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Textsortenwissen als Texterwartung des Rezipienten zum strategischen Verstehen einer Werbeanzeige

Title: Textsortenwissen als Texterwartung des Rezipienten zum strategischen Verstehen einer Werbeanzeige

Term Paper (Advanced seminar) , 2003 , 23 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Mag. Medienwissenschaft Holger Koch (Author)

German Studies - Semiotics, Pragmatics, Semantics

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Summary Excerpt Details

Die folgende Arbeit beschäftigt sich mit der Textrekonstruktion bzw. dem Textverstehensprozess und dahingehend mit dem Einfluss des Textsortenwissens auf die Textverarbeitung des Rezipienten. Im ersten Teil des Buches werden die theoretische Grundlagen für die Untersuchung des Textverstehens erörtert. Anhand der zwei Hauptforschungsrichtungen (sprachsystematischer Ansatz und kommunikationsorientierter Ansatz) soll geklärt werden, was in der Textlinguistik unter einem Text und unter einer Textsorte verstanden wird. Daran anschließend werden im zweiten Teil mit Hilfe der Analyse einer Werbeanzeige die Prozesse des Textverstehens skizziert. Die Analyse soll zeigen, welche Faktoren Einfluss auf das Textverstehen haben und wie Textsortenwissen als Texterwartung insgesamt den Prozess der Textverarbeitung steuert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Text- und Textsortenbestimmung

2.1. Integrativer Textbegriff

2.2. Textsortenbegriff

3. Textsortenwissen als der schematische Sinnsteuerungsfaktor

4. Textsortenwissen als Texterwartung des Rezipienten zum strategischen Verstehen einer Werbeanzeige

5. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle des Textsortenwissens als Texterwartung im Prozess des strategischen Textverstehens, wobei das Zusammenwirken von sprachlichen und nicht-sprachlichen Elementen bei der Erschließung des Sinns einer Werbeanzeige im Fokus steht.

  • Grundlagen der Textlinguistik und Textsortendefinitionen
  • Textsortenwissen als rezeptive Textkompetenz und schematischer Sinnsteuerungsfaktor
  • Analyse der Werbeanzeige als multimodaler Text
  • Zusammenspiel von verbalen und nonverbalen Strategien beim Textverstehen

Auszug aus dem Buch

4. Textsortenwissen als Texterwartung des Rezipienten zum strategischen Verstehen einer Werbeanzeige

Werbliche Aussagen sind sehr häufig nicht allein durch sprachliche, sondern auch durch visuelle oder sogar auditive Ausdrucksmodalitäten geprägt. „Dabei gelten Werbeanzeigen als multimediale Texte, in denen verbale und nonverbale Zeichen sich gegenseitig ergänzen und wechselseitig determinieren können.“ Dieser Umstand forciert damit in vielen Fällen einen subtileren Verstehensprozess beim Rezipienten, da bei multimedialen Werbeanzeigen neben verbalen auch nonverbale Sinnsteuerungsfaktoren im Verstehensprozess aktiviert werden und diese das Verstehen des Textsinns determinieren können.

Vor Beginn der Textanalyse soll zunächst die Textsorte Werbeanzeige als Untersuchungsgegenstand definiert werden, um die theoretische Grundlage für die sich daran anschließende Untersuchung zu schaffen. Nach unserem Alltagsverständnis dienen Werbeanzeigen dazu, Menschen zum Kauf von Waren oder Ideen zu veranlassen. Dies impliziert, dass die Appellfunktion die dominante kommunikative Funktion einer Werbeanzeige ist. Werbebotschaften sind rezeptionsorientiert und strategisch darauf ausgerichtet, Einstellungen zu verändern und Kaufhandlungen anzuregen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die textlinguistische Fragestellung zur Textkonstitution, Texttypologie und der Bedeutung des Textsortenwissens für den Textverstehensprozess.

2. Text- und Textsortenbestimmung: Darstellung der theoretischen Ansätze zur Definition von Text und Textsorte, mit Fokus auf die Unterscheidung zwischen sprachsystematischen und kommunikationsorientierten Richtungen.

3. Textsortenwissen als der schematische Sinnsteuerungsfaktor: Erläuterung, wie Textsortenwissen als rezeptive Kompetenz zur Aktivierung von Erwartungshaltungen beiträgt und somit den Textverstehensprozess steuert.

4. Textsortenwissen als Texterwartung des Rezipienten zum strategischen Verstehen einer Werbeanzeige: Praktische Analyse einer Werbeanzeige, die zeigt, wie das Zusammenspiel von Bild und Text den strategischen Verstehensprozess unter Anleitung des Textsortenwissens leitet.

5. Schluss: Zusammenfassung der Ergebnisse, die unterstreicht, dass Textverstehen ein strategischer Prozess ist, der bereits mit der Erwartungshaltung des Rezipienten beginnt.

Schlüsselwörter

Textlinguistik, Textsortenwissen, Textverstehen, Werbeanzeige, Kommunikation, Sinnsteuerungsfaktoren, Texterwartung, Textualität, Textsortenkompetenz, Appellfunktion, Strategisches Textverstehen, Multimodalität, Kohäsion, Kohärenz, Textanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der linguistischen Untersuchung, wie Rezipienten Texte verstehen und welche Rolle dabei ihr Wissen über spezifische Textsorten spielt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die textlinguistische Definition von Texten und Textsorten, die Rolle von Erwartungshaltungen beim Lesen sowie die Analyse multimodaler Texte wie Werbeanzeigen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Textsortenwissen den strategischen Verstehensprozess steuert und wie Rezipienten ihre Kenntnisse nutzen, um die Funktion und den Sinn einer Werbeanzeige zu erfassen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit textlinguistischen Konzepten sowie eine exemplarische Fallanalyse einer Werbeanzeige zur Veranschaulichung der theoretischen Ansätze.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Text- und Textsortenbegriffs, die Rolle des Textsortenwissens als schematischer Sinnsteuerungsfaktor und eine konkrete Analyse einer "Ouzo 12"-Werbeanzeige.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Textsortenwissen, Texterwartung, strategisches Verstehen, Werbeanzeige und multimodale Kommunikation.

Warum spielt das "Textsortenwissen" eine so zentrale Rolle beim Verstehen?

Weil es dem Rezipienten erlaubt, schon vor dem detaillierten Lesen Erwartungen an den Textaufbau und die beabsichtigte Kommunikationsfunktion zu stellen, was den Verarbeitungsprozess maßgeblich effizienter macht.

Wie beeinflussen Bilder das Verständnis der untersuchten Werbeanzeige?

Bilder fungieren als nonverbale Sinnsteuerungsfaktoren, die den emotionalen Appell verstärken und die Kernaussage des Werbetextes in einen spezifischen Kontext setzen, um das Interesse des Rezipienten zu steigern.

Kann man Werbeanzeigen durch ihre Struktur allein definieren?

Nein, da Werbung sprachlich sehr vielfältig gestaltet ist und sich unterschiedlicher Textsorten bedienen kann; eine Definition muss daher primär über die kommunikative Funktion erfolgen.

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Details

Title
Textsortenwissen als Texterwartung des Rezipienten zum strategischen Verstehen einer Werbeanzeige
College
http://www.uni-jena.de/  (Institut für Germanistische Sprachwissenschaft)
Course
HpS: Lesen: Psycholinguistische und kognitionswissenschaftliche Aspekte zu Textverstehen und Textverständnis
Grade
2,3
Author
Mag. Medienwissenschaft Holger Koch (Author)
Publication Year
2003
Pages
23
Catalog Number
V17121
ISBN (eBook)
9783638217699
ISBN (Book)
9783638645010
Language
German
Tags
Textsortenwissen Texterwartung Rezipienten Verstehen Werbeanzeige Lesen Psycholinguistische Aspekte Textverstehen Textverständnis
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mag. Medienwissenschaft Holger Koch (Author), 2003, Textsortenwissen als Texterwartung des Rezipienten zum strategischen Verstehen einer Werbeanzeige, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/17121
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