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Kontrollarchitekturen mobiler Roboter

Titel: Kontrollarchitekturen mobiler Roboter

Seminararbeit , 2005 , 22 Seiten , Note: 2.0

Autor:in: M.Sc. Michel Meier (Autor:in)

Informatik - Angewandte Informatik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wenn man sich mit dem Thema der Kontrollarchitekturen mobiler Roboter auseinandersetzt, findet man eine Fülle von verschiedenen Architekturen und Schlagworten. Es gilt es diese Informationen sinnvoll zu ordnen, was mir in der Tat, recht schwer gefallen ist, da man sehr schwer Abgrenzungen zwischen einzelnen Systemen finden kann.
In der folgenden Ausarbeitung möchte ich einen Einblick in die verschiedenen gegensätzlichen Paare von Architektursystemen geben, dabei werde ich einige konkrete Umsetzungen aufführen. Dann werde ich die Vor- und Nachteile aufzuzeigen und auf einige Problemstellungen hinweisen, die heute noch nicht oder nur teilweise gelöst sind.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Einführung

2.1 Definition autonomer mobiler Roboter (AMR)

2.2 Anforderungen an einen AMR

2.3 Problemstellung und Kapitelübersicht

3 Kontrollarchitekturen

3.1 Geschichte versus Zentralisierte Systeme

3.1.1 Geschichte Systeme

3.1.2 Zentralisierte Systeme

3.1.3 Blackboard Architekturen

3.2 Reaktive versus deliberative Systeme

3.2.1 Reaktive Systeme

3.2.2 Deliberative Systeme

3.3 Funktionale versus verhaltensbasierte Systeme

3.3.1 Funktionale Systeme

3.3.2 Verhaltensbasierte Systeme

3.4 Hybride Systeme

3.4.1 Reaktive und deliberative Systeme

3.4.2 Funktionale und verhaltensbasierte Systeme

4 Zusammenfassung

4.1 Vergleich

4.2 Lokalisationsproblem

Zielsetzung & Themen

Das Ziel dieser Arbeit ist es, einen fundierten Überblick über verschiedene Kontrollarchitekturen für autonome mobile Roboter zu geben und deren Stärken sowie Schwächen in unterschiedlichen Anwendungsszenarien aufzuzeigen.

  • Definition und grundlegende Anforderungen an autonome mobile Roboter.
  • Systematische Einordnung von Kontrollarchitekturen in Gegensatzpaare.
  • Analyse von reaktiven, deliberativen, funktionalen und verhaltensbasierten Ansätzen.
  • Untersuchung hybrider Systeme zur Kombination von Vorteilen unterschiedlicher Architekturen.
  • Diskussion der Herausforderungen bei der Lokalisation mobiler Roboter.

Auszug aus dem Buch

3.1 Geschichte versus Zentralisierte Systeme

Modulare Architekturen haben sich durchgesetzt, da jedes Modul einzeln implementiert und verändert werden kann und somit eine hohe Flexibilität ermöglicht wird. Hier weicht die Unterteilung etwas von Medeiros' ab, dass hierarchische Systeme den Gegenpart zu zentralisierten Systemen bilden. Da die hierarchischen Kontrollarchitekturen nur ein Teilaspekt der geschichteten Systeme sind, jedoch alle Arten der Schichtenarchitekturen grundsätzlich in Implementierung und den daraus resultierenden Eigenschaften von den zentralistischen Systemen unterscheiden, wird diese Strukturierung in geschichtete und zentralisierte Systeme gewählt.

3.1.1 Geschichte Systeme

Grundidee ist, dass jedes Modul eine separate Verarbeitungsebene repräsentiert. Module können nur mit dem direkten Nachbarn kommunizieren und Informationen austauschen. Geschichtete Architekturen werden wie folgt unterteilt:

a) Serielle Schichtenarchitektur

Jede Schicht, dieses auch Kaskadenarchitektur genannten Systems, übernimmt jeweils einen Schritt in der Verarbeitungssequenz; hierzu Abbildung 2.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel gibt einen historischen Abriss über die Entwicklung der Robotik von frühen mechanischen Automaten bis hin zum Aufkommen moderner Mikrocontroller.

2 Einführung: Hier werden autonome mobile Roboter definiert und die grundlegenden Anforderungen an solche Systeme sowie die Problemstellung dieser Ausarbeitung dargelegt.

3 Kontrollarchitekturen: Dieser Hauptteil klassifiziert und analysiert verschiedene Architekturtypen wie geschichtete, zentralisierte, reaktive, deliberative und hybride Systeme anhand spezifischer Merkmale.

4 Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel vergleicht die vorgestellten Ansätze und beleuchtet das spezifische Problem der Lokalisationsbestimmung bei Robotern.

Schlüsselwörter

Autonome mobile Roboter, Kontrollarchitekturen, Sensorik, Aktorik, Reaktive Systeme, Deliberative Systeme, Funktionale Architekturen, Verhaltensbasierte Systeme, Hybride Systeme, Lokalisationsproblem, Modulare Systeme, Blackboard Architektur, Subsumption-Architektur, Agentensysteme, Robotik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die verschiedenen Ansätze zur Steuerung autonomer mobiler Roboter, bekannt als Kontrollarchitekturen, und deren unterschiedliche Funktionsweisen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der strukturellen Gliederung von Robotersystemen, der Unterscheidung zwischen reaktiven und deliberativen Ansätzen sowie der Kombination dieser in hybriden Systemen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, einen strukturierten Überblick über differenzierte Architektursysteme zu geben, die Möglichkeiten ihrer Kombination aufzuzeigen und deren Eignung für verschiedene Umgebungsbedingungen zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine systemtheoretische Klassifizierung, bei der Architekturen anhand von Gegensatzpaaren (wie reaktiv vs. deliberativ) analysiert und bewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse geschichteter gegenüber zentralisierter Systeme, den Vergleich von reaktiven und deliberativen Konzepten sowie die Untersuchung funktionaler und verhaltensbasierter Systeme inklusive deren hybrider Ausprägungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Autonome mobile Roboter, Kontrollarchitekturen, Reaktive/Deliberative Systeme, Hybride Systeme und die Sensorik-Aktorik-Interaktion.

Was unterscheidet reaktive von deliberativen Systemen?

Reaktive Systeme zeichnen sich durch schnelle, direkte Reaktionen auf Sensordaten ohne komplexes Weltmodell aus, während deliberative Systeme ein internes Weltmodell nutzen, um Handlungen langfristig zu planen.

Warum spielt die Lokalisation eine so große Rolle für mobile Roboter?

Die Fähigkeit zur präzisen Lokalisation ist essenziell für die Navigation; da Sensordaten oft fehlerhaft sind, bleibt dies eine der zentralen Herausforderungen bei der Umsetzung autonomer Systeme.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kontrollarchitekturen mobiler Roboter
Hochschule
Universität Bayreuth  (Lehrstuhl Angewandte Informatik III)
Veranstaltung
Seminar Robotik
Note
2.0
Autor
M.Sc. Michel Meier (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
22
Katalognummer
V170120
ISBN (eBook)
9783640887712
ISBN (Buch)
9783640887958
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Roboter Architekturen Behaviour
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
M.Sc. Michel Meier (Autor:in), 2005, Kontrollarchitekturen mobiler Roboter, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/170120
Blick ins Buch
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