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Epilepsie und die psychosozialen Auswirkungen bei Kindern und Jugendlichen

Title: Epilepsie und die psychosozialen Auswirkungen bei Kindern und Jugendlichen

Term Paper , 2010 , 30 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Thomas Zigahn (Author)

Psychology - Clinical Psychology, Psychopathology, Prevention

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In dieser Arbeit geht es um die psycho-sozialen Auswirkungen der Epilepsie bei Kindern und Jugendlichen. Es werden unterschiedliche Anfallsformen der Epilepsie und die Arten der Behandlung beschrieben. Außerdem geht der Autor auf psychosozialen Konsequenzen und die Krankheitsbewältigung ein.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Definition und Epidemiologie

2. Anfallsformen

2.1. Aura

2.2. Status Epilepticus

3. Klassifikationen der Epilepsien

3.1. Symptomatische Epilepsien

3.2. Idiopathische Epilepsien

3.3. Remission und Prognose

4. Krankheitsbehandlung

4.1. Medikamentöse Behandlung

4.2. Schulmedizinische Behandlungen

4.3. Selbstkontrolle von Anfällen

4.4. Alternative Behandlungsformen

5. Psychosoziale Konsequenzen von Epilepsie

5.1. Frühförderung und Kindergarten

5.2. Kognition und Schulprobleme

5.3. Verhaltensauffälligkeiten

5.4. Alkohol und Drogen

5.5. Sozial-rechtliche Einschränkungen

5.6. Freizeit und Sport

6. Krankheitsbewältigung

6.1. Reaktionen der Familie auf Epilepsie

6.2. Modulares Schulungsprogramm Epilepsie für Familien (FaMoses)

7. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, einen umfassenden Überblick über die medizinischen Grundlagen der Epilepsie bei Kindern und Jugendlichen zu geben und dabei insbesondere die vielfältigen psychosozialen Auswirkungen der Erkrankung auf die Betroffenen und ihre Familien zu beleuchten, um Unterstützungs- und Interventionsmöglichkeiten aufzuzeigen.

  • Medizinische Klassifikation und Anfallsformen bei Epilepsie
  • Therapeutische Ansätze inklusive medikamentöser und chirurgischer Interventionen
  • Auswirkungen der Epilepsie auf die schulische und kognitive Entwicklung
  • Psychosoziale Herausforderungen und Stigmatisierung im Alltag
  • Bedeutung der Krankheitsbewältigung für Familien durch Programme wie FaMoses

Auszug aus dem Buch

5. Psychosoziale Konsequenzen von Epilepsie

Das Lebensgefühl Jugendlicher und junger Erwachsener wird besonders durch die Unberechenbarkeit der Epilepsie getroffen. Die Erkrankung untergräbt das Selbstvertrauen und die Reaktionen reichen von tiefer Depression und Resignation hin zu Verleugnung und Auflehnen gegenüber der Diagnose (Frank & Specht 2005). Kinder mit Epilepsie müssen manche Entwicklungsschritte unter erschwerten Bedingungen bewältigen. „Häufiger als andere Kinder zeigen sie Entwicklungsstörungen, Teilleistungsstörungen oder Verhaltensstörungen, die durch die Grunderkrankung, die Anfälle, die medikamentöse Behandlung der Anfälle und Reaktionen des Umfelds mit bedingt sind“ (Wolf et al. 2003, S.303).

Eine Gruppe holländischer Ärzte unter Leitung von K.J. Oostrom untersuchte in einer Langzeitstudie die Entwicklung von 51 Kindern mit Epilepsien mit altersgleichen Kindern in denselben Schulen schnitten die Kinder mit Epilepsien und ohne weitere neurologische Probleme in einzelnen Komponenten ihrer kognitiven Fertigkeiten wie Reaktionszeit, räumlicher Orientierung und in der Aufmerksamkeit schlechter ab. Verhaltensprobleme wurden von den Lehrern und Eltern berichtet. Der ungünstige Verlauf, der in einem durchschnittlich geringeren Bildungsabschluss, geringerem Einkommen und häufigerer Arbeitslosigkeit endete wurde nicht durch die Merkmale der Epilepsie an sich, sondern durch Kontextvariablen wie: Krankheitsverarbeitung seitens der Kinder und/oder der Eltern, sowie den sonstigen Belastungen der Lebenssituation zugeschrieben (Frank & Specht 2005).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Definition und Epidemiologie: Dieses Kapitel erläutert die medizinische Definition von Epilepsie als wiederholtes Auftreten von Anfällen und beleuchtet epidemiologische Daten zur Häufigkeit der Erkrankung.

2. Anfallsformen: Hier erfolgt eine Differenzierung zwischen fokalen und generalisierten Anfallsformen sowie eine nähere Betrachtung der Aura und des Status Epilepticus als Notfallsituation.

3. Klassifikationen der Epilepsien: Dieses Kapitel beschreibt die Einteilung in symptomatische, idiopathische und kryptogene Epilepsien und setzt diese in Bezug zu Prognose und Remissionschancen.

4. Krankheitsbehandlung: Es werden verschiedene Behandlungswege dargestellt, von der medikamentösen Therapie über chirurgische Verfahren bis hin zu Selbstkontrollstrategien und alternativen Methoden.

5. Psychosoziale Konsequenzen von Epilepsie: Dieses Kapitel beleuchtet die Auswirkungen auf die kognitive und schulische Entwicklung sowie die sozialen Folgen, wie Stigmatisierung und Einschränkungen im Freizeitbereich.

6. Krankheitsbewältigung: Hier steht die emotionale und familiäre Bewältigung im Fokus, wobei das modulare Schulungsprogramm FaMoses als ein zentrales Unterstützungsangebot vorgestellt wird.

7. Zusammenfassung und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die Bedeutung umfassender Hilfsangebote für betroffene Familien zusammen und identifiziert weiteren Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Epilepsie, Kinder, Jugendliche, Anfallsformen, Schulprobleme, Kognition, Psychosoziale Folgen, Krankheitsbewältigung, Medikamentöse Behandlung, FaMoses, Stigmatisierung, Lebensqualität, Pädiatrie, Therapie, Prognose

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die neurologische Erkrankung Epilepsie bei Kindern und Jugendlichen sowie deren vielfältige Auswirkungen auf das psychosoziale Befinden, die Entwicklung und den Alltag der Betroffenen und ihrer Familien.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Arbeit gliedert sich in medizinische Grundlagen (Definition, Anfallsformen), therapeutische Ansätze, schulische und kognitive Aspekte sowie Strategien zur Bewältigung der Krankheit im familiären Kontext.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein Verständnis für die Komplexität der Epilepsie im Kindes- und Jugendalter zu schaffen, um sowohl Eltern als auch Betroffene über Behandlungsmöglichkeiten und Unterstützungsangebote zu informieren.

Welche wissenschaftlichen Grundlagen werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf medizinische Fachliteratur, Langzeitstudien zur Entwicklung epilepsiekranker Kinder sowie Informationen zu pädagogischen und psychosozialen Interventionsprogrammen wie FaMoses.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die medizinische Klassifikation, Methoden der Krankheitsbehandlung, Analysen zu schulischen Herausforderungen sowie eine detaillierte Betrachtung der psychosozialen Integration und Krankheitsverarbeitung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Konzepte sind Epilepsie, psychosoziale Konsequenzen, Anfallsbewältigung, pädagogische Herausforderungen, medikamentöse Compliance und Familienorientierung.

Welche Rolle spielen Medikamente bei der Behandlung?

Medikamente bilden die Basis der Behandlung, wobei ihre korrekte Dosierung und die Compliance der Patienten entscheidend für die Anfallsfreiheit sind, während gleichzeitig Nebenwirkungen die Lebensqualität beeinflussen können.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen verschiedenen Anfallsarten?

Die Arbeit unterscheidet primär nach dem Ursprungsort der Anfälle im Gehirn, unterteilt in fokale Anfälle (begrenzt auf eine Hirnhälfte) und generalisierte Anfälle (gesamtes Gehirn betreffend).

Warum ist das Programm "FaMoses" für Familien wichtig?

FaMoses bietet nicht nur Informationen, sondern fördert durch den Austausch mit anderen Betroffenen die aktive Krankheitsbewältigung und hilft, Strategien für den Umgang mit der Krankheit im Alltag zu entwickeln.

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Details

Title
Epilepsie und die psychosozialen Auswirkungen bei Kindern und Jugendlichen
College
TU Dortmund  (Rehabilitationswissenschaften)
Grade
1,7
Author
Thomas Zigahn (Author)
Publication Year
2010
Pages
30
Catalog Number
V161143
ISBN (eBook)
9783640755622
ISBN (Book)
9783640755691
Language
German
Tags
Epilepsie Auswirkungen Kindern Jugendlichen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thomas Zigahn (Author), 2010, Epilepsie und die psychosozialen Auswirkungen bei Kindern und Jugendlichen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/161143
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