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Zur Shop-Startseite › Psychologie - Entwicklungspsychologie

Die Theorie von der Beziehung zwischen Mutter und Kind

nach D.W. Winnicott

Titel: Die Theorie von der Beziehung zwischen Mutter und Kind

Referat (Ausarbeitung) , 2010 , 6 Seiten , Note: 13,0

Autor:in: Lena Müller (Autor:in)

Psychologie - Entwicklungspsychologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Innerhalb dieses Textes sollen Aspekte der mütterlichen Fürsorge, besonders das „Halten“, beschrieben werden. Es wird die Beziehung von Mutter und Kind dargestellt, wenn der Säugling noch kein Selbst aus der Fürsorge der Mutter gelöst hat und daher psychisch völlig abhängig von der Mutter ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Die Theorie von der Beziehung zwischen Mutter und Kind, D.W. Winnicott

1.1 Die Rolle der mütterlichen Fürsorge

1.2 Betrachtung einer Einzelheit der mütterlichen Fürsorge

1.3 Befriedigende mütterliche Fürsorge wird nicht bemerkt

2. Die Rolle der Mutter- Kind- Beziehungen in der Entwicklung des Kleinkindes, Rene´A. Spitz

2.1 Das Wechselspiel von Aktionen in der Mutter- Kind- Dyade

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die psychologische Dynamik zwischen Mutter und Säugling, mit einem besonderen Fokus auf die mütterliche Fürsorge und die wechselseitigen Interaktionsprozesse. Ziel ist es, die Bedeutung des „Haltens“ sowie die Rolle der Mutter-Kind-Dyade für die gesunde psychische Entwicklung des Kindes und die Etablierung einer Ich-Stärke herauszuarbeiten.

  • Die Funktion der mütterlichen Fürsorge (das „Halten“) als Basis für die Ich-Organisation.
  • Die Bedeutung der Kontinuität des Seins für die psychische Gesundheit.
  • Die Auswirkungen von mütterlichem Versagen auf die kindliche Entwicklung.
  • Das Wechselspiel von Reiz und Reaktion innerhalb der Mutter-Kind-Dyade.
  • Die Herausforderungen der affektiven Bindung und der intuitiven Bedürfnisbefriedigung.

Auszug aus dem Buch

Betrachtung einer Einzelheit der mütterlichen Fürsorge:

Der Säugling ist mit seiner Mutter verschmolzen. In dieser Verschmelzung sollte die Mutter die Bedürfnisse ihres Kindes in einem besonders hohen Maße verstehen. Wenn Mutter und Kind vom Standpunkt des Säuglings aus getrennt sind, erwartet dieser nicht mehr, dass all seine Bedürfnisse direkt erfüllt werden. Und auch die Mutter erkennt, dass der Säugling dieser Zustand nicht länger erwartet und sie beginnt ihre Haltung dem Säugling gegenüber zu verändern. Sie scheint von den neuen Fähigkeiten ihres Kindes zu intuitiv zu wissen. Dieses gibt, wenn es Bedürfnisse hat, nun Signale und die Mutter wird so gelenkt und kann diese erfüllen und das Kind versorgen.

Würde die Mutter nun weiterhin alle Bedürfnisse ihres Kindes verstehen, könnte so keine Grundlage für eine Objektbeziehung gebildet werden. Am Ende der Verschmelzung von Mutter und Kind ist es daher von großer Bedeutung, dass der Säugling Signale gibt.

Bei mehrfachen Mütter, die bereits einige Kinder groß gezogen haben, kann der Fall eintreten, dass diese ihre Kinder zu sehr bemuttern. Sie tun dann alles in den richtigen Momenten und zum korrekten Zeitpunkt. So hat der, sich gerade von der Mutter trennende, Säugling nicht die Möglichkeit Signale zu geben. Da die Mutter alle Bedürfnisse des Säuglings im richtigen Augenblick erfüllt, ist es nicht erforderlich, dass das Kind schreit, protestiert oder andere Zeichen gibt, damit die Mutter jenes tut, wonach er verlangt. Auf diese Weise wird dem Säugling jedoch nichts Gutes getan: Dieser bleibt so entweder dauerhaft in einem Zustand der Regression und mit der Mutter verschmolzen oder er entwickelt eine völlige Ablehnung gegenüber seiner Mutter.

Zusammenfassung der Kapitel

Die Theorie von der Beziehung zwischen Mutter und Kind, D.W. Winnicott: Dieses Kapitel erläutert die essenzielle Bedeutung der mütterlichen Fürsorge, insbesondere das Konzept des „Haltens“ für die physische und psychische Entwicklung des Säuglings.

Die Rolle der mütterlichen Fürsorge: Hier werden die Grundlagen des „Haltens“ dargelegt und wie diese die erste Objektbeziehung sowie die Ich-Organisation des Kindes stützen.

Betrachtung einer Einzelheit der mütterlichen Fürsorge: Dieser Abschnitt thematisiert die Notwendigkeit, dass die Mutter sich an die neuen Fähigkeiten des Kindes anpasst, um eine gesunde Trennung und Selbstständigkeit zu ermöglichen.

Befriedigende mütterliche Fürsorge wird nicht bemerkt: Das Kapitel erklärt, dass gelungene Fürsorge unbewusst als Kontinuität des Seins erlebt wird, während Störungen dieser Kontinuität psychischen Schmerz verursachen.

Die Rolle der Mutter- Kind- Beziehungen in der Entwicklung des Kleinkindes, Rene´A. Spitz: Dieses Kapitel widmet sich der Mutter-Kind-Dyade als System wechselseitiger Reize und Handlungen.

Das Wechselspiel von Aktionen in der Mutter- Kind- Dyade: Hier wird analysiert, wie Handlungen der Mutter als Reize fungieren und wie sich der Säugling innerhalb dieses „Formung“ genannten Prozesses entwickelt.

Schlüsselwörter

Mütterliche Fürsorge, Halten, Mutter-Kind-Dyade, Objektbeziehung, Ich-Stärke, Säugling, Kontinuität des Seins, Triebbefriedigung, Reiz-Reaktions-Schema, Regression, Psychische Entwicklung, Formung, Intuition, Bedürfnisbefriedigung, Interaktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der psychodynamischen Beziehung zwischen Mutter und Kind sowie der zentralen Rolle der mütterlichen Fürsorge für die gesunde Entwicklung des Säuglings.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen Konzepte wie das „Halten“, die Kontinuität des Seins, die Entwicklung der Ich-Organisation sowie die Interaktionsprozesse in der Mutter-Kind-Dyade.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Bedeutung der frühen Mutter-Kind-Interaktion für die Identitätsbildung und die psychische Gesundheit des Kindes wissenschaftlich zu beleuchten.

Welche wissenschaftlichen Perspektiven werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf die psychoanalytischen Theorien von D.W. Winnicott und Rene A. Spitz.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert, wie mütterliches „Halten“ die kindliche Entwicklung beeinflusst, welche Rolle Signale des Kindes spielen und wie die Mutter-Kind-Dyade funktioniert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind unter anderem mütterliche Fürsorge, Objektbeziehung, Ich-Stärke und die Dyade.

Warum ist das „Halten“ des Säuglings aus psychologischer Sicht so wichtig?

Das „Halten“ bietet Schutz und Geborgenheit, was dem Kind hilft, eine Kontinuität des Seins zu entwickeln und eine erste, gesunde Objektbeziehung aufzubauen.

Welche Konsequenzen kann eine Überbemutterung für das Kind haben?

Zu viel Bemutterung kann dazu führen, dass das Kind keine eigenen Signale aussendet, was eine gesunde Trennung von der Mutter behindert und zu Regression oder Ablehnung führen kann.

Ende der Leseprobe aus 6 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Theorie von der Beziehung zwischen Mutter und Kind
Untertitel
nach D.W. Winnicott
Hochschule
Universität Kassel  (Psychologie)
Veranstaltung
Identitätsentwicklung
Note
13,0
Autor
Lena Müller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
6
Katalognummer
V155435
ISBN (eBook)
9783640693825
ISBN (Buch)
9783640695003
Sprache
Deutsch
Schlagworte
D.W. Winnicott
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lena Müller (Autor:in), 2010, Die Theorie von der Beziehung zwischen Mutter und Kind, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/155435
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Leseprobe aus  6  Seiten
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