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Die neue Unterrichtskutur, die veränderte Lehrerrolle und das selbstregulierte Lernen

Titel: Die neue Unterrichtskutur, die veränderte Lehrerrolle und das selbstregulierte Lernen

Hausarbeit , 2010 , 14 Seiten , Note: 1.0

Autor:in: Laura Häckel (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wir sind alle mehr oder weniger alle Lehrer , denn Lehren ist ein Bestandteil unseres Alltagslebens: wir unterrichten unsere Geschwister, unsere Kinder und (Ehe-)partner oder Arbeitskollegen. Von ausgebildeten Lehrkräften wird erwartet, dass sie die Tätigkeit des Lehrens besser beherrschen als der durchschnittliche Bürger. Lehrer sind jedoch keine von Rollenerwartungen und Situationszwängen gelenkten Figuren, auch wenn die Institution Schule bei ihnen bestimmte Verhaltensmuster begünstigt, die für die Erziehung und das Lehren erforderlich sind.
In der Lehrerrolle sind Konflikte impliziert, da der Lehrer zum einen seine Schüler auf der Grundlage des Erziehungsauftrages und in Rahmen einer demokratischen Unterrichtskultur erziehen und gleichzeitig ihnen Verständnis entgegenbringen und ihnen mit seiner Hilfe zur Seite stehen möchte. Auf der anderen Seite lässt sich das nicht immer vereinbaren, da er in seiner Rolle eine Menge von heterogenen Anforderungen wie beispielsweise die Komplexität des Unterrichtsprozesses, Disziplin halten, einen Beitrag zur nachhaltigen Kompetenzentwicklung aller Schüler leisten, Leistungen beurteilen, oder bestimmte Bedürfnisse von Schülern hemmen muss. Unter Berücksichtigung einer veränderten Unterrichtskultur kann die Lehrerrolle dahingegen so verändert werden, dass der Lehrer aus der Situation heraus das richtige Verhalten finden wird und somit im Unterricht innovierend wirken würde.
Das Thema dieser Arbeit soll die verschiedenen handlungsorientierten Lernverfahren sein, um einerseits eine lebendige Unterrichtskultur um Schulunterricht zu schaffen und zu gewährleisten und um andererseits die Gestaltung der Lernens mit Hilfe unterschiedlicher Methoden so zu konstruieren. Um einen besseren Überblick über diese Arbeit zu geben, wird zu Beginn kurz der Aufbau dieser Arbeit erörtert und die Zusammenhänge geschildert. In den folgenden Kapiteln (2 und 3) wird grundsätzlich erklärt, was ein Lernarrangement ist, wie sich der Paradigmenwechsel des Lernens und Lehrens auf die Pädagogik auswirkt & was didaktische Modelle sind. Anschließend beschäftigt sich das gesamte vierte Kapitel mit der Erstellung von Lernarrangements, wobei alle Informationen in diesem Kapitel sowohl für konventionellen Face-to-Face Unterricht, Blended Learning Arrangements und auch für reine Online-Anwendungen gelten. Im fünften und sechsten Kapitel werden Modelle und Konzepte vorgestellt, die sich speziell auf reine Online-Anwendungen & hybride Lernarrangements...

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Die Neue Unterrichtskultur

1.1 Kernelemente der neuen Unterrichtskultur

1.2 Selbstgesteuertes Lernen fördern und die damit einhergehende Veränderung der Rolle der Lehrenden

2. Exemplarische Möglichkeiten, die neue Unterrichtskultur aufzubauen

2.1 Prozesssteuerung durch Feedback-Kultur

2.2 Lernsteuerung durch Metakognition

2.3 Innovative Methodenkultur im Unterricht

3. Ausgewählte Unterrichtsmethoden selbstgesteuerten Lernens für die Schule

3.1 Wochenplanarbeit

3.2 Freiarbeit

3.3 Wahldifferenzierter Unterricht

3.4 Projektunterricht

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Paradigmenwechsel in der Pädagogik hin zu handlungsorientierten Lernverfahren. Ziel ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie eine lebendige Unterrichtskultur gestaltet werden kann, bei der die Rolle der Lehrkraft von der instruierenden Instanz hin zur beratenden Begleitung des selbstregulierten Lernens der Schüler transformiert wird.

  • Grundlagen und Kernelemente der neuen Unterrichtskultur
  • Transformation der Lehrerrolle im Kontext selbstgesteuerten Lernens
  • Prozesssteuerung durch Feedback-Kultur und Metakognition
  • Implementierung handlungsorientierter Lernarrangements
  • Methodenvielfalt zur Förderung der Eigenverantwortung von Lernenden

Auszug aus dem Buch

1.1 Kernelemente der neuen Unterrichtskultur

„Alle Erkenntnis wird vom Individuum selbst konstruiert. Dabei ist „Lernen“ Prozess und Ergebnis der aktiven Auseinandersetzung des erkennenden und handelnden Subjektes mit seiner äußeren Welt.“ (Gudjons 2005, S. 16) Lernprozesse werden im Unterricht angeleitet und unterstützt. Ein effektives Lerngeschehen führt zu Einsichten, Fertigkeiten, Fähigkeiten, neuen Erfahrungen, Bestätigung und gefestigter innerer Haltung. „Die didaktische Konsequenz daraus lautet, diesen aktiven Prozess des Lernens bei den Schülern so intensiv wie möglich zu unterstützen.“ (Ebd.) Somit kann festhalten werden, dass die von den Lernern ausgehende aktive Mitgestaltung und -wirkung am Unterrichtsgeschehen ein wesentliches Merkmal der neuen Unterrichtskultur kennzeichnet.

Darauf aufbauend lässt sich ein weiteres bedeutsames Element ableiten: der Paradigmenwechsel von Seiten der Institution Schule und infolgedessen von Seiten der praktizierenden Lehrenden. Die klassische Pädagogik baut auf dem Grundsatz des Lehrens auf und die Lehrperson, die anhand von Methoden ihre Schüler unterrichtet, steht im Zentrum. Die Aufgabe des Schülers war lange Zeit, das zu machen was der Lehrer sagt und die Tatsachen und Informationen wie sie präsentiert werden nur auf- bzw. anzunehmen ohne selbst einen großen Beitrag zur Informationsgewinnung zu leisten. Das Verständnis der neuen Unterrichtskultur versucht mit der „neuen“ Pädagogik, sich aus diesem Kreislauf der Banalität zu lösen. Dazu sollte in erster Linie die Rolle des Lehrers überdacht werden. Durch den Paradigmenwechsel kann der Schüler und das Lernen selbst in den Mittelpunkt gerückt werden. Demzufolge muss die Selbststeuerung, Eigenständigkeit, Engagement und Autonomie der Lerner unterstützt und gefördert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der veränderten Lehrerrolle und der Forderung nach einer neuen Unterrichtskultur ein, die den Schüler in den Mittelpunkt stellt.

1. Die Neue Unterrichtskultur: Hier wird der Begriff der neuen Unterrichtskultur wissenschaftlich fundiert und der Paradigmenwechsel vom Lehren zum Lernen erläutert.

1.1 Kernelemente der neuen Unterrichtskultur: Dieses Unterkapitel analysiert die aktive Wissenskonstruktion durch das Individuum und die damit verbundene notwendige Abkehr vom rein rezeptiven Lernen.

1.2 Selbstgesteuertes Lernen fördern und die damit einhergehende Veränderung der Rolle der Lehrenden: Das Kapitel beschreibt den Wandel der Lehrkraft vom Wissensvermittler zum beratenden Begleiter, der komplexe Lernumgebungen schafft.

2. Exemplarische Möglichkeiten, die neue Unterrichtskultur aufzubauen: Der Fokus liegt hier auf praktischen Ansätzen wie Feedback-Kultur und Metakognition zur Etablierung neuer Lernstrukturen.

2.1 Prozesssteuerung durch Feedback-Kultur: Es werden Formen des Feedbacks zwischen Lehrern und Schülern sowie unter Schülern als Instrument der Unterrichtsentwicklung dargestellt.

2.2 Lernsteuerung durch Metakognition: Das Kapitel verdeutlicht, wie Lernende durch das Wissen über ihr eigenes kognitives System ihr Lernverhalten selbst regulieren und optimieren können.

2.3 Innovative Methodenkultur im Unterricht: Hier wird die Entlastung der Lehrkraft durch den Verzicht auf dominante Frontalsteuerung zugunsten von Freiräumen für die Schüler diskutiert.

3. Ausgewählte Unterrichtsmethoden selbstgesteuerten Lernens für die Schule: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Fundierung für spezifische Methoden, die Selbstständigkeit fördern.

3.1 Wochenplanarbeit: Darstellung einer Methode, bei der Schüler durch Strukturvorgaben eigenverantwortlich und zielorientiert an Aufgaben arbeiten.

3.2 Freiarbeit: Erläuterung der Methode, die den Schülern weitgehende Autonomie hinsichtlich Lerninhalt, Tempo und Sozialform gewährt.

3.3 Wahldifferenzierter Unterricht: Vorstellung eines Konzepts, bei dem Schüler aus Angeboten eigene Themenschwerpunkte wählen und ihre Lernprozesse selbst planen.

3.4 Projektunterricht: Fokus auf praktisches Lernen und die Verknüpfung von Theorie und Praxis durch komplexe, schülerzentrierte Aufgabenstellungen.

Schlüsselwörter

Neue Unterrichtskultur, selbstgesteuertes Lernen, Lehrerrolle, Paradigmenwechsel, Lernarrangements, Metakognition, Feedback-Kultur, Wochenplanarbeit, Freiarbeit, wahldifferenzierter Unterricht, Projektunterricht, handlungsorientiertes Lernen, Wissensgesellschaft, Kompetenzentwicklung, schülerzentrierter Unterricht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert den grundlegenden Wandel der modernen Unterrichtskultur und die damit einhergehende Transformation der Rolle der Lehrenden, weg vom reinen Wissensvermittler hin zum Lernbegleiter.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Theorie des selbstgesteuerten Lernens, die Förderung von Metakognition, der Aufbau von Feedback-Systemen und die Vorstellung konkreter Unterrichtsmethoden wie Freiarbeit und Projektunterricht.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch gezielte methodisch-didaktische Veränderungen im Unterricht eine lernförderliche Umgebung geschaffen werden kann, die Schülern mehr Eigenverantwortung ermöglicht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller pädagogischer Konzepte, insbesondere unter Einbeziehung von Erkenntnissen aus der Kognitionspsychologie und Konstruktivismus-Forschung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der neuen Lernkultur, die Darstellung von Steuerungsinstrumenten (Feedback, Metakognition) und die praktische Anwendung von Unterrichtsmethoden für selbstgesteuertes Lernen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie „neue Unterrichtskultur“, „selbstgesteuertes Lernen“, „Lehrerrolle“ und „handlungsorientierte Lernarrangements“ definiert.

Warum wird der Frontalunterricht in der Arbeit nicht gänzlich abgelehnt?

Der Autor argumentiert (unter Bezug auf Experten wie Gudjons), dass Frontalunterricht sinnvoll in ein Gesamtkonzept integriert werden kann, sofern er moderne Ansätze der Selbststeuerung unterstützt und nicht zur passiven Wissensaufnahme degradiert.

Was unterscheidet das situierte Lernen vom klassischen Unterricht?

Beim situierten Lernen steht die Anwendung von Wissen in authentischen Kontexten im Fokus, während im klassischen Unterricht oft „träges Wissen“ entsteht, das in neuen Situationen nicht abgerufen werden kann.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die neue Unterrichtskutur, die veränderte Lehrerrolle und das selbstregulierte Lernen
Hochschule
Technische Universität Dortmund  (Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft und Berufspädagogik )
Note
1.0
Autor
Laura Häckel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
14
Katalognummer
V162993
ISBN (eBook)
9783640770694
ISBN (Buch)
9783640771127
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pädagogik - Berufspädagogik - Evaluation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Laura Häckel (Autor:in), 2010, Die neue Unterrichtskutur, die veränderte Lehrerrolle und das selbstregulierte Lernen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/162993
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