Diese wissenschaftliche Arbeit bezieht sich auf das Event FIFA Fußball Weltmeisterschaft 2010
in
Südafrika und betrachtet die Eventkommunikation dreier Teilöffentlichkeiten. Zunächst wird die
veranstaltende Organisation FIFA dargestellt. Außerdem folgt eine Betrachtung der diesjährigen
Sponsoren. Abschließend wird die Eventkommunikation des südafrikanischen Staates als weitere
relevante Teilöffentlichkeit erfasst.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation
1.2 Fragestellung
1.3 Zielsetzung
1.4 Aufbau der Arbeit
2 Theoretischer Teil
2.1 Event
2.2 Kommunikation
2.3 Public Relations
2.4 Teilöffentlichkeiten
2.5 Event Public Relations
2.6 Eventkommunikation
2.7 Duplex-Nexus-Erklärungsansatz
3 Empirischer Teil
3.1 Kommunikationsquelle FIFA
3.1.1 Methoden der Kommunikation
3.1.2 Erfolgsbetrachtung
3.2 Kommunikationsmittler Kapitalgeber
3.2.3 Methoden der Kommunikation
3.2.4 Erfolgsbetrachtung
3.3 Kommunikationsmittler Staat
3.3.1 Methoden der Kommunikation
3.3.2 Erfolgsbetrachtung
4 Fazit und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Diese Seminararbeit untersucht die Eventkommunikation der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2010 unter besonderer Berücksichtigung der Rollen von Sponsoren und dem südafrikanischen Staat. Dabei wird ein neuer theoretischer Erklärungsansatz entwickelt, um die komplexen Kommunikationsbeziehungen zwischen dem Veranstalter und den Teilöffentlichkeiten strukturiert darzustellen.
- Analyse der Eventkommunikation im Sportmanagement
- Untersuchung der Kommunikation von FIFA, Sponsoren und Gastland
- Entwicklung des Duplex-Nexus-Erklärungsansatzes
- Bewertung von Erfolgsfaktoren in der Event Public Relations
Auszug aus dem Buch
2.7 Duplex-Nexus-Erklärungsansatz
Der Duplex-Nexus-Erklärungsansatz ist ein Versuch, die Kommunikation zwischen den drei Kommunikationsbeteiligten bei der Eventkommunikation darzustellen. Die Literatur bietet ähnliche Modelle, die jedoch nicht für die hier vorliegende Problematik benutzt werden kann.
Um den Eventkommunikationsweg zwischen der Kommunikationsquelle über die Kommunikationsmittler bis hin zu den relevanten Zielgruppen zu erläutern, wurde dieser Ansatz erstellt und kann wie folgt erklärt werden.
Die Kommunikationsquelle hat eine Botschaft inne, die durch die Kommunikationsträger gestaltet und verbreitet wird. Diese verarbeitete Botschaft wird über diverse Medien- und Kommunikationskanäle an die relevanten Zielgruppen herangetragen. Aus dem Ablauf des hierbenannten Duplex-Nexus-Ansatzes kristallisieren sich zwei Wege heraus. Zum einen die Interaktion zwischen der Kommunikationsquelle und den Kommunikationsmittlern. Hier wird die zu verbreitende Botschaft von der Quelle an die Kommunikationsmittler übertragen. Zum anderen die Informationsübermittlung zwischen Kommunikationsmittler und Zielgruppe. Dieser Weg ist die endgültige Übermittlung der Kernbotschaft an die letzte Instanz des Kommunikationskonstrukts. Hierbei ist zu beachten, dass die Hauptlast der Kommunikation auf den Kommunikationsmittlern liegt, da in diesem Falle ein doppelter Reflex vorliegt und beide Parteien den Kommunikationsmittler Rückmeldungen auf ihre Botschaften geben und somit auf sie einwirken.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Vorstellung der Ausgangssituation, der Forschungsfragen sowie der Zielsetzung dieser wissenschaftlichen Arbeit im Bereich Eventkommunikation.
2 Theoretischer Teil: Definition der für die Arbeit relevanten Grundbegriffe und Einführung des eigens entwickelten Duplex-Nexus-Erklärungsansatzes.
3 Empirischer Teil: Detaillierte Analyse der Kommunikationsmethoden und Erfolgsfaktoren von FIFA, Sponsoren und dem Staat Südafrika im Kontext des Modells.
4 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Beantwortung der Fragestellungen und Reflexion über die Anwendbarkeit des entwickelten Erklärungsansatzes.
Schlüsselwörter
Eventkommunikation, FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2010, Sportmanagement, Event Public Relations, Duplex-Nexus-Erklärungsansatz, Sportsponsoring, Kommunikationsquelle, Kommunikationsmittler, Zielgruppen, Markenimage, Imagetransfer, Eventmarketing, Öffentlichkeitsarbeit, Südafrika, Kommunikationsinstrumente.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die strategische Eventkommunikation im Rahmen der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Kommunikation des Veranstalters (FIFA) sowie der Rolle von Sponsoren und dem südafrikanischen Staat als Kommunikationsmittler.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, die Kommunikation zwischen Veranstalter, Sponsoren und Staat zu beleuchten und einen neuen Erklärungsansatz für diese Zusammenhänge zu entwickeln.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine deskriptive Analyse auf Basis von Fachliteratur sowie eine empirische Auswertung zur Bekanntheit von Sponsoren durchgeführt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Begriffsdefinitionen, die Vorstellung des Duplex-Nexus-Ansatzes und die praktische Anwendung auf die FIFA, Sponsoren und den Staat.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Eventkommunikation, Duplex-Nexus-Erklärungsansatz, Sportsponsoring und Public Relations.
Wie unterscheidet sich die Kommunikation der Sponsoren von der FIFA?
Die FIFA fungiert als Kommunikationsquelle, während die Sponsoren als Kommunikationsmittler agieren, die die Botschaft weiterverarbeiten und aktiv ihre eigenen Produkte mit dem Event verknüpfen.
Welche Bedeutung hat der Staat im Duplex-Nexus-Modell?
Der Staat nimmt ebenfalls die Rolle eines Kommunikationsmittlers ein, der durch eigenes Marketing und politische Botschaften ein Fundament für den Erfolg des Events schafft.
Was ist das Hauptergebnis der Sponsoren-Umfrage?
Die Umfrage zeigt, dass ein hoher Bekanntheitsgrad nicht allein von der offiziellen Position abhängt, sondern maßgeblich durch Sponsoringdauer, Aktivität und kreative Einbindung beeinflusst wird.
- Quote paper
- Daniel Diener (Author), Dustin Crefeld (Author), 2010, Eventkommunikation der Fußball Weltmeisterschaft 2010, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/159785