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Diversity Management - Wahrnehmungsansätze und ökonomische Begründungen im betrieblichen Personalwesen

Titel: Diversity Management - Wahrnehmungsansätze und ökonomische Begründungen im betrieblichen Personalwesen

Diplomarbeit , 2008 , 100 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Taylan Türkyilmaz (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Weltweit werden Unternehmen derzeit mit umfangreichen Veränderungen der ökonomischen, sozio-kulturellen, politischen und technologischen Rahmenbedingungen der Weltwirtschaft konfrontiert. Komplexe Entwicklungsprozesse, wie der steigende Globalisierungsdruck, der langfristige Trend zu einer alternden sowie schrumpfenden Gesellschaft in den meisten In-dustrienationen, eine wachsende Zahl von Fusionen und Firmenübernahmen, die Flexibilisierung von Arbeitszeit, -ort und -verträgen, eine zunehmende Dienstleistungsorientierung und der gesellschaftliche Wertewandel, beschreiben gegenwärtig das Umfeld von Organisationen und der Gesellschaft.

Dem Human Resources-Management kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu. Tradi-tionelle Personalsysteme erlauben zumeist keine personelle Vielfalt, sondern streben nach Homogenität und versuchen, diese u. a. durch gezielte Rekrutierungs- und Beförderungsent-scheidungen durchzusetzen. Das erfolgreiche Einführen von Diversity erfordert somit ein Umdenken in allen Unternehmensbereichen und -ebenen, insbesondere aber in der Personal-politik. Eine diversityorientierte bzw. -unterstützende Personalpolitik ist für „das Anziehen, die Selektion, die Motivation, die Entwicklung und die Anbindung hochqualifizierter, vielfältiger Arbeitnehmergruppen, welche die Schlüsselfaktoren für ein erfolgreiches Konkurrieren auf den sich heute schnell verändernden Märkten repräsentieren“ , von ausschlaggebender Bedeutung. Als wesentlicher Bestandteil des Unternehmens hat das Personalwesen die Aufgabe, die Voraussetzungen zu schaffen, unter denen die potentiellen Wettbewerbsvorteile einer vielfältig zusammengesetzten Belegschaftsstruktur ausgeschöpft werden können. In diesem Zusammenhang hat sich die Zahl der Veröffentlichungen zum Thema „Diversity Ma-nagement“ seit den 1990er Jahren vervielfacht. Zwar beschäftigt sich ein Großteil dieser Ar-beiten mit der ökonomischen Wirksamkeit des Diversity Managements, jedoch fehlt hier oft-mals eine kritische Auseinandersetzung mit den potentiellen Wettbewerbsvorteilen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Aufbau und Zielsetzung der Arbeit

2 Definitionen und konzeptionelle Grundlagen

2.1 Der Begriff „Diversity“ und seine Dimensionen

2.1.1 Wahrnehmbare und kaum wahrnehmbare Dimensionen

2.1.2 Primäre und sekundäre Diversity-Dimensionen

2.1.3 Vier Diversity-Lagen

2.1.4 Personen-immanente und verhaltens-immanente Merkmale

2.2 Diversity Management

2.2.1 Ursprung des Diversity Managements

2.2.2 Das Konzept des Diversity Managements

3 Wahrnehmungsansätze des Diversity Managements in Unternehmen

3.1 Wahrnehmungsansätze

3.1.1 Resistenzansatz

3.1.2 Fairness- und Diskriminierungsansatz

3.1.3 Marktzutritts- und Legitimationsansatz

3.1.4 Lern- und Effektivitätsansatz

3.2 Kategorisierung der Ansätze

4 Ökonomische Begründungen des Diversity Managements

4.1 Das Diversity-Grundverständnis-Erklärungsmodell

4.2 Wettbewerbsvorteile durch das Diversity Management

4.2.1 Marketing- und Vertriebsargumentation

4.2.2 Flexibilitätsargumentationen

4.2.3 Kostenargumentation

4.2.4 Personalmarketing- und Rekrutierungsargumentationen

4.2.5 Kreativitäts- und Innovationsargumentation

4.2.6 Problemlösungsqualitätenargumentation

5 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit untersucht die ökonomische Relevanz und Wirksamkeit des Diversity Managements in Unternehmen, um zu klären, ob durch die gezielte Nutzung von personeller Vielfalt tatsächliche Wettbewerbsvorteile erzielt werden können.

  • Analyse theoretischer Definitionen und konzeptioneller Grundlagen von Diversity.
  • Untersuchung unterschiedlicher Wahrnehmungsansätze des Diversity Managements.
  • Erörterung ökonomischer Begründungen für Diversity-Initiativen in globalen Unternehmen.
  • Evaluierung potenzieller Wettbewerbsvorteile anhand empirischer Studien und Praxisbeispiele.

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Primäre und sekundäre Diversity-Dimensionen

Loden und Rosener unterscheiden zwischen primären und sekundären Diversity-Dimensionen, anhand derer Menschen klassifiziert und Ähnlichkeiten wie auch Differenzen zwischen Personen ausgemacht werden können.

Als primäre Dimensionen definieren die Autoren solche Beschreibungsmerkmale der Menschen, „die angeboren und unveränderbar sind und/oder die zentrale Auswirkungen auf den frühen Sozialisierungsprozess, sowie fortlaufende Effekte über den gesamten Lebensweg haben“. Die sechs Primärdimensionen Alter, Ethnie, Geschlecht, physische Fähigkeiten bzw. Behinderung, Rasse und sexuelle Orientierung, auch Kerndimensionen genannt, beschreiben demnach diejenigen Aspekte, die das Individuum nicht selbst beeinflussen kann, die jedoch starke Auswirkungen auf die Gedanken, Gefühle, Verhaltensweisen und die soziale Integration einer Person haben und folglich auch das grundlegende Selbstbild eines Menschen formieren.

Die sekundären Dimensionen Ausbildung, Wohnort (geographische Lage), Einkommen, Familienstand, militärische Erfahrung, Elternschaft, Religion und Berufserfahrung sind beeinflussbare Diversity-Dimensionen, die von den Menschen über ihr Leben hinweg akquiriert und verändert werden können. Sie formen lediglich zusätzliche Unterscheidungsmerkmale über die Kernidentität hinaus. Insofern bilden die sekundären Dimensionen „eine weitere Ebene in dem Selbstbild bzw. der Selbst-Definition eines Menschen, je nachdem, ob dieser jene verheiratet ist oder nicht, ob Kinder vorhanden sind oder nicht, was für ein Einkommen bezogen wird, ob in einer Großstadt oder auf dem Land gewohnt wird etc.“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Globalisierung und den demografischen Wandel als Treiber für ein neues Verständnis von Personalführung und Diversity Management.

2 Definitionen und konzeptionelle Grundlagen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe, unterscheidet zwischen primären und sekundären Dimensionen und führt die „4 Layers of Diversity“ ein.

3 Wahrnehmungsansätze des Diversity Managements in Unternehmen: Hier werden vier zentrale Perspektiven vorgestellt, darunter der Resistenzansatz, der Fairness- und Diskriminierungsansatz, der Marktzutrittsansatz sowie der Lern- und Effektivitätsansatz.

4 Ökonomische Begründungen des Diversity Managements: Das Kapitel analysiert die betriebswirtschaftliche Relevanz durch ein Erklärungsmodell und untersucht konkrete Wettbewerbsvorteile wie Marketing, Flexibilität, Kosten und Innovationsfähigkeit.

5 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit resümiert die Ergebnisse der Untersuchung und weist auf die zukünftige Bedeutung für Unternehmen sowie den Forschungsbedarf bei der Quantifizierung ökonomischer Effekte hin.

Schlüsselwörter

Diversity Management, Personalführung, Wettbewerbsvorteile, Personelle Vielfalt, Arbeitsmarkt, Marktzutritt, Unternehmenskultur, Diversitätsdimensionen, Personalmarketing, Innovationsfähigkeit, Lern- und Effektivitätsansatz, Diskriminierung, Globalisierung, ökonomische Wirksamkeit, Humankapital.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert Diversity Management als Instrument der Unternehmensführung und untersucht, wie die Vielfalt von Mitarbeitern als ökonomischer Wettbewerbsfaktor genutzt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Diversity-Dimensionen, verschiedene Ansätze der Wahrnehmung durch Unternehmen sowie die ökonomische Begründung für den betrieblichen Einsatz.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Erörterung der Relevanz von Diversity Management im betrieblichen Einsatz sowie die Analyse ökonomischer Wettbewerbsvorteile anhand von empirischen Studien.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die durch die Analyse von Fachliteratur und die Auswertung empirischer Studien sowie Unternehmensbeispiele untermauert wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung begrifflicher Grundlagen, die Analyse verschiedener Wahrnehmungsansätze und eine detaillierte Prüfung von Wettbewerbsvorteilen (z. B. Marketing, Kosten, Innovation).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Diversity Management, ökonomische Wettbewerbsvorteile, Marktzutritt, Personelle Vielfalt und Personalmarketing.

Was besagt das Diversity-Grundverständnis-Erklärungsmodell von Sepehri?

Das Modell postuliert, dass ein höherer Grad an Homogenität innerhalb der Belegschaft eher zu einem ökonomischen Kalkül bei der Bewertung von Diversity führt, während Heterogenität oft mit sozio-moralischen Aspekten verknüpft wird.

Warum ist die Quantifizierung von Diversity-Vorteilen oft schwierig?

Die Arbeit stellt fest, dass Erfolge oft schwer messbar sind, da viele betriebliche Veränderungen gleichzeitig stattfinden und Diversity-Maßnahmen zudem meist indirekte und langfristige Effekte erzeugen.

Ende der Leseprobe aus 100 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Diversity Management - Wahrnehmungsansätze und ökonomische Begründungen im betrieblichen Personalwesen
Hochschule
Technische Universität Dortmund
Note
1,3
Autor
Taylan Türkyilmaz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
100
Katalognummer
V173503
ISBN (eBook)
9783656000327
Sprache
Deutsch
Schlagworte
diversity management wahrnehmungsansätze begründungen personalwesen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Taylan Türkyilmaz (Autor:in), 2008, Diversity Management - Wahrnehmungsansätze und ökonomische Begründungen im betrieblichen Personalwesen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/173503
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Leseprobe aus  100  Seiten
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