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When does Coordination require Centralization?

Strategische Kommunikation: Zentralisierung vs. Dezentralisierung?

Title: When does Coordination require Centralization?

Seminar Paper , 2009 , 31 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Friedrich Droste (Author)

Economics - Micro-economics

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Summary Excerpt Details

Auf Basis der wissenschaftlichen Arbeit von Alonso, Dessein und Matuschek soll analysiert werden, unter welchen Bedingungen eine Organisation entweder zentral oder dezentral koordiniert werden sollte. Eine Organisation wird dadurch gesteuert, indem man Personen mit operativen Rechten ausstattet und sie so zu Entscheidungsträgern macht. Zentrale Koordination hat den Vorteil aus einer Gesamtsicht die Unternehmensressourcen allokieren zu können, da angenommen wird, dass alle Informationen beim zentralen Planer zusammenfließen.
Werden die Entscheidungsrechte dezentral vergeben, fungieren Bereichsmanager, die dann alleinverantwortlich für den Erfolg ihres Bereichs sind. Dabei genießt diese Art der Organisation den Vorteil, dass die Entscheidungsträger die ihnen zur Verfügung stehenden Ressourcen sehr effektiv an die Bereichszustände anpassen können. Da die BM über den Zustand ihres eigenen Bereichs am besten informiert sind, müssen sie zum einen dem Generalmanager die relevanten Informationen kommunizieren, und zum anderen sich mit den anderen BM austauschen. Ziel einer Organisation ist es, einen möglichst effizienten Trade-off zwischen Koordination und Adaptierung sicherzustellen. Daher liegt das Hauptaugenmerk der Arbeit in der Analyse des Kommunikationsverhaltens.
Aufbauend auf dem klassischen Modell von Crawford und Sobel wird analysiert, unter welchen modellspezifischen Bedingungen Kommunikationsgleichgewichte zwischen den Entscheidungsträgern resultieren. Die Art der Kommunikation wird Cheap-Talk genannt, da die BM direkt und kostenlos miteinander kommunizieren können. Dabei wird außerdem zwischen horizontaler, d.h. Kommunikation zwischen den BM, und vertikaler Kommunikation, d.h. Kommunikation zwischen den BM und dem GM unterschieden. Aufgrund der Annahme, dass BM eigennützig operieren und so vordergründig Bereichsgewinne maximieren, stellt sich die Frage, inwiefern Informationen sowohl qualitativ als auch quantitativ weitergeben werden. Ferner wird angenommen, dass die BM auf der Grundlange des Zustands ihre Entscheidungen treffen. Diese Zustände treten im Modell in Form einer Zufallsvariable auf. Über den Zustand informieren sie anschließend den GM durch die Übermittlung einer Nachricht. Da die BM innerhalb der Organisation nicht an Einfluss verlieren möchten, werden sie in den meisten Fällen nicht wahrheitsgemäß die Informationen weitergeben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Das Modell

2.1 Präferenzen

2.2 Verträge und Kommunikation

3. Entscheidungsfindung

4. Strategische Kommunikation

4.1 Anreize im Kommunikationsverhalten

4.2 Kommunikationsgleichgewichte

4.3 Vergleich der Kommunikationsqualität

4.4 Effizienz der Organisationsstrukturen

5. Zentralisierung versus Dezentralisierung

6. Schlussfolgerung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert auf Basis des Modells von Alonso, Dessein und Matuschek die Bedingungen, unter denen eine Organisation entweder zentral oder dezentral koordiniert werden sollte, um einen effizienten Trade-off zwischen Koordination und Adaptierung an lokale Umweltzustände zu erreichen.

  • Vergleich zwischen zentraler und dezentraler Organisationsstruktur
  • Analyse des strategischen Kommunikationsverhaltens (Cheap-Talk)
  • Einfluss von Koordinationsbedarf und Voreingenommenheit auf die Entscheidungsqualität
  • Bewertung von Adaptierungs- und Koordinationsverlusten in der Entscheidungsfindung

Auszug aus dem Buch

1. Einführung

Auf Basis der wissenschaftlichen Arbeit von Alonso, Dessein und Matuschek (fortan: ADM) soll analysiert werden, unter welchen Bedingungen eine Organisation entweder zentral oder dezentral koordiniert werden sollte. Eine Organisation wird dadurch gesteuert, in dem man Personen mit operativen Rechten ausstattet und sie so zu Entscheidungsträgern macht. Zentrale Koordination hat den Vorteil aus einer Gesamtsicht die Unternehmensressourcen allokieren zu können, da angenommen wird, dass alle Informationen beim zentralen Planer zusammenfließen. Werden die Entscheidungsrechte dezentral vergeben, fungieren Bereichsmanager (fortan: BM), die dann alleinverantwortlich für den Erfolg ihres Bereichs sind. Dabei genießt diese Art der Organisation den Vorteil, dass die Entscheidungsträger die ihnen zur Verfügung stehenden Ressourcen sehr effektiv an die Bereichszustände anpassen können. Da die BM über den Zustand ihres eigenen Bereichs am besten informiert sind, müssen sie zum einen dem Generalmanager (fortan: GM) die relevanten Informationen kommunizieren, und zum anderen sich mit den anderen BM austauschen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Definition der Forschungsfrage und Erläuterung der Motivation, unter welchen Bedingungen zentrale oder dezentrale Koordinationsmechanismen in Organisationen effizienter sind.

2. Das Modell: Aufbau des theoretischen Rahmens inklusive der Präferenzen der Akteure sowie der Annahmen über Verträge und die Übermittlung von Informationen.

3. Entscheidungsfindung: Analyse der Determinanten des zentralen und dezentralen Entscheidungsverhaltens unter Verwendung von Belief-Funktionen der Entscheidungsträger.

4. Strategische Kommunikation: Untersuchung des Kommunikationsverhaltens, der Anreize zur Falschdarstellung von Informationen und des Qualitätsvergleichs zwischen vertikaler und horizontaler Kommunikation.

5. Zentralisierung versus Dezentralisierung: Zusammenfassende Bewertung der unternehmerischen Effizienz und Illustrierung der Vor- und Nachteile beider Organisationsformen unter Berücksichtigung von Adaptierungs- und Koordinationsverlusten.

6. Schlussfolgerung und Ausblick: Zusammenfassung der Ergebnisse, wonach Dezentralisierung unter bestimmten Bedingungen trotz Koordinationsbedarf effizienter sein kann, sowie Vorschläge für zukünftige Forschungsansätze.

Schlüsselwörter

Zentralisierung, Dezentralisierung, Bereichsmanager, Generalmanager, Koordination, Adaptierung, Cheap-Talk, Kommunikationsgleichgewicht, Entscheidungsrechte, Organisationsstruktur, Informationsübermittlung, Bereichszustand, Effizienz, Spieltheorie, Anreizstruktur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die organisatorische Fragestellung, ob Entscheidungsbefugnisse zentralisiert oder dezentralisiert werden sollten, um eine effiziente Nutzung von Informationen und Ressourcen in Unternehmen zu gewährleisten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen umfassen die Theorie der Organisation, das strategische Kommunikationsverhalten von Bereichsmanagern, Anreizproblematiken in Hierarchien sowie die Abwägung zwischen Koordination und lokaler Adaptierung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es zu analysieren, unter welchen modellspezifischen Bedingungen (z.B. Grad der Voreingenommenheit und Koordinationsbedarf) dezentrale Strukturen gegenüber zentralen Strukturen überlegen sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird auf spieltheoretische Modelle zurückgegriffen, insbesondere auf das „Cheap-Talk“-Modell von Crawford und Sobel, um perfekt bayesianische Gleichgewichte unter unvollständiger Information zu untersuchen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Modellbildung, dem Verhalten der Entscheidungsträger bei der Informationsübermittlung sowie dem mathematischen Vergleich der Effizienz beider Organisationsformen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind unter anderem Zentralisierung, Dezentralisierung, Bereichsmanagement, Kommunikationsqualität, Koordinationsverlust und Adaptierungsvorteil.

Wie unterscheidet sich die vertikale von der horizontalen Kommunikation?

Die vertikale Kommunikation findet zwischen Bereichsmanager und Generalmanager statt, während die horizontale Kommunikation den Austausch zwischen den Bereichsmanagern untereinander beschreibt.

Welchen Einfluss hat der Koordinationsbedarf auf die Effizienz?

Ein steigender Koordinationsbedarf führt zu einem komplexeren Trade-off: Er erhöht zwar den Druck zur Abstimmung, kann aber gleichzeitig Anreize zur strategischen Falschdarstellung von Informationen in zentralen oder dezentralen Strukturen unterschiedlich beeinflussen.

Was ist das Hauptergebnis zur Überlegenheit von Dezentralisierung?

Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass Dezentralisierung auch bei hohem Koordinationsbedarf effizienter sein kann, sofern der lokale Adaptierungsvorteil den Koordinationsnachteil überwiegt und die Anreize der Akteure passend gestaltet sind.

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Details

Title
When does Coordination require Centralization?
Subtitle
Strategische Kommunikation: Zentralisierung vs. Dezentralisierung?
College
University of Bonn
Course
The Economics of Information
Grade
1,0
Author
Friedrich Droste (Author)
Publication Year
2009
Pages
31
Catalog Number
V164790
ISBN (eBook)
9783640799787
ISBN (Book)
9783640800285
Language
German
Tags
Crawford; Sobel; Kommunikation; Bayesianisches Gleichgewicht; Spieltheorie; Signalling Game; Signalisierungspiel; Gleichgewicht; Zentralisierung; Dezentralisierung; Informationsökonomie; Beliefs; Bayesianisches updaten; apriori aposteriori; Organisation; Organisationsstrukturen Cheap-talk Vertikale Kommunikation Horizontale Kommunikation; Verträge; Präferenzen; Entscheidungsträger Effizienz; Kontrollstrukturen; Anreizsysteme
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Friedrich Droste (Author), 2009, When does Coordination require Centralization?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/164790
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