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Evolutorische Spieltheorie - Das Falke-Taube-Spiel

Title: Evolutorische Spieltheorie - Das Falke-Taube-Spiel

Seminar Paper , 2010 , 14 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Manuela Ivo (Author)

Economics - Micro-economics

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Summary Excerpt Details

In der folgenden Ausarbeitung beschäftige ich mich mit dem Thema der evolutorischen Spieltheorie. Zunächst werde ich den Begriff der Spieltheorie erläutern sowie die Entstehung und die wichtigsten Grundannahmen evolutorischer Spiele beschreiben. Dann werde ich mit dem Taube-Falke-Spiel das bekannteste evoluto-rische Spiel darstellen und die Zusammensetzung einer optimalen Population ana-lysieren. Im 4. Kapitel werde ich mit dem ESS-Konzept und dem Konzept der Selektion und Mutation zwei Analysekonzepte vorstellen, während ich im 5. Ka-pitel die gewonnenen Erkenntnisse auf ein Beispiel übertragen werde.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Evolutorische Spieltheorie

2.1 Definitionen

2.1.1 Klassische Spieltheorie

2.1.2 Evolutorische Spieltheorie

2.2 Bezug zur Evolutionstheorie nach Darwin

2.3 Die Grundannahmen eines evolutorischen Spiels

3. Das Falke-Taube-Spiel als Beispiel eines evolutorischen Spiels

3.1 Beschreibung des Spiels

3.2 Analyse der Zusammensetzung einer optimalen Population

4. Analyse- und Lösungsmodelle

4.1 Definition

4.2 Das Konzept der evolutorisch stabilen Strategien (ESS)

4.3 Das Konzept der Selektion und Mutation

5. Anwendung der Erkenntnisse aus der evolutorischen Spieltheorie auf ein ökonomisches Beispiel

6. Schlussteil

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, die Grundlagen und Konzepte der evolutorischen Spieltheorie zu erläutern und ihre Anwendbarkeit auf ökonomische Entscheidungssituationen aufzuzeigen. Dabei wird insbesondere untersucht, wie sich stabile Verhaltensmuster in Populationen bilden und durch welche Mechanismen, wie Selektion und Mutation, diese beeinflusst werden.

  • Grundlagen und Definitionen der evolutorischen Spieltheorie
  • Die Rolle von Populationen und Fitness in evolutorischen Spielen
  • Analyse des Falke-Taube-Spiels als zentrales Fallbeispiel
  • Konzepte der evolutorisch stabilen Strategien (ESS) sowie Selektion und Mutation
  • Transfer der evolutorischen Spieltheorie auf ökonomische Verhandlungssituationen

Auszug aus dem Buch

3.1 Beschreibung des Spiels

Ein bekanntes Beispiel für ein evolutorisches Spiel ist das Falke-Taube-Spiel oder auch Hawk-Dove-Game. Für dieses Spiel wird angenommen, dass es in einer polymorphen Population stattfindet, deren Mitglieder nicht miteinander in Verbindung treten. Alle Lebewesen in dieser Population sind entweder Falken oder Tauben und können ihre Strategie nicht ändern.

Das Spiel läuft wie folgt ab: Falken und Tauben nutzen eine gemeinsame Wasserstelle. Treffen dort eine Taube und ein Falke aufeinander, flieht die friedliche Taube und überlässt das Wasser dem aggressiven Falken. Treffen zwei Tauben aufeinander, teilen sie das Wasser gleichmäßig auf. Treffen zwei Falken aufeinander, so kämpfen sie um das Wasser- auch auf die Gefahr hin, verwundet zu werden. Kann einer der Spieler den Wettkampf gewinnen, erhält er eine angenommene Auszahlung von V = 50, eine Niederlage bringt dem Spieler eine Auszahlung von 0 ein. Für eine Verletzung muss der Spieler eine fiktive „Strafe“ von D = 100 zahlen. Treffen ein Falke und eine Taube aufeinander, gewinnt der Falke immer 50, die fliehende Taube geht immer leer aus. Treffen zwei Tauben aufeinander, kann jede erwarten, das Wasser mit der anderen zu teilen bzw. im Durchschnitt etwa die Hälfte aller Spiele zu gewinnen und die Hälfte zu verlieren.

Beim Zusammentreffen von zwei Falken gewinnt einer das Spiel um die Wasserstelle und erhält eine Auszahlung von 50, während der andere eine Verletzung davonträgt, die ihn eine Prämie von -100 kostet. Somit ergeben sich in der Population folgende durchschnittliche Auszahlungen:

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der evolutorischen Spieltheorie ein und skizziert den Aufbau der Ausarbeitung, einschließlich der geplanten Analyse von Spielmodellen und deren praktischer Anwendung.

2. Evolutorische Spieltheorie: Das Kapitel definiert die Grundlagen der evolutorischen Spieltheorie, setzt sie in Bezug zur Evolutionstheorie nach Darwin und erläutert die zentralen Annahmen wie Populationen und Fitness.

3. Das Falke-Taube-Spiel als Beispiel eines evolutorischen Spiels: Hier wird das Falke-Taube-Spiel als bekanntes Modell eingeführt und detailliert analysiert, um die optimale Zusammensetzung einer Population zu bestimmen.

4. Analyse- und Lösungsmodelle: Dieses Kapitel stellt wissenschaftliche Konzepte zur Analyse vor, insbesondere das Konzept der evolutorisch stabilen Strategien (ESS) sowie das Konzept der Selektion und Mutation.

5. Anwendung der Erkenntnisse aus der evolutorischen Spieltheorie auf ein ökonomisches Beispiel: Die theoretischen Erkenntnisse werden auf betriebswirtschaftliche Verhandlungssituationen zwischen Managern übertragen, um deren Verhalten zu erklären.

6. Schlussteil: Der Schlussteil fasst zusammen, dass die evolutorische Spieltheorie eine wertvolle Analysemöglichkeit darstellt, wenn Verhalten genetisch oder kulturell geprägt und nicht rein rational erklärbar ist.

Schlüsselwörter

Evolutorische Spieltheorie, Falke-Taube-Spiel, Population, Strategie, Fitness, Selektion, Mutation, Evolutorisch stabile Strategie, ESS, Nash-Gleichgewicht, Ökonomie, Verhandlungsführung, Evolution, Verhaltensmuster, Spieltheorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die evolutorische Spieltheorie als wissenschaftlichen Ansatz zur Analyse von Entscheidungssituationen, bei denen Verhalten durch kulturelle oder genetische Evolutionsprozesse beeinflusst wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit konzentriert sich auf die Definition evolutorischer Spiele, die Analyse von Populationen und Fitness sowie die Anwendung dieser Modelle auf ökonomische Beispiele, wie etwa Verhandlungen in Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die theoretischen Konzepte der evolutorischen Spieltheorie verständlich zu erläutern und zu zeigen, wie diese Modelle helfen können, das strategische Handeln von Akteuren in verschiedenen Kontexten zu erklären.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es werden mathematische Modelle, Auszahlungsmatrizen und grafische Analysen genutzt, um Gleichgewichtszustände und die Stabilität von Strategien innerhalb von Populationen zu bestimmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden das Falke-Taube-Spiel analysiert, ESS-Konzepte sowie Selektions- und Mutationsprozesse theoretisch hergeleitet und anschließend diese Erkenntnisse auf das Verhalten von Managern in Verhandlungssituationen übertragen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind unter anderem evolutorische Spieltheorie, Fitness, Population, Falke-Taube-Spiel, ESS (evolutorisch stabile Strategie) und Selektion.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen monomorphen und polymorphen Populationen eine Rolle?

Diese Unterscheidung ist wichtig, da in monomorphen Populationen alle Spieler identische Strategien verfolgen, während in polymorphen Populationen verschiedene Strategien aufeinandertreffen, was Auswirkungen auf die Stabilität und Auszahlungen hat.

Welchen Einfluss hat das Konzept der "kritischen Masse" bei der Selektion?

Die kritische Masse bezeichnet den Anteil von Mutanten, bei dem eine bestehende ESS gerade noch bestehen kann; wird dieser Wert überschritten, setzt sich in der Population eine neue Strategie durch.

Wie lässt sich das Verhalten von Managern mittels des Falke-Taube-Spiels erklären?

Manager werden vereinfacht als aggressiv oder vorsichtig klassifiziert; deren Interaktion gleicht dem Falke-Taube-Modell, wobei die Wahl der Strategie vom Verhalten des Verhandlungspartners und der Branchenumgebung abhängt.

Wann ist eine Strategie nach der ESS-Bedingung stabil?

Eine Strategie gilt als evolutorisch stabil, wenn sie resistent gegenüber dem Eindringen einer kleinen Anzahl von Mutanten ist, das heißt, wenn die etablierten Spieler höhere oder gleiche Auszahlungen erzielen als die Mutanten.

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Details

Title
Evolutorische Spieltheorie - Das Falke-Taube-Spiel
College
University of Siegen
Grade
1,3
Author
Manuela Ivo (Author)
Publication Year
2010
Pages
14
Catalog Number
V168096
ISBN (Book)
9783640849543
ISBN (eBook)
9783640849840
Language
German
Tags
evolutorische spieltheorie falke-taube-spiel
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Manuela Ivo (Author), 2010, Evolutorische Spieltheorie - Das Falke-Taube-Spiel, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/168096
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