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Potentiale von Nachrichten-Webvideos

Interaktives Massenmedium oder Nischenprogramm?

Titel: Potentiale von Nachrichten-Webvideos

Diplomarbeit , 2010 , 61 Seiten , Note: 2,9

Autor:in: André Burghardt (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Untersuchung der Potentiale von Informations- und Nachrichten-Videos im Internet.

Basierend auf sieben Experteninterviews mit leitenden Redakteuren führender Off- und Online-Medien wurde das Nutzungsverhalten der Nachrichtenvideo-Rezipienten erforscht und Möglichkeiten abgeleitet, dieses Verhalten positiv zu beeinflussen.

Experten dieser Arbeit sind leitende Redakteure von Spiegel/Spiegel Online, Kölner Stadtanzeiger, RTL, Netzwelt.de, ARD/Tagesschau, WAZ/Der Westen sowie ein Professor für Interaktive Medien, Audiovisuelle Gestaltung und Informationsarchitektur

Schlagworte: Internet, Fernsehen, Nachrichten, Tagesschau, Konvergenz, iPad, iPhone, Laptop, Computer, PC, Plattform, Mediennutzer, Mediennutzungsverhalten, Informationen, Journalismus, Web 2.0, Zweitverwertung, Online-Journalismus, Video, Film, Massenmedien, Mulimedia, Interaktivität, Verdienstmodell, Print, Radio, Fernsehen, TV, Website, Webseite, Sendung, Abbruchquote, Positionierung, Startseite, Durchsuchbarkeit, Tags, Schlagworte, Verschlagwortung, Archiv, Creative Commons, Rundfunkgebühr, VOD, Video-on-Demand, Flash, Download, DSL, Bandbreite, Video-Suchmaschine, Youtube, Google, Zusatznutzen, Videojournalist, Blog, Twitter, Facebook, Social Media, Internetfähige Fernseher, Mobile Endgeräte, Mobile Internetnutzung, Kostenlos-Kultur, ARD/ZDF-Onlinestudie.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil I – Theoretischer Teil

2.1 Internetnutzung und Entwicklung der Nachrichten-Webvideo-Rezeption

2.2 Nachrichtenvideos

2.2.1 Arten von Nachrichtenvideos

2.2.2 Wo werden Nachrichten-Videos angeboten?

2.2.3 Nachrichten-Webvideos als Ergänzung der Printmedien

2.2.4 Nachrichten-Webvideos als Konkurrenz zu Fernseh-Nachrichten

2.2.5 Nachrichten-Webvideos als Ergänzung zu Fernseh-Nachrichten

2.3 Potentiale von Nachrichten-Videos

2.4 Resultierende Fragen

3. Hauptteil II

3.1 Überlegungen zur Suche der Experten

3.2 Interview-Rahmen

3.3 Methodik der Auswertung

4. Ergebnisse

4.1 Deskriptive Auswertung

4.2 Auswertung der Interviews

4.2.1 Technik der Endgeräte und der Übertragung

4.2.2 Inhaltliche Gestaltung der Nachrichten-Webvideos

4.2.3 Präsentation der Nachrichten-Webvideos auf der Website beziehungsweise Positionierung im Internet

4.2.4 Suchmöglichkeiten und Findbarkeit der Nachrichten-Webvideos

4.2.5 Produktion von Nachrichten-Webvideos

4.2.6 Fernsehen im Internet

4.2.7 Nutzung von Nachrichten-Webvideos

4.2.8 Vermarktung von Nachrichten-Webvideos

4.2.9 Darbietung von Nachrichten-Webvideos auf einer einheitlichen Plattform

4.2.10 Konkurrenz zwischen Mediengattungen

4.2.11 Sonstiges

4.2.12 Wie muss ein Webvideo sein?

5. Diskussion der Ergebnisse

6. Zusammenfassung und Ausblick

7. Literaturverzeichnis

8 Anhang

Anhang 1: Fragebogen für die Experteninterviews

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit untersucht das Potenzial von Nachrichten-Webvideos im Kontext der Medienentwicklung. Ziel ist es, mittels Experteninterviews Hürden bei der Nutzung und Produktion zu identifizieren, Best Practices zu erarbeiten und Ansätze für eine nachhaltige Etablierung sowie Finanzierung im Internet aufzuzeigen.

  • Entwicklung und Rezeption von Nachrichten-Webvideos.
  • Herausforderungen in der Produktion und Qualitätssicherung.
  • Rolle der technischen Infrastruktur und mobilen Endgeräte.
  • Vermarktungsstrategien und Konkurrenzverhältnisse zu klassischen Medien.
  • Nutzungsmotive und Anforderungen an interaktive Formate.

Auszug aus dem Buch

2.2 Nachrichtenvideos

Was sind Nachrichtenvideos? Ideal für die Erklärung von Nachrichtenvideos ist die Tatsache, dass der Begriff Zeitung (Zidunge) ursprünglich Nachricht oder Kunde bedeutete. Angefangen mit den Kaufmannsbriefen aus dem Mittelalter, entstanden im Zuge des Buchdrucks mit beweglichen Lettern auf Einblattdrucke und Flugschriften. Nicht selten trugen diese nicht periodisch erscheinenden Schriften Titel wie „Neue Zeitung von …“ was über die Jahre den ursprünglichen Sinn „Neue Nachricht von ...“ verlor und damit den Begriff der Zeitung als ein Medium und später als ein periodisch erscheinendes Druckerzeugnis mit aktuellen, universellen Inhalt, etablierte.

Die Zeitung als ein Massenmedium erweiterte sich im Rahmen ihrer technischen Möglichkeiten. Erst waren es schwarzer Lettern auf einfachem Papier, bis zu den heute allgemein bekannten Formen wie etwa farbiger Druck von Texten, Bildern und Grafiken, und natürlich außer der journalistischen auch um noch andere Arten der Erzählstile, um Geschichten und Nachrichten zu überbringen. Das nächste Massenmedium, der Rundfunk, kopierte erst im Rahmen seiner technischen Möglichkeiten die durch die Zeitungen bekannten Möglichkeiten des Nachrichten- und Geschichtenerzählens, bevor sich neue, damals noch experimentelle Formate des Geschichtenerzählens wie etwa Interviews oder Gesprächsrunden etablieren und durchsetzen konnten. Die reinen Nachrichten jedoch, im Sinne einer Nachrichtensendung, sind bis heute das Vorlesen von Schlagzeilen mit mehr oder weniger tiefer gehenden Informationen.

Das nächste und momentan dominierende Massenmedium, das Fernsehen, begriff sich ebenso als eine technische Weiterführung des Radios, aber auch hier etablierten sich im Rahmen der technischen Möglichkeiten neue Formate und Erzählweisen bei fiktionalen und informativen Inhalten. Wie man an der kürzlich getätigten millionenschweren Investition für das neue, experimentelle ZDF-Nachrichtenstudio sehen kann, sind Experimente selbst in der Fernseh-Nachrichten-Übermittlung noch lange nicht am Ende und treffen trotz jahrelanger Erfahrung nicht immer den allgemeinen Geschmack der Zuschauer.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung der Nachrichtenübermittlung vom Massenmedium Zeitung bis zum Internet und leitet die Forschungsfrage bezüglich Nachrichten-Webvideos her.

2. Hauptteil I – Theoretischer Teil: Dieses Kapitel bettet die Nutzung von Nachrichten-Webvideos in den aktuellen Kontext ein, definiert deren Formen und analysiert Potenziale sowie die Rolle als Ergänzung oder Konkurrenz zu klassischen Medien.

3. Hauptteil II: Hier werden die methodischen Überlegungen zur Expertenauswahl und die Durchführung der leitfadengestützten Interviews unter Anwendung der „Grounded Theory“ erläutert.

4. Ergebnisse: Die deskriptive und qualitative Auswertung der Experteninterviews bildet das Kernstück, in dem Technik, Inhalt, Produktion, Vermarktung und Nutzungsaspekte detailliert analysiert werden.

5. Diskussion der Ergebnisse: Die Ergebnisse werden kritisch hinterfragt und in den Gesamtzusammenhang der Arbeit eingeordnet, wobei spezifische Problemfelder wie die Messbarkeit von Nutzerakzeptanz und die Rolle mobiler Endgeräte diskutiert werden.

6. Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Relevanz von Nachrichten-Webvideos sowie notwendige Entwicklungen in der Medienlandschaft.

Schlüsselwörter

Nachrichten-Webvideos, Internetnutzung, Medienwandel, Online-Journalismus, Grounded Theory, Experteninterviews, Medientechnik, Bewegtbild, Nachrichtennutzung, Vermarktung, Multimedia, Interaktivität, mobile Endgeräte, Online-Medien, Informationsdesign.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit befasst sich mit der Problematik und den Potenzialen der Nutzung von Nachrichten-Webvideos im Internet und analysiert, inwieweit diese ein Massenmedium darstellen oder ein Nischenprogramm bleiben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die technische Evolution von Nachrichtenvideos, die redaktionelle Produktion, die Vermarktung im Internet sowie das Nutzungsverhalten im Vergleich zu klassischen Medien wie Fernsehen und Print.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Potenziale von Nachrichten-Webvideos zu identifizieren, die bisher ungenutzt bleiben, und Hinweise für Verbesserungen bei Anbietern zu liefern, um eine stärkere Nutzerakzeptanz zu erreichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt als Forschungsstil die „Grounded Theory“. Basis hierfür sind sieben leitfadengestützte Experteninterviews, die qualitativ ausgewertet wurden, um Muster zu erkennen und Theorien zu entwickeln.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Rahmen sowie eine umfangreiche Auswertung von Experteninterviews, die Themen wie Technik, Gestaltung, Produktion, Auffindbarkeit und die Konkurrenz zwischen den Mediengattungen abdecken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Nachrichten-Webvideos, Online-Journalismus, Medienkonvergenz, Nutzerverhalten, mobile Internetnutzung und multimediale Darstellungsformen.

Welche Rolle spielen mobile Endgeräte laut den Experten?

Experten sehen mobile Endgeräte wie das iPhone als zukunftsweisend an, da sie durch ihre intuitive Bedienung und Omnipräsenz den spontanen Informationsbedarf decken und so die Rezeption von Nachrichten-Webvideos verändern könnten.

Warum ist die Vermarktung von Nachrichten-Webvideos derzeit so schwierig?

Die Vermarktung ist schwierig, da der Marktwert nicht im Verhältnis zum hohen Produktionsaufwand steht und Werbeformen oft noch nicht ideal auf Web-Formate abgestimmt sind, was die Finanzierung erschwert.

Ende der Leseprobe aus 61 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Potentiale von Nachrichten-Webvideos
Untertitel
Interaktives Massenmedium oder Nischenprogramm?
Hochschule
Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg  (Technikjournalismus)
Note
2,9
Autor
André Burghardt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
61
Katalognummer
V158781
ISBN (eBook)
9783640715015
ISBN (Buch)
9783640715329
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Internet Nachrichten Tagesschau Konvergenz iPad iPhone Laptop Computer PC Plattform Mediennutzer Mediennutzungsverhalten Informationen Journalismus Web 2.0 Zweitverwertung Online-Journalismus Video Film Massenmedien Mulimedia Interaktivität Verdienstmodell Print Radio Fernsehen TV Website Webseite Sendung Abbruchquote Positionierung Startseite Durchsuchbarkeit Tags Schlagworte Verschlagwortung Archiv Creative Commons Rundfunkgebühr VOD Video-on-Demand Flash Download DSL Bandbreite Video-Suchmaschine Youtube Google Zusatznutzen Videojournalist Blog Twitter Facebook Social Media Internetfähige Fernseher Mobile Endgeräte Mobile Internetnutzung Kostenlos-Kultur ARD/ZDF-Onlinestudie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
André Burghardt (Autor:in), 2010, Potentiale von Nachrichten-Webvideos, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/158781
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Leseprobe aus  61  Seiten
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