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Der programmatische Wandel der CDU seit 2003

Titel: Der programmatische Wandel der CDU seit 2003

Hausarbeit , 2010 , 27 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Marcel Stepanek (Autor:in)

Politik - Politisches System Deutschlands

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Obwohl sich die CDU immer noch als die stärkste Partei im deutschen Parteiensystem darstellt, musste sie bei den Bundestagswahlen 2005 und 2009 erhebliche Verluste hinnehmen. Sowohl ihre Wählerschaft als auch ihre Mitgliederzahl schrumpften in den letzten vier Jahren dramatisch. Gleichzeitig wurden ihr von innerparteilichen wie außerparteilichen Kritikern unterschiedlichste negative Attribute zugeschrieben. Sie sei sozial kalt, hätte sich sozialdemokratisiert sowie vom christlichen und konservativen Anspruch entfernt.
Dass diese Vorwürfe auch von vielen Wählern und Mitgliedern geteilt werden, zeigen Mitgliederbefragungen und Wählerwanderungen.
Doch hat sich die CDU seit dem für das Wahlprogramm 2005 entscheidenden Leipziger Parteitag programmatisch bis heute so weit davon entfernt, wie Kritiker behaupten? Werden wirtschaftsliberale sowie wertkonservative Wähler und Mitglieder durch die programmatische Entwicklung der CDU wirklich nicht mehr repräsentiert? Oder aber versucht die CDU stärker, andere Wählerschichten auf Kosten ihrer Stammwähler anzusprechen? Und hat sie Erfolg damit?
Zur Beantwortung dieser Fragen sollen vor allem die Programme der CDU bzw. die Wahlprogramme der Union vom Leipziger Parteitag 2003 bis zur Bundestagswahl 2009 chronologisch analysiert werden. Die Arbeit konzentriert sich dabei auf einige klar umrissene wirtschafts- und gesellschaftspolitische Sachthemen, von denen angenommen wird, dass sie für wirtschaftsliberale und wertkonservative Wähler und Mitglieder von besonderem Interesse sind. In der Wirtschaftspolitik liegt dieser Fokus auf der Einkommenssteuer, der Tarifbindung, dem Kündigungsschutz sowie dem ALG II. Im gesellschaftspolitischen Bereich werden die Familienpolitik, die Integrationspolitik sowie die bioethischen Grundsätze der Partei näher analysiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Wähler- und Mitgliederentwicklung in der CDU

2.1 Mitgliederstruktur und -entwicklung

2.2 Wählerstruktur und -entwicklung

3 Die programmatische Entwicklung der CDU

3.1 Von Leipzig zur Bundestagswahl 2005

3.2 Die Große Koalition

3.3 Aus der Großen Koalition zur schwarz-gelben Mehrheit

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert den programmatischen Wandel der CDU im Zeitraum von 2003 bis 2009. Ziel ist es zu untersuchen, ob die Partei durch eine Verschiebung ihrer Positionen wirtschaftsliberale und wertkonservative Wählergruppen verloren hat oder ob dies primär auf die Dynamiken im Fünf-Parteien-System zurückzuführen ist.

  • Programmatische Entwicklung der CDU seit 2003
  • Wähler- und Mitgliederstruktur der Union
  • Analyse der Regierungspraxis in der Großen Koalition
  • Wählerwanderungen bei den Bundestagswahlen 2005 und 2009
  • Integrationskraft der Volkspartei CDU

Auszug aus dem Buch

3.2 Die Große Koalition

Die Strategie der „kommunizierten Ehrlichkeit“ und die Forderung nach einem strikten Reformkurs waren gescheitert. Zudem koalierte die Union mit der Partei, mit der sie sich um die gesellschaftliche „Mitte“ stritt. Dementsprechend musste dem christlich-sozialen Aspekt der Union in der Großen Koalition größerer Raum eingeräumt werden. Dieser Kurs wurde insbesondere vom „Arbeiterführer“ Jürgen Rüttgers und von Horst Seehofer gefordert. Der Koalitionsvertrag bot jedoch ein zwiespältiges Bild. Während von einigen der liberalen Forderungen, wie vom Rückbau der Staatsaufgaben, keine Rede mehr war, mussten in den arbeitsmarkt- und wirtschaftspolitischen Bereichen Kompromisse eingegangen werden. Auch von einer Reformierung der Einkommenssteuer hatte man Abstand genommen. Dennoch konnte die Union auch liberale Forderungen im Koalitionsvertrag verankern, wie z. B. die Deregulierung des Finanzmarktes sowie die einvernehmliche betriebliche Aussetzung des Tarifvertrages. Im Bereich der Familienpolitik wurden Förderungen von Familien beschlossen. Der Ehe wurde jedoch keine herausragende Bedeutung zugemessen, sie wurde im entsprechenden Abschnitt nicht einmal genannt. Der Koalitionsvertrag führte letztendlich die faktische Gleichstellung der Ehe mit anderen Partnerschaften weiter, die schon im „Regierungsprogramm“ fixiert worden war. Die Integrations- und Ausländerpolitik folgte ebenfalls den von der Union geforderten Richtlinien von „Zuwanderung begrenzen, Integration stärken“. Die Idee der „Leitkultur“ fand jedoch keinen Niederschlag im Koalitionsvertrag.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung umreißt die Ausgangslage der CDU nach den Bundestagswahlen 2005 und 2009 und stellt die Forschungsfrage zur programmatischen Ausrichtung sowie den damit verbundenen Wählerverlusten.

2 Wähler- und Mitgliederentwicklung in der CDU: Dieses Kapitel analysiert die sozioökonomische Struktur und die demografische Entwicklung der CDU-Basis sowie der Wählerschaft im Untersuchungszeitraum.

3 Die programmatische Entwicklung der CDU: Hier wird chronologisch der Weg vom Leipziger Parteitag über die Große Koalition bis zur Bundestagswahl 2009 sowie die damit einhergehenden inhaltlichen Verschiebungen detailliert dargestellt.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und bewertet die Zukunftsperspektive der CDU als Volkspartei im veränderten Fünf-Parteien-System.

Schlüsselwörter

CDU, Programmwandel, Bundestagswahl 2005, Bundestagswahl 2009, Große Koalition, Wählerwanderung, Mitgliederstruktur, Wirtschaftspolitik, Gesellschaftspolitik, Wertkonservatismus, Wirtschaftsliberalismus, Volkspartei, Integrationskraft, Sozialdemokratisierung, Fünf-Parteien-System.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den programmatischen Wandel der CDU zwischen 2003 und 2009 und dessen Auswirkungen auf das Wählerverhalten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Fokus stehen wirtschaftspolitische Aspekte wie die Steuerpolitik und der Kündigungsschutz sowie gesellschaftspolitische Themen wie Familienpolitik und Integrationsfragen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, ob die programmatische Neuausrichtung der CDU zur Entfremdung von Stammwählern geführt hat und ob die Partei noch erfolgreich als integrative Volkspartei agiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine chronologische Analyse von Parteiprogrammen und Wahlprogrammen, ergänzt durch soziologische Daten zur Mitglieder- und Wählerstruktur sowie Umfrageergebnisse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Mitglieder- und Wählerstruktur sowie eine detaillierte Betrachtung der programmatischen Entwicklung von den Leipziger Beschlüssen bis hin zur Regierungsarbeit in der Großen Koalition.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Volkspartei, Integrationskraft, programmatischer Wandel und das Spannungsfeld zwischen wirtschaftsliberalen und wertkonservativen Positionen definiert.

Warum spielt der Leipziger Parteitag eine so zentrale Rolle?

Der Leipziger Parteitag markierte eine strategische Neuausrichtung der CDU hin zu einem marktliberaleren Profil, an dem die spätere Entwicklung und Kritik gemessen wird.

Welche Rolle spielt die Große Koalition für die Argumentation des Autors?

Die Große Koalition dient als Beispiel für den Kompromisszwang der CDU, der laut Autor zur Verwischung des eigenen Profils und zur Unzufriedenheit innerhalb der Wählerschaft beigetragen hat.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der programmatische Wandel der CDU seit 2003
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Note
1,3
Autor
Marcel Stepanek (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
27
Katalognummer
V169738
ISBN (eBook)
9783640881376
ISBN (Buch)
9783640881604
Sprache
Deutsch
Schlagworte
wandel
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marcel Stepanek (Autor:in), 2010, Der programmatische Wandel der CDU seit 2003, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/169738
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  27  Seiten
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