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Der Sozialraum Kinder- und Jugendpsychiatrie

Wie können sich soziale Räume im Kontext der Kinder- und Jugendpsychiatrie öffnen und welche Möglichkeiten bieten hier Formen der Sozialraumanalyse?

Title: Der Sozialraum Kinder- und Jugendpsychiatrie

Term Paper , 2023 , 20 Pages , Grade: 3,0

Autor:in: Anonym (Author)

Sociology - Children and Youth

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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Thema „Der Sozialraum Kinder- und Jugendpsychiatrie“. Dabei wird der Fragestellung „Wie können sich soziale Räume im Kontext der Kinder- und Jugendpsychiatrie öffnen und welche Möglichkeiten bieten hier Formen der Sozialraumanalyse?“ nachgegangen.

Das Thema eignet sich zudem gut für den Studiengang Erziehungs- und Bildungswissenschaften und im Nachhinein für den sozialen Berufszweig. Denn es wird sich mit einer Aufdeckung, mit Blick auf die mögliche Öffnung von sozialen Räumen durch eine Form der Sozialraumanalyse beschäftigt, was im Nachhinein für das berufliche Leben von Bedeutung sein kann. Es wird zentral das Alter von Kindern und Jugendlichen in den Fokus gerückt und die Institution Kinder- und Jugendpsychiatrie betrachtet. Wenn man sich auf die Institution bezieht, kann ebenso angeführt werden, dass diese ein potenzielles Arbeitsfeld im späteren Leben nach dem Studium darstellen kann.

Excerpt

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1. Einleitung

2. Sozialraumanalyse

3. Sozialer Raum

4. Die Kennzeichen der Kinder- und Jugendpsychiatrie

5. Die Erhebung von sozialräumlichen Daten

6. Sozialräumliche Öffnungen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie

7. Fazit

8. Literaturverzeichnis


1. Einleitung

 

Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Thema „Der Sozialraum Kinder-

und Jugendpsychiatrie“. Dabei wird der Fragestellung „Wie können sich soziale Räume

im Kontext der Kinder- und Jugendpsychiatrie öffnen und welche Möglichkeiten bieten

hier Formen der Sozialraumanalyse?“ nachgegangen.

Mit dem Satz: „Institutionen und Träger in diesen Bereichen stehen vor der Frage, wie

sie sich im sozialräumlichen Umfeld besser öffnen und vernetzen können und welche

strategischen Bedarfe und Interessen hierbei relevant werden“, kann deutlich werden,

dass dieses Themengebiet einen bedeutsamen und zentralen Stellenwert in unserer

Gesellschaft einnimmt (vgl. Spatscheck & Wolf-Ostermann 2016, S. 9).

 

Das Thema eignet sich zudem gut für den Studiengang Erziehungs- und

Bildungswissenschaften und im Nachhinein für den sozialen Berufszweig. Denn es wird

sich mit einer Aufdeckung, mit Blick auf die mögliche Öffnung von sozialen Räumen

durch eine Form der Sozialraumanalyse beschäftigt, was im Nachhinein für das berufliche

Leben von Bedeutung sein kann. Es wird zentral das Alter von Kindern und Jugendlichen

in den Fokus gerückt und die Institution Kinder- und Jugendpsychiatrie betrachtet. Wenn

man sich auf die Institution bezieht, kann ebenso angeführt werden, dass diese ein

potenzielles Arbeitsfeld im späteren Leben nach dem Studium darstellen kann.

Die Hausarbeit ist in neun Gliederungspunkte gegliedert, wobei der 1. Gliederungspunkt

die Einleitung ist, indem der gesamte Aufbau der Arbeit dargelegt wird. Der zweite

Gliederungspunkt beschäftigt sich mit dem Begriff Sozialraumanalyse. Weiterführend

wird im dritten Punkt der Gliederung auf den Begriff Sozialer Raum eingegangen. Im

vierten Gliederungspunkt wird sich dann mit den Kennzeichen der Kinder- und

Jugendpsychiatrie beschäftigt. Dieser Gliederungspunkt weist einen Unterpunkt auf. In

diesem Unterpunkt wird allgemein dargestellt, was unter einer psychischen Erkrankung

verstanden wird. Des Weiteren wird sich im fünften Punkt der Gliederung mit der

Erhebung von sozialräumlichen Daten auseinandergesetzt. Dieser Punkt teilt sich in drei

Unterpunkte auf. Der erste Unterpunkt beschäftigt sich mit der Methode des

Leitfadeninterviews als Experteninterview. Weiterfolgend wird eine weitere Methode, in

der das Leitfadeninterview zum Vorschein kommt, in den Blick genommen. Hierbei

handelt es sich um die Institutionenbefragung. Darauffolgend wird sich zum einen auf

selbstformulierte Fragen mit Blick auf die Institution Kinder- und Jugendpsychiatrie

bezogen und ebenso auf selbstformulierte Antworten zu den formulierten Fragen.

Im sechsten Gliederungspunkt wird sich mit der sozialräumlichen Öffnung in der Kinder-

und Jugendpsychiatrie auseinandergesetzt. Nachfolgend befindet sich im siebten

Gliederungspunkt das Fazit. Abschließend folgt im 8. Gliederungspunkt das

Literaturverzeichnis. Zum Schluss ist noch die Eigenständigkeitserklärung am Ende der

Arbeit angefügt. Zudem wird zur besseren Lesbarkeit in diesem Bericht nur die

männliche Form des Plurals verwendet, in dieser aber alle Geschlechter

miteingeschlossen sind. Eine Ausnahme besteht allerdings, wenn direkte Zitate vorliegen.

2. Sozialraumanalyse

 

In diesem Kapitel wird sich mit dem Begriff der Sozialraumanalyse beschäftigt, indem

allgemein erläutert wird, was unter diesem Begriff zu verstehen ist.

Die Autorinnen und Autoren Haag, Prof. Dr. Lingg & Dr. Reutlinger (2022, o. S.) weisen

mit Blick auf den Begriff der Sozialraumanalyse auf folgendes hin: „Sozialraumanalysen

verbinden soziale Zusammenhänge (soziale Beziehungen etc.) mit räumlichen

Dimensionen (Stadt- und Ortsgestaltung, Möblierungen, Infrastruktur etc.), um fundierte

Entscheidungen für die Gestaltung der räumlichen Umwelt fällen zu können.“

Diese Definition wird in dem Gliederungspunkt sechs „Sozialräumliche Öffnung in der

Kinder- und Jugendpsychiatrie“ nochmal genauer in den Blick genommen.

3. Sozialer Raum

 

In diesem Kapitel wird sich mit dem Begriff „Sozialer Raum“ auseinandergesetzt. Dabei

wird allgemein darauf eingegangen, was dieser Begriff aussagt.

Im alltäglichen Leben wird sich mit dem Begriff Raum auseinandergesetzt. In diesem

Kontext kann ein Raum als etwas angesehen werden, was sich durch die Gesellschaft

hervorbringt. (vgl. Sturm 2020, S. 16) Im Allgemeinen gilt laut Sturm (2020, S. 16):

„Ausgehend von einer menschlichen Lebenswelt mit gestalteten Räumen und deren

Erlebnisqualität sind je nach Fragestellung verschiedene Raumkonzeptionen entwickelt

worden. Es gibt nicht eine allgemeine Raumtheorie – weder in der Philosophie noch in

der Soziologie. Ausgehend von den Erfahrungen, die wir im Alltag und in unserer jeweiligen

wissenschaftlichen Herkunftsdisziplin gemacht haben, denken wir Raum als ein

problemspezifisches Beziehungsgeflecht, über das wir mit Hilfe von Modellen

kommunizieren.“ Festzuhalten bleibt, dass es mit der Art dieser Modelle zu einer

Nachstellung von Erfahrungen mit Blick auf die Begriffe Raum und Zeit kommen kann.

 

Darauf aufbauend ist jedoch zu beachten, dass es zu keiner Verwechslung kommt, mit

einer beschaffenen Realität. (vgl. Sturm 2020, S. 16)

4. Die Kennzeichen der Kinder- und Jugendpsychiatrie

 

In diesem Kapitel wird sich mit den Kennzeichen der Kinder- und Jugendpsychiatrie

beschäftigt. Anfangs wird erstens eine allgemeine Definition des Begriffes Psychiatrie

erläutert. Danach wird der Fokus auf die Kennzeichen der Kinder- und Jugendpsychiatrie

gelegt. Dafür wird zum einen der Fokus auf die Definition der Kinder- und

Jugendpsychiatrie gelegt. Zum anderen wird sich mit den Aufgaben dieser beschäftigt.

Auch werden allgemeine Aspekte betrachtet und mögliche Krankheitsbilder aufgelistet,

die in dieser Institution behandelt werden können.

Mit Blick auf den Begriff der Psychiatrie kann zum einen definiert werden, dass diese

unter eine Teildisziplin fällt, die der Medizin zugeordnet wird. Die Psychiatrie bezieht

sich auf Störungen, die der Psyche wie auch der Seele zugeordnet werden. Auch befasst

sich der Begriff mit den Auswirkungen, die sich auf der Verhaltensebene und der Ebene

des Erlebens abzeichnen können, indem auch Wahrnehmungen, Beobachtungen und

Interpretationen berücksichtigt werden. Zudem kann unter den Begriff ebenso die

Dokumentation im therapeutischen Prozess der Behandlung miteinbezogen werden (vgl.

Höwler 2020, S. 3). Wenn sich mit der Definition von der Kinder- und Jugendpsychiatrie

auseinandergesetzt wird, kann festgestellt werden, dass sich diese mit Störungen auf

psychischer, psychosomatischer und neurologischer Ebene beschäftigt und sich dies auf

Kinder- und Jugendliche beziehen lässt. Zudem zählen unter diesen Begriff ein auffälliges

Sozialverhalten aber auch Auffälligkeiten, die sich auf die Entwicklung beziehen können.

Weiterführend gehört das Erkennen von Krankheiten, das Behandeln von diesen,

Vorbeugemaßnahmen sowie die Wiedereingliederung mit Blick auf die Störungen und

die Altersstufe bis zum Vollenden des 21. Lebensjahres unter diese Definition.

3Des Weiteren heißt der vollständige Begriff der Kinder- und Jugendpsychiatrie „Kinder-

und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (O. V. 2023, o. S.). Die

Kinder- und Jugendpsychiatrie hat zudem nicht nur einen Aufgabenbereich. Sie ist zum

einen dafür zuständig, dass psychische, psychosomatische und neuropsychiatrische

Erkrankungen oder Störungen erkannt sowie behandelt werden. Aber auch präventives

Arbeiten und ein Wiedereingliederungsverfahren mit Blick auf die Erkrankungen und

Störungen sind ein Teil der Aufgaben.

 

Daran anknüpfend richtet sich das Erkennen und

das Behandeln sowie das präventive Arbeiten und das Wiedereingliederungsverfahren

mit Blick auf die Erkrankungen oder Störungen ebenso auf psychische und soziale

Auffälligkeiten im Verhalten in jungen Jahren. Hierbei ist zudem zu erwähnen, dass

diesen Auffälligkeiten eine Erkrankung der Psyche oder ein Fehler in der Entwicklung

des Individuums als Ursachen angesehen werden. Im Allgemeinen kann mit der

stationären Kinder- und Jugendpsychiatrie ein System verstanden werden, welches zum

einen ambulant, teilstationär und auf Station einen Einsatz leistet. Die Institution

gewährleistet, dass psychische und soziale Aspekte im jungen Alter versorgt werden. Des

Weiteren erfolgt die Behandlung in Deutschland in einer Klinik für Kinder und

Jugendliche zum einen stationär und zum anderen teilstationär. Auch mit Blick auf das

Ausmaß, die Bestandteile und die Zusammensetzung werden von den Kliniken regionale

und unter Umständen auch überregionale Aufgaben mit Blick auf das Versorgen und die

Therapien, die sich an den Bedarfen orientieren, umgesetzt. Ebenso ist von Bedeutung,

dass sich die Kliniken an der Versorgung, die verpflichtend ist, beteiligen. Dabei ist

darauf zu achten, dass eine durchgehende Überschaubarkeit, die Teilnahme der Familien

und den weiteren Lebensbereichen der Patienten mit Blick auf die Therapie, erreicht wird.

Wenn sich auf die Behandlung auf Station fokussiert wird, wird deutlich, dass die

Arbeitsgrundlage in der Behandlungsgruppe zum einen auf die Heilpädagogik angelehnt

ist und ebenso pflegerisch gearbeitet wird. Zudem sind meistens zwei Gruppen, die

behandelt werden auf einer Station vorzufinden. Bei den Gruppen sollte darauf geachtet

werden, dass sich nicht mehr als 12 Patienten insgesamt auf der Station befinden. Wenn

man sich auf Kinder und Jugendliche bezieht, kann deutlich werden, dass diese in einen

Prozess der Entwicklung involviert sind, der von Aufgewecktheit durchzogen ist. Darüber

hinaus kann zum einen mit Blick auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen und

vor allem auf diese mit einer psychischen Erkrankung deutlich werden, dass diese zum

einen Betreuung benötigen, die von Intensivität gekennzeichnet ist.

Auch ist es wichtig, dass sich für diese ebenso eine Atmosphäre vorfindet, die von

therapeutischen und pädagogischen Inhalten geprägt ist und eine reflektive Gestaltung

aufweist. Darauf bezogen gilt, dass auf der Station die Therapie und die Erziehung

zusammen die Basisgrundlage bilden. Festzuhalten bleibt, dass sowohl die Pflege als

auch die Erziehung eine Rolle in der Behandlung einnehmen. Um daran anzuknüpfen

gilt, dass das Pflege- und Erziehungspersonal dafür zuständig ist, dass Bedingungen

geschaffen werden, die für die Therapie der Kinder und Jugendlichen benötigt werden.

Dazu zählt, dass sie eine Umgebung bereitstellen, die zum einen von Emotionalität

geprägt ist. Dabei soll darauf geachtet werden, dass sich in dieser Atmosphäre ein System

mit Bezugspersonen vorfinden lässt und Beziehungen gepflegt werden. Zum anderen soll

eine familiäre Atmosphäre geschaffen werden und der Kontaktaufbau durch das Anbieten

von Spielen, Kommunikationen und Tätigkeiten sowie durch das Gewährleisten der

Pflicht, die Kinder und Jugendlichen in der Klinik und Abseits der Klinik zu

beaufsichtigen. Weiterführend gehört zu den Aufgaben auf der Station, dass sowohl die

Ärzte als auch die Familie Informationen über die Behandlung erhalten. Die Behandlung

erfolgt von ärztlicher Seite mittels eines Behandlungsplan. Daran anknüpfend ist von den

Behandelten eine aus mehr Perspektiven betrachtete Diagnostik und Therapie

erforderlich. Für die Behandlung wird vorgesehen, dass diese in einer professionellen

Zusammenarbeit abläuft. Dabei muss jedoch beachtet werden, dass jede Profession seine

eigene Verantwortung trägt. Wenn sich auf die milieutherapeutische und

heilpädagogische Arbeit fokussiert wird, kann erkenntlich werden, dass diese

überwiegend vom Pflege- und Erziehungspersonal ausgeführt wird. (vgl.

Bundesarbeitsgemeinschaft o. J., o. S.). Des Weiteren kann darauf verwiesen werden,

dass die Angebote in Kinder- und Jugendpsychiatrien unterschiedlich sein können. Im

Allgemeinen gilt, dass in der Psychiatrie sowie der Psychotherapie sowohl Einzel- als

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Details

Title
Der Sozialraum Kinder- und Jugendpsychiatrie
Subtitle
Wie können sich soziale Räume im Kontext der Kinder- und Jugendpsychiatrie öffnen und welche Möglichkeiten bieten hier Formen der Sozialraumanalyse?
College
University of Marburg  (Erziehung- und Bildungswissenschaften)
Course
Sozialraumorientierung
Grade
3,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2023
Pages
20
Catalog Number
V1590363
ISBN (eBook)
9783389152997
ISBN (Book)
9783389153000
Language
German
Tags
Sozialraumorientierung Kinder- und Jugendpsychiatrie Psychische Erkrankungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2023, Der Sozialraum Kinder- und Jugendpsychiatrie, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1590363
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