Die Seminararbeit untersucht, wie sich die Rolle von Führungskräften in hybriden New‑Work‑Arbeitsumgebungen von hierarchischer Kontrolle hin zu empowermentorientierter, vertrauensbasierter Führung wandeln muss. Ausgangspunkt ist New Work als Paradigma sinnstiftender, autonomer und partizipativer Arbeit, das über psychologisches Empowerment (Sinnhaftigkeit, Kompetenz, Selbstbestimmung, Einfluss) theoretisch fundiert und in der Praxis durch hybride Arbeitsmodelle mit Arbeitszeit‑ und Arbeitsortautonomie organisational umgesetzt wird. Auf Basis eines systematischen Literaturreviews werden Spannungsfelder wie Autonomie vs. Orientierung, Individualität vs. Kohäsion, Innovation vs. Koordination sowie Digitalität vs. Menschlichkeit identifiziert und deren Implikationen für Führung analysiert. Die Arbeit leitet daraus ein Rollenprofil moderner Führungskräfte als Visionär, Coach/Enabler, Kommunikator/Integrator, Teamarchitekt/Diversity Leader, Veränderungsbegleiter und Digital Navigator ab, das sowohl strukturelles als auch psychologisches Empowerment in hybriden Teams sichert. Abschließend werden praxisnahe Handlungsempfehlungen (u. a. Mindset‑Wandel, Team‑Charta, Meeting‑Equity, digitale Befähigung, Retrospektiven) formuliert, Limitationen des reinen Literaturansatzes diskutiert und Forschungsdesiderata zu Empowerment‑Messung, Narzissmus in Führung, KI‑Einfluss und Diversitätsmanagement aufgezeigt.
Die Arbeit zeigt, wie sich Führung in hybriden New‑Work‑Strukturen von Kontrolle zu empowermentorientierter, vertrauensbasierter Leitung wandeln muss. Ausgangspunkt ist New Work als sinnstiftendes, autonomes und partizipatives Arbeitsparadigma, das durch psychologisches Empowerment und hybride Modelle mit Zeit‑ und Ortsflexibilität umgesetzt wird. Ein Literaturreview identifiziert zentrale Spannungsfelder und entwickelt daraus ein neues Führungsrollenmodell mit praxisnahen Empfehlungen und Forschungsdesideraten zu Empowerment, KI und Diversität.
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- Anonym (Autor:in), 2026, Hybride New Work Arbeitswelt. Chancen und Herausforderungen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1696334