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Lenins Imperialismustheorie und Habermas Krisentendenzen im Spätkapitalismus im Vergleich

Title: Lenins Imperialismustheorie und Habermas Krisentendenzen im Spätkapitalismus im Vergleich

Term Paper (Advanced seminar) , 2009 , 24 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: René Ide (Author)

Politics - Political Theory and the History of Ideas Journal

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Im heutigen Zeitalter der Globalisierung, 18 Jahre nach dem Ende der bipolaren Welt und der Durchsetzung des Kapitalismus als Weltsystem, gewinnen Theorien zu diesem zunehmend an Bedeutung. Bereits mit Beginn der Industrialisierung Mitte des 19. Jahrhunderts wurden ökonomische Zusammenhänge durch Philosophen und Theoretiker analysiert. Gerade Engels und vor allem Marx bilden die Grundlage der Kapitalismustheorien bis in die heutige Zeit hinein. So auch für die in der vorliegenden Arbeit betrachteten Theorien.
Diese Arbeit befasst sich mit zwei Theorien beziehungsweise Darstellungen der spätkapitalistischen Gesellschaft. Zum einen mit der Imperialismustheorie Lenins welche er 1916 in seinem Werk „Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus“ verfasste und den Krisentendenzen des Spätkapitalismus im Werk von Jürgen Habermas von 1973. Beide zeigen auf verschiedene Weise, aber auf gleicher Basis die Krisen die das hochentwickelte System des Kapitalismus mit sich bringt, auf. Lenin, dessen Arbeit zum Imperialismus nach wie vor einen der bedeutendsten Beiträge zur marxistischen Imperialismustheorie liefert und trotz der teilweise berechtigten Kritik auch noch heute als ein Standardwerk zu sehen ist, betrachtet dabei vor allem die ökonomischen und politischen Entwicklungen der Hochphase der Industrialisierung Ende des 19. Jahrhunderts bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs. Er macht auf Probleme die sich durch die Monopolisierung der Weltwirtschaft ergeben aufmerksam und zeigt Krisentendenzen für die Weltgesellschaft auf. Habermas hingegen nimmt eine breitere Sichtweise auf als Lenin. Er betrachtet neben den ökonomischen und politischen auch die soziokulturellen Krisentendenzen, also den Mensch als Individuum an sich.
Im ersten Teil der Arbeit wird die Imperialismustheorie von Lenin dargestellt. Sie soll zunächst historisch eingeordnet werden. Im Folgenden soll dann ein Abriss des imperialistischen Systems, wie es Lenin beschreibt, gegeben werden. Die Arbeit soll verständlich zeigen, was Lenin unter Imperialismus versteht, wie sich dieser äußert und welche Krisen er mit sich bringt.
Im zweiten Teil der Arbeit wird dann die Krisentheorie von Habermas dargestellt und mit der Theorie Lenins verglichen. Zunächst wird dafür die Kritische Theorie der Frankfurter Schule beleuchtet um dem Leser zu zeigen auf welchen Sockeln die Theorie Habermas beruht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Forschungsstand

3. Lenins Imperialismustheorie

3.1. Der Begriff Imperialismus

3.2. Die historischen Entstehungsbedingungen zur Schrift: „Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus“

3.3. Die ökonomischen Grundlagen des Imperialismus

3.4. Die Rolle der Großbanken in Lenins Theorie

3.5. Die Aufteilung der Welt unter Kapitalisten und Großmächten

3.6. Zusammenfassung der Imperialismustheorie Lenins

4. Jürgen Habermas Krisentendenzen im Spätkapitalismus und ihr Vergleich mit Lenins Imperialismustheorie

4.1. Die Frankfurter Schule und die kritische Theorie

4.2. Der Krisenbegriff bei Habermas

4.3. Krisentendenzen im System des Spätkapitalismus

4.4. Die Klassifikation der Krisentendenzen

4.4.1. Ökonomische Krisentendenzen

4.4.2. Politische Krisentendenzen

4.4.3. Soziokulturelle Krisentendenzen

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit vergleicht Lenins klassische Imperialismustheorie mit der Krisentheorie von Jürgen Habermas, um aufzuzeigen, wie beide Denker die Krisenphänomene des hoch entwickelten Kapitalismus analysieren und welche unterschiedlichen Perspektiven sie auf die Stabilität und Veränderbarkeit dieses Systems einnehmen.

  • Analyse der ökonomischen Imperialismustheorie von Lenin
  • Untersuchung der Krisentendenzen im Spätkapitalismus nach Jürgen Habermas
  • Vergleich der marxistischen Perspektive mit der kritischen Theorie der Frankfurter Schule
  • Gegenüberstellung von revolutionärem Systemumsturz und reformorientierten Lösungsansätzen
  • Diskussion der aktuellen Relevanz beider Theorien angesichts globaler Finanz- und Wirtschaftskrisen

Auszug aus dem Buch

3.3. Die ökonomischen Grundlagen des Imperialismus

Für Lenin war von Anfang an klar, dass imperialistische Erscheinungen auf ökonomische Gesetze der kapitalistischen Gesellschaft zurückzuführen sind. In seinen Analysen und Darlegungen orientiert er sich wiederum sehr stark an Marx. Dabei untersuchte er besonders die Wirkung des Gesetzes der Konzentration der Produktion und des Kapitals, nicht nur von quantitativer sondern auch von qualitativer Seite. Hierbei stellt Lenin eine sich durch die Industrialisierung voranschreitende Konzentration der Produktion und Monopole fest und sieht dies als charakteristisch für den bestehenden Kapitalismus an.

„Das ungeheure Wachstum der Industrie und der auffallend rasche Prozeß der Konzentration der Produktion in immer größeren Betrieben ist eine der charakteristischen Besonderheiten des Kapitalismus.“ Konzentration der Produktion heißt, dass immer weniger Unternehmen für die Produktion verantwortlich sind, also eine Konzentration der Kapital- bzw. Produktionsmittel vorhanden ist. Es entstehen also Monopole. Die Verwandlung der individuellen kapitalistischen Privatunternehmen in Gesellschaftsunternehmen führt wiederum zu einer grundlegenden Veränderung der kapitalistischen Produktionsverhältnisse. Die Kapitalisten die früher selbst ein privates Unternehmen führten werden nach der Eingliederung bzw. Übernahme durch große Konzerne nur noch Verwalter ihres Vermögens beziehungsweise selbst angestellter Arbeiter.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Kapitalismustheorien im Zeitalter der Globalisierung ein und stellt das Ziel der Arbeit vor: den Vergleich von Lenins Imperialismustheorie mit den Krisentendenzen bei Jürgen Habermas.

2. Forschungsstand: Hier wird der Überblick über die existierende Literatur gegeben, wobei zwischen der klassischen marxistischen Forschung und der neueren Forschung zu Habermas unterschieden und deren wissenschaftlicher Nutzen kritisch geprüft wird.

3. Lenins Imperialismustheorie: Dieses Kapitel erläutert Lenins Verständnis des Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus, geprägt durch Monopolbildung, Finanzkapital und die internationale Aufteilung der Welt.

4. Jürgen Habermas Krisentendenzen im Spätkapitalismus und ihr Vergleich mit Lenins Imperialismustheorie: Hier erfolgt eine detaillierte Analyse der Kritischen Theorie, der Krisenbegriffe und der spezifischen ökonomischen, politischen sowie soziokulturellen Krisentendenzen bei Habermas im Vergleich zu Lenins Thesen.

5. Schlussbetrachtung: Die Arbeit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die heutige Aktualität beider Theoretiker vor dem Hintergrund aktueller weltwirtschaftlicher Krisen.

Schlüsselwörter

Imperialismus, Spätkapitalismus, Lenin, Habermas, Monopolkapital, Finanzkapital, Kritische Theorie, Krisentendenzen, Rationalitätskrise, Legitimationskrise, Motivationskrise, Marxismus, Weltmarkt, Systemtheorie, Klassenkampf.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert und vergleicht die Theorien von Wladimir I. Lenin und Jürgen Habermas zur Krisenhaftigkeit kapitalistischer Gesellschaftssysteme.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung des Kapitalismus zur Monopolphase, dem Zusammenspiel von Finanzkapital und Politik sowie den soziokulturellen Folgen für die Gesellschaft.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Krisendiagnose beider Theoretiker herauszuarbeiten und zu hinterfragen, ob der Spätkapitalismus zur Selbstheilung fähig ist oder unweigerlich in den Zusammenbruch führt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Literaturanalyse und einen systematischen Vergleich, indem sie die Theorien in ihren jeweiligen historischen Kontext einbettet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der ökonomischen Theorie Lenins sowie die Analyse der vielschichtigen Krisentendenzen (ökonomisch, politisch, soziokulturell) bei Habermas.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe umfassen Imperialismus, Spätkapitalismus, Monopolbildung, Legitimationskrise und die gesellschaftliche Rolle des Staates.

Wie unterscheidet Habermas zwischen den verschiedenen Krisentendenzen?

Habermas klassifiziert Krisen in ökonomische, politische (Rationalitäts- und Legitimationskrisen) sowie soziokulturelle (Motivationskrisen), die jeweils unterschiedliche Bereiche des Systems betreffen.

Warum hält Lenin den Imperialismus für das "höchste Stadium" des Kapitalismus?

Laut Lenin führt die Konzentration von Kapital und die Herrschaft der Banken zur Unterdrückung der freien Konkurrenz, was das System in eine Endphase treibt, die durch globale Hegemonialkämpfe und Revolution gekennzeichnet ist.

Welche Rolle spielt die Massenloyalität in der Theorie von Habermas?

Die Sicherung der Massenloyalität ist für Habermas entscheidend; gelingt es dem administrativen System nicht, diese aufrechtzuerhalten, droht eine Legitimationskrise, die die Stabilität des Staates gefährdet.

Welche Rolle nehmen Banken in Lenins Analyse ein?

Banken wandeln sich laut Lenin von bloßen Zahlungsvermittlern zu allmächtigen Monopolinhabern, die durch Kreditvergabe und Beteiligungen maßgeblich über das Schicksal der Industriekonzerne und der gesamten Wirtschaft bestimmen.

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Details

Title
Lenins Imperialismustheorie und Habermas Krisentendenzen im Spätkapitalismus im Vergleich
College
University of Rostock  (Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften)
Grade
2,0
Author
René Ide (Author)
Publication Year
2009
Pages
24
Catalog Number
V158428
ISBN (eBook)
9783640712724
ISBN (Book)
9783640713370
Language
German
Tags
Lenin Habermas Theorie Imperialismus Imperialismustheorie Krisentendenzen Spätkapitalismus Vergleich Frankfurter Schule Politik Politische Theorie und Ideengeschichte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
René Ide (Author), 2009, Lenins Imperialismustheorie und Habermas Krisentendenzen im Spätkapitalismus im Vergleich, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/158428
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