analysiert die Genre-Entwicklung, die filmische Umsetzung von Piratenmythen sowie die strukturellen Unterschiede zwischen klassischen Piratenfilmen und modernen Produktionen wie der „Fluch der Karibik“-Trilogie.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Gründe für die Identifikation des Publikums mit Piraten zu ergründen und herauszuarbeiten, wie sich die filmischen Darstellungsmuster (das „Schema“) über die Jahrzehnte gewandelt haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine filmwissenschaftliche Analyse, die den Vergleich von narrativen Strukturen, Figurenkonstellationen und wiederkehrenden Motiven in den Fokus rückt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst das Genre allgemein, dann die konkreten Schemata des Piratenfilms und schließlich der Vergleich zwischen der klassischen Darstellung und modernen Neuerungen im Detail untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Piratenfilm, Genre-Analyse, Identifikation, Fluch der Karibik, filmische Motive und das Spannungsfeld zwischen Gut und Böse.

Inwiefern spielt der „Piratenkodex“ eine Rolle für die Erzählstruktur?

Der Kodex dient als wiederkehrendes Element, das in einer gesetzlosen Welt für Ordnung sorgen soll, gleichzeitig aber von den Protagonisten flexibel umgangen wird, was zu dramatischen Konflikten führt.

Was ist mit der „Zyklizität“ im Piratenfilm gemeint?

Die Zyklizität beschreibt filmische Muster, wie etwa die Wiederkehr bestimmter Lieder oder Situationen, in denen sich Charaktere zu Beginn und Ende eines Films in ähnlichen, ausweglosen Lagen befinden.

Wie unterscheidet sich das „neue Schema“ vom klassischen Piratenfilm?

Während klassische Filme eine klare Rollenverteilung zwischen dem athletischen Helden und dem bösen Antagonisten vorsehen, zeichnet sich das neue Schema durch eine Dopplung der Protagonisten, Fantasy-Elemente und eine moralische Grauzone aus.

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Details

Title
Piraten im Film
College
Technical University of Braunschweig
Grade
1,3
Author
Julia Rudloff (Author)
Publication Year
2010
Pages
10
Catalog Number
V179670
ISBN (Book)
9783656021711
ISBN (eBook)
9783656022152
Language
German
Tags
piraten film
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Julia Rudloff (Author), 2010, Piraten im Film, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/179670
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