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Lerntagebuch: Praxis und Methodik des Geschichtsunterrichts

Titel: Lerntagebuch: Praxis und Methodik des Geschichtsunterrichts

Hausarbeit , 2017 , 27 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik - Geschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die wissenschaftliche Hausarbeit „Praxis und Methodik des Geschichtsunterrichts“ bietet einen umfassenden Überblick über zentrale Methoden und Materialien, die im modernen Geschichtsunterricht eingesetzt werden können. Sie richtet sich an angehende Lehrkräfte, Lehramtsstudierende und Geschichtsdozent*innen, die die theoretischen Grundlagen und praktischen Ansätze für die Unterrichtsgestaltung im Fach Geschichte vertiefen möchten. Im Zentrum der Arbeit steht die praktische Umsetzung von Geschichtsunterricht unter Berücksichtigung unterschiedlichster Lernressourcen und Methoden. Zunächst wird der Einsatz von Schulbüchern analysiert: Welche Kriterien sollte ein gutes Geschichtsschulbuch erfüllen? Wie lassen sich Schulbücher sinnvoll im Unterricht integrieren? Ein Vergleich verschiedener Schulbuchkonzeptionen und -ansätze zeigt die Stärken und Schwächen dieses klassischen Lehrmittels auf. Die Arbeit beleuchtet zudem die Nutzung von Textquellen, Sachquellen und Bildern im Geschichtsunterricht, den Einsatz von Karten, Filmen und historischen Reden und Liedern, digitale Dimensionen von Geschichtsunterricht, Sozialformen und außerschulische Lernorte sowie eine kritische Betrachtung der Leistungsüberprüfung im Geschichtsunterricht. Das Literaturverzeichnis am Ende bietet eine wertvolle Sammlung von Quellen und weiterführender Literatur, die Lehrkräfte und Studierende bei der Vorbereitung von Unterrichtseinheiten unterstützen kann. Dieses Lerntagebuch ist ein praxisorientiertes, zugleich theoriegestütztes Werk für alle, die sich mit der Methodik und Didaktik des Geschichtsunterrichts auseinandersetzen und nach fundierten, kreativen Ansätzen suchen, um den Geschichtsunterricht sowohl informativ als auch spannend zu gestalten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • 1. Schulbücher: Aufbau und Vergleich
  • 2. Textquellen
  • 3. Sachquellen
  • 4. Bilder, Fotos, Karikaturen
  • 5. Karten
  • 6. Filme
  • 7. Historische Reden und Lieder
  • 8. Internet und historische Lernprozesse
  • 9. Sozialformen
  • 10. Außerschulische Lernorte
  • 11. Leistungsüberprüfung
  • 12. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Dieses Lerntagebuch dient der tiefgehenden Auseinandersetzung mit der Praxis und Methodik des Geschichtsunterrichts und reflektiert zentrale Fragen der Geschichtsdidaktik. Das primäre Ziel ist es, die didaktischen Potenziale und Herausforderungen verschiedener Medien und Sozialformen im Geschichtsunterricht zu explorieren und deren effektiven Einsatz zu beleuchten, um eine vielseitige und kritische historische Bildung zu fördern.

  • Analyse des Aufbaus und der Verwendung von Schulbüchern als Leitmedium.
  • Umgang mit unterschiedlichen Quellentypen (Text, Sach, Bild, Film) und deren Interpretation.
  • Betrachtung von historischen Reden und Liedern als didaktische Ressourcen.
  • Erörterung des Einsatzes und der Potenziale des Internets in historischen Lernprozessen.
  • Diskussion verschiedener Sozialformen im Unterricht und ihrer Effekte auf Lernprozesse.
  • Methoden und Kriterien der Leistungsüberprüfung im Geschichtsunterricht.

Auszug aus dem Buch

2. Textquellen

„Geschichtsunterricht - das bedeutet Lesen und Interpretieren von Texten.“ Grundsätzlich lassen sich Texte in zwei Kategorien einteilen: Zum einen sind dies Darstellungen, welche „[...] Kenntnisse, Deutungen und Urteile [...] über eine andere [Zeit] zusammen[fassen]“, gleichzeitig aber auch autoritär wirken, da sie „gesichertes Wissen“ vorzugeben scheinen, welches lediglich eine zeitgebundene Sichtweise widerspiegelt. Zum anderen sind es aber auch Quellen, die ebenfalls „[...] Konstruktionen historischer Wirklichkeit und nicht deren Abbildung [sind], doch sind sie zeitgleich oder zeitnah mit bzw. zum historischen Geschehen und enthalten die Erfahrungen der Zeitgenossen.“ Vereinfacht lässt sich dies mit den Begriffen „Primär- und Sekundärquelle“ darstellen, welche beide Einklang in den Geschichtsunterricht der gymnasialen Oberstufe gefunden haben. Im Rahmen dieser Seminargestaltung wurden nur erstere behandelt. Die Intention der Quellenarbeit bestehe zum einen im Lernen von historischen Methoden, zum anderen im anschaulichen Erleben der Vergangenheit. Mit Blick auf diese Zielsetzung ist es in doppelter Hinsicht attraktiv, Quellen im Geschichtsunterricht zu verwenden. Die Gruppe der Referenten hat sich in dieser Stunde stark an den jeweiligen Vor- und Nachteilen von Textquellen orientiert. Im Kern jedoch war die Aussage, dass Quellen „perspektivisch, authentisch, objektiv und wahr“ seien und darüber hinaus der Umgang mit Quellen das Interpretieren und selbstständiges kritisches Lernern fördere. Als Nachteile wurden demgegenüber angeführt, dass Quellen gelegentlich Schülerinnen und Schüler über- oder unterfordere, mit Blick auf die Zeit oftmals gekürzt werden oder - im weiteren Verständnis von „Zeit“ - umformuliert werden müssen, um ein besseren Verständnis zu erzielen, das meistens auch sehr zeitintensiv ist. Zudem beeinflusse die Quellenauswahl des Lehrers nicht zu letzt auch die Schülerinnen und Schüler. Umso wichtiger ist es an dieser Stelle gegensätzliche Positionen den Schülerinnen und Schülern darzubieten, um Multiperspektivität zu gewährleisten.

(emotionalen) Fremdverstehen eignet sich Quellenmaterial jedoch sehr gut, als Überblickswissen jedoch weniger. Für einen kompakten Überblick über ein Thema, die schülergerechte Zusammenfassung von Kenntnissen, Deutungen oder Urteile n sind hingegen Darstellungstexte die erste Wahl. Quellen sollten eher verwendet werden, wenn sie neue Aspekte aufgreifen. Als notwendige Interpretationsschritte hat die Gruppe folgende Schritte vorgeschlagen: Erschließen, analysieren, deuten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Schulbücher: Aufbau und Vergleich: Dieses Kapitel erörtert die Rolle von Schulbüchern als zentrales Medium im Geschichtsunterricht, ihre Anforderungen und ihren typischen Aufbau sowie die Notwendigkeit einer kritischen Reflexion ihres Einsatzes.

2. Textquellen: Hier werden Textquellen in Darstellungen und historische Quellen unterteilt, ihre Vor- und Nachteile für den Geschichtsunterricht beleuchtet und Schritte zur Interpretation vorgestellt, um Multiperspektivität zu gewährleisten.

3. Sachquellen: Das Kapitel definiert Sachquellen als unmittelbar überlieferte Gegenstände und diskutiert ihre Kategorisierung, Verfügbarkeit sowie einen dreischrittigen Ansatz zur Gegenstandsanalyse im Unterricht.

4. Bilder, Fotos, Karikaturen: Es werden die Funktionen von Bildmaterial im Geschichtsunterricht, verschiedene Gattungen von Bildern und Karikaturen sowie deren Interpretationsschemata und die Bedeutung kritischer Auswahlkriterien dargelegt.

5. Karten: Karten werden als Abbildungen der Realität und Geschichtskarten als Strukturierungsmittel der Vergangenheit eingeführt, wobei ihr Einsatz, die notwendige Schülergerechtigkeit und ein Dreischritt zur Interpretation thematisiert werden.

6. Filme: Das Kapitel betont die prägende Rolle von Filmen für historisches Wissen und diskutiert deren Einsatz im Unterricht, ihre emotionalen Effekte, verschiedene Filmtypen und die Notwendigkeit einer systematischen Analyse der Filmsprache.

7. Historische Reden und Lieder: Lieder werden als Quellen für Sozial-, Alltags- und Mentalitätsgeschichte behandelt, Reden als vorgetragene Texte; beide Medien bieten Möglichkeiten, historische Ereignisse lebendig zu machen, erfordern aber eine kritische Reflexion ihrer Wirkungsabsicht.

8. Internet und historische Lernprozesse: Dieses Kapitel beleuchtet Chancen und Risiken des Internets für den Geschichtsunterricht, betont die Relevanz von Medienkompetenz und Vorwissen sowie schlägt Projektarbeit zur Förderung von Kompetenzen vor.

9. Sozialformen: Es werden die vier grundlegenden Sozialformen (Einzel-, Partner-, Gruppenarbeit, Frontalunterricht) und ihre jeweiligen Vor- und Nachteile im Geschichtsunterricht analysiert, wobei eine ausgewogene Mischung empfohlen wird.

10. Außerschulische Lernorte: Das Kapitel behandelt außerschulische Lernorte wie Museen, die als interessante und abwechslungsreiche Ergänzung zum Unterricht dienen, aber eine gute Vorbereitung und Einschätzung der Aufsichtspflicht erfordern.

11. Leistungsüberprüfung: Hier werden die Notengebung als Form von Feedback und Vergleichbarkeit sowie die Gütekriterien Objektivität, Validität und Reliabilität für Leistungsüberprüfungen diskutiert, einschließlich mündlicher und schriftlicher Prüfungsformate.

Schlüsselwörter

Geschichtsdidaktik, Geschichtsunterricht, Schulbücher, Textquellen, Sachquellen, Bildquellen, Filmquellen, Digitale Medien, Internet, Sozialformen, Leistungsüberprüfung, Historisches Lernen, Quelleninterpretation, Medienkompetenz, Unterrichtsmethodik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit, ein Lerntagebuch, befasst sich grundlegend mit der Praxis und Methodik des Geschichtsunterrichts, indem sie verschiedene didaktische Ansätze und Medien für die Vermittlung historischer Inhalte beleuchtet und reflektiert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themenfelder umfassen den Einsatz von Schulbüchern, verschiedenen Quellengattungen (Text, Sach, Bild, Film, Reden, Lieder), digitalen Medien, Sozialformen im Unterricht, außerschulischen Lernorten und die Leistungsüberprüfung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, ein fundiertes Verständnis für die didaktisch sinnvolle Integration und kritische Reflexion unterschiedlicher Lehr- und Lernmittel sowie -methoden im Geschichtsunterricht zu entwickeln, um Schülerinnen und Schüler optimal zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer seminaristischen Auseinandersetzung mit fachdidaktischer Literatur und der Reflexion über den praktischen Einsatz von Methoden und Medien, was dem Charakter eines Lerntagebuchs entspricht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden detailliert die verschiedenen Medien und Sozialformen des Geschichtsunterrichts behandelt, darunter Schulbücher, Text-, Sach-, Bild- und Filmquellen, historische Reden und Lieder, der Einsatz des Internets sowie diverse Sozialformen und Methoden der Leistungsüberprüfung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird charakterisiert durch Schlüsselwörter wie Geschichtsdidaktik, Geschichtsunterricht, Quelleninterpretation, Medienkompetenz, Schulbücher, digitale Medien, Sozialformen und Leistungsüberprüfung.

Wie werden unterschiedliche Quellengattungen im Geschichtsunterricht bewertet?

Die Arbeit bewertet verschiedene Quellengattungen wie Text-, Sach-, Bild- und Filmquellen hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteile, ihrer Eignung für spezifische Lernziele und der notwendigen Interpretationsschritte, um Multiperspektivität und kritisches Denken zu fördern.

Welche Rolle spielt das Internet bei historischen Lernprozessen?

Das Internet bietet immense Chancen für historische Lernprozesse, indem es Zugang zu Daten und Informationen ermöglicht und Medienkompetenz fördert, birgt aber auch Risiken hinsichtlich der Qualität der Quellen und erfordert Vorwissen für ein eigenständiges Lernen.

Welche Kriterien sind für eine effektive Leistungsüberprüfung im Geschichtsunterricht entscheidend?

Für eine effektive Leistungsüberprüfung sind die Gütekriterien Objektivität, Validität und Reliabilität entscheidend. Zudem wird diskutiert, wie mündliche und schriftliche Formate fair angewendet und die Leistungen der Schülerinnen und Schüler angemessen bewertet werden können.

Warum ist eine kritische Reflexion des Medieneinsatzes im Geschichtsunterricht so wichtig?

Eine kritische Reflexion des Medieneinsatzes ist essenziell, da Medien wie Schulbücher oder Filme die Wirklichkeit stets perspektivisch darstellen und ihre Intentionen sowie potenziellen Verzerrungen von den Lehrenden und Lernenden bewusst hinterfragt werden müssen.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Lerntagebuch: Praxis und Methodik des Geschichtsunterrichts
Hochschule
Philipps-Universität Marburg  (Geschichte und Kulturwissenschaft)
Veranstaltung
Einführung in die Fachdidaktik: Praxis und Methodik des Geschichtsunterrichts
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
27
Katalognummer
V1553406
ISBN (eBook)
9783389104743
ISBN (Buch)
9783389104750
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fachdidaktik Geschichte Praxis Methodik Geschichtsunterricht Portfolio Lerntagebuch Geschichtsdidaktik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2017, Lerntagebuch: Praxis und Methodik des Geschichtsunterrichts, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1553406
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  27  Seiten
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