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Intelligentes Handeln im Kollektiv - Wieviel Weisheit steckt im Web 2.0 Tool Wikipedia?

Titel: Intelligentes Handeln im Kollektiv - Wieviel Weisheit steckt im Web 2.0 Tool Wikipedia?

Hausarbeit , 2010 , 19 Seiten , Note: 1,30

Autor:in: Stephanie Julia Winkler (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

,, [Wikipedia ist] das […] Google für Waldorfschüler, da dürfen alle alles reinschreiben‘‘ . Dass dieses Zitat von Florian Schroeder nur einen gewissen Wahrheitsgehalt hat, zeigen jüngste Studien, die nachweisen dass Wikipedia in Puncto Qualität durchaus mit der rennomierten Encyclopedia Britannica vergleichbar ist . ,,Intelligente Leute arbeiten [dabei][…] freiwillig in einer Atmosphäre von Missachtung und Beschimpfungen ’’ wie Wikipedia Gründer Jimmy Wales das Geschäftsmodell der Encyclopädie einst beschrieb. Bevor diese Hausarbeit jedoch auf praktischer Seite auf die Anwendung der Weisheit der Vielen im Web 2.0 eingehen kann, müssen zunächst einige grundlegende Fragen geklärt werden. Zu allererst gilt es Surowiecki’s Buch ,,Die Weisheit der Vielen – Warum Gruppen klüger sind als Einzelne‘‘ zu erläutern, um die theoretische Basis zu schaffen für die spätere praktische Darlegung der Thematik der kollektiven Intelligenz im Bereich des Internets. Dabei soll vor allem seine Hauptthese erklärt werden, die davon ausgeht, dass die Kumulation von Informationen in Probandengruppen zu gemeinsamen Gruppenentscheidungen führen, die oft besser sind als Lösungsansätze einzelner Teilnehmer oder die Vorschläge von dezidierten Experten. Anschließend werden die Typen der Weisheit kategorisiert, ehe vorbereitend auf eine Unterscheidung im Internet Schlüsselkriterien für ein Zustandekommen kollektiver Intelligenz definiert werden. Ausgehend von der Feststellung, dass das heutige Web 2.0 in der Effektivität der Nutzung kollektiver Intelligenz neuronalen Verbindungen ähnelt, stellt sich sie Frage: Wie viel Weisheit steckt im Web 2.0? Ein wesentlicher Einwand betrifft die Zuverlässigkeit der Quellen, einige Experten zweifeln an ob das Web 2.0 überhaupt relevante Inhalte erzeugen kann. Wenn das Web 2.0 allein aus sich heraus allerdings Weisheit zutage fördern soll, dann muss es gemäß Surowieckie‘s Elemente der ,,Weisheit der Vielen’’- Mechanismen geben, die aus der Menge der Beitragenden für Ordnung, Relevanz und Richtigkeit sorgen. Jene zwei Modelle kollektiver Intelligenz werden vorbereitend auf den Praxisteil erläutert und ursächlich definiert, wobei der Schwerpunkt verständlicherweise auf dem Modell Wikipedia liegt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Theorie

2.1.1 Die Fähigkeit als Kollektiv intelligent zu handeln: Hauptthesen aus Surowiecki‘s ,,Weisheit der Vielen‘‘

2.1.2 Wieviel Weisheit steckt im Web 2.0? - Schwarmintelligenz im Netz

2.1.3 ,,Ebay‘‘ versus ,,Wikipedia‘‘, die zwei Modelle kollektiver Intelligenz im Internet

2.1.4 Fünf Millionen Artikel in 250 Sprachen: Das Konzept der Online-Encyclopädie Wikipedia

2.2 Praxis

2.2.1 Fehlerkultur und praktische Anwendung der Weisheit der Vielen bei Wikipedia

2.2.2 Autorenschaft im Praxistest - Protokoll einer Artikelbearbeitung

2.2.3 Wikipedia ist besser als sein Ruf: Ergebnisse der Internetstudie via Q-Set

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht, inwieweit das Prinzip der "Weisheit der Vielen" auf die Online-Enzyklopädie Wikipedia anwendbar ist und ob kollektive Intelligenz im Web 2.0 zu qualitativ hochwertigen Ergebnissen führt. Dabei werden theoretische Grundlagen nach James Surowiecki mit einer praktischen Analyse der Fehlerkultur und einer empirischen Nutzerstudie verknüpft.

  • Grundlagen kollektiver Intelligenz nach James Surowiecki
  • Vergleich von Wissensmodellen im Internet (Ebay vs. Wikipedia)
  • Konzept und Funktionsweise der Online-Enzyklopädie Wikipedia
  • Empirische Analyse der Wikipedia-Fehlerkultur durch einen Praxistest
  • Nutzerverhalten und Einstellung zu Wikipedia als Wissensquelle

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Wieviel Weisheit steckt im Web 2.0? - Schwarmintelligenz im Netz

Der zentrale Unterschied zwischen dem Prinzip des Web 1.0 und der heutigen Web 2.0 Ära ist die Effektivität der Nutzung kollektiver Intelligenz. Ähnlich neuronalen Verbindungen können Inhalte durch die Verlinkung von anderen Nutzern in die Struktur des Web einbezogen werden. Als Output der kollektiven Aktivitäten aller Web-User wächst durch Wiederholung und Intensität das Netz der Verbindungen auf natürliche Weise. Laut Viktor Meyer-Schönberger ist die Idee von der automatischen Weisheit der Vielen in einem solchen System kollektiver Intelligenz redundant, wenn nicht bestimmte spezifische Parameter beachtet werden. So wies der Marquis de Condorcet schon vor 200 Jahren nach, dass mehrere Menschen gemeinsam nur dann näher an die faktische Wahrheit gelangen, wenn jeder einen über Zufallswissen hinausgehenden Informationstand hat. Ein in der Realität selten realisierbarer Fall.

Eine Internet-Plattform für aggregierte benutzergenerierte Information ist seines Erachtens nicht besser als die recherchebasierte Arbeit der Journalisten, da es sich nur um die subjektiven Ansichten von Vielen handelt. Trotzdem gelingt damit eine wesentliche Beteiligung am Bürgerdiskurs, wodurch das Gefühl der gesellschaftlichen Teilhabe durch Onlineöffentlichkeit erreicht werden kann. Im Gegensatz zur aufkeimenden Hoffnung eines Gros der Web 2.0Gemeinde allerdings verschwinden die Informationsmonopole dadurch nicht. Eine relativ überschaubare Zahl an Informationsintermediären sind zentraler Bestandteil nicht nur der alten, sondern auch der neuen Medienlandschaft. Trotzdem zeigt die Geschichte von Wikipedia eindrücklich, dass jenen User Generated Content-Pages mit festen Schemata im Bereich der neuen Medien die Rolle als Informationsfilter und -quelle, aber auch als Meinungsplattform zukommt: in der Online Welt hat sich ein Informationsoligopol also ganz ohne den Axel-Springer-Verlag etabliert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der kollektiven Intelligenz ein, stellt die Forschungsfrage nach der Weisheit im Web 2.0 und erläutert die methodische Vorgehensweise inklusive des Praxistests.

2. Hauptteil: Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen der Schwarmintelligenz nach Surowiecki sowie eine praktische Untersuchung der Wikipedia-Strukturen und eine ergänzende Internetstudie.

2.1 Theorie: Dieser Abschnitt erarbeitet die begriffliche Basis, vergleicht Wissensmodelle und beschreibt das Konzept der Online-Enzyklopädie Wikipedia.

2.1.1 Die Fähigkeit als Kollektiv intelligent zu handeln: Hauptthesen aus Surowiecki‘s ,,Weisheit der Vielen‘‘: Hier werden die Kernthesen Surowieckis zu den Bedingungen für Gruppenintelligenz und Entscheidungsfindungen in Probandengruppen dargelegt.

2.1.2 Wieviel Weisheit steckt im Web 2.0? - Schwarmintelligenz im Netz: Dieses Kapitel hinterfragt die Effektivität kollektiver Intelligenz im Web 2.0 und setzt sie in Bezug zu den Thesen von Meyer-Schönberger und Condorcet.

2.1.3 ,,Ebay‘‘ versus ,,Wikipedia‘‘, die zwei Modelle kollektiver Intelligenz im Internet: Es werden zwei unterschiedliche Ansätze zur Wissensproduktion im Internet gegenübergestellt und kritisch analysiert.

2.1.4 Fünf Millionen Artikel in 250 Sprachen: Das Konzept der Online-Encyclopädie Wikipedia: Das Kapitel erläutert das Entstehen, die Struktur und die Zielsetzung von Wikipedia als Multi-Autoren-Projekt.

2.2 Praxis: Dieser Teil befasst sich mit der tatsächlichen Fehlerkultur und dem Nutzungsverhalten rund um Wikipedia.

2.2.1 Fehlerkultur und praktische Anwendung der Weisheit der Vielen bei Wikipedia: Es wird untersucht, wie Mechanismen der Fehlerbehebung und Kollaboration bei Wikipedia in der Praxis funktionieren.

2.2.2 Autorenschaft im Praxistest - Protokoll einer Artikelbearbeitung: In einem Selbstversuch wurde die Einfachheit der Bearbeitung und die Geschwindigkeit der Qualitätskontrolle bei Wikipedia geprüft.

2.2.3 Wikipedia ist besser als sein Ruf: Ergebnisse der Internetstudie via Q-Set: Dieses Kapitel präsentiert die empirischen Ergebnisse einer Online-Umfrage zu Wahrnehmung und Nutzung von Wikipedia.

3. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert das Nachlassen freiwilliger Autoren und benennt zukünftige Herausforderungen für die Online-Enzyklopädie.

Schlüsselwörter

Wikipedia, Weisheit der Vielen, kollektive Intelligenz, Web 2.0, Schwarmintelligenz, Online-Enzyklopädie, Fehlerkultur, Wissensmanagement, Internetstudie, User Generated Content, Kollaboration, Qualitätssicherung, Mediennutzung, Open Source, Informationsmonopole

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, ob und in welcher Weise die "Weisheit der Vielen" bei der Online-Enzyklopädie Wikipedia funktioniert und wie sich dies auf die Qualität der bereitgestellten Informationen auswirkt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die Theorie der kollektiven Intelligenz nach James Surowiecki, die Funktionsweise von Wikis, die Fehlerkultur von Wikipedia sowie empirische Daten zum Nutzerverhalten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Forschungsfrage lautet, wie viel Weisheit im Web 2.0-Tool Wikipedia tatsächlich steckt und ob die kollektive Wissensproduktion mit traditionellen Wissensquellen konkurrieren kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine theoretische Literaturanalyse mit einem praktischen Selbsttest zur Artikelbearbeitung sowie einer quantitativen Online-Studie mit 82 Teilnehmern.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Schwarmintelligenz und eine praxisorientierte Untersuchung, die sowohl die Struktur als auch die Akzeptanz von Wikipedia beleuchtet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie kollektive Intelligenz, Wikipedia, Schwarmintelligenz, Web 2.0, Fehlerkultur und empirische Nutzerstudie beschreiben.

Wie schnell reagiert das Wikipedia-System auf absichtliche Falscheinträge im Praxistest?

Im durchgeführten Praxistest wurde der Falscheintrag innerhalb weniger Minuten von einem Systemoperator gesichtet und kurz darauf von einem Administrator korrigiert, was für eine schnelle Fehlerbehebung spricht.

Welches Paradoxon zeigt sich bei der Nutzung von Wikipedia für wissenschaftliche Zwecke?

Obwohl eine Mehrheit der Befragten angibt, Wikipedia nicht als offizielle Quelle in wissenschaftlichen Arbeiten zitieren zu wollen, nutzen viele die Plattform dennoch als ersten Anlaufpunkt zur Ideenfindung und Begriffsklärung.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Intelligentes Handeln im Kollektiv - Wieviel Weisheit steckt im Web 2.0 Tool Wikipedia?
Hochschule
Universität Passau  (Professur für Philosophie)
Veranstaltung
Das Internet-Weisheit der Vielen
Note
1,30
Autor
Stephanie Julia Winkler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
19
Katalognummer
V168295
ISBN (Buch)
9783640855230
ISBN (eBook)
9783640855278
Sprache
Deutsch
Schlagworte
intelligentes handeln kollektiv weisheit tool wikipedia surowiecki schwarmintelligenz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stephanie Julia Winkler (Autor:in), 2010, Intelligentes Handeln im Kollektiv - Wieviel Weisheit steckt im Web 2.0 Tool Wikipedia?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/168295
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  19  Seiten
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