Infolge der Entwicklung der Volkswirtschaft erhöht sich tendenziell jährlich der Lebensstandard in Deutschland, im Hintergrund kann man dies erklären, dass das Wachstum der Produktion die wichtigste Rolle spielt. Das Wachstum der volkswirtschaftlichen Produktion beeinflusst die Verteilung des Einkommens, dadurch die gesellschaftliche Harmonisierung betont wird, im Sinn ist sie ein wichtiger Indikator im Verhältnis davon, inwieweit die Optimalisierung der Einkommensverteilung erzielt wird, dies entspricht in Neoklassik die Grenzproduktivität der Einsatzfaktoren.
Das Ziel der vorliegenden Arbeit soll es sein, dass die Optimalisierung der Einkommensverteilung mit Hilfe der Marginalbetrachtung in der neoklassischen Produktionsfunktion analysiert bzw. deren Wachstum der Einflussfaktoren unter dem neoklassischen Wachstumsmodell betrachtet wird, dann wird die Optimalisierung der Einkommensverteilung und deren Wirkung auf Wohlstand und Harmonisierung objektiv eingeschätzt, schließlich ermöglicht ein optimales Wirtschaftssystem zurechtkommen.
Zum ersten Schritt wird der Begriff der Grenzproduktivität orientiert, es geht davon aus, dass die neoklassische Produktionsfunktion für konsumbezogene Einkommensverteilung besonders wichtig ist, d.h. die neoklassische Produktionsfunktion als ein Ansatzpunkt zur Analyse der Grenzproduktivitätstheorie. Erstens wird der Begriff der Grenzproduktivität in Mathematik aus neoklassischer Produktionsfunktion abgeleitet, dann wird er mittels Euler Theorem in neoklassischen vollkommenem Markt weitergeleitet, bzw. wird die funktionelle Einkommensverteilung, die als Ausgangspunkt der Grenzproduktivität bezeichnet wird, durch zwei einsatzfaktorbezogene Marginalbetrachtungen zur Analyse bearbeitet. Zweitens wird die Grenzproduktivität durch Tangens des Winkels in neoklassischer Produktionsfunktion dargestellt, damit deren Eigenschaften analysiert werden.
Zum zweiten Schritt wird das Wachstum der Einflussfaktoren der Grenzproduktivität mittels neoklassischem Solow Wachstumsmodell c.p. dargestellt und betrachtet. Erstens wird der Einsatzfaktor Arbeit betrachtet, es geht davon aus, dass der Trend der Bevölkerungswachstumsrate immer niedriger ist. Zweitens wird der Einsatzfaktor Kapital betrachtet, es geht davon aus, dass die Sparquote jährlich sich erhöht, darunter wird Kapital aus zwei Sichten besonders bemerkt...weiter bitte Inhalt lesen.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Orientierung der Grenzproduktivitätstheorie
2.1 Theoretische Ansätze zur Grenzproduktivität
2.2 Eigenschaften der Grenzproduktivität
3. Analyse der Einflussfaktoren zur Grenzproduktivität unter Solow Wachstumsmodell
3.1 Das Wachstum der Arbeit
3.2 Das Wachstum des Kapitals
3.3 Technologie als ein besonderer Faktor
4 Neoricardianische Perspektiven an der Verteilung
4.1 Kapitalkontroverse
4.2 Die wesentlichen Beeinflussungen
5 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit analysiert die Optimalisierung der Einkommensverteilung mittels Marginalbetrachtung innerhalb der neoklassischen Produktionsfunktion und untersucht die Einflussfaktoren unter Anwendung des neoklassischen Solow-Wachstumsmodells.
- Neoklassische Theorie der Grenzproduktivität
- Einfluss von Kapital- und Arbeitswachstum
- Rolle der Technologie als Wachstumsfaktor
- Kritische Auseinandersetzung durch die Kapitalkontroverse
- Postkeynesianische Perspektiven und staatliche Interventionen
Auszug aus dem Buch
4.1 Kapitalkontroverse
Die Kapitalkontroverse ist eine Debatte über Kapital als Produktionsfaktor, und auch teilweise über Produktionstechnik, zwischen US-Cambridge und GB-Cambridge, es heißt meist auch Cambridge-Cambridge-Kontroverse. Die Hauptbeteiligter sind postkeynesianische Ökonomist Sraffa und Robinson aus GB-Cambridge, neoklassische Ökonomist Marshall und Solow aus US-Cambridge.
Der Anfang der Debatte stammte aus schwerem Defekt der neoklassischen Preis- und Verteilungstheorie. Eigentlich ist diese Debatte im Hintergrund bezogen auf einige Hauptkritiken. Erstens gilt sie Widerspruch der theoretischen Grundlagen zwischen Neoklassik und Postkeynesianismus, sie haben verschiedene theoretische Ansatzpunkte, in Neoklassik sind die Theorien relativ einfach und inkomplett. Zweitens ist die Hauptkritik bezogen auf die Eigenschaften der Einsatzfaktoren bzw. Nominalwert und Realwert, z.B. der Einsatzfaktor Kapital hat diese zwei Eigenschaften, in Neoklassik wird dieses Problem nicht berücksichtigt. Drittens ist die Hauptkritik bezogen darauf, ob es eine Kombination zwischen den Einsatzfaktoren geben sollte, in Neoklassik werden alle Einsatzfaktoren als Unabhängige voneinander berücksichtigt.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Bedeutung der Grenzproduktivitätstheorie für die Einkommensverteilung in Deutschland und umreißt die methodische Herangehensweise der Arbeit.
2 Orientierung der Grenzproduktivitätstheorie: Das Kapitel definiert die theoretischen Grundlagen der Grenzproduktivität, leitet diese mathematisch ab und erläutert ihre Eigenschaften innerhalb der neoklassischen Produktionsfunktion.
3. Analyse der Einflussfaktoren zur Grenzproduktivität unter Solow Wachstumsmodell: Es wird untersucht, wie sich Bevölkerungswachstum, Kapitalakkumulation und technischer Fortschritt innerhalb des Solow-Modells auf die Grenzproduktivität auswirken.
4 Neoricardianische Perspektiven an der Verteilung: Das Kapitel behandelt die Kritik an der Neoklassik, insbesondere die Kapitalkontroverse und die postkeynesianischen Gegenpositionen zur Einkommensverteilung.
5 Fazit: Das Fazit fasst die theoretischen Ergebnisse zusammen und diskutiert die Notwendigkeit staatlicher Eingriffe zur Erzielung einer optimalen Einkommensverteilung.
Schlüsselwörter
Grenzproduktivität, Einkommensverteilung, Neoklassik, Solow-Wachstumsmodell, Kapitalkontroverse, Postkeynesianismus, Produktionsfunktion, Kapitalintensität, Lohnsatz, Zinssatz, Marginalbetrachtung, technischer Fortschritt, Beschäftigung, Marktwirtschaft, ökonomische Theorie.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht die Grenzproduktivitätstheorie als Erklärungsmodell für die funktionelle Einkommensverteilung und setzt sich kritisch mit ihren neoklassischen Voraussetzungen auseinander.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der neoklassischen Produktionstheorie, dem Solow-Wachstumsmodell sowie der Cambridge-Kapitalkontroverse.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Analyse der Optimalisierung der Einkommensverteilung unter Berücksichtigung der Marginalbetrachtung und deren Wirkung auf Wohlstand und gesellschaftliche Harmonisierung.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt die neoklassische Produktionsfunktion und das Solow-Wachstumsmodell als analytisches Instrumentarium sowie eine vergleichende Literaturanalyse der Kontroverse zwischen Neoklassik und Postkeynesianismus.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert die mathematischen Grundlagen der Grenzproduktivität, die Dynamik von Produktionsfaktoren im Wachstumsprozess und die theoretischen Defizite des neoklassischen Ansatzes.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist zentral durch Begriffe wie Grenzproduktivität, Kapitalkontroverse, Einkommensverteilung und das Solow-Wachstumsmodell geprägt.
Wie unterscheidet sich die Sichtweise von Sraffa und Robinson von der Neoklassik?
Postkeynesianer wie Sraffa und Robinson kritisieren, dass Kapital als einheitlicher Produktionsfaktor mathematisch schwer messbar ist und die neoklassischen Annahmen zu weit von der wirtschaftlichen Realität entfernt sind.
Was bedeutet das Reswitching in diesem Kontext?
Reswitching beschreibt das Phänomen, dass ein Unternehmen aufgrund sich ändernder Betriebskosten bei unterschiedlichen Zinsniveaus zwischen verschiedenen Produktionstechnologien hin- und herwechseln kann, was die neoklassische Kapitaltheorie in Frage stellt.
- Arbeit zitieren
- Dipl.-Vw. Haisheng Zhou (Autor:in), 2009, Die Grenzproduktivitätstheorie der Verteilung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/160663