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360-Grad-Feedback als Methode der Vorgesetztenbeurteilung

Titel: 360-Grad-Feedback als Methode  der Vorgesetztenbeurteilung

Hausarbeit , 2007 , 29 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Guido Stollenwerk (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Erkenntnis, dass die Zufriedenheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entscheidend für den Erfolg von Unternehmen ist, hat sich weitgehend durchgesetzt. Für diese Zufriedenheit ist das Verhalten der Führungskräfte eine entscheidende Einflussgröße. Führungsverhalten und dessen Auswirkungen kann durch regelmäßige Beurteilung der Vorgesetzten festgestellt und dokumentiert werden.

Die regelmäßige Beurteilung von Vorgesetzten durch ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird jedoch nur in wenigen Organisationen praktiziert. Während in Industriebetrieben zahlreiche Modelle zur Vorgesetztenbeurteilung erprobt und evaluiert wurden, liegen für den Bereich sozialer Betriebe kaum ausgewertete Erfahrungen vor.

In Arbeitsbezügen sozialer Organisationen ist das Thema „Führung“ und „Geführtwerden“ von besonderer Bedeutung. Gerade im pädagogischen/pflegerischen Bereich kommt es entscheidend auf die Qualität der Beziehungen an. Dies gilt nicht nur für die Beziehung zwischen Klienten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sondern auch für die Beziehungen zwischen Vorgesetzten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der Führung durch ihre Vorgesetzten wirkt sich mittelbar auf das Verhältnis zu den Klienten aus.

Vor diesem Hintergrund ist es erstaunlich, dass gerade in sozialen Organisationen die Praxis der Vorgesetztenbeurteilung nur schwach ausgeprägt ist.

Ausgangspunkt dieser Arbeit ist die Überlegung, ob die Anwendung des 360-Grad-Feedbacks als eine sehr differenzierte Methode der Vorgesetztenbeurteilung für soziale Organisationen geeignet ist. Die Fragestellung ist für die Praxis besonders relevant, da selbst zertifizierte Sozialunternehmen in der Regel als Instrument der Personalentwicklung allenfalls jährliche Mitarbeitergespräche einsetzen.

Der multiperspektivische Zugang des 360-Grad-Feedbacks erlaubt es, Führungskräfte durch verschiedene Gruppen, die mit dem Feedbacknehmer (der Führungskraft) in Beziehung stehen, beurteilen zu lassen. Neben den Vorgesetzten, den Kollegen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern können auch Kunden als Feedbackgeber mit einbezogen werden. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob die „Kunden“ sozialer Dienstleistungen „geeignete“ Feedbackgeber sind

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 BEGRIFF, ZIELE, KONZEPT

2.1 Begriffsdefinition 360-Grad-Feedback

2.2 Konzept und Ziele des 360-Grad-Feedbacks

3 DATENERHEBUNG IM RAHMEN DES 360-GRAD-FEEDBACKS

4 DER PROZESS DES 360-GRAD-FEEDBACKS

5 FAKTOREN EINES ERFOLGREICHEN 360-GRAD-FEEDBACKS

6 KRITISCHE ASPEKTE DES 360-GRAD-FEEDBACKS

7 DISKUSSION

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, inwieweit das 360-Grad-Feedback als differenzierte Methode der Vorgesetztenbeurteilung in sozialen Organisationen eingesetzt werden kann, um die Personalentwicklung zu fördern und das Führungsverhalten zu optimieren.

  • Grundlagen, Begrifflichkeiten und Ziele des 360-Grad-Feedbacks
  • Methoden der Datenerhebung und Prozessgestaltung
  • Erfolgsfaktoren und kritische Aspekte der Implementierung
  • Übertragbarkeit von Praxisbeispielen aus der Industrie auf soziale Organisationen

Auszug aus dem Buch

2.1 Begriffsdefinition 360-Grad-Feedback

360 Grad meint, dass die Beurteilung „rundum“, also aus allen Perspektiven erfolgt. „Rundum“ bedeutet, aus der Sicht des Feedbacknehmers selbst, der Vorgesetzten, der Kollegen, der unterstellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ggf. aus der Sicht der Kunden oder Auftraggeber.

Das 360-Grad-Feedback hat sich aus den klassischen Personal- und Leistungsbeurteilungen (von Oben- nach Untenbeurteilung) von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durch ihre Führungskräfte entwickelt. Seit einigen Jahren rückt die Aufwärtsbeurteilung oder Vorgesetztenbeurteilung stärker ins Blickfeld, deren umfassendste Methode das 360-Grad-Feedback ist. Der mehrperspektivische Ansatz der Rundum-Beurteilung wird in Abgrenzung zu anderen Beurteilungsmethoden deutlich.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Arbeit führt in die Relevanz der Führung in sozialen Organisationen ein und stellt die Fragestellung auf, ob das 360-Grad-Feedback als Instrument der Personalentwicklung geeignet ist.

2 BEGRIFF, ZIELE, KONZEPT: Dieses Kapitel definiert das 360-Grad-Feedback als Instrument der Führungskräfteentwicklung und erläutert dessen Herkunft sowie die Zielsetzung der Multiperspektivität.

3 DATENERHEBUNG IM RAHMEN DES 360-GRAD-FEEDBACKS: Hier wird der Wandel von papiergestützten zu internetgestützten Fragebögen sowie die Bedeutung der Item-Auswahl und Datensicherheit thematisiert.

4 DER PROZESS DES 360-GRAD-FEEDBACKS: Das Kapitel strukturiert den Ablauf der Methode in vier Phasen, von der Entscheidung und Einführung bis zur Umsetzung der Erkenntnisse.

5 FAKTOREN EINES ERFOLGREICHEN 360-GRAD-FEEDBACKS: Es werden zentrale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Einführung beleuchtet, insbesondere die Transparenz gegenüber Beteiligten und die Qualität der Daten.

6 KRITISCHE ASPEKTE DES 360-GRAD-FEEDBACKS: Das Kapitel setzt sich kritisch mit potenziellen Herausforderungen wie der Anonymität, zweckentfremdeter Nutzung und der Aussagekraft der Ergebnisse auseinander.

7 DISKUSSION: Der Autor erörtert die Übertragbarkeit der Methode auf soziale Organisationen, speziell unter Berücksichtigung des sozialwirtschaftlichen Dreiecksverhältnisses zu Kunden.

Schlüsselwörter

360-Grad-Feedback, Vorgesetztenbeurteilung, Personalentwicklung, Führungskräfteentwicklung, Multiperspektivität, Leistungsbeurteilung, Soziale Organisationen, Fremdeinschätzung, Selbstreflexion, Mitarbeitergespräche, Führungsverhalten, Unternehmenskultur, Feedbackgeber, Prozesssteuerung, Personalmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das 360-Grad-Feedback als eine spezifische Methode zur Beurteilung von Führungskräften und deren Potenzial zur Personalentwicklung.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Felder umfassen die konzeptionellen Grundlagen, den praktischen Prozessablauf, Erfolgsfaktoren sowie eine kritische Analyse der Methode.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Kernfrage lautet, ob das 360-Grad-Feedback eine geeignete Methode für soziale Organisationen ist, um die Führungskräfteentwicklung professionell zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor führt eine theoretische Auseinandersetzung anhand von Fachliteratur und vergleicht diese mit praktischen Erkenntnissen aus der Industrie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung, die Erhebungsmethodik, den Prozessablauf und die Analyse von Erfolgsfaktoren und kritischen Hemmnissen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie 360-Grad-Feedback, Vorgesetztenbeurteilung, Sozialwirtschaft, Personalentwicklung und Multiperspektivität prägen den Inhalt.

Wie unterscheidet sich die Anwendung in sozialen Organisationen gegenüber der Industrie?

Das Hauptunterscheidungsmerkmal ist das „sozialwirtschaftliche Dreiecksverhältnis“, da hier oft ein Kostenträger zwischen dem Kunden und der Dienstleistung steht.

Welche Rolle spielt die Anonymität beim 360-Grad-Feedback?

Die Anonymität der Feedbackgeber gilt als wichtige Voraussetzung für ehrliche Antworten, kann jedoch bei einem Bedarf an offenem Dialog in moderierten Workshops aufgehoben werden.

Welche Auswirkungen hat das 360-Grad-Feedback auf das Führungsverhalten laut der Untersuchung?

Obwohl konkrete Daten schwer messbar sind, wird das Verfahren als erfolgreich bewertet, um Selbstbewusstheit zu fördern und gezielte Entwicklungsprozesse anzustoßen.

Was empfiehlt der Autor für eine erfolgreiche Einführung in sozialen Einrichtungen?

Der Autor empfiehlt eine fundierte inhaltliche Vorbereitung, eine transparente Einführungsphase und die feste Integration in das bestehende Entwicklungskonzept der Organisation.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
360-Grad-Feedback als Methode der Vorgesetztenbeurteilung
Hochschule
Alice-Salomon Hochschule Berlin
Note
1,7
Autor
Guido Stollenwerk (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
29
Katalognummer
V158110
ISBN (eBook)
9783640712205
ISBN (Buch)
9783640713134
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Personalentwicklung Organisationsentwicklung Sozialmanagement Veränderungsmanagement Vorgesetztenbeurteilung 360 Grad Feedback
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Guido Stollenwerk (Autor:in), 2007, 360-Grad-Feedback als Methode der Vorgesetztenbeurteilung , München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/158110
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  29  Seiten
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