Die prämenstruelle dysphorischen Störung (PMDS) ist eine schwere affektive Störung, gekennzeichnet durch phasische kognitive-affektive und körperliche Symptome in der späten Luteal-Phase (LL-Phase), die nach Einsetzen der Menstruation abklingen. PMDS wirkt sich signifikant negativ auf gesundheitsbezogene Lebensqualität, Hobbies, soziale Interaktionen bzw. soziale Beziehungen aus. Fehlzeiten, hohe Produktivitätseinbußen und eine intensive Inanspruchnahme des Gesundheitssystems verursachen beträchtliche wirtschaftliche Kosten. Dennoch ist PMDS unterdiagnostiziert und unzureichend therapiert, häufig durch ein mangelndes Bewusstsein der medizinischen Fachkräfte.
Studienergebnisse zeigen eine Interaktion zwischen dysfunktionaler Emotionsregulation (ER) und Menstruationszyklus (MZ), mit der Folge von zyklusbedingten Stimmungsveränderungen. Über mögliche Einflussfaktoren für eine dysfunktionalen ER bei PMDS ist noch wenig bekannt.
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- Ursula Klang (Author), 2025, Einfluss dysfunktionaler Emotionsregulation auf die prämenstruelle dysphorische Störung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1684664