Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Leadership and Human Resources - Miscellaneous

Theoretische Ansätze der Mitarbeiterbindung

Kritischer Vergleich ausgewählter Konzeptionen

Title: Theoretische Ansätze der Mitarbeiterbindung

Seminar Paper , 2009 , 47 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Diplom Kaufmann Matthias Klein (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

In der heutigen Zeit kommt scheinbar die vielfach beobachtbare beiderseitige Bindungslosigkeit zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern in Unternehmen und Organisationen immer mehr in Mode. Die Arbeitgeber bedienen sich dabei der unbedingten Flexibilität ihrer Arbeitnehmer und diese streben ihrerseits zumeist eine Individualisierungsentwicklung an. Unter diesen herrschenden Bedingungen ist eine ausgeprägte Mitarbeiterbindung nur schwer zu realisieren.

Jedoch ist davon aus zu gehen, dass Unternehmen nach wie vor und gerade in schwierigen Zeiten auf die Loyalität ihrer Mitarbeiter angewiesen sind. Wenn sich die Mitarbeiter einer Organisation oder Unternehmung in hohem Maße verbunden fühlen und sich mit der Organisation identifizieren, werden sie sich sicherlich stärker für die Ziele engagieren und vielmehr bereit sein Veränderungen und Innovationen zu akzeptieren. Loyalität bedeutet auch dann dem Unternehmen seine Treu zu zeigen, wenn sich attraktive Beschäftigungsalternativen bieten. Damit ist Mitarbeiterbindung ein wesentlicher Erfolgsfaktor. SZEBEL-HABIG ist der Auffassung, dass gerade in schwierigen Zeiten besonders wertvolle Mitarbeiter, die nachweislich zur Steigerung des Unternehmenswertes beitragen, im Unternehmen gehalten werden sollten. In der gegenwärtigen Zeit des Wissensmanagements können Wettbewerbsvorteile oft nur noch über das Know-how und das Engagement der Mitarbeiter erzielt werden.

Zielsetzung und Aufbau der Arbeit:
Die Mitarbeiterbindung in der Empirie soll anhand einer eingehenden Analyse ausgewählter Studien erfolgen. Dabei steht die Darstellung der Ergebnisse im Vordergrund dieser Arbeit.

Der Aufbau ist so gewählt, dass zu Beginn die Aktualität und der Stellenwert der Thematik im Mittelpunkt stehen. Anschließend wird durch einen Grundlagenteil der Begriff Mitarbeiterbindung in die Terminologie eingeordnet, aufgearbeitet und danach im Sinne dieser Arbeit verständlich gemacht. Durch die Darstellung der praktischen Erkenntnisse ausgewählter, empirischer Studien soll der Leser für die Komplexität der Bindung von Mitarbeitern sensibilisiert werden. Die Arbeit wird daraufhin mit einem Fazit abschließen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Einführung in die Thematik

1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

2 Grundlagen

2.1 Formen des organisationalen Commitments

2.2 Begriffsabgrenzung der sozialen Identität

2.3 Einordnung der Transaktionskostentheorie

3 Theoretische Ansätze der Mitarbeiterbindung

3.1 Begründung der Auswahl

3.2 Commitment nach Meyer/Allen

3.3 Soziale Identität

3.4 Transaktionskostentheorie

4 Kritischer Vergleich ausgewählter Konzeptionen

4.1 Commitment und soziale Identität

4.2 Commitment und Transaktionskostentheorie

5 Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Seminararbeit zielt darauf ab, die Mitarbeiterbindung durch einen kritischen Vergleich ausgewählter theoretischer Konzeptionen fundiert darzustellen und zu reflektieren. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie verschiedene theoretische Perspektiven – insbesondere das Commitment-Modell, die Theorie der sozialen Identität und die Transaktionskostentheorie – das Phänomen der Bindung zwischen Mitarbeiter und Unternehmen erklären können und welche Rolle dabei Effizienzüberlegungen sowie psychologische Faktoren spielen.

  • Analyse und Vergleich der theoretischen Grundlagen organisationaler Mitarbeiterbindung.
  • Untersuchung des Drei-Komponenten-Modells des Commitments nach Meyer und Allen.
  • Erörterung der Theorie der sozialen Identität und der Selbstkategorisierungstheorie.
  • Adaption der Transaktionskostentheorie auf personalwirtschaftliche Fragestellungen.
  • Kritische Reflexion der Gemeinsamkeiten und konzeptionellen Unterschiede der behandelten Ansätze.

Auszug aus dem Buch

Die Transaktion und die Transaktionskosten

In der Literatur findet sich keine einheitliche Definition und Beschreibung des Begriffs Transaktion. Dahingehend verwenden Autoren in den Theoriedarstellungen eine auf den Einzelfall abgestimmte Spezifizierung. WILLIAMSON definiert eine „…Transaktion durch den Transfer von Waren oder Dienstleistungen über eine technisch separierbare Schnittstelle.“ EBERS/GOTSCH verstehen unter einer Transaktion die Übertragung von Verfügungsrechten an einem Gut oder an einer Leistung. OUCHI betrachtet in diesem Zusammenhang die Arbeitsmarkttransaktion und konstatierte, dass eine Transaktion der Austausch von etwas „Wertvollem“ sei. Konkret stellt ein Individuum seine bestimmte Arbeitsleistung zur Verfügung und erhält im Tausch eine angemessene Vergütung. Diese Ausführungen reflektierend, kann festgehalten werden, dass der Austausch von materiellen oder immateriellen Leistungen im Mittelpunkt jeder Transaktion steht. Im Verlauf wird auf die Konkretisierung im Rahmen der Arbeitsmarkttransaktion von OUCHI zurückgegriffen.

Das zentrale Element der Transaktionskostentheorie sind gerade diese Transaktionskosten. WILLIAMSON bezieht sich bei seiner Begriffsexplikation auf ARROW, der unter den Transaktionskosten die Betriebskosten eines Wirtschaftssystems versteht. Transaktionskosten können entsprechend auch als Ressourcenverzehr interpretiert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Relevanz der Mitarbeiterbindung als Erfolgsfaktor in einem volatilen Arbeitsumfeld und umreißt die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit.

2 Grundlagen: Hier werden die theoretischen Basiskonstrukte wie das organisationale Commitment, die soziale Identität und die Transaktionskostentheorie definiert und in den Kontext der Personalwirtschaft eingeordnet.

3 Theoretische Ansätze der Mitarbeiterbindung: In diesem Hauptteil erfolgt eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem Drei-Komponenten-Modell nach Meyer/Allen, den Theorien der sozialen Identität (SIT/SCT) und den ökonomischen Grundzügen der Transaktionskostentheorie.

4 Kritischer Vergleich ausgewählter Konzeptionen: Dieses Kapitel stellt die verschiedenen Konzepte gegenüber, arbeitet Gemeinsamkeiten und Unterschiede heraus und beleuchtet die Adaption der ökonomischen Sichtweise auf die Mitarbeiterbindung.

5 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und betont, dass keine allgemeingültige Theorie existiert, sondern je nach Ausgangslage unterschiedliche Ansätze zur Erklärung beitragen.

Schlüsselwörter

Mitarbeiterbindung, organisationales Commitment, soziale Identität, Transaktionskostentheorie, Selbstkategorisierung, Humankapital, Personalwirtschaft, Vertragsbeziehung, Wechselkosten, Identifikation, Arbeitsmarkttransaktion, Commitment-Modell, Organisationspsychologie, Sozialpsychologie, Effizienz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen der Mitarbeiterbindung und vergleicht verschiedene Konzepte, um zu verstehen, wie und warum sich Mitarbeiter an ein Unternehmen binden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die psychologische Forschung zum Commitment, die sozialpsychologische Identitätstheorie sowie die ökonomische Perspektive der Transaktionskostentheorie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist ein kritischer Vergleich dieser Ansätze, um ein tiefes Verständnis für die unterschiedlichen theoretischen Blickwinkel auf die Mitarbeiterbindung zu schaffen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der existierende theoretische Konzepte aufgearbeitet, gegenübergestellt und in Bezug auf ihre Anwendbarkeit im Personalmanagement reflektiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der drei zentralen Theorien (Meyer/Allen, Soziale Identität und Transaktionskosten) und deren anschließende kritische Gegenüberstellung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Mitarbeiterbindung, Commitment, Soziale Identität, Transaktionskosten, Humankapital und Personalökonomie.

Wie unterscheidet sich die Transaktionskostentheorie von den psychologischen Ansätzen?

Während psychologische Ansätze wie das Commitment oder die soziale Identität primär auf Emotionen, Einstellungen und Selbstwertgefühl basieren, betrachtet die Transaktionskostentheorie das Arbeitsverhältnis als einen ökonomischen Vertrag, bei dem Effizienz, Kosten-Nutzen-Kalküle und das Risiko des Opportunismus im Vordergrund stehen.

Was bedeutet das "Drei-Komponenten-Modell" nach Meyer und Allen?

Es beschreibt Bindung als ein integratives Modell bestehend aus affektivem (emotionalem), normativem (moralischem) und kalkulativem (rationalem Kosten-Nutzen) Commitment.

Excerpt out of 47 pages  - scroll top

Details

Title
Theoretische Ansätze der Mitarbeiterbindung
Subtitle
Kritischer Vergleich ausgewählter Konzeptionen
College
Bielefeld University
Grade
2,0
Author
Diplom Kaufmann Matthias Klein (Author)
Publication Year
2009
Pages
47
Catalog Number
V158138
ISBN (eBook)
9783640719297
ISBN (Book)
9783640719716
Language
German
Tags
Theoretische Ansätze Mitarbeiterbindung Kritischer Vergleich Konzeptionen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom Kaufmann Matthias Klein (Author), 2009, Theoretische Ansätze der Mitarbeiterbindung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/158138
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  47  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint