Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Schulpädagogik

Praktikumsbericht zum Orientierungspraktikum vom 30.08.2010 bis zum 24.09.2010

Titel: Praktikumsbericht zum Orientierungspraktikum vom 30.08.2010 bis zum 24.09.2010

Praktikumsbericht / -arbeit , 2010 , 25 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anne Biernath (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Orientierungspraktikum hat mir die Möglichkeit gegeben, die Schule aus Sicht eines
zukünftigen Lehrers zu beobachten. Die Grundschule in X. hat es mir als Hospitant ermöglicht,
neben dem Unterricht auch das Schulleben und den Schulalltag der Schüler einer vollen
Halbtagsschule1 mit integrativem Anspruch zu begleiten und zu dokumentieren. Der Plan für das
vierwöchige Praktikum sah vor, dass ich jeden Tag vier Unterrichtsstunden in der Schule
hospitieren könnte und jeden Tag einer anderen Klasse und damit einem anderen Klassenlehrer
zugeteilt war. Dadurch konnte ich unterschiedliche Einblicke erlangen und beobachten, wie die
Schüler auf die verschiedenen Lehrer reagieren und wie die Lehrer in den verschiedenen Klassen
agieren. Einige Lehrer ermöglichten es mir nach Absprache, auch nach den vorgesehenen vier
Unterrichtsstunden am Unterrichtsgeschehen oder an den Angeboten des außerschulischen
Unterrichts sowie an der Elternversammlung und an Veranstaltungen und Festen der Schule
teilzunehmen. Des Weiteren waren viele Lehrer dazu bereit, Fragen, die im Unterrichtsgeschehen
bei mir aufgekommen sind, zu beantworten und mich als Student im Lehrerzimmer aufzunehmen
und an den Gesprächen teilhaben zulassen. Dadurch gelang es mir, einen soliden Überblick über
die Tagesabläufe und das Schulleben zu erlangen und mich in den Schulalltag zu integrieren. Von
vielen Lehrern war es erwünscht, dass ich Kontrollaufgabe und die Aufsicht im Unterricht
übernahm sowie den Schülern bei Fragen zum Unterrichtsgegenstand half. Des Weiteren waren
einige Lehrer bereit, mich einige Unterrichtssektionen und Unterrichtsstunden unter ihrer
Aufsicht unterrichten zu lassen oder gar mit einem Teil der Schüler den Raum zu verlassen und
den Unterricht nach den Vorgaben des entsprechenden Lehrers durchzuführen. Dadurch wurde
mir die Möglichkeit eröffnet, didaktische und methodische Fähigkeiten anzuwenden und
Fertigkeiten zu erlernen, die im Verlaufe des Lehramtsstudiums nur schwer zu vermitteln sind.

1Die Schüler der VE-Klassen besuchen im Gegensatz zu den anderen Schülern eine vollgebundene Ganztagsschule.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Grundschule

2.1 Schulportrait

2.2 Außenkontakte und Angebote außerhalb des obligatorischen Unterrichts

2.3 Aufgabenspektrum der Lehrer und innerschulische Kooperation

3. Hospitationsaufgaben

3.1 Soziales Lernen

3.2 Ganzheitliches Lernen

3.2.1 Handlungsorientierter Unterricht

3.2.2 Projektunterricht

3.2.3 Gestaltung von Schulräumen

3.2.4 „Lernen mit Kopf, Herz und Hand“

4. Partizipation der Schüler im Unterricht und Schulalltag

5. Resümee

7. Anhang

7.1 Elternversammlung

7.2 Eigene Stundenreflexion

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Reflexion und Dokumentation des vierwöchigen Orientierungspraktikums an einer Grundschule, wobei insbesondere der integrative Schulalltag, die Lehrerrolle sowie didaktische Methoden im Fokus stehen. Der Bericht untersucht, wie theoretische Konzepte in die praktische Unterrichtsgestaltung einfließen und welche Rolle die Partizipation der Schüler dabei spielt.

  • Integrative Schulpraxis und Schulleben
  • Methodenvielfalt im Unterricht (handlungsorientiert, ganzheitlich)
  • Rolle der Lehrkraft als Lernbegleiter und Organisator
  • Sozialformen und Raumgestaltung im Unterricht
  • Partizipation und Mitbestimmung der Schüler

Auszug aus dem Buch

3.2.4 „Lernen mit Kopf, Herz und Hand“

Das von Pestalozzi begründete Prinzip des Lernens mit „Kopf, Herz und Hand“ steht für die Dreiteilung des Intellekts, der Sitte und der praktischen Fähigkeit. Gefordert wird dadurch, dass im Lernprozess diese Dreiteilung beachtet und berücksichtigt wird, um bei den Lernenden einen nachhaltigen Lernerfolg zu erreichen. Begründet werden kann dies vor allem mit der Tatsache, dass der Mensch besser lernt, wenn er nicht bloß zuhört, sondern selbst aktiv wird. Optimal und effektiv kann nur dann gelernt werden, wenn möglichst viele Sinne und beide Gehirnhälften angesprochen werden. Je besser dieses Zusammenspiel funktioniert, umso besser wird das vernetzte Denken gefördert und umso besser wird die Konzentrationsleistung, die Merkfähigkeit und die Problemlösungsfähigkeit bei den Schülern.

In der Grundschule wurde dieses Prinzip von so gut wie allen Lehrern angewandt und eingesetzt. Typisch für das Lernen der Buchstaben war in alle Klassen, dass es zu jedem ein mimisch gestisches Zeichen gab, dass beim Sprechen des Buchstaben ausgeführt wurde. Durch die Verknüpfung von der Bewegungen und das Sprechen des Buchstaben konnten die Schüler sich diese leichter einprägen. Auch beim Erlernen ganzer Wörter und dessen Silben wurde von den Lehrern darauf geachtet, dass diese Verknüpfung vorhanden ist. Deshalb mussten die Schüler bei längeren Wörtern mit Schritten oder durch das in die Hände klatschen die Silben abzählen. Die Verknüpfung der beiden Gehirnhälften im Unterricht ist eines der wichtigsten Merkmale des von Pestalozzi begründeten Prinzips und wurde in der Grundschule hinreichend umgesetzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die Rahmenbedingungen des Praktikums und die Intention, den Schulalltag aus der Sicht eines zukünftigen Lehrers zu beobachten.

2. Die Grundschule: Vermittelt ein Schulportrait inklusive der pädagogischen Ausrichtung, außerschulischer Kontakte und der Aufgabenbereiche der Lehrkräfte.

3. Hospitationsaufgaben: Analysiert verschiedene Aspekte des Unterrichts, darunter Sozialformen, ganzheitliches Lernen und die Gestaltung der Lernumgebung.

4. Partizipation der Schüler im Unterricht und Schulalltag: Beleuchtet die Möglichkeiten der Mitbestimmung von Schülern und die Auswirkung auf das Schulklima.

5. Resümee: Fasst die persönlichen Erfahrungen als Erzieher und Assistent während des Praktikums zusammen.

7. Anhang: Enthält spezifische Protokolle wie Ablaufpläne von Elternversammlungen und eigene Stundenreflexionen.

Schlüsselwörter

Orientierungspraktikum, Grundschule, Integrativer Unterricht, Handlungsorientierung, Projektunterricht, Sozialformen, Lehrerrolle, Ganzheitliches Lernen, Kopf Herz und Hand, Partizipation, Schulklima, Werteerziehung, Diagnoseförderklasse, Sprachheilklasse, Lernpsychologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Praktikumsbericht grundsätzlich?

Der Bericht dokumentiert ein vierwöchiges Orientierungspraktikum, in dem die Arbeitsweise einer Grundschule mit integrativem Anspruch aus der Perspektive eines angehenden Lehrers analysiert wird.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Gestaltung des integrativen Unterrichts, der angewandten Methodik, der Lehrer-Schüler-Interaktion sowie der Einbindung der Schule in ihr soziales Umfeld.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die kritische Reflexion des beobachteten Schulalltags und die Übertragung pädagogischer Theorien in die praktische Unterrichtsgestaltung.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf strukturierter Hospitation, der Analyse von Unterrichtssituationen sowie der Einbeziehung relevanter pädagogischer Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil des Berichts behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der schulischen Organisation, verschiedene Hospitationsaufgaben (Sozialformen, ganzheitliches Lernen) sowie die Untersuchung der Schülerpartizipation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?

Wichtige Begriffe sind unter anderem integrativer Unterricht, Handlungsorientierung, Kopf-Herz-Hand-Prinzip, Sozialformen und Schulentwicklung.

Wie unterscheidet sich die Unterrichtsgestaltung in Regelklassen gegenüber den VE-Klassen?

Während in Regelklassen verschiedene Sozialformen und eine heterogene Gruppe dominieren, erfordern VE-Klassen aufgrund der Konzentrationsfähigkeit der Schüler meist Frontalunterricht oder eine sehr eng begleitete Einzelarbeit.

Welchen Stellenwert nimmt die "Werteerziehung" im Schulalltag ein?

Die Werteerziehung ist als zentraler Bildungsauftrag in den Schulalltag integriert, um Konfliktfähigkeit, Toleranz und demokratisches Miteinander bei den Kindern zu fördern.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Lehrers in Bezug auf Partizipation?

Der Autor befürwortet einen sozial-integrativen Lehrertyp, der Schüler als gleichberechtigte Partner am Unterrichtsprozess teilhaben lässt, betont aber auch die Notwendigkeit situativer Führung.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Praktikumsbericht zum Orientierungspraktikum vom 30.08.2010 bis zum 24.09.2010
Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald  (Bildungswissenschaft)
Veranstaltung
Orientierungspraktikum
Note
1,0
Autor
Anne Biernath (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
25
Katalognummer
V171161
ISBN (Buch)
9783640909827
ISBN (eBook)
9783640910496
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lehramt Praktikum Orientierungspraktikum Schule Schulprofil Schulgesetze Unterrichtsformen Partnerarbeit Einzelarbeit Gruppenarbeit Klassenunterricht Raum Bedeutung Bewertung Urteil Unterricht Lehrer Schüler
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anne Biernath (Autor:in), 2010, Praktikumsbericht zum Orientierungspraktikum vom 30.08.2010 bis zum 24.09.2010, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/171161
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  25  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum