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Der Einfluss des demographischen Wandels auf das Personalmanagement

Kann das Konzept des entwicklungsorientierten Personalmanagements einen Beitrag zur Lösung von Problemen durch den demographischen Wandel leisten?

Titel: Der Einfluss des demographischen Wandels auf das Personalmanagement

Hausarbeit , 2010 , 23 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Benjamin Roth (Autor:in)

Politik - Sonstige Themen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In den letzten Jahren findet eine Entwicklung in Deutschland statt, die die gesamte Gesellschaft verändern wird und unter dem Namen „demographischer Wandel“ in aller Munde ist. Darunter wird eine zunehmende Alterung und zugleich Schrumpfung der Bevölkerungszahl verstanden, die Auswirkungen auf viele Bereiche des öffentlichen Lebens haben wird. Doch der demographische Wandel wurde bisher überwiegend als Problem für die Finanzierung der Sozialversicherungssysteme diskutiert und löste kaum Reaktionen in den Unternehmen aus (Geldermann 2007: 27).

Mit dieser Arbeit sollen die Auswirkungen des demographischen Wandels auf das Personalmanagement betrachtet werden. Die Forschungsfrage zielt darauf ab, ob das Konzept des entwicklungsorientierten Personalmanagements (EOPM) dabei einen Problemlösungsbeitrag leisten kann. Als theoretische Grundlage dient das Modell des entwicklungsorientierten Personalmanagements von Klimecki & Gmür (2005). Die Autoren definieren das EOPM als Steuerung der Qualifikationen und Motivationen von Beschäftigten in einem Evolutionsprozess, der in den aus der Evolutionstheorie bekannten Teilprozessen der Variation, Selektion und Retention verläuft (Klimecki & Gmür 2005: 117). Im Modell des EOPM nimmt die Entwicklungsfähigkeit von Unternehmen eine bedeutende Rolle ein, die durch das Zusammenwirken von Flexibilisierungs- und Stabilisierungsprinzipen entsteht (Klimecki & Gmür 2005: 111). Die Definition, was die Autoren unter Entwicklungsfähigkeit verstehen, verdeutlicht, dass sich das Konzept zur Beantwortung der Forschungsfrage eignet.

„Die Entwicklungsfähigkeit einer Organisation (oder ihrer Teile) drückt sich in der Wahrscheinlichkeit aus, dass es in Auseinandersetzung mit gegenwärtigen oder zukünftig abzusehenden Problemstellungen zu einer Veränderung ihrer Strukturen kommt, welche die Chance einer erfolgreichen Bewältigung dieser Problemstellungen erhöht“ (Klimecki & Gmür 2005: 106).

Zur Beantwortung der Forschungsfrage werden im ersten Teil der Arbeit die theoretischen Grundlagen des EOPM vorgestellt (Kap. 2). Daran anschließend erfolgt eine Beschreibung des Einflusses des demographischen Wandels auf das Personalmanagement (Kap. 3) und eine Analyse, wie die einzelnen Funktionen des EOPM unter diesem Entwicklungsdruck angepasst werden müssen (Kap. 4). Abschließend erfolgen im letzten Teil der Arbeit eine Zusammenfassung der Ergebnisse dieser Arbeit und die Beantwortung der Forschungsfrage (Kap. 5).

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theorie: Das entwicklungsorientierte Personalmanagement (EOPM)

2.1 Einordnung und Grundlagen des Konzepts

2.2 Funktionen des EOPM

2.3 Wechselbeziehungen zwischen den Funktionen

2.4 Operationalisierung der Forschungsfrage

3. Der Umwelteinfluss auf das Personalmanagement

3.1 Grundlagen des demographischen Wandels

3.2 Folgen des demographischen Wandels

3.3 Flexibilisierung durch negative Rückkopplungen

4. Die Funktionen des EOPM unter dem Einfluss des Demographiewandels

4.1 Aktivierung

4.1.1 Personalwerbung/ -beschaffung

4.1.2 Personalentwicklung

4.2 Lenkung

4.2.1 Entgeltsystem

4.2.2 Personalfreisetzung

4.3 Bindung

4.3.1 Motivationale Personalbindung

4.3.2 Qualifikationsbindung in Wissenssystemen

4.4 Kopplungen

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit das Konzept des entwicklungsorientierten Personalmanagements (EOPM) Unternehmen dabei unterstützen kann, die durch den demographischen Wandel entstehenden Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen und ihre Entwicklungsfähigkeit zu erhalten.

  • Grundlagen des entwicklungsorientierten Personalmanagements
  • Einfluss des demographischen Wandels auf Arbeitsmarkt und Unternehmen
  • Anpassung von Aktivierungs- und Lenkungsinstrumenten
  • Altersorientierte Gestaltung von Bindungsmaßnahmen
  • Wechselwirkungen zwischen Personalmanagementfunktionen

Auszug aus dem Buch

3.1 Grundlagen des demographischen Wandels

Der demographische Wandel wird von drei Entwicklungen beeinflusst: eine höhere Lebenserwartung, eine geringere Geburtenrate und ein Rückgang der Migration. Unlängst ist bekannt, dass sich der Altersaufbau in Deutschland drastisch ändern und die klassische Pyramidenform verlieren wird (Wagner 2007: 6). Eine Folge dieser Entwicklung ist, dass sich die Bevölkerung in Deutschland in einem Prozess der Alterung befindet. Prognosen gehen davon aus, dass das Durchschnittsalter von 42 Jahre im Jahr 2005 auf 50 Jahre im Jahr 2050 steigen wird (Stock-Homburg 2008: 588).

Gründe für diese höhere Lebenserwartung sind unter anderem der deutliche Rückgang der Kindersterblichkeitsrate und eine immer bessere medizinische Versorgung (Dickmann 2004: 19). Doch nicht nur der Altersaufbau der Bevölkerung wird sich ändern, sondern auch die Bevölkerungsgröße wird deutlich zurückgehen. Prognosen sagen einen Bevölkerungsrückgang von derzeit 82,5 Millionen auf etwa 65 bis 75 Millionen Menschen vorher (Dickmann 2004: 30). Ein Grund hierfür ist in der seit Jahren rückläufigen Geburtenrate zu finden. Seit ungefähr 30 Jahren beträgt die Geburtenrate nur 1,4 Kinder pro Frau und liegt somit deutlich unter dem Wert von 2,1 Kindern, die nötig ist, um den Gesamtbevölkerungsbestand aufrecht zu erhalten (Dickmann 2004: 30).

Zusammenfassend kann somit festgehalten werden, dass es in den kommenden Jahren zu einer Alterung und Schrumpfung der Gesellschaft kommen wird, die Auswirkungen auf viele unterschiedliche Bereiche des öffentlichen Lebens haben wird. Daher ist es heute notwendig sich dieser Entwicklung zu stellen, da der demographische Wandel nicht mehr aufzuhalten ist (Dickmann 2004: 30).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik des demographischen Wandels ein und stellt die Forschungsfrage nach dem Problemlösungsbeitrag des EOPM.

2. Theorie: Das entwicklungsorientierte Personalmanagement (EOPM): Dieses Kapitel erläutert das Grundkonzept des EOPM, seine Funktionen der Aktivierung, Lenkung und Bindung sowie deren Wechselbeziehungen.

3. Der Umwelteinfluss auf das Personalmanagement: Es werden die Ursachen des demographischen Wandels sowie die daraus resultierenden Konsequenzen für den Arbeitsmarkt und Unternehmen analysiert.

4. Die Funktionen des EOPM unter dem Einfluss des Demographiewandels: Dieses Kapitel liefert konkrete Handlungsempfehlungen zur Anpassung personalwirtschaftlicher Instrumente an eine alternde Belegschaft.

5. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse und beantwortet die eingangs formulierte Forschungsfrage positiv.

Schlüsselwörter

Demographischer Wandel, Personalmanagement, EOPM, Personalentwicklung, Personalbindung, Alterung, Qualifikationen, Motivationen, Fachkräftemangel, Altersorientierung, Beschäftigungsfähigkeit, Evolutionsprozess, Flexibilisierung, Stabilisierung, Wissensmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen des demographischen Wandels auf das betriebliche Personalmanagement und prüft, ob das Konzept des entwicklungsorientierten Personalmanagements (EOPM) Lösungsansätze bietet.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Gestaltung von Aktivierungs-, Lenkungs- und Bindungsprozessen innerhalb von Unternehmen unter dem Druck einer alternden und schrumpfenden Erwerbsbevölkerung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Ziel ist es zu untersuchen, ob und wie das EOPM-Konzept genutzt werden kann, um die Entwicklungsfähigkeit von Unternehmen angesichts des demographischen Wandels zu sichern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse des EOPM-Modells nach Klimecki & Gmür und überträgt dieses auf die spezifischen Herausforderungen des demographischen Wandels.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert den Umweltdruck durch den demographischen Wandel und leitet daraus Anpassungsstrategien für Instrumente wie Personalbeschaffung, Personalentwicklung, Entgeltsysteme und Personalbindung ab.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie demographischer Wandel, EOPM, altersgerechte Personalpolitik, Fachkräftemangel und Beschäftigungsfähigkeit charakterisiert.

Welche Rolle spielt die Personalbindung laut dem Autor?

Die Personalbindung ist essenziell, um das Engagement und die wertvollen Qualifikationen der Mitarbeiter, insbesondere auch der älteren Generation, langfristig für das Unternehmen zu sichern.

Wie sollten Unternehmen laut der Arbeit auf das Senioritätsprinzip reagieren?

Die Arbeit plädiert für eine Abkehr vom Senioritätsprinzip hin zu flexibleren, am betrieblichen Erfolg orientierten Vergütungssystemen, um die Attraktivität für verschiedene Altersgruppen zu steigern.

Was wird unter negativen Rückkopplungen im EOPM verstanden?

Negative Rückkopplungen sind Prozesse, in denen bisherige, bewährte Gestaltungsprinzipien in Frage gestellt werden, was zu einer flexibilisierenden Personalpolitik führt.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Einfluss des demographischen Wandels auf das Personalmanagement
Untertitel
Kann das Konzept des entwicklungsorientierten Personalmanagements einen Beitrag zur Lösung von Problemen durch den demographischen Wandel leisten?
Hochschule
Universität Konstanz
Veranstaltung
Personalmanagement
Note
2,0
Autor
Benjamin Roth (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
23
Katalognummer
V161986
ISBN (eBook)
9783640756025
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Personalmanagement entwicklungsorientiertes Personalmanagement Demographischer Wandel Klimecki Gmür
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Benjamin Roth (Autor:in), 2010, Der Einfluss des demographischen Wandels auf das Personalmanagement, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/161986
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Leseprobe aus  23  Seiten
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