Im konkreten befasst sich diese Projektstudie mit dem Gebäude- bzw. Nutzungstypus „Technologiezentren“ indem GM Kennzahlen für Planung und Betrieb solcher Spezial-Immobilien recherchiert werden.
Ziel der Projektstudie ist es Vergleichswerte und Kennzahlen für den Nutzungstyp Büro-/Verwaltungsgebäude im Allgemeinen und für den Nutzungstyp Technologiezentren im Besonderen zu recherchieren, die Validität und Aussagekraft der Daten zu prüfen und vergleichend gegenüberzustellen. Der Zweck dieser Arbeit ist, dass Basis- und Vergleichsdaten für einen Kennzahlenvergleich (bis hin zu
internem/externen Benchmarking) strukturiert vorliegen und rasch für
Vergleichszwecke herangezogen werden können.
Der Fokus der Datenerhebung liegt auf Nicht-Wohngebäude mit erster Priorität auf verbrauchsgebundene GM Kennzahlen (z.B. Energiekennzahlen) und mit zweiter Priorität auf sonstigen GM Kennzahlen.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
2 Grundlagen und allgemeine Definitionen
3 Material und Methoden
3.1 Vorgangsweise
3.2 Methoden
3.3 Quellen
4 Durchführung, Untersuchungen
5 Ergebnisse und Schlussfolgerungen
6 Verzeichnisse
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Die Projektstudie verfolgt das Ziel, Kennzahlen und Benchmarks für das Gebäudemanagement von Technologiezentren zu recherchieren und deren Validität sowie Aussagekraft zu prüfen. Da belastbare Vergleichsdaten für diesen speziellen Immobilientyp schwer zugänglich sind, dient die Arbeit dazu, bestehende Datenquellen zu sichten und für künftige Vergleichszwecke strukturiert aufzubereiten.
- Grundlagen des Gebäudemanagements und Benchmarkings
- Methodik der Datenerhebung und Quellenprüfung
- Analyse der Verfügbarkeit von Kennzahlen für Technologiezentren
- Vergleich der Immobilienkategorien „Bürobetriebe“ und „Technologiezentren“
- Herausforderungen des Datenzugangs und der Vergleichbarkeit
Auszug aus dem Buch
1.1 Problemstellung
Im Facility Management (FM) im Allgem einen und Gebäudema nagement (GM) im Besonderen wird bei der Planung oder de r Betriebsführung der jeweiligen Prozesse und Leistungen auf vergleichende Methoden und Instrumente zurückgegriffen. Dabei versuchen Planer, I nvestoren, Betreiber und Nutzer mögl ichst frühzeitig indikative Aussagen über Koste n, Verbrauchswerte, Me ngen oder sonstige Aufwendungen zu erhalten um richtungsweisende Planungs - und/oder Investitionsentscheidungen treffen zu können.
Diese Aussagen oder Annahmen stützen si ch entweder auf interne (d.h. des/der jeweiligen Verfassers/Organisation) Erfa hrungswerte oder externe Vergleiche mit ähnlich gelagerten Fragestellungen.
Die Herausforderung und Prob lemstellung dabei ist, dass fundierte Que llen für Vergleiche – sogenannte Kennz ahlen oder Benchmarks – oftma ls fehlen o der nur schlecht aufbereitet wurden . Die Vergleichbarkeit und Aus sagekraft kann im schlechtesten Fall sehr einge schränkt sein. Dies ist insbe sondere dann von Bedeutung, wenn es für eine Aufgabenstellung nur wenig Vergleichsobjekte gibt bzw. die Aufgabenstellung von ihrem Wesen und Charakter her sehr speziell ist.
Im konkreten befasst sich diese Projektstudie mit dem Gebäude- bzw. Nutzungstypus „Technologiezentren“ indem GM Kennzahlen für Planung und Betrieb solcher Spezial Immobilien recherchiert werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Beschreibt die Ausgangslage im Facility- und Gebäudemanagement sowie die Notwendigkeit von Kennzahlen für Technologiezentren.
2 Grundlagen und allgemeine Definitionen: Definiert die zentralen Begriffe Kennzahl und Benchmarking unter Heranziehung wissenschaftlicher Quellen.
3 Material und Methoden: Erläutert die vierstufige Vorgehensweise bei der Informationsbeschaffung sowie die genutzten Quellen.
4 Durchführung, Untersuchungen: Analysiert die Qualität der verfügbaren Daten und begründet das Ausscheiden ungeeigneter Quellen.
5 Ergebnisse und Schlussfolgerungen: Fasst die aktuelle Situation der Kennzahlenverfügbarkeit in Österreich zusammen und diskutiert die Heterogenität der Datenlandschaft.
6 Verzeichnisse: Enthält das Literaturverzeichnis sowie die Auflistung von Abbildungen, Tabellen und Abkürzungen.
Schlüsselwörter
Gebäudemanagement, Facility Management, Kennzahlen, Benchmarking, Technologiezentren, Immobilienmanagement, Vergleichswerte, Energieeffizienz, Bürogebäude, Datenqualität, Leistungsindikatoren, Betriebskosten, Instandhaltung, Immobilienökonomie, Datenvalidität
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Projektstudie grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Suche nach Kennzahlen und Benchmarks für das Gebäudemanagement, wobei der Fokus gezielt auf dem Nutzungstyp „Technologiezentren“ liegt.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung von Gebäudemanagement-Kennzahlen, die methodische Vorgehensweise zur Datengewinnung und die Analyse vorhandener Vergleichswerte für den Betrieb von Spezialimmobilien.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, valide Vergleichsdaten für Technologiezentren zu recherchieren, deren Aussagekraft zu prüfen und diese strukturiert für Planungs- und Betriebszwecke verfügbar zu machen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine systematische Literatur- und Quellenrecherche in Primär- und Sekundärquellen durchgeführt, ergänzt durch unstrukturierte Befragungen von Immobilien- und Facility-Management-Experten.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil analysiert die aktuelle Datenlage, setzt sich mit der Schwierigkeit fehlender normierter Strukturen auseinander und vergleicht existierende Benchmarking-Berichte aus Österreich, Deutschland und der Schweiz.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?
Die Begriffe Gebäudemanagement, Benchmarking, Kennzahlen und Technologiezentren definieren das inhaltliche Spektrum und die fachliche Ausrichtung der Studie.
Warum sind Kennzahlen für Technologiezentren schwer zu finden?
Dies liegt primär an der Vertraulichkeit von Daten, fehlenden normierten Strukturvorgaben in Österreich und der geringen Zahl an spezialisierten Vergleichsobjekten.
Was unterscheidet Technologiezentren von normalen Bürogebäuden?
Technologiezentren sind stärker nutzerspezifisch ausgerichtet, bieten oft integrierte Labor- oder Werkstattbereiche und sind meist in regionale Wirtschaftsförderungsstrukturen eingebunden.
Warum wurde eine ATGA-Studie im Text erwähnt, aber nicht explizit zitiert?
Die ATGA-Studie von 2006 ist die bedeutendste Quelle, jedoch unterliegt eine öffentliche Verwendung der Daten den Auflagen des Datenschutzes und der Vertraulichkeit.
Welche Rolle spielt die Energieeffizienz in dieser Arbeit?
Die Datenerhebung priorisiert verbrauchsgebundene Kennzahlen, da Energiekennzahlen eine zentrale Rolle bei der Beurteilung der Effizienz von Nicht-Wohngebäuden spielen.
- Quote paper
- Mag.(FH) Dipl.-Ing. Josef Strohmaier, MPA (Author), 2010, Gebäudemanagement von Technologiezentren, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/167755