Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Thema „Der Sozialraum Kinder- und Jugendpsychiatrie“. Dabei wird der Fragestellung „Wie können sich soziale Räume im Kontext der Kinder- und Jugendpsychiatrie öffnen und welche Möglichkeiten bieten hier Formen der Sozialraumanalyse?“ nachgegangen.
Das Thema eignet sich zudem gut für den Studiengang Erziehungs- und Bildungswissenschaften und im Nachhinein für den sozialen Berufszweig. Denn es wird sich mit einer Aufdeckung, mit Blick auf die mögliche Öffnung von sozialen Räumen durch eine Form der Sozialraumanalyse beschäftigt, was im Nachhinein für das berufliche Leben von Bedeutung sein kann. Es wird zentral das Alter von Kindern und Jugendlichen in den Fokus gerückt und die Institution Kinder- und Jugendpsychiatrie betrachtet. Wenn man sich auf die Institution bezieht, kann ebenso angeführt werden, dass diese ein potenzielles Arbeitsfeld im späteren Leben nach dem Studium darstellen kann.
c_1
4. Die Kennzeichen der Kinder- und Jugendpsychiatrie
5. Die Erhebung von sozialräumlichen Daten
6. Sozialräumliche Öffnungen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie
7. Fazit
8. Literaturverzeichnis
1. Einleitung
Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Thema „Der Sozialraum Kinder-
und Jugendpsychiatrie“. Dabei wird der Fragestellung „Wie können sich soziale Räume
im Kontext der Kinder- und Jugendpsychiatrie öffnen und welche Möglichkeiten bieten
hier Formen der Sozialraumanalyse?“ nachgegangen.
Mit dem Satz: „Institutionen und Träger in diesen Bereichen stehen vor der Frage, wie
sie sich im sozialräumlichen Umfeld besser öffnen und vernetzen können und welche
strategischen Bedarfe und Interessen hierbei relevant werden“, kann deutlich werden,
dass dieses Themengebiet einen bedeutsamen und zentralen Stellenwert in unserer
Gesellschaft einnimmt (vgl. Spatscheck & Wolf-Ostermann 2016, S. 9).
Das Thema eignet sich zudem gut für den Studiengang Erziehungs- und
Bildungswissenschaften und im Nachhinein für den sozialen Berufszweig. Denn es wird
sich mit einer Aufdeckung, mit Blick auf die mögliche Öffnung von sozialen Räumen
durch eine Form der Sozialraumanalyse beschäftigt, was im Nachhinein für das berufliche
Leben von Bedeutung sein kann. Es wird zentral das Alter von Kindern und Jugendlichen
in den Fokus gerückt und die Institution Kinder- und Jugendpsychiatrie betrachtet. Wenn
man sich auf die Institution bezieht, kann ebenso angeführt werden, dass diese ein
potenzielles Arbeitsfeld im späteren Leben nach dem Studium darstellen kann.
Die Hausarbeit ist in neun Gliederungspunkte gegliedert, wobei der 1. Gliederungspunkt
die Einleitung ist, indem der gesamte Aufbau der Arbeit dargelegt wird. Der zweite
Gliederungspunkt beschäftigt sich mit dem Begriff Sozialraumanalyse. Weiterführend
wird im dritten Punkt der Gliederung auf den Begriff Sozialer Raum eingegangen. Im
vierten Gliederungspunkt wird sich dann mit den Kennzeichen der Kinder- und
Jugendpsychiatrie beschäftigt. Dieser Gliederungspunkt weist einen Unterpunkt auf. In
diesem Unterpunkt wird allgemein dargestellt, was unter einer psychischen Erkrankung
verstanden wird. Des Weiteren wird sich im fünften Punkt der Gliederung mit der
Erhebung von sozialräumlichen Daten auseinandergesetzt. Dieser Punkt teilt sich in drei
Unterpunkte auf. Der erste Unterpunkt beschäftigt sich mit der Methode des
Leitfadeninterviews als Experteninterview. Weiterfolgend wird eine weitere Methode, in
der das Leitfadeninterview zum Vorschein kommt, in den Blick genommen. Hierbei
handelt es sich um die Institutionenbefragung. Darauffolgend wird sich zum einen auf
selbstformulierte Fragen mit Blick auf die Institution Kinder- und Jugendpsychiatrie
bezogen und ebenso auf selbstformulierte Antworten zu den formulierten Fragen.
Im sechsten Gliederungspunkt wird sich mit der sozialräumlichen Öffnung in der Kinder-
und Jugendpsychiatrie auseinandergesetzt. Nachfolgend befindet sich im siebten
Gliederungspunkt das Fazit. Abschließend folgt im 8. Gliederungspunkt das
Literaturverzeichnis. Zum Schluss ist noch die Eigenständigkeitserklärung am Ende der
Arbeit angefügt. Zudem wird zur besseren Lesbarkeit in diesem Bericht nur die
männliche Form des Plurals verwendet, in dieser aber alle Geschlechter
miteingeschlossen sind. Eine Ausnahme besteht allerdings, wenn direkte Zitate vorliegen.
2. Sozialraumanalyse
In diesem Kapitel wird sich mit dem Begriff der Sozialraumanalyse beschäftigt, indem
allgemein erläutert wird, was unter diesem Begriff zu verstehen ist.
Die Autorinnen und Autoren Haag, Prof. Dr. Lingg & Dr. Reutlinger (2022, o. S.) weisen
mit Blick auf den Begriff der Sozialraumanalyse auf folgendes hin: „Sozialraumanalysen
verbinden soziale Zusammenhänge (soziale Beziehungen etc.) mit räumlichen
Dimensionen (Stadt- und Ortsgestaltung, Möblierungen, Infrastruktur etc.), um fundierte
Entscheidungen für die Gestaltung der räumlichen Umwelt fällen zu können.“
Diese Definition wird in dem Gliederungspunkt sechs „Sozialräumliche Öffnung in der
Kinder- und Jugendpsychiatrie“ nochmal genauer in den Blick genommen.
3. Sozialer Raum
In diesem Kapitel wird sich mit dem Begriff „Sozialer Raum“ auseinandergesetzt. Dabei
wird allgemein darauf eingegangen, was dieser Begriff aussagt.
Im alltäglichen Leben wird sich mit dem Begriff Raum auseinandergesetzt. In diesem
Kontext kann ein Raum als etwas angesehen werden, was sich durch die Gesellschaft
hervorbringt. (vgl. Sturm 2020, S. 16) Im Allgemeinen gilt laut Sturm (2020, S. 16):
„Ausgehend von einer menschlichen Lebenswelt mit gestalteten Räumen und deren
Erlebnisqualität sind je nach Fragestellung verschiedene Raumkonzeptionen entwickelt
worden. Es gibt nicht eine allgemeine Raumtheorie – weder in der Philosophie noch in
der Soziologie. Ausgehend von den Erfahrungen, die wir im Alltag und in unserer jeweiligen
wissenschaftlichen Herkunftsdisziplin gemacht haben, denken wir Raum als ein
problemspezifisches Beziehungsgeflecht, über das wir mit Hilfe von Modellen
kommunizieren.“ Festzuhalten bleibt, dass es mit der Art dieser Modelle zu einer
Nachstellung von Erfahrungen mit Blick auf die Begriffe Raum und Zeit kommen kann.
Darauf aufbauend ist jedoch zu beachten, dass es zu keiner Verwechslung kommt, mit
einer beschaffenen Realität. (vgl. Sturm 2020, S. 16)
4. Die Kennzeichen der Kinder- und Jugendpsychiatrie
In diesem Kapitel wird sich mit den Kennzeichen der Kinder- und Jugendpsychiatrie
beschäftigt. Anfangs wird erstens eine allgemeine Definition des Begriffes Psychiatrie
erläutert. Danach wird der Fokus auf die Kennzeichen der Kinder- und Jugendpsychiatrie
gelegt. Dafür wird zum einen der Fokus auf die Definition der Kinder- und
Jugendpsychiatrie gelegt. Zum anderen wird sich mit den Aufgaben dieser beschäftigt.
Auch werden allgemeine Aspekte betrachtet und mögliche Krankheitsbilder aufgelistet,
die in dieser Institution behandelt werden können.
Mit Blick auf den Begriff der Psychiatrie kann zum einen definiert werden, dass diese
unter eine Teildisziplin fällt, die der Medizin zugeordnet wird. Die Psychiatrie bezieht
sich auf Störungen, die der Psyche wie auch der Seele zugeordnet werden. Auch befasst
sich der Begriff mit den Auswirkungen, die sich auf der Verhaltensebene und der Ebene
des Erlebens abzeichnen können, indem auch Wahrnehmungen, Beobachtungen und
Interpretationen berücksichtigt werden. Zudem kann unter den Begriff ebenso die
Dokumentation im therapeutischen Prozess der Behandlung miteinbezogen werden (vgl.
Höwler 2020, S. 3). Wenn sich mit der Definition von der Kinder- und Jugendpsychiatrie
auseinandergesetzt wird, kann festgestellt werden, dass sich diese mit Störungen auf
psychischer, psychosomatischer und neurologischer Ebene beschäftigt und sich dies auf
Kinder- und Jugendliche beziehen lässt. Zudem zählen unter diesen Begriff ein auffälliges
Sozialverhalten aber auch Auffälligkeiten, die sich auf die Entwicklung beziehen können.
Weiterführend gehört das Erkennen von Krankheiten, das Behandeln von diesen,
Vorbeugemaßnahmen sowie die Wiedereingliederung mit Blick auf die Störungen und
die Altersstufe bis zum Vollenden des 21. Lebensjahres unter diese Definition.
3Des Weiteren heißt der vollständige Begriff der Kinder- und Jugendpsychiatrie „Kinder-
und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (O. V. 2023, o. S.). Die
Kinder- und Jugendpsychiatrie hat zudem nicht nur einen Aufgabenbereich. Sie ist zum
einen dafür zuständig, dass psychische, psychosomatische und neuropsychiatrische
Erkrankungen oder Störungen erkannt sowie behandelt werden. Aber auch präventives
Arbeiten und ein Wiedereingliederungsverfahren mit Blick auf die Erkrankungen und
Störungen sind ein Teil der Aufgaben.
Daran anknüpfend richtet sich das Erkennen und
das Behandeln sowie das präventive Arbeiten und das Wiedereingliederungsverfahren
mit Blick auf die Erkrankungen oder Störungen ebenso auf psychische und soziale
Auffälligkeiten im Verhalten in jungen Jahren. Hierbei ist zudem zu erwähnen, dass
diesen Auffälligkeiten eine Erkrankung der Psyche oder ein Fehler in der Entwicklung
des Individuums als Ursachen angesehen werden. Im Allgemeinen kann mit der
stationären Kinder- und Jugendpsychiatrie ein System verstanden werden, welches zum
einen ambulant, teilstationär und auf Station einen Einsatz leistet. Die Institution
gewährleistet, dass psychische und soziale Aspekte im jungen Alter versorgt werden. Des
Weiteren erfolgt die Behandlung in Deutschland in einer Klinik für Kinder und
Jugendliche zum einen stationär und zum anderen teilstationär. Auch mit Blick auf das
Ausmaß, die Bestandteile und die Zusammensetzung werden von den Kliniken regionale
und unter Umständen auch überregionale Aufgaben mit Blick auf das Versorgen und die
Therapien, die sich an den Bedarfen orientieren, umgesetzt. Ebenso ist von Bedeutung,
dass sich die Kliniken an der Versorgung, die verpflichtend ist, beteiligen. Dabei ist
darauf zu achten, dass eine durchgehende Überschaubarkeit, die Teilnahme der Familien
und den weiteren Lebensbereichen der Patienten mit Blick auf die Therapie, erreicht wird.
Wenn sich auf die Behandlung auf Station fokussiert wird, wird deutlich, dass die
Arbeitsgrundlage in der Behandlungsgruppe zum einen auf die Heilpädagogik angelehnt
ist und ebenso pflegerisch gearbeitet wird. Zudem sind meistens zwei Gruppen, die
behandelt werden auf einer Station vorzufinden. Bei den Gruppen sollte darauf geachtet
werden, dass sich nicht mehr als 12 Patienten insgesamt auf der Station befinden. Wenn
man sich auf Kinder und Jugendliche bezieht, kann deutlich werden, dass diese in einen
Prozess der Entwicklung involviert sind, der von Aufgewecktheit durchzogen ist. Darüber
hinaus kann zum einen mit Blick auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen und
vor allem auf diese mit einer psychischen Erkrankung deutlich werden, dass diese zum
einen Betreuung benötigen, die von Intensivität gekennzeichnet ist.
Auch ist es wichtig, dass sich für diese ebenso eine Atmosphäre vorfindet, die von
therapeutischen und pädagogischen Inhalten geprägt ist und eine reflektive Gestaltung
aufweist. Darauf bezogen gilt, dass auf der Station die Therapie und die Erziehung
zusammen die Basisgrundlage bilden. Festzuhalten bleibt, dass sowohl die Pflege als
auch die Erziehung eine Rolle in der Behandlung einnehmen. Um daran anzuknüpfen
gilt, dass das Pflege- und Erziehungspersonal dafür zuständig ist, dass Bedingungen
geschaffen werden, die für die Therapie der Kinder und Jugendlichen benötigt werden.
Dazu zählt, dass sie eine Umgebung bereitstellen, die zum einen von Emotionalität
geprägt ist. Dabei soll darauf geachtet werden, dass sich in dieser Atmosphäre ein System
mit Bezugspersonen vorfinden lässt und Beziehungen gepflegt werden. Zum anderen soll
eine familiäre Atmosphäre geschaffen werden und der Kontaktaufbau durch das Anbieten
von Spielen, Kommunikationen und Tätigkeiten sowie durch das Gewährleisten der
Pflicht, die Kinder und Jugendlichen in der Klinik und Abseits der Klinik zu
beaufsichtigen. Weiterführend gehört zu den Aufgaben auf der Station, dass sowohl die
Ärzte als auch die Familie Informationen über die Behandlung erhalten. Die Behandlung
erfolgt von ärztlicher Seite mittels eines Behandlungsplan. Daran anknüpfend ist von den
Behandelten eine aus mehr Perspektiven betrachtete Diagnostik und Therapie
erforderlich. Für die Behandlung wird vorgesehen, dass diese in einer professionellen
Zusammenarbeit abläuft. Dabei muss jedoch beachtet werden, dass jede Profession seine
eigene Verantwortung trägt. Wenn sich auf die milieutherapeutische und
heilpädagogische Arbeit fokussiert wird, kann erkenntlich werden, dass diese
überwiegend vom Pflege- und Erziehungspersonal ausgeführt wird. (vgl.
Bundesarbeitsgemeinschaft o. J., o. S.). Des Weiteren kann darauf verwiesen werden,
dass die Angebote in Kinder- und Jugendpsychiatrien unterschiedlich sein können. Im
Allgemeinen gilt, dass in der Psychiatrie sowie der Psychotherapie sowohl Einzel- als
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2023, Der Sozialraum Kinder- und Jugendpsychiatrie, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1590363