Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden

Unterrichtseinstiege für den Schulunterricht

Analyse zweier Transkripte unter Anwendung der Interpretationstechnik der objektiven Hermeneutik

Titel: Unterrichtseinstiege für den Schulunterricht

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2008 , 18 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Katharina B. (Autor:in)

Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

"Unterrichtseinstiege dienen der Formierung der Sinne und der Stillstellung der Schüler-Körper. Sie haben sowohl eine Erschließungs- als auch eine Disziplinierungsfunktion."

Mit dieser Definition erklärt Hilbert Meyer, wieso Unterrichtseinstiege für den Schulunterricht derart wichtig sind. Seines Erachtens kann vor allem auf die Disziplinierungsfunktion und die Ritualisierung des Einstiegs nur vereinzelt verzichtet werden. Unterrichtseinstiege sollen dem Lernenden unter anderem einen Orientierungsrahmen vermitteln und in die wesentlichen Bereiche der Stundenthematik einführen. Dabei ist es wichtig, an das Vorverständnis der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen und ihnen nach Möglichkeit einen handelnden Umgang mit dem Thema zu bieten.
Im Zentrum dieser Arbeit stehen zwei unterschiedliche Unterrichtseinstiege, welche mit Hilfe der Interpretationstechnik der objektiven Hermeneutik nach Wernet respektive Oevermann genauer analysiert werden sollen. Im Anschluss an die beiden Analysen wird ein Vergleich gezogen und dabei unter anderem gegenübergestellt, inwieweit die zwei gewählten Einstiege obige Leistungen erbringen können. Zunächst sei jedoch kurz in die Vorgehensweise der objektiven Hermeneutik eingeführt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Einführendes

2.1. Objektive Hermeneutik nach U. Oevermann

2.2. Vorgehensweise der objektiven Hermeneutik nach Wernet

3. Sequenzanalysen der Unterrichtseinstiege

3.1. Analyse des ersten Transkriptes

3.2. Analyse des zweiten Transkriptes

4. Vergleich der Unterrichtseinstiege

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert zwei unterschiedliche Unterrichtseinstiege mittels der Interpretationstechnik der objektiven Hermeneutik. Ziel ist es, die Wirksamkeit dieser Einstiege im Hinblick auf ihre pädagogischen Funktionen, wie die Orientierung der Lernenden und die Disziplinierung, zu vergleichen und kritisch zu hinterfragen.

  • Methodische Grundlagen der objektiven Hermeneutik nach Oevermann und Wernet
  • Detaillierte Sequenzanalyse zweier Unterrichtseinstiege in unterschiedlichen Klassenstufen
  • Untersuchung des Lehrerverhaltens und der Wirksamkeit von Ritualen
  • Vergleich der lehrer- versus schülerorientierten Unterrichtsgestaltung
  • Reflexion über die Bedeutung professioneller Unterrichtsvorbereitung

Auszug aus dem Buch

Vorgehensweise der objektiven Hermeneutik nach Wernet

Bei der objektiven Hermeneutik nach Wernet handelt es sich um eine wissenschaftliche Methode zur Analyse eines Textes anhand allgemein gültiger Kriterien. Es gibt fünf unterschiedliche Regeln, welche bei der Sequenzanalyse beachtet werden müssen.

Zunächst muss Kontextfreiheit gegeben sein. Der Interpret muss sein Vorwissen hinsichtlich des Textes gewissermaßen „narkotisieren“ und dabei versuchen, sich dem Material gegenüber „naiv zu stellen“.

Das Prinzip der Sequenzialität fordert ein streng sequenzielles Vorgehen bei der Interpretation eines Textes. Es muss folglich in der Abfolge des zu analysierenden Textes interpretiert und nicht auf spätere Ereignisse vorgegriffen werden.

Ein weiteres Prinzip ist das der Wörtlichkeit. Es besagt, dass jedes einzelne, wenn auch unwichtig erscheinende Wort bedeutsam ist und deshalb nicht außen vor gelassen werden darf. Auf diese Weise wird versucht, „den distanzierten Blick aufrechtzuerhalten“.

Daran schließt sich das Totalitäts- oder Extensivitätsprinzip an, welches besagt, dass jedes noch so kleine Element bedeutsam sein kann und bei der Rekonstruktion „prinzipiell alles zu berücksichtigen ist“. Durch diese Vorgehensweise findet nicht schon bereits vor der eigentlichen Analyse eine Selektion statt. Zudem verlangt dieses Prinzip die Entwicklung aller möglichen Lesarten.

An dieser Stelle spielt das Prinzip der Sparsamkeit eine wichtige Rolle. Dieses verhindert die Entwicklung sehr unwahrscheinlicher Lesarten, da man sich als Interpret auf die Lesarten beschränken soll, welche am wahrscheinlichsten sind. Denkbare, jedoch abwegige Vorstellungen sollen ausgeklammert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Definiert die Bedeutung von Unterrichtseinstiegen hinsichtlich ihrer Erschließungs- und Disziplinierungsfunktion und benennt das Ziel der Arbeit.

2. Einführendes: Erläutert die theoretischen Grundlagen der objektiven Hermeneutik nach Oevermann und die spezifische methodische Vorgehensweise nach Wernet.

3. Sequenzanalysen der Unterrichtseinstiege: Führt eine detaillierte textbasierte Analyse von zwei Unterrichtsbeginnen durch, inklusive der Interpretation von Lehreräußerungen und Schülerreaktionen.

4. Vergleich der Unterrichtseinstiege: Stellt die Ergebnisse der Analysen gegenüber und reflektiert die Wirksamkeit unterschiedlicher Einstiegsformen und Autoritätsstile.

Schlüsselwörter

Objektive Hermeneutik, Unterrichtseinstiege, Sequenzanalyse, Lehrerorientierung, Schülerorientierung, Ritualisierung, Disziplinierung, Unterrichtsführung, Sozialisation, Pädagogische Kommunikation, Unterrichtsstörungen, Interpretationsmethode, Lehrerverhalten, Schulalltag, Bildungsforschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie Lehrer Unterrichtsstunden beginnen und welche Wirkung diese Einstiege auf das Verhalten der Schüler haben, wobei insbesondere die methodische Brille der objektiven Hermeneutik genutzt wird.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder umfassen die pädagogische Funktion von Unterrichtseinstiegen, die Wirksamkeit von Ritualen sowie die Analyse von Kommunikation zwischen Lehrkräften und Schülern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist der methodengestützte Vergleich zweier Unterrichtseinstiege, um aufzuzeigen, wie unterschiedliche Vorgehensweisen die Aufmerksamkeit und Lernbereitschaft der Klasse beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird die Methode der objektiven Hermeneutik nach Ulrich Oevermann und Andreas Wernet angewandt, die eine objektive und sequenzielle Textanalyse ermöglicht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil besteht aus der detaillierten sequenziellen Analyse zweier Transkripte von Unterrichtsbeginnen, gefolgt von einer vergleichenden Gegenüberstellung der beobachteten Lehr-Lern-Situationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Charakteristische Begriffe sind Objektive Hermeneutik, Unterrichtseinstieg, Sequenzanalyse, Ritualisierung und Lehrerautorität.

Wie unterscheidet sich die Lehrerin des ersten Transkripts von der des zweiten?

Während die Lehrerin im ersten Beispiel eher unsicher wirkt und mit ihrer Klasse kaum ein klares Ziel teilt, agiert die Lehrerin im zweiten Beispiel mit einem animativen Bildansatz, zeigt jedoch bei Unterrichtsstörungen ein inkonsequentes Verhalten.

Warum führen Unterrichtsrituale nicht immer zum Erfolg?

Wie die Arbeit am Beispiel von SmZ zeigt, können Rituale dann scheitern, wenn Schüler abgelenkt sind oder die Regeln der neuen Schulform (Gymnasium vs. Grundschule) noch nicht vollständig verinnerlicht haben.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Unterrichtseinstiege für den Schulunterricht
Untertitel
Analyse zweier Transkripte unter Anwendung der Interpretationstechnik der objektiven Hermeneutik
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
1,3
Autor
Katharina B. (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
18
Katalognummer
V160604
ISBN (eBook)
9783640738946
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Unterrichtseinstieg Objektive Hermeneutik; Transkript; Transkriptanalyse; Wernet Oevermann
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katharina B. (Autor:in), 2008, Unterrichtseinstiege für den Schulunterricht, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/160604
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  18  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum