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Zur Shop-Startseite › Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte

Montesquieu vs. Rousseau

Oder: Wie viel Volk darf herrschen?

Titel: Montesquieu vs. Rousseau

Seminararbeit , 2008 , 18 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Konzeption der Hausarbeit „Montesquieu vs. Rousseau. Oder: Wie viel Volk darf herrschen?“ ist darauf angelegt, die beiden Staatskonzeptionen in Montesquieus „Geist der Gesetze“ (1748) und Rousseaus „Vom Gesellschaftsvertrag oder Grundlagen des Staatsrechts“ (1762) unter den drei Oberbegriffen Naturzustand, Freiheitsauffassung sowie Staatsphilosophie und Demokratiebegriff vergleichend gegenüberzustellen. Den Abschluss dieser Arbeit bildet dabei eine zusammenfassende Darstellung beider Theorien, in der die angestrebte politische Beteiligung des Volkes analysiert und verglichen wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Vorbemerkungen

1.1 Einleitung

1.2 Historische Einordnung

2. Der Mensch im vorstaatlichen Naturzustand

2.1 Das Menschenbild bei Montesquieu

2.2 Das Menschenbild bei Rousseau

3. Freiheitsauffassung

3.1 Politische Freiheit nach Montesquieu

3.2 Bürgerliche Freiheit nach Rousseau

4. Staatsphilosophie und Demokratiebegriff

4.1 Montesquieus Freiheits- und Gewaltenverteilungslehre

4.1.1 Gewaltenteilung und Gewaltenbalancierung

4.1.2 Gemäßigte Demokratie

4.2 Rousseaus Souveränitäts- und Vertragslehre

4.2.1 Die Idee der Volkssouveränität

4.2.2 Radikale Demokratie

5. Wie viel Volk darf herrschen?

5.1 Repräsentative vs. Identitäre Demokratie

5.2 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht und vergleicht die politischen Theorien von Montesquieu und Rousseau hinsichtlich ihrer Konzepte zur Freiheit, zur Staatsphilosophie und zum Demokratieverständnis, um die Frage zu beantworten, in welchem Ausmaß das Volk an der Herrschaft beteiligt sein sollte.

  • Vergleich des vorstaatlichen Naturzustandes bei Montesquieu und Rousseau
  • Analyse der Freiheitsauffassungen (politische vs. bürgerliche Freiheit)
  • Gegenüberstellung von Gewaltenteilung und Volkssouveränität
  • Diskussion der Konzepte repräsentative versus identitäre Demokratie
  • Beurteilung der angestrebten politischen Beteiligung des Volkes

Auszug aus dem Buch

1.1 Einleitung

Die Konzeption der Hausarbeit „Montesquieu vs. Rousseau. Oder: Wie viel Volk darf herrschen?“ ist darauf angelegt, die beiden Staatskonzeptionen in Montesquieus „Geist der Gesetze“ (1748) und Rousseaus „Vom Gesellschaftsvertrag oder Grundlagen des Staatsrechts“ (1762) unter den drei Oberbegriffen Naturzustand, Freiheitsauffassung sowie Staatsphilosophie und Demokratiebegriff vergleichend gegenüberzustellen. Den Abschluss dieser Arbeit bildet eine zusammenfassende Darstellung beider Theorien, in der die angestrebte politische Beteiligung des Volkes erläutert wird.

In dieser Arbeit wird nicht jedes Detail vorgestellt und analysiert, sondern das jeweilige demokratische Idealbild der Gesellschaft stellt die Grundlage dieser Hausarbeit dar. So wird die unterschiedliche Staats- und Regierungsformenlehre der beiden Theoretiker genau so wenig behandelt, wie auf die politische Reichweite der Theorien oder biographische Einzelheiten eingegangen wird. Vielmehr begründet sich der Aufbau der Hausarbeit zum einen auf Montesquieus Modell einer freiheitssichernden Gewaltenverteilung sowie zum anderen auf Rousseaus Vorstellung einer radikaldemokratischen Volkssouveränität.

Eine Auseinandersetzung mit diesen beiden Demokratiekonzepten scheint insofern relevant, als dass Montesquieus System der Gewaltenteilung prägend für die Verfassungen der Neuzeit war, und gegenwärtig im Grundsatz in allen demokratischen Staaten verwirklicht ist. Und auch Rousseau, als Begründer des modernen volkssouveränen Staates und im krassen Gegensatz zu Montesquieu, wirkt mit seiner staatspolitischen Forderung nach Beteiligung des Volkes an der Herrschaft bis heute liberal und fortschrittlich.

Daher ist es das Ziel dieser Arbeit, die beiden Theorien ansatzweise zu erläutern und gegenüberzustellen. Doch bevor dies geschehen kann, ist es sinnvoll, wenn eine kurze historische Einordnung vorgenommen wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorbemerkungen: Einführung in die Thematik der Arbeit, Erläuterung der Zielsetzung sowie eine kurze Einbettung in den historischen Kontext des 18. Jahrhunderts.

2. Der Mensch im vorstaatlichen Naturzustand: Untersuchung der unterschiedlichen Menschenbilder bei Montesquieu und Rousseau, die als Ausgangspunkt für ihre jeweiligen Staatsmodelle dienen.

3. Freiheitsauffassung: Analyse der Begriffe politische Freiheit bei Montesquieu und bürgerliche Freiheit bei Rousseau sowie deren Verknüpfung mit dem Gesetz.

4. Staatsphilosophie und Demokratiebegriff: Vertiefende Gegenüberstellung von Montesquieus Lehre der Gewaltenteilung und gemäßigten Demokratie sowie Rousseaus Souveränitätslehre und radikaler Demokratie.

5. Wie viel Volk darf herrschen?: Synthese und Diskussion des Spannungsfeldes zwischen repräsentativer und identitärer Demokratie sowie abschließende Betrachtung beider Theorien.

Schlüsselwörter

Montesquieu, Rousseau, Staatsphilosophie, Naturzustand, Freiheitsauffassung, Gewaltenteilung, Volkssouveränität, Demokratiebegriff, Gemeinwille, Repräsentative Demokratie, Identitäre Demokratie, Gesellschaftsvertrag, Politische Beteiligung, Aufklärung, Machtmissbrauch.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit vergleicht die politischen Theorien von Montesquieu und Rousseau hinsichtlich ihrer Demokratiekonzepte und ihrer Vorstellungen zur Rolle des Volkes im Staat.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Naturzustand, der Freiheitsauffassung, der Gewaltenteilung, der Volkssouveränität und der Frage nach der optimalen Regierungsform.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Theorien von Montesquieu und Rousseau ansatzweise zu erläutern und einander gegenüberzustellen, um das Ausmaß der angestrebten politischen Beteiligung des Volkes aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen vergleichenden theoretischen Ansatz, um die zentralen Staatskonzeptionen beider Philosophen anhand ihrer Hauptwerke zu analysieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Menschenbilder, der unterschiedlichen Freiheitsbegriffe und der jeweils favorisierten Staats- und Demokratieformen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Montesquieu, Rousseau, Gewaltenteilung, Volkssouveränität, Freiheit, Gemeinwille und Demokratie.

Wie unterscheidet sich die Rolle des Gesetzes bei Montesquieu und Rousseau?

Bei Montesquieu dient das Gesetz zur Sicherung der Freiheit durch Gewaltenbeschränkung, während es bei Rousseau Ausdruck des Gemeinwillens ist, dem sich das Individuum als Teil des Souveräns unterwirft.

Warum lehnt Rousseau die Gewaltenteilung ab?

Rousseau lehnt sie ab, da die Volkssouveränität als Ausdruck des Gemeinwillens nach seiner Auffassung unteilbar ist; eine Teilung würde den Willen des Volkes zersplittern.

Welchen Stellenwert nimmt die Repräsentation in den beiden Modellen ein?

Montesquieu hält die Repräsentation aufgrund der Komplexität großer Staaten für notwendig, während Rousseau sie kritisch sieht und ein möglichst direktes, imperatives Mandat bevorzugt.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Montesquieu vs. Rousseau
Untertitel
Oder: Wie viel Volk darf herrschen?
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Institut für Politikwissenschaft)
Veranstaltung
Demokratietheorien von Aristoteles bis Marx
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
18
Katalognummer
V159622
ISBN (eBook)
9783640729838
ISBN (Buch)
9783640730278
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Rousseau Montesquieu Identitäre Demokratie Vertragslehre Naturzustand Gewaltenteilung Gewaltenverteilung Gewaltenbalance Volkssouveränität Repräsentative Demokratie Theorie und Ideengeschichte Demokratietheorien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2008, Montesquieu vs. Rousseau, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/159622
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  18  Seiten
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