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PISA 2006: Lesekompetenz im nationalen Vergleich

Title: PISA 2006: Lesekompetenz im nationalen Vergleich

Term Paper , 2011 , 11 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Franziska Letzel (Author)

Pedagogy - School Pedagogics

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Seit der Veröffentlichung der Ergebnisse der ersten PISA-Erhebung 2000 ist Bildungspolitik in Deutschland wieder ein heiß diskutiertes Thema und steht im Zentrum des politischen und öffentlichen Interesses. Dies ist angesichts des schlechten Abschneidens der deutschen Schüler nicht verwunderlich, sorgt doch die jetzige Ausbildung der Kinder und Jugendlichen für die Kompetenz und Bildung der zukünftigen Erwerbsgeneration. Besonders die großen Defizite in der Lesekompetenz 15-jähriger Schülerinnen und Schüler erschreckte die breite Öffentlichkeit. Dies resultiert vor allem daraus, da „trotz der zunehmenden Verbreitung neuer Medien dem Lesen von Texten eine zentrale Bedeutung für die aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben nicht abgesprochen werden kann“ (vgl. Streblow 2004, S. 275). Deshalb verwunderte es nicht, dass schon wenige Tage nach der Veröffentlichung der Ergebnisse der PISA-Erhebung 2000 Rufe nach einer verstärkten Förderung der Lesekompetenz laut wurden und bis heute anhalten.
Die vorliegende Arbeit widmet sich der PISA-Studie 2006, in der zum dritten Mal die Lesekompetenz 15-jähriger deutscher Schülerinnen und Schüler erhoben wurde. Neben den wichtigsten Ergebnissen der Erhebung stehen aber vor allem die Fördermaßnahmen, die als Reaktion auf PISA 2000 folgten, im Zentrum der Betrachtung.
Zu diesem Zweck wird zunächst dargelegt, was PISA unter Lesekompetenz versteht und wie diese erhoben wird. Im Anschluss daran erfolgt eine Betrachtung der zentralen Ergebnisse der PISA-Studie 2006. Das Hauptkapitel dieser Arbeit besteht dann aus einer Analyse der Maßnahmen, die zur Förderung der Lesekompetenz in Deutschland getroffen wurden, sowie einer kurzen Betrachtung bestehender Trainingsprogramme. Anschließend werden die Erkenntnisse der Analyse zusammengefasst und darauf aufbauend ein Blick in die Zukunft geworfen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Was versteht PISA unter Lesekompetenz?

III. Die Lesekompetenz 2006 im nationalen Vergleich

IV. Förderung von Lesekompetenz

1. Reaktionen der Schulen auf den PISA-Schock

2. Trainingsprogramme zur Förderung von Lesekompetenz

V. Schlussfolgerungen – Ein Blick in die Zukunft

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die PISA-Ergebnisse von 2006 im Hinblick auf die Lesekompetenz 15-jähriger Schüler in Deutschland und untersucht kritisch die Fördermaßnahmen, die als Reaktion auf den sogenannten PISA-Schock von 2000 eingeleitet wurden.

  • Definition und Erhebung von Lesekompetenz im Rahmen der PISA-Studie
  • Nationaler Vergleich der Lesekompetenz-Ergebnisse 2006
  • Analyse schulischer Reaktionen und Förderinitiativen
  • Vorstellung spezifischer Trainingsprogramme
  • Zukunftsperspektiven für die schulische Leseausbildung

Auszug aus dem Buch

1. Reaktionen der Schulen auf den PISA-Schock

Bereits wenige Tage nach Veröffentlichung der Ergebnisse der ersten PISA-Studie 2000 reagierte die Kultusministerkonferenz auf das schlechte Abschneiden der deutschen Schüler. Sie erließ sieben Handlungsfelder, die unter anderem Maßnahmen zur Verbesserung der Sprachkompetenz im vorschulischen Bereich und eine durchgängige Verbesserung der Lesekompetenz vorsehen (vgl. Payk 2009, S. 28). Dabei wurden jedoch keine Maßnahmen konkret beschlossen, sondern vielmehr sollte es den Bundesländern selbst überlassen werden, die einzelnen Handlungsfelder in eigener Gestaltung zu verwirklichen. Seitdem wurden in der Bundesrepublik zahlreiche Initiativen und Projekte zur Förderung von Lesekompetenz ins Leben gerufen, von denen nun einige ausgewählte vorgestellt werden.

Die Mehrzahl der Angebote bezieht sich auf die Schulen selbst, da sie den Vorteil haben, bei der Zielgruppe direkt anzusetzen. Eine Möglichkeit, vermehrt Leseförderung zu erreichen, besteht dabei in der Veränderung von Zielvorgaben und Lehrinhalten in den Lehrplänen zu Gunsten der Leseförderung. Dieser Weg wurde unter anderem in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen eingeschlagen, indem eine Veränderung hin zu einem stärkeren Fokus auf die Entwicklung und Förderung von Lesekompetenz stattgefunden hat (vgl. Bundesministerium für Bildung und Forschung 2005, S. 84). Auch in Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern wurden entsprechende Modifikationen der Lehrpläne vorgenommen, indem zum Beispiel Bibliotheksbesuche und die Vermittlung von Kenntnissen zur Bibliotheksnutzung verbindlich vorgeschrieben sind (vgl. ebd., S.84).

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die bildungspolitische Debatte nach der PISA-Erhebung 2000 und skizziert den Fokus auf die PISA-Studie 2006 sowie die darauf folgenden Fördermaßnahmen.

II. Was versteht PISA unter Lesekompetenz?: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Lesekompetenz im PISA-Kontext, beschreibt verschiedene Lesedimensionen und erläutert die fünf Kompetenzstufen.

III. Die Lesekompetenz 2006 im nationalen Vergleich: Es erfolgt eine Analyse der deutschen Ergebnisse der PISA-Studie 2006 unter Berücksichtigung der Unterschiede zwischen den Bundesländern und der Problematik innerhalb der Kompetenzstufen.

IV. Förderung von Lesekompetenz: Dieses Kapitel untersucht konkrete schulische Maßnahmen und spezifische Trainingsprogramme wie das „Reciprokal Teaching“ oder das „Lesefitness-Training“ als Antwort auf die PISA-Ergebnisse.

V. Schlussfolgerungen – Ein Blick in die Zukunft: Das Fazit fasst die Analyse zusammen und fordert eine fächerübergreifende Leseförderung sowie eine stärkere Begeisterung für das Lesen jenseits des reinen Soll-Katalogs.

Schlüsselwörter

PISA-Studie, Lesekompetenz, Leseförderung, Bildungsstandard, Kompetenzstufen, Schulpolitik, Lehrerfortbildung, Lesestrategien, Lesemotivation, Reciprokal Teaching, Lesefitness-Training, Schulleistung, Bildungsforschung, fächerübergreifender Unterricht, Leseverständnis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit im Kern?

Die Arbeit befasst sich mit der Situation der Lesekompetenz von Schülern in Deutschland nach der PISA-Studie 2006 und den daraus resultierenden schulischen Fördermaßnahmen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die Definition von Lesekompetenz, der nationale Leistungsvergleich der Bundesländer, verschiedene Förderprojekte der Schulen sowie bekannte Trainingsprogramme zur Steigerung der Lesekompetenz.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Wirksamkeit und Vielfalt der Fördermaßnahmen zu analysieren, die als Reaktion auf die PISA-Studien seit 2000 in Deutschland implementiert wurden.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung von Expertisen und Berichten rund um die PISA-Studien und bildungspolitische Reformen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Analyse der schulischen Reaktionen, der Rolle der Lehrerfortbildung, dem Ausbau von Schulbibliotheken und der Erläuterung von Trainingsprogrammen wie dem „Reciprokal Teaching“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie PISA, Lesekompetenz, Leseförderung, Kompetenzstufen, Lesemotivation und Schulreform beschreiben.

Wie unterscheidet sich die Situation der Bundesländer bei der Lesekompetenz?

Es bestehen erhebliche Leistungsunterschiede zwischen den Bundesländern, wobei eine Differenz von 38 Punkten zwischen dem besten und dem schwächsten Bundesland einem Leistungsabstand von über einem Schuljahr entspricht.

Warum wird eine fächerübergreifende Leseförderung gefordert?

Da das Lesen eine Schlüsselqualifikation darstellt, soll die Förderung nicht länger nur Aufgabe des Deutschunterrichts sein, sondern in allen Situationen, in denen Texte gelesen werden müssen, als Lernziel verankert werden.

Welche Rolle spielt die Motivation für die Lesekompetenz?

Die Arbeit betont, dass neben der reinen Strategievermittlung die Förderung der intrinsischen Lesemotivation und die Freude am Lesen entscheidend sind, um nachhaltigen Lernerfolg zu erzielen.

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Details

Title
PISA 2006: Lesekompetenz im nationalen Vergleich
College
Dresden Technical University  (Schulpädagogik und Grundschulpädagogik)
Course
Seminar: Die Sekundarstufe I aus Sicht der empirischen Sozialforschung
Grade
1,0
Author
Franziska Letzel (Author)
Publication Year
2011
Pages
11
Catalog Number
V172622
ISBN (eBook)
9783640926619
ISBN (Book)
9783640926930
Language
German
Tags
pisa lesekompetenz vergleich
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Franziska Letzel (Author), 2011, PISA 2006: Lesekompetenz im nationalen Vergleich, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/172622
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