Digitalisierung und Digitalität ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Digitale Produkte begegnen uns tagtäglich. Aus diesem Grund müssen sich auch Betriebe und Institutionen auf diese Entwicklung einstellen und ihre Produkte und Dienste digitalisieren, im digitalen Raum anbieten und sich an die stetigen Entwicklungen im Bereich Digitalisierung und Digitalität anpassen. Von diesen stetigen Adaptionen sind Lerninstitutionen wie die Schule aber auch außerschulische Lernorte wie Museen nicht ausgeschlossen. In der vorliegenden Arbeit soll untersucht werden, wie spezifisch historische Museen diesen wachsenden Anforderungen begegnen, welche digitalen Maßnahmen sie umsetzen und wie somit das historische Lernen unterstützend durch Digitalität gefördert wird. Ferner wird untersucht, welches Innovationspotential im Kontext des digitalen historischen Lernens die Museen bieten und was das historische Lernen im Allgemeinen von diesen Umsetzungsmaßnahmen lernen kann. In dieser Arbeit wird untersucht, ob Digitalität in historischen Museen, am Beispiel des Bonner „Haus[es] der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland“, ein Initiator dieser digitalen Entwicklungen historischen Lernens sein können oder ob sie nur als digitale Ergänzung zum analogen Lernen fungiert.
- Arbeit zitieren
- Flavio Redecker (Autor:in), 2024, Historische Museen als Initiatoren digitaler historischer Lernentwicklungen oder nur als Ergänzungen analogen historischen Lernens?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1687292