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Interkulturalität im Unterricht mit Manga

Title: Interkulturalität im Unterricht mit Manga

Seminar Paper , 2009 , 22 Pages , Grade: 3,00

Autor:in: Bernhard Kopf (Author)

Didactics - German Studies

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Summary Excerpt Details

Ich stelle in dieser Arbeit einen Unterrichtsentwurf vor, wie Schüler anhand von Mangas über Interkulturalität reflektieren können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einführung

Stundenablauf

Hintergrundinformation

Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, das Medium Manga als didaktisches Werkzeug im Unterricht einzusetzen, um Schüler zur Reflexion über Interkulturalität, kulturelle Unterschiede und eigene Wahrnehmungsnormen anzuregen.

  • Vergleich von Erzähltechniken zwischen westlichen Comics und japanischen Mangas
  • Reflexion über Interkulturalität und das Erkennen von Stereotypen
  • Analyse der Geschichte und der Verbreitung von Manga im deutschsprachigen Raum
  • Kritische Auseinandersetzung mit "Lesenormen" und visueller Erzählweise
  • Erörterung der Rolle von Politik und Kulturindustrie in der Manga-Globalisierung

Auszug aus dem Buch

Ist die Manga-Erzählweise kulturell anders?

Bei der Diskussion mit den Schülern kann man, wie schon gesagt, aufbauend auf der Analyse der Erzählformen diskutieren, ob die Unterschiede zwischen Manga und Comic kulturell bedingt sind. Dabei muss man sich natürlich vor Stereotypen hüten. Aber es gibt sehr wohl Stimmen, die eine kulturell unterschiedliche Erzählweise herausgefunden haben wollen. Dies hat auch mit dem Seminarthema der „Normen“ zu tun, weil etwa Nielsen schreibt, dass wir durch die Analyse von Manga unsere als selbstverständlich geltenden Lesenormen hinterfragen können:

„Diese ‚Eigenheiten‘ sollen im Umkehrschluss versehen helfen, welche Wege visuellen Erzählens im Westen beschritten wurden – Wege, die uns heute so selbstverständlich vorkommen, dass wir sie nicht mehr als ‚gewählte‘, als eingelöste Optionen wahrnehmen, sondern fast schon als selbstverständlich, quasi als unausweichlich, der Form ‚naturgemäß‘ innewohnend.“

Nielsen vertritt dabei nämlich die These, dass im Manga grundsätzlich anders erzählt wird als im westlichen Comic:

„Comic-Seiten westlicher Provenienz funktionieren aufgrund ihrer in der Tradition Lessings stehenden Formsprache nämlich wie Bildergalerien, in denen gerahmte, gereihte Gemälde voller ‚fruchtbarer Augenblicke‘ hängen, während sie im Osten ‚Fenster‘ sind – gerahmte Schlüssellöcher zum Gefühl.“

Zusammenfassung der Kapitel

Einführung: Der Abschnitt führt in die Thematik der Unterrichtseinheit ein und definiert den Begriff der Interkulturalität sowie die Bedeutung von Manga als japanisches Comic-Format.

Stundenablauf: Dieses Kapitel skizziert einen konkreten Unterrichtsplan, der das Mitbringen eigener Comics, die Analyse von Erzähltechniken und die Diskussion kultureller Unterschiede umfasst.

Hintergrundinformation: Hier werden historische und ökonomische Aspekte der Manga-Verbreitung im deutschsprachigen Raum beleuchtet sowie Fragen zur künstlerischen Identität und politischen Instrumentalisierung diskutiert.

Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Eignung des Themas Manga für den interkulturellen Unterricht trotz bestehender methodischer Herausforderungen.

Schlüsselwörter

Manga, Comic, Interkulturalität, Erzähltechniken, Kulturkontakt, Lesenormen, Stereotype, Globalisierung, Bildanalyse, japanische Kultur, Medienpädagogik, Unterrichtseinheit, visuelles Erzählen, Kulturindustrie, Wahrnehmung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Einsatz von Mangas im Unterricht, um Schülern durch den Vergleich mit westlichen Comics ein tieferes Verständnis für interkulturelle Zusammenhänge und eigene Wahrnehmungsnormen zu vermitteln.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernpunkten zählen der Vergleich visueller Erzählweisen, die Rolle kultureller Stereotype, die historische Entwicklung des Manga-Marktes in Deutschland sowie die Frage nach der kulturellen Spezifik von Comics.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, eine Unterrichtsgrundlage zu schaffen, die Schüler dazu anregt, kulturelle Differenzen zu reflektieren und dabei ihre eigenen, oft unbewussten Lesegewohnheiten kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt Ansätze der Comic-Analyse, kombiniert mit kulturwissenschaftlichen Perspektiven auf Globalisierung und rezipiert Fachliteratur zur Bildtheorie, um didaktische Impulse zu generieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen detaillierten Ablaufplan für den Unterricht sowie eine vertiefende inhaltliche Auseinandersetzung mit der Manga-Geschichte, Erzähltheorien und den politischen Dimensionen der Manga-Globalisierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Manga, Interkulturalität, Erzähltechniken, Kulturkontakt, Lesenormen, Stereotype und visuelles Erzählen sind die zentralen Begriffe.

Welche Rolle spielen die "Lesenormen" in diesem Kontext?

Lesenormen sind kulturell geprägte Erwartungen an das visuelle Erzählen. Die Analyse von Mangas, die beispielsweise von rechts nach links gelesen werden, dient dazu, die vermeintliche Natürlichkeit westlicher Lesegewohnheiten zu dekonstruieren.

Warum wird im Dokument das Thema "Gefahr der Manipulation" angesprochen?

Das Kapitel thematisiert, wie politische Akteure versuchen, populärkulturelle Medien wie Manga oder Comics für ideologische Zwecke zu vereinnahmen, und schlägt vor, dies im Unterricht kritisch zu hinterfragen.

Inwiefern ist das Konzept der "kulturellen Geruchlosigkeit" relevant?

Der Begriff hinterfragt, ob japanische Produkte im Ausland ihre kulturelle Identität verlieren oder ob sie als interkulturelle Amalgam-Produkte wahrgenommen werden, was für die Diskussion über Stereotype im Unterricht essenziell ist.

Excerpt out of 22 pages  - scroll top

Details

Title
Interkulturalität im Unterricht mit Manga
College
University of Vienna  (Germanistik)
Course
Didaktik
Grade
3,00
Author
Bernhard Kopf (Author)
Publication Year
2009
Pages
22
Catalog Number
V172360
ISBN (eBook)
9783640922000
ISBN (Book)
9783640922055
Language
German
Tags
interkulturalität unterricht manga
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bernhard Kopf (Author), 2009, Interkulturalität im Unterricht mit Manga, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/172360
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