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Müssen Managergehälter begrenzt werden?

Titel: Müssen Managergehälter begrenzt werden?

Essay , 2010 , 6 Seiten

Autor:in: Raphael Dick (Autor:in)

VWL - Mikroökonomie, allgemein

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die verheerenden Auswirkungen der jüngsten Finanzkrise, hervorgerufen durch maßlose Gier und Exzesse nach dem wirtschaftlichen „Mehr“, haben die Forderungen nach der Begrenzung von Managergehältern erneut in den Fokus öffentlicher Diskussionen gerückt. Dass es sich dabei jedoch um eine altbekannte und nicht neuerliche Thematik handelt, zeigt die Tatsache, dass schon im Jahr 2007 und damit noch vor den ersten radikalen Auswirkungen der Krise auf den Märkten in einer Forsa-Umfrage nicht weniger als 70% der Befragten sich für eine gesetzliche Regelung der Managerbezüge ausgesprochen haben. Es stellt sich dabei jedoch die Frage, inwiefern ein derartiger staatlicher Eingriff gerechtfertigt und vor allem gerecht ist?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Rechtliche und marktwirtschaftliche Rahmenbedingungen

3. Gesellschaftliche Akzeptanz und Verantwortung

4. Bonus-Malus-Systeme und staatliche Rahmensetzung

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Berechtigung staatlicher Eingriffe in die Gestaltung von Managergehältern vor dem Hintergrund der Finanzkrise 2008/2009 und hinterfragt, inwiefern eine Begrenzung mit marktwirtschaftlichen Prinzipien und gesellschaftlichen Gerechtigkeitsvorstellungen vereinbar ist.

  • Vereinbarkeit von Managervergütung mit dem Grundgesetz und Vertragsfreiheit
  • Marktwirtschaftliche Preisbildung bei Führungskräften auf dem Arbeitsmarkt
  • Verantwortung von Aufsichtsräten und Hauptversammlungen
  • Diskurs über gesellschaftliche Ungleichbehandlung bei Misserfolg
  • Potenziale und Grenzen von Bonus-Malus-Regelungen

Auszug aus dem Buch

Müssen Managergehälter begrenzt werden?

Die verheerenden Auswirkungen der jüngsten Finanzkrise, hervorgerufen durch maßlose Gier und Exzesse nach dem wirtschaftlichen „Mehr“, haben die Forderungen nach der Begrenzung von Managergehältern erneut in den Fokus öffentlicher Diskussionen gerückt. Dass es sich dabei jedoch um eine altbekannte und nicht neuerliche Thematik handelt, zeigt die Tatsache, dass schon im Jahr 2007 und damit noch vor den ersten radikalen Auswirkungen der Krise auf den Märkten in einer Forsa-Umfrage nicht weniger als 70% der Befragten sich für eine gesetzliche Regelung der Managerbezüge ausgesprochen haben. Es stellt sich dabei jedoch die Frage, inwiefern ein derartiger staatlicher Eingriff gerechtfertigt und vor allem gerecht ist?

Grundsätzlich schreibt die rechtliche und politische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland, das Grundgesetz, bereits in Artikel 2 und damit direkt folgenden auf den Schutz der menschlichen Würde das Recht des Freiheitsgrundsatzes, der auch die Vertragsfreiheit bedingt, fest. Somit muss es jedem Unternehmen offen stehen nach eigenem Ermessen und nach eigener Einschätzung über die Höhe der Managervergütung eigenständig und unabhängig entscheiden zu können. Schließlich haben wir als maßgebliche Instrumente der Marktwirtschaft hinsichtlich der Koordination und Regulation den Markt- und Preismechanismus, der auf der Vertragsfreiheit gründet. Demnach bestimmen auf den Märkten Angebot und Nachfrage den Preis. Ein offener, unbehinderter Wettbewerb ohne den Störfaktor Staat garantiert damit die freie Preisbildung auf dem Arbeitsmarkt. Da hoch qualifizierte und erfahrene Arbeitskräfte gewöhnlich durchaus rar sind, aber dennoch sehr begehrt, haben sie gemäß der Marktfunktionen einen höheren Preis, der über dem Gleichgewichtspreis liegt. Aus Sicht des Managers ergibt sich für ihn eine Art Angebotsoligopol.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beleuchtung der öffentlichen Debatte über Managergehälter im Kontext der Finanzkrise und Aufwerfen der Frage nach der staatlichen Eingriffsberechtigung.

2. Rechtliche und marktwirtschaftliche Rahmenbedingungen: Analyse der grundgesetzlichen Vertragsfreiheit sowie der marktwirtschaftlichen Preismechanismen, die die Entlohnung von Führungskräften bestimmen.

3. Gesellschaftliche Akzeptanz und Verantwortung: Kritische Auseinandersetzung mit der moralischen Verantwortung von Managern und der Diskrepanz zwischen öffentlicher Empörung und der unternehmerischen Praxis von Abfindungen.

4. Bonus-Malus-Systeme und staatliche Rahmensetzung: Diskussion über die Wirksamkeit von leistungsorientierten Vergütungssystemen und die mögliche Rolle des Staates bei der Rahmensetzung.

5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung, die das Recht auf Selbstbestimmung der Unternehmenseigentümer betont und staatliche Rahmensetzungen für Bonus-Malus-Systeme als vertretbar einstuft.

Schlüsselwörter

Managergehälter, Finanzkrise, Marktwirtschaft, Vertragsfreiheit, Grundgesetz, Bonus-Malus-System, Unternehmensführung, Aufsichtsrat, Vergütung, soziale Gerechtigkeit, Eigentumsrecht, Leistungsgerechtigkeit, Wirtschaftsethik, Unternehmenserfolg, Abfindungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der kontroversen Debatte über die staatliche Begrenzung von Managergehältern im Zuge der Finanzkrise und hinterfragt deren Legitimität.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der marktwirtschaftlichen Preisfindung, den grundgesetzlichen Freiheitsrechten, der Rolle von Unternehmenseigentümern und der moralischen Dimension von Managerboni.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, eine Antwort auf die Frage zu finden, ob eine staatliche Begrenzung von Managerbezügen in einer freien Marktwirtschaft gerechtfertigt ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine essayistische Analyse, die rechtliche Grundlagen (Grundgesetz, Aktiengesetz) mit ökonomischen Marktprinzipien kombiniert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Spannungsfelder zwischen Vertragsfreiheit, der Verantwortung von Führungskräften und dem Wunsch nach einer Bonus-Malus-Regelung erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Managergehälter, Marktwirtschaft, Vertragsfreiheit, Bonus-Malus-System und gesellschaftliche Akzeptanz.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Aufsichtsrates?

Der Aufsichtsrat wird als entscheidendes Organ gesehen, das die Verantwortung trägt, die Gesamtbezüge in einem angemessenen Verhältnis zur Leistung zu halten.

Warum lehnt der Autor eine direkte staatliche Gehaltsbegrenzung ab?

Eine direkte staatliche Eingriffe werden aufgrund des Vorrangs der Vertragsfreiheit und des Selbstbestimmungsrechts der Unternehmenseigentümer als marktinkonform angesehen.

Ende der Leseprobe aus 6 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Müssen Managergehälter begrenzt werden?
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München
Autor
Raphael Dick (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
6
Katalognummer
V177872
ISBN (eBook)
9783640998197
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Volkswirtschaftslehre Managementvergütung Management Manager Managergehälter Arbeitsmarkt Wettbewerbsordnung Vertragsfreiheit Vergütung Führungskräfte Bonus Malus Begrenzung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Raphael Dick (Autor:in), 2010, Müssen Managergehälter begrenzt werden?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/177872
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Leseprobe aus  6  Seiten
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