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Emanzipation und Familie

Welche Folgen ergeben sich aufgrund der Emanzipation der Frau für das traditionelle Familienbild?

Title: Emanzipation und Familie

Term Paper , 2017 , 21 Pages

Autor:in: Ellen Steek (Author)

Sociology - Relationships and Family

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Summary Excerpt Details

Die Emanzipation der Frau gilt als einer der größten gesellschaftlichen Fortschritte der Moderne – doch was bedeutet sie für die Familie? Diese Hausarbeit zeigt, dass der Wandel des traditionellen Familienbildes nicht nur neue Freiheiten, sondern auch tiefgreifende Spannungen mit sich bringt.

Ausgehend von der klar strukturierten bürgerlichen Familie des 19. Jahrhunderts wird analysiert, wie Gleichstellung, ökonomische Unabhängigkeit und veränderte Geschlechterrollen zu Machtkämpfen zwischen Ehepartnern, zur Entwertung der Ehe und zu neuen Unsicherheiten im Familienleben führen. Die Arbeit beleuchtet kritisch, warum Familie im 21. Jahrhundert zunehmend an Stabilität verliert, weshalb Ehen instabiler werden und welche Folgen diese Entwicklungen für Kinder und Partnerschaften haben können.

Ein nüchterner soziologischer Blick auf eine Entwicklung, die Fortschritt verspricht – und doch ihren Preis hat.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

  • Abbildungsverzeichnis
  • 1. Einleitung
  • 2. Definition des Familienbegriffs
  • 3. Definition der Ehe und der Scheidung
  • 4. Die Emanzipation der Frau
  • 5. Familie im 19. Jahrhundert
    • 5.1 Die Rolle des Mannes in der Familie
    • 5.2 Die Rolle der Frau in der Familie
  • 6. Bedeutung der Familie im 21. Jahrhundert
    • 6.1 Die Frau zwischen Familie und Beruf
    • 6.2 Wandel der innerfamiliären Geschlechterrollen
    • 6.3 Die Bedeutung der Ehe
  • 7. Machtkampf zwischen den Eheleuten
  • 8. Auswirkungen der Emanzipation auf die Kinder
  • 9. Fazit
  • 10. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit untersucht die umfassenden Veränderungen im traditionellen Familienbild, die sich aus der Emanzipation der Frau ergeben haben. Die zentrale Forschungsfrage lautet: Welche Folgen ergeben sich aufgrund der Emanzipation der Frau für das traditionelle Familienbild?

  • Definition grundlegender Begriffe wie Familie, Ehe und Scheidung.
  • Analyse des Konzepts der Emanzipation der Frau und ihrer historischen Entwicklung.
  • Vergleich der Familienstrukturen und Geschlechterrollen im 19. und 21. Jahrhundert.
  • Beleuchtung des Konflikts zwischen familiären Pflichten und beruflicher Karriere für Frauen.
  • Untersuchung des "Machtkampfes" zwischen Eheleuten als Folge der Emanzipation.
  • Darstellung der Auswirkungen der Emanzipation auf die Kinder.

Auszug aus dem Buch

4. Die Emanzipation der Frau

Unter der Emanzipation kann ein Prozess der Befreiung und Verselbständigung (vgl. Meyer 1980, S. 96) verstanden werden. Damit ist die Befreiung der Frau aus der Herrschaft des Mannes gemeint. Da die Frauen den Männern viele Jahrhunderte untergeordnet waren und keine Rechte hatten, mussten sie den Männern gehorchen um überhaupt überleben zu können. Eine Frau war nicht in der Lage alleine für sich zu sorgen sondern auf den Mann angewiesen.

Schon seit Anbeginn der Menschheit waren die Rollen der Geschlechter in der Gesellschaft klar bestimmt. So galt der Mann als Oberhaupt der Familie und war dazu berechtigt alle Entscheidungen in seiner Familie zu treffen. Sollte es zu einer Meinungsverschiedenheit zwischen den Eheleuten kommen, so war die Entscheidung des Ehemannes gültig. Die Frau hingegen war auf ihren Ehemann angewiesen und hatte sich ihm unterzuordnen. Ebenso hatte die Frau wenig Rechte, so durfte sie nicht am Erwerbsleben teilnehmen, dies führte dazu, dass sie ökonomisch von ihrem Ehemann abhängig war. Dies beweist, dass der Mann über seine Frau herrschte. Des Weiteren war die Frau alleine dafür zuständig den Haushalt zu führen und die Kinder großzuziehen (vgl. ebd., S. 97).

Mit der Emanzipation im 20. Jahrhundert vollzog sich ein großer gesellschaftlicher Wandelprozess. Schon zuvor hatten sich einige Frauen zu einer Frauenbewegung zusammengeschlossen und kämpften für ihre Rechte. Darunter fiel zum anderen das Recht, am Erwerbsleben teilnehmen zu dürfen und mit dem Mann gleichgestellt zu sein und als gleichwertig erachtet zu werden. Sie wollten die Über- und Unterordnungsfunktion auflösen und sich somit aus der Herrschaft des Ehemannes befreien. Nach einem langen Kampf für ihre Rechte, wurden die Frauen im 20. Jahrhundert als gleichberechtigt mit den Männern angesehen und ihnen wurden die Rechte, welche sie gefordert hatten, zugestanden. Die Frau hatte nun die Möglichkeit, sich aus der Macht des Mannes zu befreien und ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Aufgrund der Emanzipation der Frauen veränderten sich die Rolle des Mannes und die Rolle der Frau sowohl im Familienleben als auch in der Gesellschaft (vgl. ebd.). Mit der Emanzipation, erhielten die Frauen in der Gesellschaft viele Rechte, die zuvor nur für die Männer galten. Die Frauen sind nun in der Lage am Erwerbsleben teilzunehmen und werden nicht mehr ausschließlich als Hausfrau betrachtet. Aufgrund dessen konnte die Frau sich Freiraum schaffen und selbst entscheiden, inwieweit sie mit der Kinderaufzucht und der Haushaltsführung fortfährt (vgl. ebd.). Es entwickelte sich so weit, dass die Frauen ihr eigenes Geld verdienen konnten und nicht mehr zwangsläufig eine Familie beziehungsweise einen Ehemann benötigten um ihre Existenz sichern zu können. Diesbezüglich liegt es in der Macht der Frau, zu entscheiden, ob sie eine berufliche Karriere anstreben möchte oder ihr Leben ausschließlich den Kindern widmet und sich im Haushalt engagiert. Auch auf einen lebenslangen Partner in ihrem Leben ist die emanzipierte Frau nicht mehr angewiesen, da sie wie bereits erwähnt ihr Leben selbst finanzieren kann (vgl. Hertling 2008, S.176). Ebenso wird die Frau für ihre Entscheidungen gegen die Familie und für die Karriere nicht angezweifelt oder abgewertet (vgl. ebd.). Somit wird das weibliche Geschlecht nicht mehr von einem Mann bevormundet, sondern darf alle Entscheidungen selbstbestimmt treffen. Diese Entscheidungen werden von der Gesellschaft akzeptiert und nicht mehr wie vor der Emanzipation diskriminiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Führt in die Thematik der sich wandelnden Familienstrukturen und Geschlechterrollen ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach den Folgen der Emanzipation der Frau für das traditionelle Familienbild.

2. Definition des Familienbegriffs: Erläutert das traditionelle und das moderne Verständnis von Familie und diskutiert die Vielfalt heutiger Familienformen sowie die Aufgabenverteilung innerhalb traditioneller Familien.

3. Definition der Ehe und der Scheidung: Beschreibt die traditionelle und moderne Definition von Ehe und Scheidung, hebt die historischen Erwartungen an Partner hervor und thematisiert den Wandel der gesellschaftlichen Akzeptanz von unehelichen Beziehungen und Scheidungen.

4. Die Emanzipation der Frau: Definiert Emanzipation als Prozess der Befreiung und Verselbständigung der Frau aus männlicher Herrschaft und beschreibt den historischen Wandel ihrer Rolle und Rechte in Gesellschaft und Familie.

5. Familie im 19. Jahrhundert: Beschreibt die bürgerliche Familienform des 19. Jahrhunderts, analysiert die klar definierten Rollen des Mannes als Ernährer und der Frau als Hausfrau und Mutter und die gesellschaftlichen Erwartungen an beide Geschlechter.

6. Bedeutung der Familie im 21. Jahrhundert: Beleuchtet die veränderte Bedeutung der Familie im 21. Jahrhundert, insbesondere im Kontext der Frau zwischen Familie und Beruf, dem Wandel innerfamiliärer Geschlechterrollen und der abnehmenden Bedeutung der Ehe.

7. Machtkampf zwischen den Eheleuten: Diskutiert, wie die Emanzipation der Frau zu einem Machtkampf innerhalb von Ehen führen kann, insbesondere wenn die Frau finanziell überlegen ist oder sich weigert, sich unterzuordnen.

8. Auswirkungen der Emanzipation auf die Kinder: Untersucht die Folgen der mütterlichen Erwerbstätigkeit auf Kinder, betrachtet sowohl potenzielle Nachteile als auch positive Effekte wie die Förderung von Selbstständigkeit und ein Modell gleichberechtigter Elternschaft.

9. Fazit: Fasst die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit zusammen, beantwortet die Forschungsfrage und stellt fest, dass sich das traditionelle Familienbild gewandelt hat und alternative Lebensformen bevorzugt werden.

Schlüsselwörter

Emanzipation, Familie, Geschlechterrollen, Ehe, Scheidung, 19. Jahrhundert, 21. Jahrhundert, Familienbild, Erwerbstätigkeit, Hausarbeit, Kindererziehung, Gleichberechtigung, Machtkampf, Selbstständigkeit, Gesellschaftlicher Wandel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die umfassenden Veränderungen im traditionellen Familienbild, die sich aus der Emanzipation der Frau im Übergang vom 19. zum 21. Jahrhundert ergeben haben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind die Definition von Familie und Ehe, die Emanzipation der Frau, die Entwicklung von Geschlechterrollen im 19. und 21. Jahrhundert, der Konflikt zwischen Familie und Beruf sowie die Auswirkungen auf Kinder.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Forschungsfrage zu beantworten: "Welche Folgen ergeben sich aufgrund der Emanzipation der Frau für das traditionelle Familienbild?"

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und Diskussion gesellschaftlicher Entwicklungen, wobei sie soziologische Perspektiven und empirische Beobachtungen (anhand von Statistiken) nutzt, ohne eine eigene Primärforschung durchzuführen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Begriffe Familie, Ehe und Scheidung definiert, die Emanzipation der Frau beleuchtet, die Familienstrukturen und Rollenverteilungen im 19. und 21. Jahrhundert verglichen, sowie der Machtkampf zwischen Eheleuten und die Auswirkungen auf Kinder erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird charakterisiert durch Schlüsselwörter wie Emanzipation, Familie, Geschlechterrollen, Ehe, Scheidung, Familienbild, Erwerbstätigkeit und gesellschaftlicher Wandel.

Inwiefern hat die Emanzipation der Frau die Geburtenrate beeinflusst?

Die Emanzipation der Frau hat dazu geführt, dass Frauen aufgrund des Zugangs zu Bildung und Arbeitsleben vermehrt Karriere priorisieren, was zu einem Geburtenrückgang und einer späteren Familiengründung beiträgt.

Welche Rolle spielt die finanzielle Unabhängigkeit der Frau im 21. Jahrhundert für die Ehe?

Die finanzielle Unabhängigkeit der Frau im 21. Jahrhundert hat die Ehe als lebenslange Notwendigkeit relativiert, da Frauen nicht mehr ökonomisch auf einen Ehemann angewiesen sind, was auch zu einer höheren Scheidungsrate beitragen kann.

Wie hat sich die gesellschaftliche Wahrnehmung von alleinerziehenden Müttern im Vergleich zum 19. Jahrhundert verändert?

Während uneheliche Mütter im 19. Jahrhundert diskriminiert wurden, werden alleinerziehende Mütter im 21. Jahrhundert oft als stark und unabhängig angesehen und Scheidungen gesellschaftlich toleriert.

Welche potenziellen Vorteile kann die Erwerbstätigkeit der Mutter für die Kinder haben?

Die Erwerbstätigkeit der Mutter kann positive Folgen für die Kinder haben, indem sie Selbstständigkeit lernen und ein Modell gleichberechtigter Elternschaft verinnerlichen, besonders bei Töchtern.

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Details

Title
Emanzipation und Familie
Subtitle
Welche Folgen ergeben sich aufgrund der Emanzipation der Frau für das traditionelle Familienbild?
College
Technical University of Darmstadt  (Soziologie)
Author
Ellen Steek (Author)
Publication Year
2017
Pages
21
Catalog Number
V1695942
ISBN (eBook)
9783389179697
Language
German
Tags
emanzipation familie welche folgen frau familienbild
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ellen Steek (Author), 2017, Emanzipation und Familie, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1695942
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