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Gelungene Kommunikation als Voraussetzung für Unterrichtsqualität

Sprache und Körpersprache im Unterricht

Title: Gelungene Kommunikation als Voraussetzung für Unterrichtsqualität

Seminar Paper , 2008 , 11 Pages

Autor:in: Denise Hestner (Author)

Pedagogy - School Pedagogics

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„Man kann nicht nicht kommunizieren“ wissen wir spätestens seit Paul Watzlawick, der diesen Satz populär gemacht hat. Kommunikation ist allgegenwärtig und wesentliches Instrument im Unterricht. Das impliziert, dass eine gelungene Kommunikation die Basis eines guten Unterrichts darstellt.
„Lehrer werden von ihren Schülern unmittelbar über die Sprache und Körpersprache wahrgenommen. Wenn sie in der Lage sind, abwechslungsreich, betont und gut verständlich zu sprechen und ergänzend eine passende Körpersprache einsetzen, besitzen Sie ein wesentliches Mittel, um einen positiven Zugang zu Ihren Schülern zu finden und ihnen das Lernen zu erleichtern.“ (Kostka, M./Köster, P. 2005, S.63 )
Leichter gesagt als getan, denn Kommunikation ist ein sehr komplexer Interaktionsprozess, der auf verschiedenen Ebenen stattfindet und bei dem viele unterschiedliche zusammenwirken. Viele Informationen, die wir senden, sind von uns nur bedingt beeinflussbar und werden unterschiedlich und zum großen Teil auch unterbewusst wahrgenommen.
Eins der bekanntesten Modelle ist das 1981 von Schulz von Thun entwickelte Kommunikationsmodell mit den vier Mündern bzw. Ohren, die hier stellvertretend sind für die Ebenen, auf denen kommuniziert wird: Die Sachebene, die Beziehungsebene, die Appellebene und die Ebene der Selbstoffenbarung.

Steht man als Lehrer vor einer Klasse ist das eine besondere Kommunikationssituation. Man befindet sich in einer asymmetrischen Kontingenz zu seinen Schülern, die Rollenerwartungen an die Lehrperson sind zumeist klar definiert.
Außerdem wird hier von einer Person zu vielen gesprochen, die Lehrperson ist Redner bzw. Akteur, die Schüler gewissermaßen das ‚Publikum’. (vgl. Kostka, M./Köster, P. 2005, S.63 )
Unter diesem Aspekt der „pädagogischen Schauspielkunst“ werden im Rahmen dieser Arbeit einige Handlungsempfehlungen dargestellt, wie durch den Einsatz verbaler und auch nonverbaler Mittel die Darbietung der Informationen zu besserer Aufnahme und zu besserem Verständnis führen kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Kommunikation ist die Basis

2. Sprache

2.1 Auditive Elemente

2.2 Gebrauch und Verwendung der Sprache

3. Körpersprache

3.1 Verhalten im Raum

3.2 Gestik

3.3 Mimik und Blickkontakt

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht die grundlegende Bedeutung von gelungener Kommunikation für eine hohe Unterrichtsqualität. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse sowohl verbaler als auch nonverbaler Kommunikationsmittel, die Lehrpersonen nutzen können, um Lernprozesse zu fördern, die Aufmerksamkeit der Schüler zu steuern und eine positive Lernatmosphäre zu schaffen.

  • Bedeutung der Kommunikation als Basis erfolgreichen Unterrichts
  • Einfluss von auditiven Elementen und sprachlicher Gestaltung
  • Einsatz körpersprachlicher Signale und deren Wirkung auf die Interaktion
  • Bedeutung von Mimik, Gestik und Verhalten im Raum für die pädagogische Führung
  • Handlungsempfehlungen für Lehrpersonen zur authentischen Kommunikation

Auszug aus dem Buch

3.1 Verhalten im Raum

Das hier zitierte Buch von Kaiser erwähnt hinsichtlich dem Aspekt der Körperhaltung, dass, aufgrund dieser einschließlich der an ihr tangierenden Kanäle körpersprachlichen Ausdrucksverhaltens (insbesondere Gestik und Verhalten im Raum) Rückschlüsse auf „manifestierte emotionale Zustände und Einstellungen“ der Person gezogen werden können. (vgl. Kaiser, 1998, S.64)

Spätestens nach seiner ersten Unterrichtsstunde als Lehrperson stellt sich die Frage, wo und wie man sich am Geschicktesten hinstellt beziehungsweise -setzt. Durch Positionierung an unterschiedlichen Aufenthaltsorten können, wie beispielsweise auch beim Theater, bestimmte Wirkungen erzielt werden. (vgl. Kostka, M./Köster, P. 2005, S.66.)

„Wenn Sie sich in die Mitte der Klasse vor die Schüler stellen, haben Sie den statistischen Mittelpunkt im Raum gewählt. Immer wenn Sie die Schüler auf sich zentrieren wollen, sollten Sie diesen statistischen Mittelpunkt einnehmen. Dieser Standort eignet sich besonders gut, um Ruhe zu schaffen, einen Kurzvortrag zu halten oder am Ende der Stunde Hausaufgaben aufzugeben.“ (Kostka, M./Köster, P. 2005, S.73)

Die „dymnamischen Mittelpunkte“ befinden sich auf gleicher Höhe von diesem Ort aus jeweils rechts und links zwischen diesem Ort und den Seitenwänden des Klassenraumes (vgl. Kostka, M./Köster, P. 2005, S.73). Sie sollten aber keinen geringeren Abstand zu den Wänden haben, wie die Schüler. Stehen Sie nicht zentral in der Mitte nehmen sie ihre Präsenz etwas zurück. Sie lassen den Schülern mehr Raum und wenden sich ihnen eher zu, diese Positionierung ist besonders geeignet um mit der Klasse ein Gespräch oder eine Diskussion zu führen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Kommunikation ist die Basis: Dieses Kapitel etabliert Kommunikation als zentrales Instrument im Unterricht und verweist auf theoretische Modelle wie das Vier-Ohren-Modell von Schulz von Thun.

2. Sprache: Es wird analysiert, wie wichtig die bewusste Gestaltung der Lehrersprache, einschließlich auditiver Faktoren wie Sprechtempo und Betonung, für das Verständnis der Schüler ist.

2.1 Auditive Elemente: Hier stehen akustische Kriterien wie Stimmintonation, Lautstärke und Pausensetzung im Mittelpunkt, die die Verständlichkeit und die Atmosphäre beeinflussen.

2.2 Gebrauch und Verwendung der Sprache: Das Kapitel bietet Anregungen zur bewussten Steuerung der eigenen Sprachmenge sowie zum Einsatz von Veranschaulichungen und aktivem Zuhören.

3. Körpersprache: Es wird dargelegt, dass nonverbale Signale oft unbewusst vermittelt werden und eine entscheidende Rolle für die zwischenmenschliche Beziehungsebene im Unterricht spielen.

3.1 Verhalten im Raum: Dieses Kapitel erläutert, wie durch die Positionierung im Klassenraum die Aufmerksamkeit der Schüler gelenkt und die pädagogische Präsenz gestaltet werden kann.

3.2 Gestik: Der Fokus liegt auf dem gezielten Einsatz der Hände und Körperhaltung, um das Gesagte zu unterstreichen und Desinteresse oder Unsicherheit zu vermeiden.

3.3 Mimik und Blickkontakt: Hier wird die Bedeutung von Mimik und Blickkontakt als Werkzeuge zum Beziehungsaufbau und zur Steuerung der Aufmerksamkeit hervorgehoben.

4. Schlussbetrachtung: Das Fazit betont die Notwendigkeit von Authentizität und die Wichtigkeit, eine positive Grundeinstellung im Unterricht zu kommunizieren.

Schlüsselwörter

Kommunikation, Unterrichtsqualität, Lehrersprache, Körpersprache, Schulz von Thun, pädagogische Schauspielkunst, Mimik, Gestik, Blickkontakt, aktives Zuhören, Lernatmosphäre, Unterrichtsgestaltung, Lehrer-Schüler-Interaktion, nonverbale Kommunikation, Selbstoffenbarung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung gelungener Kommunikation als essenzielle Voraussetzung für erfolgreichen und qualitativen Unterricht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind die Gestaltung der Lehrersprache, der Einsatz von Körpersprache, die Bedeutung des Verhaltens im Raum sowie die Nutzung von Mimik und Blickkontakt.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, Lehrpersonen für die kommunikativen Aspekte ihres Berufs zu sensibilisieren und praktische Handlungsempfehlungen für den Unterrichtsalltag zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die auf einschlägiger Fachliteratur und bekannten Kommunikationsmodellen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der verbalen Sprache, der körpersprachlichen Ausdrucksmittel und der raumbezogenen Interaktionsmöglichkeiten.

Durch welche Schlüsselwörter wird die Arbeit charakterisiert?

Wichtige Begriffe sind Kommunikation, Unterrichtsqualität, Lehrersprache, Körpersprache, pädagogische Schauspielkunst und Interaktion.

Wie sollte eine Lehrperson idealerweise im Raum stehen?

Die Arbeit empfiehlt, den statistischen Mittelpunkt zur Zentrierung der Aufmerksamkeit zu nutzen und dynamische Positionen einzunehmen, die den Schülern Raum lassen.

Welche Bedeutung kommt dem Blickkontakt zu?

Blickkontakt wird als wichtiges Werkzeug beschrieben, um Aufmerksamkeit zu gewinnen, den Kontakt zu den Schülern aufzubauen und positives Feedback zu geben.

Warum wird im Buch von „pädagogischer Schauspielkunst“ gesprochen?

Dieser Begriff verweist darauf, dass Lehrer im Unterricht eine Akteurrolle einnehmen und gezielt verbale sowie nonverbale Mittel einsetzen können, um Lerninhalte besser zu vermitteln.

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Details

Title
Gelungene Kommunikation als Voraussetzung für Unterrichtsqualität
Subtitle
Sprache und Körpersprache im Unterricht
College
University of Education Ludwigsburg  (Erziehungswissenschaft)
Author
Denise Hestner (Author)
Publication Year
2008
Pages
11
Catalog Number
V168664
ISBN (eBook)
9783640863679
ISBN (Book)
9783640863952
Language
German
Tags
Kommunikation Körpersprache Unterricht Sprache Unterrichtsqualität Lehrersprache nonverbale Kommunikation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Denise Hestner (Author), 2008, Gelungene Kommunikation als Voraussetzung für Unterrichtsqualität, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/168664
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