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Politische Parteien nach 1945

Title: Politische Parteien nach 1945

Seminar Paper , 2010 , 32 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Joachim Kaeber (Author)

Didactics - History

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Summary Excerpt Details

Themenschwerpunkt dieser Hausarbeit ist die Entwicklung von Parteien in der Bundesrepublik Deutschland zwischen 1945 und 2010. Berücksichtigt wurden hierbei Parteien, die im Deutschen Bundestag vertreten sind oder zumindest zeitweilig vertreten waren mit der Ausnahme einiger nicht im Bundestag vertretener Parteien, die für die politische Geschichte der Bundesrepublik Deutschland eine besondere Rolle spielten oder spielen. Dies betrifft vor allem extremistisch ausgerichtete Parteien und ihr Verhältnis zum Staat sowie die Reaktion des Staates auf diese Parteien.
Ein Exkurs widmet sich der Parteienlandschaft in der DDR sowie der Eingliederung dort existierender Parteien in das politische System der Bundesrepublik während des Prozesses der Wiedervereinigung.
Ausgewählte Parteien werden in kurzen Portraits vorgestellt und ihre individuellen Entwicklungen in brevis nachvollzogen. Eine ausführlichere Darstellung ist durch die gebotene Umfangsbeschränkung im Rahmen dieser Hausarbeit leider nicht möglich.
Aus diesem Grund wurde der Schwerpunkt der Parteiendarstellungen auf die jeweilige bundespolitische Ausrichtung und parlamentarische Repräsentation gelegt. Empirische, vergleichende und kritische Betrachtungen von Parteipositionen und –entwicklungen auf Länder-, Bezirks- und kommunaler Ebene müssen Gegenstände eigener Arbeiten sein.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Parteienbegriff

3. Historische und politische Ausgangssituation

4. Portraits ausgewählter Parteien

4.1 BHE/GB

4.2 BP

4.3 Bündnis 90/Die Grünen

4.4 CDU

4.5 CSU

4.6 DIE LINKE

4.7 Die Republikaner

4.8 DKP/DRP

4.9 DP

4.10 DVU

4.11 FDP

4.12 KPD

4.13 NPD

4.14 SPD

4.15 SRP

4.16 SSW

4.17 WAV

4.18 Zentrum

5. Politische Parteien in der DDR

6. Machtverhältnisse in der Bundesrepublik: Konstellationen und Koalitionen

7. Parlamentarische Repräsentation

8. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit analysiert die Entwicklung der Parteienlandschaft in der Bundesrepublik Deutschland von 1945 bis 2010 unter Berücksichtigung ihrer historischen Ausgangslage, ihrer parlamentarischen Repräsentation und ihrer programmatischen Ausrichtung.

  • Entwicklung des Parteienbegriffs im historischen Kontext
  • Kurzportraits bedeutender bundesdeutscher Parteien
  • Exkurs zur Parteienlandschaft in der DDR
  • Analyse von Machtverhältnissen, Koalitionsbildungen und parlamentarischer Repräsentation
  • Zukunftsperspektiven für das Parteiensystem

Auszug aus dem Buch

4.4 CDU

Die Teilung Deutschlands bewirkte, dass Teile der preußisch-protestantisch gesinnten Konservativen nicht auf dem Boden der drei Westzonen bzw. der Bundesrepublik lebten. Daher entstand die CDU als Sammlungsbewegung sowohl katholisch- als auch protestantisch-konservativer, gewerkschaftlich-sozial eingestellter und liberaler Kräfte, mit zunächst katholisch bestimmtem Schwerpunkt. Die Gründung erfolgte noch unter dem Eindruck der Religionsverfolgung der NS-Zeit, zum Teil durch vom Regime Verfolgte, im Juni 1945. Das „Ahlener Programm“ von 1947 sah „Christlichen Sozialismus“, Verstaatlichung von Schlüsselbereichen der Wirtschaft und bereits Bekenntnisse zur Westintegration vor. Maßgeblich beteiligt waren Konrad Adenauer sowie Jakob Kaiser. Die Düsseldorfer Leitsätze (1949) beschrieben eine Hinwendung zur Sozialen Marktwirtschaft. Die Bundespartei formierte sich erst nach den Bundestagwahlen 1949.

In den 1950er Jahren wurde die Partei daher sowohl von einer Aufteilung in vier Flügel (wirtschaftsliberal, christlich-sozial, säkulär-konservativ und bürgerlich-katholisch) als auch von mächtigen Landesverbänden geprägt. Die straffe Führung durch den Parteivorsitzenden und Bundeskanzler Konrad Adenauer verhinderte jedoch die Aufspaltung der Partei. Programmatisch spielen in der CDU seit den Anfängen die Grundidee der breiten Streuung von Privatvermögen und der gesellschaftliche Wert des Privateigentums eine Rolle. Im „Hamburger Programm“ von 1953 wurde daher auch die Forderung nach Miteigentum der Arbeitnehmer an den Betrieben erhoben. Nach 1957 spielte jedoch der Gedanke des Vermögensaufbaus durch Miteigentum an den Produktionsmitteln keine Rolle mehr. 1961 wurde mit der Vorlage des Vermögensbildungsgesetzes ein anderer Weg aufgezeigt, der bis heute Gültigkeit besitzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert den Fokus auf die Parteientwicklung von 1945 bis 2010 und erläutert die Auswahlkriterien der behandelten Parteien.

2. Parteienbegriff: Dieses Kapitel definiert den Begriff "Partei" ausgehend von Max Webers Machtverständnis bis hin zum Parteiengesetz der Bundesrepublik.

3. Historische und politische Ausgangssituation: Es wird die Entwicklung der Parteien seit dem 19. Jahrhundert sowie die Zäsur durch die NS-Diktatur und die Nachkriegsordnung beschrieben.

4. Portraits ausgewählter Parteien: Dieser Hauptteil bietet kurze chronologische Abrisse zur Entstehung, Programmatik und Entwicklung der wichtigsten Parteien.

5. Politische Parteien in der DDR: Ein Exkurs über die Parteienlandschaft unter der SED-Herrschaft und deren Rolle während der Wiedervereinigung.

6. Machtverhältnisse in der Bundesrepublik: Konstellationen und Koalitionen: Eine historische Analyse der Regierungsbildungen und Koalitionsmodelle von 1949 bis 2009.

7. Parlamentarische Repräsentation: Dieses Kapitel präsentiert die Entwicklung der Wählerstimmen und Sitzverteilungen im Bundestag seit 1949 grafisch und tabellarisch.

8. Zusammenfassung und Ausblick: Fazit zur Entwicklung des Parteiensystems und Einschätzung der aktuellen Herausforderungen für die Demokratie.

Schlüsselwörter

Politische Parteien, Bundesrepublik Deutschland, Parteienlandschaft, Bundestagswahlen, Koalitionen, Programmgeschichte, Demokratie, Parlamentarische Repräsentation, Parteienfinanzierung, Politische Willensbildung, Wahlsystem, Politische Entwicklung, Parteienstaatsrecht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Geschichte und Entwicklung der politischen Parteien in Deutschland von 1945 bis 2010 mit einem Fokus auf deren Rolle im parlamentarischen System der Bundesrepublik.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind der Parteienbegriff, die historische Genese nach 1945, Kurzportraits der relevanten Parteien, der DDR-Parteien-Exkurs sowie die Analyse von Machtkonstellationen.

Was ist das primäre Ziel der wissenschaftlichen Arbeit?

Das Ziel ist es, die Entwicklung der bundesdeutschen Parteienlandschaft nachzuvollziehen und aufzuzeigen, wie sich Koalitionen und Wählerstrukturen über die Jahrzehnte hinweg verändert haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive und historische Analyse, die auf Literaturrecherche und der Auswertung von Wahlergebnissen basiert.

Was wird im umfangreichen Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden einzelne Parteien wie CDU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen und weitere detailliert portraitiert sowie die Machtverhältnisse und Koalitionsbildungen in der Bundesrepublik analysiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie Parteiensystem, Koalitionsbildung, Wahlergebnisse und politische Transformation stehen im Zentrum der Arbeit.

Warum war die Gründung der CDU im Jahr 1945 von besonderer Bedeutung?

Die CDU entstand unmittelbar unter dem Eindruck der NS-Zeit als Sammlungsbewegung, die sowohl konservative als auch christlich-soziale Kräfte vereinte und maßgeblich zur Westintegration beitrug.

Welche Rolle spielt die FDP als "Zünglein an der Waage"?

Aufgrund ihrer langen Regierungsbeteiligung von 42 Jahren war die FDP in der Lage, trotz geringerer Stimmenanteile als Koalitionspartner in zahlreichen Bundesregierungen Schlüsselministerien zu besetzen.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle der Nichtwähler?

Die Arbeit stellt fest, dass die Nichtwähler bei der Wahl 2009 erstmals eine Gruppe darstellten, die quantitativ stärker war als jede einzelne Partei, was als Herausforderung für die demokratische Legitimation verstanden wird.

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Details

Title
Politische Parteien nach 1945
College
University of Passau
Grade
1,3
Author
Joachim Kaeber (Author)
Publication Year
2010
Pages
32
Catalog Number
V164044
ISBN (eBook)
9783640789726
ISBN (Book)
9783640790333
Language
German
Tags
Parteien Bundesrepublik Politik Bundesregierung Koalition Fünf-Prozent-Hürde Bundestag Deutschland DDR BHE/GB BP Bündnis 90 Die Grünen CDU CSU Die Linke Die Republikaner DKP DRP DP DVU FDP KPD NPD SPD SRP SSW WAV Zentrum Parteienporträt Topic_Parteien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Joachim Kaeber (Author), 2010, Politische Parteien nach 1945, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/164044
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