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Einheit über alles!? Unterrichtspraktische Prüfung Geschichte

Parteien im Dilemma zwischen politischen Idealen und realpolitischen Kompromissen am Beispiel der Debatte der Liberalen um das Indemnitätsgesetz vom 03. September 1866

Titel: Einheit über alles!? Unterrichtspraktische Prüfung Geschichte

Unterrichtsentwurf , 2011 , 11 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik - Geschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Thema

Einheit über alles!? Parteien im Dilemma zwischen politischen Idealen und realpolitischen Kompromissen am Beispiel der Debatte der Liberalen um das Indemnitätsgesetz vom 03. September 1866. Erarbeitet auf Grundlage einer quellenkritischen Analyse zweier Reden von Rudolf Virchow und Eduard Lasker.

Erkenntnisleitende Fragestellung

Wieso stellt ein Teil der Liberalen 1866 sein Ideal von Freiheit zurück und stimmt für das Indemnitätsgesetz?

Kernanliegen

Die SuS erkennen, dass sich die Liberalen 1866 in einem Dilemma zwischen der Bewahrung von politischen Idealen und einem realpolitischen Kompromiss befinden. Sie beurteilen, welche Auswirkung die Spaltung der Deutschen Fortschrittspartei auf die liberale Bewegung hat (historisches Sachurteil).

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Thema

Erkenntnisleitende Fragestellung

Kernanliegen

Stellung der Stunde im Reihenkontext

Didaktische und unterrichtsmethodische Entscheidungen

Literatur

Verlaufsplan

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das politische Dilemma des deutschen Liberalismus im Jahr 1866, das durch die Einbringung des Indemnitätsgesetzes zur Legitimierung des preußischen Verfassungsbruchs von 1862 ausgelöst wurde. Das Ziel ist es, die Zerrissenheit der Liberalen zwischen dem Festhalten an freiheitlich-konstitutionellen Idealen und dem realpolitischen Streben nach nationaler Einheit zu analysieren.

  • Analyse des preußischen Verfassungskonflikts
  • Untersuchung der liberalen Positionen zur Indemnitätsvorlage
  • Gegenüberstellung von Freiheitsideal und nationaler Einigung
  • Reflektion über die Spaltung der Deutschen Fortschrittspartei

Auszug aus dem Buch

Auszug aus der Rede des Abgeordneten Eduard Lasker

„Sind die Bedingungen noch vorhanden, welche uns zwingen, diesen Konflikt in der gegebenen Weise fortzusetzen, oder können wir in der Opposition und in der Verteidigung unserer Rechte verharren, ohne dass wir gerade diese Art des Kampfes, den formellen Konflikt, hineintragen in die neue Zeit? […]

Wenn auf der einen Seite die Existenz gefährdet war und auf der anderen Seite Preußen, vermöge keiner angemessenen Vorbereitung, so glorreich, so ruhmvoll, mit solchen Resultaten für ganz Deutschland aus dem Kampfe hervorgegangen ist, dann spielen 40 oder 50 Millionen keine Rolle für mich. […]

Die Freiheit ist der Einheit gegenübergestellt worden. Ich für meine Person frage - und das ist meine tiefe Überzeugung -, dass wir nie die Freiheit erlangen werden, ehe nicht die Einheit in Deutschland hergestellt ist. Was ist die Quelle aller Freiheit? Die Quelle aller Freiheit ist die Sicherheit des Staates. […] In einem Staate, der so unsicher ist gegen äußere Angriffe, wie Deutschland, so lange es nicht vollständig geeinigt ist, in einem solchen Staate kann nicht ausbleiben Überbürdung mit Militärlasten, nicht ausbleiben, dass der Militärstand die höchste Stelle einnimmt, dass die Interessen der Armee alle anderen überragen und alle bürgerlichen Berufe und volkswirtschaftlichen Geschäfte über Gebühr zurückdrängen. Erst wenn Deutschland zur vollen Einheit gelangt sein wird, erst dann wird die Freiheit gewonnen sein […]. Bis dahin bleiben wir dem ärgsten Feinde der Freiheit unterworfen, dem bewaffneten Frieden. […]

Meine Herren! Dieses Ziel hat uns der Ausgang des letzten Krieges näher gerückt, und an dem glücklichen Ausgange hat die Regierung ebenso Anteil, wie das Volk. Dem Eindruck kann sich Niemand von uns entziehen, wir müssen der Situation gerecht werden, damit nicht wieder einmal geschrieben werde, was der große Dichter eingeschrieben hat als Vorwurf gegen seine Zeit:

Eine große Epoche hat das Jahrhundert geboren,

Aber der große Moment findet ein kleines Geschlecht.“

Zusammenfassung der Kapitel

Thema: Vorstellung der Problemstellung, die den Konflikt der Liberalen bezüglich des Indemnitätsgesetzes thematisiert.

Didaktische und unterrichtsmethodische Entscheidungen: Erläuterung der fachwissenschaftlichen Hintergründe, der Legitimierung durch Lehrpläne und der methodischen Herangehensweise an die Quellenarbeit.

Verlaufsplan: Detaillierte Darstellung des zeitlichen Ablaufs der Unterrichtsstunde von der Hinführung bis zur Ergebnissicherung.

Schlüsselwörter

Indemnitätsgesetz, Liberalismus, Preußischer Verfassungskonflikt, Deutsche Fortschrittspartei, Nationalliberale, Lückentheorie, Nationale Einheit, Freiheit, Otto von Bismarck, 1866, Parlamentarismus, Preußen, Politische Ideale, Realpolitik, Sachurteil.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert das politische Dilemma, in dem sich die Liberalen nach dem preußischen Sieg von 1866 befanden, als sie über das Indemnitätsgesetz zur Legitimierung des Verfassungsbruchs entscheiden mussten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Spannung zwischen politischer Freiheit und nationaler Einigung sowie die parteiinterne Spaltung der Deutschen Fortschrittspartei.

Was ist das primäre Ziel der Unterrichtseinheit?

Das primäre Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler erkennen, warum Teile der Liberalen ihre Ideale für realpolitische Kompromisse zurückstellten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die methodische Grundlage ist die quellenkritische Analyse zweier gegensätzlicher Reden aus dem preußischen Abgeordnetenhaus von 1866.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die historische Sachanalyse des Konflikts, die methodischen Entscheidungen für den Unterricht und die didaktische Einordnung der Lerninhalte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Indemnitätsgesetz, Liberalismus, Verfassungskonflikt, Nationale Einheit und Politische Ideale.

Warum spielt das Jahr 1862 eine wichtige Rolle in der Arbeit?

1862 markiert den Beginn des preußischen Verfassungsbruchs durch die Regierung Bismarck, der die Grundlage für den späteren Konflikt um die nachträgliche Indemnität bildete.

Wie unterscheidet sich die Haltung von Lasker von der Virchows?

Während Virchow prinzipiell an der verfassungsrechtlichen Kritik festhält, argumentiert Lasker, dass nationale Einheit die Voraussetzung für spätere Freiheit sei und daher das Indemnitätsgesetz befürwortet werden sollte.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Einheit über alles!? Unterrichtspraktische Prüfung Geschichte
Untertitel
Parteien im Dilemma zwischen politischen Idealen und realpolitischen Kompromissen am Beispiel der Debatte der Liberalen um das Indemnitätsgesetz vom 03. September 1866
Hochschule
Studienseminar für Lehrämter an Schulen Neuss
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
11
Katalognummer
V170276
ISBN (eBook)
9783640890255
ISBN (Buch)
9783640890477
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Einheit Indemnitätsgesetz UPP Liberal Quellen Freiheit Einigungskriege 1866 Reichsgründung Reden Lasker Virchow Nationalliberal Deutsche Fortschrittspartei Verfassungsbruch
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2011, Einheit über alles!? Unterrichtspraktische Prüfung Geschichte, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/170276
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  11  Seiten
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