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Zur Shop-Startseite › Sport - Sportpsychologie

Karriereende und was kommt danach?

Wissenschaft und Empirie zum Karrierenende von Leistungssportler

Titel: Karriereende und was kommt danach?

Facharbeit (Schule) , 2010 , 23 Seiten , Note: 2

Autor:in: Günter Göbel (Autor:in)

Sport - Sportpsychologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Hört man das Wort Spitzensport, verbindet man damit meist auch einen Spitzenverdienst. Diese Annahme mag in der Sportart Fußball auf höchster Ebene zutreffen. Doch bei fast allen anderen – auch den olympischen - Sportarten gilt diese Hypothese nicht. Die meisten Leistungs- und Hochleistungssportler verdienen schon während des Aktivendaseins nicht genug Geld, um „sorgenfrei“ leben geschweige denn für das Karriereende finanziell vorsorgen zu können.

Lange Zeit war dieses letzte „Sportlerkapitel“ eine Art Black box. Man wusste nicht, wie man auf das „Nachsportler-Dasein“ reagieren sollte. Wissenschaftliche Untersuchungen sind Mangelware und auch die Institutionen der Sportförderung haben die Wichtigkeit des Themas erst spät entdeckt. Dabei hat das Karriereende viele Dimensionen, eine finanzielle und eine psychologische. Beide sollen in der folgenden Facharbeit anhand des derzeitigen wissenschaftlichen Forschungsstands beleuchtet werden, in dem Antwort auf folgende Fragen gesucht wird:

Wie sind Spitzensportler finanziell auf das Karriereende vorbereitet?
Welche Rolle spielt das Karriereende in der Phase des Leistungssport beim Athleten?
Wie und in welcher Form befasst er sich damit?
Welche Gründe gibt es für eine Karrierebeendigung?
Wie gestaltet ein Leistungssportler den Übergang vom Leistungssport ins „normale Leben“? Welche Hilfestellungen stellen staatliche, sportliche und gesellschaftliche Institutionen bereit?
Am Ende der Facharbeit wird an konkreten Beispielen ehemaliger Spitzensportler exemplarisch dargestellt, wie ein Karriereende erfolgreich bewältigt wurde und wo der Karriereübergang missglückt ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Die sechs Karrierephasen

3. Darstellung der (finanziellen) Lebenssituation von Leistungssportler

3.1. TV-Sportarten (insbesondere Fußball)

3.2. Olympische Sportarten

4. Vorbereitung auf das Karriereende

4.1. Vorbereitung in TV-Sportarten

4.2. Vorbereitung in olympischen Sportarten

5. Arten der Karrierebeendigung

5.1. Retirement

5.2. Drop-out

5.2.1. Untersuchung verschiedener Ursachen des Drop-out

5.2.2. Burn-Out

6. Bewältigung des Karriereendes

6.1. Hilfe von sportlichen bzw. gesellschaftlichen Institutionen

6.2. Sport treu bleiben

6.3. Eintritt ins Berufsleben jenseits des Sports

7. Studie über den Umstieg von der Sport in die Berufskarriere

7.1 Erfolgreicher Umstieg

7.2 Teilweise erfolgreicher Umstieg

7.3 Nicht erfolgreicher Umstieg

7.4. Fazit der Studie

8. Gegenüberstellung geglückter - missglückter Umstieg

8.1. Beispiel eines geglückten Karriereübergangs

8.2. Beispiel eines missglückten Karriereumstiegs

9. Schlussfolgerung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Facharbeit untersucht die finanzielle und psychologische Situation von Leistungs- und Hochleistungssportlern beim Übergang von der aktiven Sportkarriere in das Berufsleben und beleuchtet die Faktoren, die einen erfolgreichen Karriereübergang begünstigen oder erschweren.

  • Analyse der finanziellen Lebenssituation in TV-Sportarten versus olympischen Sportarten.
  • Untersuchung der verschiedenen Formen der Karrierebeendigung (Retirement vs. Drop-out).
  • Bewertung institutioneller Hilfsangebote für den beruflichen Umstieg.
  • Empirische Einordnung des Karrierewechsels anhand von Fallbeispielen und Studienergebnissen.
  • Identifikation von Risikofaktoren wie Burn-Out und verletzungsbedingtes Karriereende.

Auszug aus dem Buch

5.2. Drop-out

Drop-out im Leistungssport ist die vorzeitige Aufgabe des Sports, bevor der eigentliche Leistungshöhepunkt erreicht werden konnte. Es wird deshalb häufig dramatischer und negativer erlebt als das Retirement, weil der Sportler eben keine Zeit besitzt, sich auf die Zukunft vorzubereiten. Das ungeplante Karriereende kann verschiedene Ursachen haben. In Frage kommen Belastungen durch Verletzungen, Schule- oder Berufsausbildung, Interessenskonflikte, Motivationsprobleme, Konflikte im sozialen/sportlichen Umfeld sowie das Burn-Out-Phänomen.

Sportverletzungen sind die Ursache für Drop-out, die am wenigsten zu beeinflussen und auch durch beste medizinische Behandlung nicht zu vermeiden sind. Ist eine Verletzung irreparabel, besteht für die Sportler keine Gelegenheit, die Karriere fortzusetzen. Beispiele für ein Drop-out durch Verletzung sind: Frank Busemann (Zehnkampfvizeweltmeister, Rücktritt nach vielen Verletzungen im Alter von 28 Jahren) oder Christian Ziege (Fußballspieler, Rücktritt mit 33 Jahren durch Sprunggelenksverletzung).

Der Interessenskonflikt zwischen Freizeit, Beruf/Schule und Sport ist ein weiterer Grund für das vorläufige Karriereende. Leistungssportler betreiben für Sport und Schule/Beruf im Schnitt einen wöchentlichen Zeitaufwand von 59 Stunden (vgl. 3.2). Sie verfügen damit über – im Gegensatz zu Altersgenossen - sehr eingeschränkte Freizeit, was vor allem in Zeiten mageren sportlichen Erfolgs sicher ein Grund ist, die Karriere zu beenden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Arbeit beleuchtet die oft unterschätzten finanziellen und psychologischen Herausforderungen von Athleten nach ihrer aktiven Laufbahn.

2. Die sechs Karrierephasen: Ein Phasenmodell nach Delow verdeutlicht den Weg vom Sporteinsteiger bis hin zur Nachkarriere.

3. Darstellung der (finanziellen) Lebenssituation von Leistungssportler: Es wird der signifikante finanzielle Unterschied zwischen TV-Sportarten wie Fußball und den olympischen Sportarten herausgearbeitet.

4. Vorbereitung auf das Karriereende: Das Kapitel vergleicht die notwendigen Vorsorgemaßnahmen, wie Umstiegsplanung und Invaliditätsversicherungen, zwischen den verschiedenen Sportgruppen.

5. Arten der Karrierebeendigung: Differenzierung zwischen freiwilligem geplanten Rücktritt und dem plötzlichen, oft problematischen Abbruch (Drop-out).

6. Bewältigung des Karriereendes: Vorstellung institutioneller Hilfen sowie Strategien für Ex-Athleten, beruflich in oder außerhalb der Sportwelt Fuß zu fassen.

7. Studie über den Umstieg von der Sport in die Berufskarriere: Zusammenfassung einer Untersuchung von Eva Pfaff über das Gelingen beruflicher Umstiege anhand von Ex-Sportlern.

8. Gegenüberstellung geglückter - missglückter Umstieg: Konkrete Fallbeispiele von Franz Beckenbauer und Gustav „Bubi“ Scholz veranschaulichen die verschiedenen Ausgänge des Karriereendes.

9. Schlussfolgerung und Ausblick: Abschließende Einschätzung der Chancen für Athleten und die Notwendigkeit frühzeitiger Planung.

Schlüsselwörter

Leistungssport, Karriereende, Karriereübergang, Nachkarriere, Retirement, Drop-out, Burn-out, Laufbahnberatung, Sportökonomie, Berufseinstieg, Finanzielle Vorsorge, Spitzensport, Athletenprogramm, Sportpsychologie, Berufliche Neuorientierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Facharbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die verschiedenen Herausforderungen, denen sich Leistungssportler nach dem Ende ihrer aktiven Laufbahn stellen müssen, mit Fokus auf die finanzielle und psychologische Lebenssituation.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Planung des Karriereendes, die Unterscheidung zwischen freiwilligem Ausstieg und Drop-out, sowie die Möglichkeiten der beruflichen Integration nach dem Sport.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie wichtig eine frühzeitige Planung für den Übergang in das Berufsleben ist und welche Rolle institutionelle Unterstützung dabei spielt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse des Forschungsstandes sowie der Auswertung empirischer Daten und Fallbeispiele zum Karriereübergang von Sportlern.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit den Karrierephasen, den Ursachen für vorzeitiges Karriereende, Hilfsangeboten wie der Laufbahnberatung und einer detaillierten Analyse von Umstiegsstudien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Karriereübergang, Retirement, Drop-out, finanzielle Vorsorge und berufliche Neuorientierung maßgeblich charakterisiert.

Warum unterscheidet die Arbeit zwischen TV-Sportarten und olympischen Sportarten?

Die Unterscheidung ist zentral, da die finanziellen Möglichkeiten und damit die finanzielle Absicherung für das Karriereende bei Fußballprofis massiv von der Situation der meisten olympischen Athleten abweichen.

Welche Rolle spielt das Burn-Out-Phänomen bei Sportlern?

Burn-Out wird als ein zunehmend bedeutsames und problematisches Phänomen identifiziert, das durch Erfolgsdruck und Kommerzialisierung entsteht und als Spezialfall des Drop-out betrachtet wird.

Was zeigt der Vergleich zwischen Franz Beckenbauer und Gustav Scholz?

Dieser Vergleich verdeutlicht extrem gegensätzliche Verläufe des Karriereübergangs, wobei Beckenbauer als Vorbild für eine erfolgreiche Planung und Scholz als mahnendes Beispiel für den gescheiterten Übergang dienen.

Welche Bedeutung haben Olympiastützpunkte für den Umstieg?

Olympiastützpunkte bieten durch Laufbahnberatung ein wichtiges institutionelles Instrument, um Athleten bei der Koordination von Sport und beruflicher Ausbildung aktiv zu unterstützen.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Karriereende und was kommt danach?
Untertitel
Wissenschaft und Empirie zum Karrierenende von Leistungssportler
Hochschule
Friedrich-Koenig-Gymnasium, Würzburg
Veranstaltung
Leistungskurs Sport
Note
2
Autor
Günter Göbel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
23
Katalognummer
V165665
ISBN (eBook)
9783640819492
Sprache
Deutsch
Schlagworte
karriereende wissenschaft empirie karrierenende leistungssportler
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Günter Göbel (Autor:in), 2010, Karriereende und was kommt danach?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/165665
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  23  Seiten
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