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Berufliche Identität im Jugendalter

Title: Berufliche Identität im Jugendalter

Term Paper , 2007 , 61 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: MA Sebastian Müller (Author)

Pedagogy - School Pedagogics

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Summary Excerpt Details

Einleitung
Unsere Arbeit trägt den Namen „ Berufliche Identität im Jugendalter“. Im Interesse der Arbeit liegt es dem Leser dieses komplexe Thema näher zu bringen. Wir möchten uns im ersten Kapitel der Jugendphase widmen. Es soll untersucht werden wodurch sich diese Phase der menschlichen Entwicklung kennzeichnet und was sie ausmacht. Dabei sollen unterschiedliche wissenschaftliche Ansichten gedeutet werden. Dies ist die Grundlage, um zu klären was berufliche Identität ist. Das zweite Kapitel soll dem entsprechend das für uns relevante Kapitel werden. Hier möchten wir die berufliche Identität in ihrer Unüberschaubarkeit genau betrachten.
Jede Phase der Entwicklung hat bestimmte Anforderungen an ein Individuum. Der Übergang vom Jugendlichen zu einem Erwachsenen kennzeichnet die primärste Veränderung in unserer Gesellschaft. Der Mensch stellt sich neuen Aufgaben, seine Rechte werden erweitert, aber auch seine Pflichten werden verstärkt. So wirkt sich der Beruf auf das Leben jedes Menschen direkt und aktiv aus. Keine Entwicklungsaufgabe beansprucht uns so, wie der Umbruch in das Erwerbsleben. Es wird näher auf Ziele, Werte und Lebensziele eingegangen. Danach wird die Schulzeit als Grundlage für die Ausbildung von beruflichen Zielen betrachtet. Es wird geklärt, wie diese Zielverfolgung abläuft und wie wichtig die Zielausbildung in der Schulzeit ist. Um diese Fragen zu klären, möchten wir dann im dritten Abschnitt unter Verwendung von 2 Fallbeispielen die berufliche Orientierung von Jugendlichen beschreiben und deuten. Damit wollen wir herausfinden wie Jugendliche einen Zukunftswunsch in Bezug auf den Beruf ausprägen und mit welchen Problemen sie sich eventuell dabei konfrontiert sehen.
Inhalt der Arbeit ist damit die Beschreibung der beruflichen Orientierung in der Jugendphase mit alle ihren Einflüssen und Problemen als Teil der menschlichen Entwicklung.
Am Ende der Arbeit wird ein Resümee gezogen und eine Zusammenfassung über die Arbeit gebracht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Jugend als eine spezifische Phase menschlicher Entwicklung

1.1 Jugend: der Versuch einer Begriffsbestimmung

1.2 Definition nach der Wissenschaft

1.3 Körperliche Entwicklung im Jugendalter

1.3.1 Pubertät und Veränderungen im Körperbau

1.3.2 Geschlechtsreifung

1.4 Kognitive Entwicklung

1.4.1 Nach Piaget

1.4.2 Nach Keating

1.5 Theoretische Konzepte für Entwicklung nach Havighurst und Erikson

1.5.1 Psychosoziale Stadien nach E. H. Erikson

1.5.2 Identität nach Erikson

1.5.3 Entwicklungsaufgaben im Jugendalter nach R. Havighurst

1.5.4 Die Aktualität der Entwicklungsaufgaben von Havighurst

1.6 Zusammenfassende Reflektion

2. Berufliche Identität im Jugendalter

2.1 Vorbetrachtungen

2.1.1 Ziele

2.1.2 Die hierarchische Organisation von Zielen

2.1.3 Werte und Lebensziele

2.1.4 Gesellschaftliche Werte

2.1.5 Berufliche Identität

2.2 Entwicklung beruflicher Ziele

2.2.1 Die Schule als Entwicklungsumwelt

2.2.2 Zukunftsorientierung

2.2.3 Der Berufswunsch als Entwicklungsaufgabe

2.3 Von der Schule in den Beruf

2.3.1 Berufliche Orientierung als wichtige Aufgabe

2.3.2 Individuelle Bewältigung der Übergangsphase

2.3.3 Arbeitslosigkeit (misslungene Ausbildungsplatzsuche) als negatives Lebensziel

2.4 Zusammenfassende Reflektion

3. Fallbeispiele

3.1 Vorbetrachtungen

3.2 Beschreibung der Fälle

3.2.1 Beschreibung Fall A (Sebastian)

3.2.2 Beschreibung Fall B (Martin)

3.3 Interpretation unter Beachtung von Erikson- ein Versuch

3.3.1 Interpretation Fall A (Sebastian)

3.3.2 Interpretation Fall B (Martin)

3.4 Zusammenfassung der Fallbeispiele

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen Jugendlicher bei der Entwicklung einer beruflichen Identität während des Übergangs von der Schule in das Erwerbsleben. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, welchen Einfluss die schulische Sozialisation und die erfolgreiche Bewältigung von Entwicklungsaufgaben auf die berufliche Zukunftsplanung und Identitätsbildung haben.

  • Jugend als Entwicklungsphase mit biologischen und kognitiven Veränderungen
  • Theoretische Grundlagen nach Erikson und Havighurst
  • Bedeutung von Werten und Zielen in der beruflichen Orientierung
  • Die Schule als zentrale Sozialisationsinstanz und ihre Selektionsfunktion
  • Analyse von Fallbeispielen zur Bewältigung der Berufswahl und möglicher Krisen

Auszug aus dem Buch

2.3.2 Individuelle Bewältigung der Übergangsphase

Nach einer Längsschnittuntersuchung von Christine Preiß et al. an der 329 Jugendliche über ihren Berufseinstieg untersucht wurden, benutzen Menschen verschiedene Strategien zur Bewältigung von Problemen oder Konflikten in ihrem Lebenslauf. Die Jugendlichen sind außerdem bereit sich den neuen Herausforderungen zu stellen (vgl. Christine Preiß et al., 1996, S. 41). Die Studie stammt aus dem Jahr 1991 und begleitete die jungen Leute über mehrere Jahre. Dabei wurde die Berufsausbildung sowie der Übergang in den Beruf untersucht.

Schon in der ersten Phase, dem Verlassen der Schule, hatten die Jugendlichen erhebliche Schwierigkeiten sich überhaupt auf die Gestaltung ihres zukünftigen Berufslebens zu orientieren. Es konnten dabei keine Unterschiede zwischen den differenziellen Schulsystemen und der sozialen Abstammung festgestellt werden. Alle Jugendliche hatten gleich starke Orientierungsdefizite. Was noch wichtiger für die Betrachtung der Arbeit ist, die Jugendlichen haben kaum oder gar keine entsprechende Handlungsstrategien entwickelt „eigentlich hab ich gar nicht so recht gewußt, was ich machen soll“ (vgl. Christine Preiß et al., 1996: S. 49). Man kann demnach zusammenfassend sagen dass die Übergangsphase von Schule in das Berufsleben vor allem durch Unsicherheit und wenig Selbstkontrolle gekennzeichnet ist. Dies ist aber nur direkt nach der Schule sichtbar, schon kurze Zeit später kommt es zur ersten Orientierung, man macht etwa Praktika, Zivildienst, geht zur Bundeswehr oder macht berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen mit. Es zeigt sich, dass vor allem in dieser Phase die Eltern eine starke Hilfe für den Jugendlichen darstellen (Fend (1991): Berufsinteressen, in: Flammer & Alasker: Entwicklungspsychologie der Adoleszenz, S. 254). Hier wird zuerst die Hilfe der Mutter angesprochen, danach folgt erst der Vater.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Jugend als eine spezifische Phase menschlicher Entwicklung: Dieses Kapitel definiert die Jugend als Phase tiefgreifender Veränderungen und Krisen und beleuchtet diese anhand biologischer, kognitiver sowie entwicklungstheoretischer Modelle wie denen von Erikson und Havighurst.

2. Berufliche Identität im Jugendalter: Hier wird der Prozess der Berufsfindung als zentrale Entwicklungsaufgabe analysiert, wobei besonders die Bedeutung von Zielen, Werten und der Rolle der Schule für die berufliche Identitätsbildung hervorgehoben wird.

3. Fallbeispiele: Anhand von zwei anonymisierten Interviews mit Jugendlichen in einem Berufsvorbereitungsjahr werden die theoretischen Überlegungen in die Praxis übertragen und individuelle Bewältigungsstrategien sowie deren Scheitern oder Erfolg diskutiert.

Schlüsselwörter

Jugend, Berufliche Identität, Entwicklungsaufgaben, Adoleszenz, Berufsfindung, Übergangsphase, Sozialisation, Berufsvorbereitungsjahr, Zielhierarchie, Selbstwertgefühl, Identitätsdiffusion, Arbeitslosigkeit, Zukunftsorientierung, Copingstrategien, Schulerfolg.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema der Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung einer beruflichen Identität bei Jugendlichen während der schwierigen Übergangsphase von der Schule in das Erwerbsleben.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit behandelt die Charakteristika der Jugendphase, theoretische Entwicklungskonzepte (Erikson/Havighurst), die Rolle von Werten und Zielen sowie die Bedeutung von Bildungsinstitutionen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu zeigen, wie Jugendliche ihre Zukunft planen, welche Hürden (wie fehlende Abschlüsse) sie dabei erfahren und warum schulische Abschlussziele eine entscheidende Rolle für die berufliche Identität spielen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Die Autorinnen nutzen eine theoretische Literaturanalyse sowie eine qualitative Analyse von zwei Einzelfallbeispielen, basierend auf Interviewdaten aus einem Berufsvorbereitungsjahr.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Definition von Identität und Zielen sowie in eine praktische Auseinandersetzung mit der Übergangssituation, ergänzt durch die Analyse realer Fallbeispiele.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Berufsfindung, Entwicklungsaufgaben, Individualisierung, Identitätskrise und die Bedeutung des Berufsvorbereitungsjahres charakterisiert.

Warum spielt die Schule eine so zentrale Rolle für die Identität?

Die Schule fungiert laut Arbeit als wichtigste Sozialisationsinstanz, die durch ihre Selektionsfunktion (Schulabschluss) die beruflichen Möglichkeiten und das Selbstbild der Jugendlichen maßgeblich vorstrukturiert.

Welche Unterschiede zeigen sich in den Fallbeispielen?

Ein zentraler Unterschied liegt in der elterlichen Unterstützung und der Fähigkeit der Jugendlichen, eigene Ressourcen zur Zielerreichung zu nutzen: Während Sebastian weitgehend isoliert agiert, profitiert Martin von familiärer Hilfe, zeigt aber Defizite in der eigenständigen Problemlösung.

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Details

Title
Berufliche Identität im Jugendalter
College
University of Erfurt
Grade
1,3
Author
MA Sebastian Müller (Author)
Publication Year
2007
Pages
61
Catalog Number
V158916
ISBN (eBook)
9783640725953
ISBN (Book)
9783640726233
Language
German
Tags
Berufliche Identität Jugendalter
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
MA Sebastian Müller (Author), 2007, Berufliche Identität im Jugendalter, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/158916
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