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Gesund Führen

Das betriebliche Gesundheitsmanagement

Titel: Gesund Führen

Hausarbeit , 2010 , 25 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Johannes Keller (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts". Schon der deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer führte dieses Zitat vor rund 150 Jahren auf, welches noch heute einen hohen Grad an Aktualität besitzt. Jedoch ist in Anbetracht des demographischen Wandels Gesundheit heutzutage nicht nur eine subjektive, sondern vor allem auch eine betriebliche und volkswirtschaftliche Größe.
Betrachtet man die Ergebnisse einer bundesweiten Erhebung des Sozialwissenschaftlichen Umfragezentrums der Universität Duisburg-Essen aus dem Jahre 2008 zu den Krankmeldungen in Abhängigkeit von der Arbeitsplatzgestaltung, so fällt auf, dass die Angaben der Beschäftigten zu ihren eigenen krankheitsbedingten Fehlzeiten positiv mit der Bewertung der Arbeitsplatzgestaltung korrelieren. Personen, welche ihren Arbeitsplatz als gesundheitsgerecht einstuften, waren in dem Jahr zuvor weniger krank und gaben aufgrund dessen tendenziell niedrigere Fehlzeiten an als Arbeitnehmer, die ihren Arbeitsplatz als nicht gesundheitsgerecht eingestuft hatten. Dieses Exempel verdeutlicht, dass ein effizientes Gesundheitsmanagement in Unternehmen Ausfällen vorbeugen, Mitarbeiter motivieren und auf lange Zeit den wirtschaftlichen Erfolg steigern kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition und Begriffsbestimmung

2.1 Ausgangslage

2.2 Der Gesundheitsbegriff

2.3 Betriebliches Gesundheitsmanagement

3. Stellenwert, Nutzen und Notwendigkeit des betrieblichen Gesundheitsmanagements

3.1 Ziele des Gesundheitsmanagements

3.2 Vor- und Nachteile für Arbeitnehmer und Arbeitgeber

4. Instrumente des Gesundheitsmanagements zur Diagnose und zur Gesundheitsförderung

4.1 Der betriebliche Gesundheitsbericht

4.2 Mitarbeiterbefragungen

4.3 Gesundheitsfördermaßnahmen

5. Praktisches Beispiel anhand der Daimler AG

6. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Thematik des betrieblichen Gesundheitsmanagements fundiert darzustellen, theoretische Grundlagen zu definieren und den Nutzen sowie die Notwendigkeit dieses Instruments für Unternehmen und Mitarbeiter durch einen praktischen Bezug zur Daimler AG zu belegen.

  • Grundlagen des Gesundheitsbegriffs und dessen Bedeutung für moderne Unternehmen
  • Notwendigkeit und Ziele des betrieblichen Gesundheitsmanagements im Kontext des demographischen Wandels
  • Instrumente der Gesundheitsdiagnose wie Gesundheitsberichte und Mitarbeiterbefragungen
  • Konkrete Maßnahmen zur Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz
  • Praxisbeispiel der Daimler AG zur Integration von Gesundheitsmanagement in die Unternehmenskultur

Auszug aus dem Buch

2.3 Betriebliches Gesundheitsmanagement

Unsere Gesellschaft befindet sich in einem sozialen und wirtschaftlichen Umbruch. Den Arbeitnehmern wird heutzutage, knapp 25 Jahre nach der „Ottawa-Charta“ von 1986, im Beruf immer mehr abverlangt. Diese Tatsache wird durch die immer wieder ansteigenden Zahlen von Arbeitsunfähigkeitsfällen, immer jüngeren Betroffenen, durch Zunahme physischer sowie psychischer Belastungen und Zunahme chronischer Erkrankungen bestätigt.

Ein betriebliches Gesundheitsmanagement nimmt sich dieser Problematik im Ganzen an und besitzt damit nicht nur einen pathogenetischen, sondern einen salutogenetischen Charakter. Mit anderen Worten geht es bei der Pathogenese um die Frage, was Beschäftigte in einem Unternehmen krank machen kann. Arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren werden auf diese Weise schon von vornherein erkannt. Im Unterscheid zur klassischen pathogenetischen Fragestellung zielt das salutogenetische Gesundheitsmodell von Aaron Antonovsky darüber hinaus auf die Frage ab, welche Faktoren die Beschäftigten gesund erhalten. Die salutogenetische Orientierung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements wendet sich also den Prozessen zu, Gesundheit zu erhalten und zu fördern. Im Grunde existiert in einem betrieblichem Gesundheitsmanagement eine komplementäre Beziehung zwischen Pathogenese und Salutogenese. Eine salutogenetische Orientierung führt dann meist über die in pathogenetischen Untersuchungen erworbenen Daten hinaus.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema ein, erläutert die Bedeutung von Gesundheit im demographischen Wandel und formuliert das Ziel der Arbeit.

2. Definition und Begriffsbestimmung: Dieses Kapitel erläutert die zentralen Begriffe Gesundheit sowie betriebliches Gesundheitsmanagement und deren theoretische Einordnung.

3. Stellenwert, Nutzen und Notwendigkeit des betrieblichen Gesundheitsmanagements: Es wird die Relevanz des Gesundheitsmanagements unter dem Aspekt des wirtschaftlichen Umbruchs analysiert und die Zielsetzungen sowie die Vor- und Nachteile beleuchtet.

4. Instrumente des Gesundheitsmanagements zur Diagnose und zur Gesundheitsförderung: Hier werden praxisrelevante Methoden wie der betriebliche Gesundheitsbericht, Mitarbeiterbefragungen und diverse Gesundheitsförderungsmaßnahmen vorgestellt.

5. Praktisches Beispiel anhand der Daimler AG: Dieses Kapitel veranschaulicht die theoretischen Konzepte anhand der konkreten Umsetzung bei der Daimler AG.

6. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und unterstreicht die Rolle des Gesundheitsmanagements als wichtiges Führungsinstrument.

Schlüsselwörter

Betriebliches Gesundheitsmanagement, Gesundheit, Gesundheitsförderung, Salutogenese, Pathogenese, Gesundheitsbericht, Mitarbeiterbefragung, Unternehmenskultur, Arbeitsunfähigkeit, Wohlbefinden, Ressourcen, Prävention, Daimler AG, Arbeitsschutz, Führungskräfte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Konzept des betrieblichen Gesundheitsmanagements als Instrument zur Steuerung betrieblicher Prozesse, um die Gesundheit der Mitarbeiter zu erhalten und wirtschaftlichen Erfolg zu sichern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf die theoretische Begriffsbestimmung von Gesundheit, die Notwendigkeit von Gesundheitsmanagement für Unternehmen und die praktische Anwendung durch Diagnoseinstrumente und Fördermaßnahmen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, dem Leser das Thema betriebliches Gesundheitsmanagement verständlich näherzubringen und die theoretischen Erkenntnisse durch ein konkretes Praxisbeispiel zu stützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung des Themas auf Basis aktueller Literatur und ergänzt diese durch ein Fallbeispiel der Daimler AG.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Begriffsdefinitionen, die Notwendigkeit des Gesundheitsmanagements, spezifische Diagnoseinstrumente wie Gesundheitsberichte und Befragungen sowie konkrete Fördermaßnahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind betriebliches Gesundheitsmanagement, Gesundheitsförderung, Salutogenese, Prävention und Unternehmenskultur.

Warum ist die Rolle der Führungskräfte bei der Daimler AG so entscheidend?

Führungskräfte nehmen bei der Daimler AG eine Vorbildfunktion ein und tragen durch ihre Qualifizierung wesentlich zur nachhaltigen Umsetzung und Verankerung der Gesundheitsmanagement-Maßnahmen bei.

Was unterscheidet das betriebliche Gesundheitsmanagement von der reinen Gesundheitsförderung?

Das Gesundheitsmanagement versteht sich als umfassendes System, Instrument und theoretischer Überbau, während die Gesundheitsförderung sich auf spezifische Maßnahmen zur Gesunderhaltung konzentriert und dem Management untergeordnet ist.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gesund Führen
Untertitel
Das betriebliche Gesundheitsmanagement
Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg
Note
1,3
Autor
Johannes Keller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
25
Katalognummer
V177028
ISBN (eBook)
9783640984756
ISBN (Buch)
9783640984985
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gesund führen gesundheitsmanagement
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Johannes Keller (Autor:in), 2010, Gesund Führen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/177028
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Leseprobe aus  25  Seiten
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