Die Hausarbeit untersucht die Intertextualität zwischen den Werken "Un coeur simple" von Gustave Flaubert und "Geneviève: histoire d'une servante" von Alphonse de Lamartine. Es wird literaturwissenschaftlich auf Grundlage des Prinzips der Intertextualität nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden untersucht.
Gustave Flaubert, einer der bedeutendsten Schriftsteller Frankreichs und Pionier der modernen Literatur veröffentlicht 1877, die Trois Contes: Drei Erzählungen, an denen er über dreißig Jahre gearbeitet hat. Diese Erzählungen sollen sein letztes größeres Werk sein, da er 1880 verstirbt. Die drei Erzählungen "Un cœur simple", "La Légende de Saint Julien l’Hospitalier" und "Hérodias" begründen sich auf unterschiedliche Mythen und Überlieferungen aus der Bibel und der Literatur. Der Bezug zu Religion und Glaube zieht sich wie ein roter Faden durch alle drei Erzählungen.
"Un cœur simple", um das es in dieser Arbeit gehen soll, handelt von Félicité, einer Magd, deren Lebensinhalt die Aufopferung für ihre Herrenfamilie darstellt. Nicht nur Félicité selbst, sondern auch die Handlung in Un cœur simple weisen einige intertextuelle Bezüge zu Alphonse de Lamartines Roman "Geneviève: histoire d’une servante" auf.
- Arbeit zitieren
- Maria von Papenburg (Autor:in), 2019, Intertextualität in "Un cœur simple" von Gustave Flaubert und "Geneviève: Histoire d’une servante" von Alphonse de Lamartine, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1724611