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Zur Shop-Startseite › Soziologie - Beziehungen und Familie

Ein Vergleich von frühen und späten Müttern

Die Unterschiede in Lebenswelten und Entwicklungsständen beider Altersgruppen

Titel: Ein Vergleich von  frühen und späten Müttern

Hausarbeit , 2010 , 81 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Marcel Heinz (Autor:in), Daniel Guzzetta (Autor:in)

Soziologie - Beziehungen und Familie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Älteste Mutter Deutschlands: 64- Jährige bringt Baby zur Welt“ „Die Frau hatte sich eine, mit den Spermien ihres Mannes befruchtete, Eizelle einer jungen Frau im Ausland einsetzen lassen“ (Stuttgarter Zeitung 2007)
„Luiza (12) – Deutschlands jüngste Mutter“ „Eltern haben angeblich nichts gemerkt - wie ist das möglich?“ (Hamburger Abendblatt 2006)

Diese und ähnliche Schlagzeilen kursierten in den letzten Jahren immer wieder in der deutschen Presse. Die Öffentlichkeit befindet sich im heißen Diskurs über die ethische Vertretung solcher Extremschwangerschaften und spaltet sich in zwei Lager. Die einen entsetzen sich darüber „wenn Kinder, Kinder bekommen“, die anderen fordern Haftstrafen für zu alte Mütter.
Neben den Superlativen steht jedoch eine steigende Zahl junger und später Mütter, die weit weg vom Durchschnitt Kinder bekommen. Doch welche dieser Mütter sind die besseren? Um uns dieser provokativen Fragen anzunähern, haben wir einen Vergleich ausgewählter Aspekte von frühen und späten Müttern vorgenommen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Lebenssituation von Teenagern und Spätgebärenden

2.1 Eingrenzung / Definition

2.1.1 Teenageralter

2.1.2 Frühes und mittleres Erwachsenenalter

2.2 Entwicklungsstand

2.2.1 Biologischer Entwicklungsstand

2.2.1.1 Teenager

2.2.1.2 Frühes und mittleres Erwachsenenalter

2.2.2 Psychologisch

2.2.2.1 Teenager

2.2.2.2 Frühes und mittleres Erwachsenenalter

2.2.3 Grundbedürfnisse

2.2.3.1 Teenager

2.2.3.2 Frühes und mittleres Erwachsenenalter

2.3 Berufliche und wirtschaftliche Situation

2.3.1 Teenager

2.3.2 Frühes und mittleres Erwachsenenalter

2.4 Soziale Beziehungen

2.4.1 Teenager

2.4.2 Frühes und mittleres Erwachsenenalter

2.5 Familiengründung

2.5.1 Teenager

2.5.2 Frühes und mittleres Erwachsenenalter

3 Wie kommt es zur Schwangerschaft

3.1 Verhütung

3.1.1 Teenager

3.1.2 Spätgebärende

3.1.3 Vergleich

3.2 Wünsche / Ängste

3.2.1 Teenager

3.2.2 Spätgebärende

3.2.3 Vergleich

3.3 Einsatzmöglichkeiten der Sozialen Arbeit

3.3.1 Teenager

3.3.2 Spätgebärende

4 Schwangerschaft und Schwangerschaftsabbruch

4.1 Medizinische Sichtweise

4.2 Definition Schwangerschaftsabbruch

4.3 Rechtslage Schwangerschaftsabbruch

4.4 statistische und motivationale Betrachtung

4.4.1 Teenager

4.4.2 Spätgebärende

4.5 Einsatzmöglichkeiten der Sozialen Arbeit

4.6 Zusammenfassung

5 Während der Schwangerschaft und danach

5.1 körperliche Veränderungen

5.1.1 Teenager

5.1.2 Spätgebärende

5.1.3 Vergleich

5.2 Partnerschaft

5.2.1 Teenager

5.2.2 Spätgebärende

5.2.3 Vergleich

5.3 Umfeld

5.3.1 Teenager

5.3.2 Spätgebärende

5.3.3 Vergleich

5.4 Beruf und Ausbildung

5.4.1 Teenager

5.4.2 Spätgebärende

5.4.3 Vergleich

5.5 Wirtschaftlich

5.5.1 Teenager

5.5.2 Spätgebärende

5.5.3 Vergleich

5.6 Einsatzmöglichkeiten der Sozialen Arbeit

6 Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit vergleicht die Lebenswelten und das Erleben einer Schwangerschaft bei zwei unterschiedlichen Altersgruppen: Teenagermüttern (13 bis 19 Jahre) und Spätgebärenden (ab 35 Jahren bis zur Menopause). Ziel ist es, durch einen systematischen Vergleich dieser demografischen Gruppen die individuellen Herausforderungen sowie soziale und wirtschaftliche Einflussfaktoren auf den Verlauf einer Schwangerschaft herauszuarbeiten, um daraus fundierte Ansätze für die Soziale Arbeit abzuleiten.

  • Vergleich der soziologischen und psychologischen Entwicklungsstände beider Altersgruppen.
  • Analyse der Hintergründe und Motive für eine frühe bzw. späte Schwangerschaft.
  • Untersuchung des Erlebens während der Schwangerschaft in Bezug auf Körper, Partnerschaft und soziales Umfeld.
  • Evaluation der beruflichen und wirtschaftlichen Auswirkungen bei beiden Zielgruppen.
  • Identifikation spezifischer Handlungsfelder für die Soziale Arbeit.

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Teenager

Sicherlich gibt es eben diejenigen Mädchen, die einfach „Pech“ hatten und es gibt die Mädchen, welche nicht ausreichend über Verhütung aufgeklärt waren. Es gibt ganz bestimmt auch die Jugendlichen, welche leichtsinnig waren und die Folgen ihres Handelns nicht bedacht haben. Gerade diese Jugendlichen werden durch die erläuterten Ergebnisse der Gehirnforschung entlastet, welche verdeutlichen, dass Besonnenheit gerade in einer Situation der sinnlichen Reizüberflutung vom jugendlichen Gehirn nicht geleistet werden kann. Aber die untersuchten Studien, welche sich mit der Persönlichkeit der Mädchen befassen, kommen zu dem Ergebnis, dass in den meisten Fällen mehr dahinter steckt. Die fehlende oder mangelhafte Verhütung ist oft ein unbewusstes Handeln mit dem Wunsch schwanger zu werden (MERZ 1988: 58). Mit der Darstellung der unbewussten Wünsche soll ein besseres Verständnis der Mädchen erreicht werden. Dadurch soll gezieltes Intervenieren seitens der Sozialen Arbeit ermöglicht werden, den Mädchen alternativ zu einer Schwangerschaft eine Hilfe bei der Erfüllung ihrer eigentlichen Bedürfnisse zu bieten. Keinesfalls sollen die Mädchen dadurch diskriminiert werden. Hier ist sensibles Vorgehen der Sozialen Arbeit gefordert, denn die Mädchen werden durchaus „wehrlos, wenn ihnen unbewusste (sic!) Motive oder eine Funktionalisierung des Kindes unterstellt werden, weil beides immer `irgendwie` stimmt“ (BÜNEMANN DE FALCÓN, BINDEL – KÖGEL 1993: 90).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die gesellschaftliche Debatte um extrem frühe und späte Schwangerschaften und legt die Zielsetzung der Arbeit sowie das methodische Vorgehen dar.

2 Lebenssituation von Teenagern und Spätgebärenden: In diesem Kapitel werden die Altersgruppen definiert und deren biologische sowie psychologische Entwicklungsstände, soziale Beziehungen und wirtschaftliche Situationen gegenübergestellt.

3 Wie kommt es zur Schwangerschaft: Hier werden Gründe für Schwangerschaften in beiden Altersgruppen analysiert, wobei besonders das Verhütungsverhalten und bewusste bzw. unbewusste Wünsche im Fokus stehen.

4 Schwangerschaft und Schwangerschaftsabbruch: Dieses Kapitel beleuchtet die medizinische und rechtliche Seite des Schwangerschaftsabbruchs sowie statistische Hintergründe bei Jugendlichen und Frauen ab 35 Jahren.

5 Während der Schwangerschaft und danach: Der Hauptteil der Arbeit untersucht detailliert das Erleben der Schwangerschaft hinsichtlich körperlicher Veränderungen, Partnerschaft, Umfeld sowie Beruf und Ausbildung.

6 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse des Vergleichs zusammen und reflektiert die Rolle der Sozialen Arbeit sowie die Komplexität einer individuellen Lebensbetrachtung.

Schlüsselwörter

Teenagerschwangerschaft, Spätgebärende, Soziale Arbeit, Lebenswelt, Familienplanung, Verhütungsverhalten, Entwicklungspsychologie, Identitätsentwicklung, Partnerschaft, Schwangerschaftsabbruch, Erziehungsurlaub, Berufstätigkeit, Sozialberatung, Risikoschwangerschaft, Lebenskonzepte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht vergleichend die Lebenssituationen, Motive und Herausforderungen von sehr jungen Müttern (Teenager) und Müttern in der späten reproduktiven Phase (Spätgebärende).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind der Vergleich der persönlichen Lebenswelten, die Gründe für den Eintritt der Schwangerschaft sowie die Auswirkungen auf Partnerschaft, berufliche Zukunft und das soziale Umfeld.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, Überschneidungen und Unterschiede im Erleben beider Gruppen zu identifizieren, um die Soziale Arbeit für den Umgang mit diesen Zielgruppen zu sensibilisieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, Auswertung empirischer Studien sowie der Einbeziehung von Experteninterviews und eigenen Fallbeispielen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert das konkrete Erleben während und nach der Schwangerschaft, insbesondere körperliche Veränderungen, die Dynamik in Partnerschaften sowie berufliche und finanzielle Aspekte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Teenagerschwangerschaft, Spätgebärende, Soziale Arbeit, Entwicklungsaufgaben und die sozioökonomische Situation der Mütter.

Warum wird in der Arbeit zwischen „frühen“ und „späten“ Müttern unterschieden?

Die Unterscheidung ist notwendig, da beide Gruppen vor völlig unterschiedlichen Entwicklungsaufgaben stehen: Während Jugendliche sich noch in der Identitätsfindung befinden, befinden sich Frauen im mittleren Lebensalter meist bereits in gefestigten Strukturen.

Welche Rolle spielt die Gehirnforschung bei jungen Müttern?

Die Arbeit nutzt Erkenntnisse der Gehirnforschung, um das impulsive Handeln von Teenagern zu erklären und sie somit von pauschalen Vorurteilen der „fehlenden Reife“ zu entlasten.

Was unterscheidet die berufliche Situation von Teenagern und Spätgebärenden?

Teenager befinden sich meist noch in der Ausbildung oder Schule und sind finanziell abhängig, während Spätgebärende häufig über hohe berufliche Qualifikationen und gefestigte finanzielle Verhältnisse verfügen.

Ende der Leseprobe aus 81 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ein Vergleich von frühen und späten Müttern
Untertitel
Die Unterschiede in Lebenswelten und Entwicklungsständen beider Altersgruppen
Hochschule
Hochschule Ravensburg-Weingarten
Note
1,3
Autoren
Marcel Heinz (Autor:in), Daniel Guzzetta (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
81
Katalognummer
V157714
ISBN (eBook)
9783640736218
ISBN (Buch)
9783640736348
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Vergleich Müttern Unterschiede Lebenswelten Entwicklungsständen Altersgruppen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marcel Heinz (Autor:in), Daniel Guzzetta (Autor:in), 2010, Ein Vergleich von frühen und späten Müttern , München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/157714
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Leseprobe aus  81  Seiten
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